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Augenarzt,Brille

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Flanders

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#1
Hallo,
Ich habe nächste Woche einen Termin bei meinem Augenarzt,da ich ein Problem mit meinen Augen habe.
Ich kann keine kleinen Buchstaben mehr wahr nehmen,noch klein gedrucktes lesen,etc.
Ich gehe davon aus,das ich eine Brille brauche,wie auch mein Optiker sagte,der mir auch rät,zum Augenarzt zu gehen.
Wird die Brille von der Krankenkasse,bzw.von der Arge bezahlt ?
Oder wie läuft das ?
 

Arania

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#2
Die KK zahlt nur noch einen Zuschuss zu den Gläsern, es sei denn es wären Spezial-Gläser notwendig, Gestell gibt es bei einigen Optikern kostenlos, die ARGE zahlt da leider nichts
 

Flanders

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#3
Mit wieviel Geld müßte ich rechnen ?
Es kommt ja schließlich auch auf die Gläser an,und gegebenenfalls auf das Gestell.
 

Arania

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#4
Das kann niemand wissen, es kommt darauf an welche Stärken Du brauchst, ob es Glas oder Kunststoff sein soll, ob entspiegelt oder nicht, das preiswerteste dürfte so bei 20 - 40 Euro liegen, nach oben gibt es keine Grenzen
 

Flanders

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#6
Bin auf der Hompage von Brille Fielmann auf Brille für Nulltarif gestoßen.
Man müßte allerdings eine Brillenversicherung abschließen.
Wäre doch für einen Alg II empfänger doch das beste,wenn die Arge oder die Krankenkasse nichts zahlt.

Die Brillenversicherung: Sofort eine Brille zum Nulltarif - und alle zwei Jahre eine neue.

Die Nulltarif -Versicherung von Fielmann und der
HanseMerkur
entwickelt das bewährte System von Sachleistung und Zuzahlung weiter. Die Brillenversicherung ist eine denkbar günstige Alternative zu den gestrichenen Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Sofort nach Abschluss der Versicherung haben Sie Anspruch auf eine neue, topmodische Brille aus der Nulltarif-Collection in Metall oder Kunststoff mit drei Jahren Garantie. Außerdem ist Ihre Brille gegen Bruch, Beschädigung und Sehstärkenveränderung versichert.
 

RudiRatlos

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#7
Das kann niemand wissen, es kommt darauf an welche Stärken Du brauchst, ob es Glas oder Kunststoff sein soll, ob entspiegelt oder nicht, das preiswerteste dürfte so bei 20 - 40 Euro liegen, nach oben gibt es keine Grenzen
Meine Lesebrille hat bei Fielmann 50€ gekostet. Entspiegelte Gläser- kein Kunststoff.:cool:
Habe ich selbst bezahlt.
 

Die Antwort

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#8
Wenn Du die Daten vom Augenarzt hast, dann schaue mal auf www.brille24.de. Da kann man einiges bei der Brille sparen, ohne daß die Qualität schlechter ist.
 

Emma13

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#9
Bin auf der Hompage von Brille Fielmann auf Brille für Nulltarif gestoßen.
Man müßte allerdings eine Brillenversicherung abschließen.
Wäre doch für einen Alg II empfänger doch das beste,wenn die Arge oder die Krankenkasse nichts zahlt.

Die Brillenversicherung: Sofort eine Brille zum Nulltarif - und alle zwei Jahre eine neue.

Die Nulltarif -Versicherung von Fielmann und der
HanseMerkur
entwickelt das bewährte System von Sachleistung und Zuzahlung weiter. Die Brillenversicherung ist eine denkbar günstige Alternative zu den gestrichenen Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Sofort nach Abschluss der Versicherung haben Sie Anspruch auf eine neue, topmodische Brille aus der Nulltarif-Collection in Metall oder Kunststoff mit drei Jahren Garantie. Außerdem ist Ihre Brille gegen Bruch, Beschädigung und Sehstärkenveränderung versichert.
Hallo flanders,

hier rate ich davon ab, die Brillenversicherung abzuschließen - sie kostet - je nach Ausführung der Brille bis zu 50 Euro im Jahr - die man sich sparen kann - selbst Gleitsichtbrillen sind schon recht günstig - informiere dich einfach beim Optiker :icon_evil:

Jedes Extra (Entspiegelung, Glasbeschaffenheit, Mehrstärkenbrille, etc.) für deine neue Brille muss trotzdem separat von dir bezahlt werden und kommt somit zum Versicherungsbeitrag hinzu !

Grüße - Emma
 

Rounddancer

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#10
Das Problem beim Fielmann und seiner Brillenversicherung: Man zahlt jedes Jahr zehn Euro,- kriegt dafür eine Standard-Brille ((unentspiegeltes Glas oder Kunststoff-Glas). Die tut es für viele Anwendungen.
ABER: Sollte man auch nur eine winzige Aufpreis-Verbesserung akzeptieren, und da sind die Optiker ja Spitze drin, dann kriegt man von der Versicherung nur kaum mehr, als man in einem Jahr einbezahlt hat, am Kaufpreis abgezogen, und zahlt ne ganze Menge drauf.

Das bedeutet: Wenn man mit ner Standard-Brille zufrieden ist,- dann ist die Lösung über die Brillenversicherung ok.

ABER: Ich gehe da lieber zu Apollo, - da gibts, wenn man sich nichts Teureres andrehen läßt (was die natürlich auch versuchen, sonst wären es keine Optiker), die Standardbrille mit Gestell für 19,90 oder 19,95 EUR,-
und wenn man fragt, oder der Verkäufer grad nen Ladenhüter als Gestell da hat, oder einem als erklärtem Hartz IV-Empfänger was Gutes tun will, kriegt man für den halben Preis dann noch eine Brille in derselben Sehstärke (Stichwort: Zweitbrille). Und da die erste Brille eben 19,90 EUR kostet, dann kostet die Zweitbrille eben 9,95 EUR, das heißt, man hat dann für zusammen knapp 30 Euro zwei Standardbrillen,- ein Etui und ein Brillenputzläppchen gibts gratis dazu. Und wer seine Payback-Karte vorlegt, kriegt auch noch Payback-Punkte.
Eine Zweitbrille zu haben, ist immer gut,- wenn man Auto fährt, aber auch so.
Ich hab, da es die Standardbrille für 19,90 oder 29,90 auch als Sonnenbrille gibt, im Auto eine Zweitbrille, und eine Sonnenbrille in meiner Glasstärke,-
und auf meiner Nase die reguläre Brille.

Da Du aber ja die Brille im Nahbereich zu brauchen scheinst, kannste die zum Autofahren eh nicht nehmen.

Aber nun guck erstmal, was der Augenarzt meint. Denn: Wenn Du ein einfacher Fall wärst, hätte Dir der Optiker Deine Brillenstärke selbst ermittelt und die Brille verpaßt ...

Jedenfalls: Arge zahlt nix extra für Brillen, und Krankenkasse nur für ganz schwer Sehbehinderte auf Antrag.
 
E

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Gast
#11
Das Problem beim Fielmann und seiner Brillenversicherung: Man zahlt jedes Jahr zehn Euro,- kriegt dafür eine Standard-Brille ((unentspiegeltes Glas oder Kunststoff-Glas). Die tut es für viele Anwendungen.
ABER: Sollte man auch nur eine winzige Aufpreis-Verbesserung akzeptieren, und da sind die Optiker ja Spitze drin, dann kriegt man von der Versicherung nur kaum mehr, als man in einem Jahr einbezahlt hat, am Kaufpreis abgezogen, und zahlt ne ganze Menge drauf.

Das bedeutet: Wenn man mit ner Standard-Brille zufrieden ist,- dann ist die Lösung über die Brillenversicherung ok.

ABER: Ich gehe da lieber zu Apollo, - da gibts, wenn man sich nichts Teureres andrehen läßt (was die natürlich auch versuchen, sonst wären es keine Optiker), die Standardbrille mit Gestell für 19,90 oder 19,95 EUR,-
und wenn man fragt, oder der Verkäufer grad nen Ladenhüter als Gestell da hat, oder einem als erklärtem Hartz IV-Empfänger was Gutes tun will, kriegt man für den halben Preis dann noch eine Brille in derselben Sehstärke (Stichwort: Zweitbrille). Und da die erste Brille eben 19,90 EUR kostet, dann kostet die Zweitbrille eben 9,95 EUR, das heißt, man hat dann für zusammen knapp 30 Euro zwei Standardbrillen,- ein Etui und ein Brillenputzläppchen gibts gratis dazu. Und wer seine Payback-Karte vorlegt, kriegt auch noch Payback-Punkte.
Eine Zweitbrille zu haben, ist immer gut,- wenn man Auto fährt, aber auch so.
Ich hab, da es die Standardbrille für 19,90 oder 29,90 auch als Sonnenbrille gibt, im Auto eine Zweitbrille, und eine Sonnenbrille in meiner Glasstärke,-
und auf meiner Nase die reguläre Brille.

Da Du aber ja die Brille im Nahbereich zu brauchen scheinst, kannste die zum Autofahren eh nicht nehmen.

Aber nun guck erstmal, was der Augenarzt meint. Denn: Wenn Du ein einfacher Fall wärst, hätte Dir der Optiker Deine Brillenstärke selbst ermittelt und die Brille verpaßt ...

Jedenfalls: Arge zahlt nix extra für Brillen, und Krankenkasse nur für ganz schwer Sehbehinderte auf Antrag.
Stimmt. Diese Versicherung ist pure Augenwischerei. Ich hatte eine abgeschlossen, genützt hat sie mir nichts. Wer wie ich hochgradig kurzsichtig ist (-8,8 und - 9,2), samt Hornhautverkrümmung, dem nützen diese Billigangebote nur als Not-bzw. Ersatzbrille. Damit kann man erstmal gucken, bis man wieder eine vernünftige Brille zum sehen hat.
Und das sind zwei verschiedene Schuhe.
Für mich kosten die Gläser bei Fielmann zus. runde 220,- Euro. Sie bestehen aus hochbrechendem Glas und sind superentspiegelt. Meine liebe Bekannte, früher selbst bei Fielmann tätig, jetzt bei Apollo, hat mir dieses Glasarragement zusammengestellt.
Apollo ist zu teuer. Die wollten 200,- haben. Pro Glas! Verarschen kann ich mich alleine.
Ich lege sehr großen Wert auf sehr gute Gläser, die leider auch gutes Geld kosten. Doch ich bin nicht bereit, ständig das Gefühl zu haben in einem Kronleuchter zu sitzen, weil sich jedes Licht in meinen Gläsern spiegelt. DAS nämlich hat mit sehen überhaupt nichts zu tun.
Meine Sonnenbrille habe ich vergangenes Jahr machen lassen. Ohne alle Extras. Bei Fielmann. Da die Gläser dunkel sind, stören mich leichte Spiegelungen nicht. Sie kostete um die 30,- und ich bin sehr zufrieden.

LG
 

Muzel

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#12
Mit Apollo-Kassengestellen war ich auch nicht zufrieden. Nach 2 Jahren waren die derart verschlissen, dass ich beim Bücken das Glas in der Hand hatte. Z. Z. habe ich eine teure Gleitsichtbrille vom Optiker, da ist eigentlich auch das Gestell sein Geld nicht wert.
 

Seminor

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#13

Rounddancer

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#14
Aha ja, und wie kriegt man auf dem Versandweg hin, daß der Augenabstand stimmt und das Nasenfahrrad so hingebogen wird, daß es auf der Nase sitzt, ohne zu drücken?
 

Seminor

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#15
Der Augenabstand bekommst doch vom Augenarzt bescheinigt. Wenn nicht einfach mal nachfragen.

Kannst ihn aber auch selber raus finden :)

http://www.brille24.de/PDF/Augenabstand_messen.pdf

Und das
Nasenfahrrad
biege
ich mir wenn nötig selbst hin. Freunde gehen einfach zum Optiker vor Ort.

Ich lasse meine Brille auch immer alle halbe Jahre reinigen und Kontrollieren kostet nur 5 € .
 

Rounddancer

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#16
Aha, interessant, vielen Dank.
Allerdings kostet mich bei meinem Optiker reinigen und kontrollieren nur ein Lächeln.
 

Muzel

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#17
Mein Optiker prüft die Werte vom Augenarzt immer nach. Ohne den Optiker würde ich heute noch mit Doppelbilder herumlaufen. Er prüft die Gläser regelmäßig auch aus, ob ich damit klar komme. Das macht doch kein Augenarzt.
 

Arania

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#18
Das ist wohl unterschiedlich, ich kenne es von Fielmann nur so das die Werte nie stimmen, wir haben hier aber einen guten Augenarzt der das alles optimal ausmisst
 
E

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Gast
#19
Ich habe mir bei Fielmann mal die Augen untersuchen lassen, um meine neue Dioptrienstärke feststellen zu lassen, da ich eine neue Brille brauchte.
Was für ein Fiasko! Die Werte stimmten vorn und hinten nicht.
Gut dass ich danach sicherheitshalber doch noch zum Augenarzt ging.^^
Fielmann hatte die Werte viel zu hoch angesetzt und meine Hornhautverkrümmung ignoriert.

LG :icon_smile:
 

Flanders

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#20
Ob ich überhaupt eine Brille benötige,weiß ich ja noch nicht.
Fakt ist nur,das ich seit geraumer zeit,keine kleinen Buchstaben mehr wahrnehmen kann.
Wenn ich z.b.das Rätsel in meiner TV Digital machen will,muß ich meine Halogen Tischlampe einschalten,und sehr nah an das Rätsel gehen,was dann aber zurfolge hat,das dann alles verschwommen ist,und meine Augen fast schon selbstständig schließen
Produktbeschreibungen,Bedienungsanleitungen,z.b.von Medikamenten,Lebensmittel,etc.die klein geschrieben sind,kann ich überhaupt nicht mehr lesen,bzw.erkennen,so das ich die beschreibungen sehr nah an meine Augen ran muß.
Nur,wenn ich es weit von meinen Augen entferne,kann ich einiges erkennen.
Da ich hier schon gelesen habe,das ich die Brille,Glas mit Gestell,selber zahlen muß,brauche ich also keinen Antrag stellen.
Dann zahle ich eben,wenn ich eine brauche die Brille selber,so teuer sind die auch wieder nicht,will ja keine Luxus Brille.
Ich hatte früher,vor etwa 30 / 35 Jahren,eine Brille,habe sie aber gegen den willen meiner Eltern nie wieder genutzt,weil ich immer als Kind gehänselt wurde.
Ist es ratsam,lieber einen normalen Optiker zu nehmen,der nur ein Geschäft hat,als eine große Optiker Kette,wie z.b. Fielmann oder Apollo,die immer mit Kostenlosen Brillen,bzw.mit Rabatten werben ?
Ich lese hier,das einige mit Fielmann zufrieden sind,andere wiederrum mit Apollo.
Der nächste Optiker ist zehn gehminuten von mir entfernt,und ist nicht Apollo oder Fielmann.
Aber erst mal zum Augenarzt,und kucken,was mit meinen Augen los ist.
Vorher konnte ich immer alles kleingedruckte,kleingeschriebenes,etc.lesen und erkennen.
Und,meine Augen werden immer müde,obwohl ich lange und ausgeschlafen bin,wirken meine Augen müde,habe immer das gefühl schlafen zu müssen.
 

Muzel

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#21
Viele Augenärzte und Optiker verlassen sich bei der Augenglasbestimmung auf den Computer ohne von Hand nachzumessen. Dadurch entstehen viel Fehler. Mein Optiker misst die Gläser von Hand und ich darf eine provisorische Brille mit den gemessenen Werten aufsetzen und prüfen, ob ich damit auch zurecht komme.
 

biddy

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#22
@Flanders:

Wird schon nichts Schlimmes sein, wenn dann das hier:
[FONT=Helvetica, Arial]Lesen wird zunehmend anstrengender.[/FONT] [FONT=Helvetica, Arial]Beginnend mit etwa 45 Jahren führen diese Veränderungen der Linse zu der Erscheinung, daß Betroffene z. B. beim Lesen der Zeitung gezwungen werden, sie immer weiter weg zu halten. Mit der beginnenden Alterssichtigkeit wird das Lesen als anstrengend empfunden und zuweilen verspüren die Betroffenen einen dumpfen Druck in der Stirn und den Augen. Deshalb braucht der bis dahin Normalsichtige eine Lesebrille. Der Stärke der Lesebrille beträgt durchschnittlich:[/FONT]
  • [FONT=Helvetica, Arial]mit 45 Jahren +1 dpt ,[/FONT]
  • [FONT=Helvetica, Arial]mit 50-55 Jahren +2 dpt und [/FONT]
  • [FONT=Helvetica, Arial]mit etwa 60 Jahren +3 dpt.[/FONT]

[FONT=Helvetica, Arial]Alterssichtigkeit ist keine Krankheit.[/FONT] [FONT=Helvetica, Arial]Die Alterssichtigkeit ist genau wie das Altern eine physiologische, und deshalb eine normale Erscheinung. Sie ist keine Krankheit.[/FONT]
Also alles im normalen Bereich ... ;)
 

RudiRatlos

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#23
Viele Augenärzte und Optiker verlassen sich bei der Augenglasbestimmung auf den Computer ohne von Hand nachzumessen. Dadurch entstehen viel Fehler. Mein Optiker misst die Gläser von Hand und ich darf eine provisorische Brille mit den gemessenen Werten aufsetzen und prüfen, ob ich damit auch zurecht komme.
So hat es mein Augenarzt auch gemacht.
  • [FONT=Helvetica, Arial]mit 45 Jahren +1 dpt ,[/FONT]
  • [FONT=Helvetica, Arial]mit 50-55 Jahren +2 dpt und [/FONT]
  • [FONT=Helvetica, Arial]mit etwa 60 Jahren +3 dpt.[/FONT]
ich bin 47 Jahre +1,25 dpt:icon_twisted:

Eine Zweitbrille habe ich mir beim Discounter für wenig Geld geholt (+1,0 dpt)
Den Hamburgern kann ich einen guten Optiker empfehlen. Kleiner Laden mit günstigen Preisen.
 

Rounddancer

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#27
Nein, bloß nicht. So, wie Du Deine Symptome schilderst, kann auch was anderes als eine Sehschwäche dahinterstehen.

Hast Du übrigend in letzter Zeit mal abgeklärt, ob Du Diabetes haben könntest? Der kann nämlich auch zu komischen Sehstörungen bis hin zur Erblindung führen.

Nein, der Augenarzt ist wichtig.
 
E

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#28
Ich denke es könnte Alterssichtigkeit sein, kenne ich nämlich von mir - nur, ich bin sowenig Augenarzt wie der Rest der User (vermute ich mal)
Also: Ab zum Doktor und überprüfen! Bei Alterssichtigkeit hilft eine gute Lesebrille.
Und Rounddancer hat recht, wenn er darauf hinweist, dass auch eine ernsthafte Erkrankung hinter einer Sehschwäche liegen kann. Noch ein Grund mehr den Augendoktor zu befragen.

LG :icon_smile:
 

Flanders

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#29
Nein, bloß nicht. So, wie Du Deine Symptome schilderst, kann auch was anderes als eine Sehschwäche dahinterstehen.

Hast Du übrigend in letzter Zeit mal abgeklärt, ob Du Diabetes haben könntest? Der kann nämlich auch zu komischen Sehstörungen bis hin zur Erblindung führen.

Nein, der Augenarzt ist wichtig.
Nein,habe ich nicht.
Habe mir diesbezüglich nie gedanken gemacht,ob ich Diabetes haben könnte,habe nie daran gedacht.
Wie bekommt man denn Diabetes ?
Damit gehe ich aber zu meinem Hausarzt oder ?
Habe noch was vergessen,ab und zu tränen meine Augen auch,dann sind sie wieder normal.
Kann ich den Diabetes Test auch selber machen ?
 

Flanders

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#30
Ich denke es könnte Alterssichtigkeit sein, kenne ich nämlich von mir - nur, ich bin sowenig Augenarzt wie der Rest der User (vermute ich mal)
Also: Ab zum Doktor und überprüfen! Bei Alterssichtigkeit hilft eine gute Lesebrille.
Und Rounddancer hat recht, wenn er darauf hinweist, dass auch eine ernsthafte Erkrankung hinter einer Sehschwäche liegen kann. Noch ein Grund mehr den Augendoktor zu befragen.

LG :icon_smile:
Vielleicht auch besser,man kann nie wissen,was dahinterstegt,und ein besuch beim Arzt kann alles klären.
Zumal ich die Symptome noch nie hatte,mir aber nie gedanken gemacht habe.
 

Rounddancer

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#31
Wenn Augen tränen, kann das Überreizung, Überanstrengung, aber auch Allergie oder ein Fremdkörper bedeuten.

Man kann sich in der Apotheke den Blutzuckerwert bestimmen lassen.
Aber entscheidend für die Diagnose ist der Langzeitblutzuckerwert HbA1c.

Da ist der Hausarzt die richtige Anlaufstelle.

Wenn Du, wie eigentlich Vorschrift, alle 2 Jahre zum Herz-/Kreislauf-Check-up gehst, da ist die Blutzuckerbestimmung inklusive.

Diabetes bekommt man auf verschiedene Arten, nicht eindeutig festlegbar.

Zum Augenarzt sollte man eh ab 40 alle 2 Jahre, um den Augen-Innendruck messen zu lassen.

Als Diabetiker aber eh öfter.
 

Flanders

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#32
Für den Blutzuckertest beim Hausarzt,brauche ich aber außer der Praxisgebühr nichts bezahlen oder ?
Und,wenn ich beim Hausarzt die Praxisgebühr bezahle,brauche ich aber beim Augenarzt,oder generell wenn ich zum Facharzt gehe,die Praxisgebühr nicht nochmal bezahlen oder ?
 

Rounddancer

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#33
Genau so. Du zahlst beim Hausarzt Deine Praxisgebühr (wenn Du noch nicht befreit bist), holst beim Hausarzt (sinnvollerweise im selben Quartal, in dem Du zum Augenarzt mußt) den Überweisungsschein ,- und gehst damit zum Augenarzt.
Geht zur Not auch andersrum, dann zahlste beim Augenarzt, und läßt Dir von dessen Arzthelferin den Überweisungsschein zum Hausarzt geben.
 

biddy

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#34
Dann kann ich mir also den Augenarzt sparen ?
Nein, so habe ich das auf keinen Fall gemeint (siehe Vorposter). Wenn Du noch nie beim Augenarzt warst, wird er wohl auch den Augenhintergrund untersuchen, also mal ins Innere Deines Auges gucken, um zu schau'n, ob alles in Ordnung ist. Das kann - soweit ich weiß - ein Optiker nicht. Ich würde immer als Erstes einen Augenarzt aufsuchen. Für "zwischendurch mal" finde ich persönlich einen Optikerbesuch ok; ich hab' da beim Vermessen keine schlechten Erfahrungen gemacht. Trotzdem ist ein regelmäßiger Besuch beim Augenarzt angebracht, meine ich.

Ich hatte nur bemerkt, dass Dich die Sache sehr beschäftigt und wollte betonen, dass es sich nicht um etwas Schwerwiegendes handeln muss, zumal mir die Symptome auch bekannt vorkommen und bei mir hat es definitiv etwas mit der beginnenden Kurzsichtigkeit zu tun.
 
E

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#35
Ich hatte nur bemerkt, dass Dich die Sache sehr beschäftigt und wollte betonen, dass es sich nicht um etwas Schwerwiegendes handeln muss, zumal mir die Symptome auch bekannt vorkommen und bei mir hat es definitiv etwas mit der beginnenden Kurzsichtigkeit zu tun.
Kommt auf das Alter des Betreffenden an. Je jünger er ist, desto wahrscheinlicher wird er eine Kurzsichtigkeit entwickeln, bei Älteren - jenseits der 40 - ist die Alterssichtigkeit wahrscheinlicher.
Und genau aus diesem Grund, weil es als Laie unmöglich ist, die Ursache verschlechternden Sehens herauszufinden, muss der Augenarzt ran. Nur so kann abgeklärt werden, ob es sich um eine wie auch immer gelagerte Sehschwäche handelt, und doch um eine bis dato unerkannte Erkrankung.

LG :icon_smile:
 

Emma13

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#36
Vielleicht auch besser,man kann nie wissen,was dahinterstegt,und ein besuch beim Arzt kann alles klären.
Zumal ich die Symptome noch nie hatte,mir aber nie gedanken gemacht habe.
OK - Flanders, dann schiebe ich noch mal was hinterher :icon_smile: - tränende Augen können auch ein Zeichen einer Schilddrüsenerkrankung sein - also, falls nicht schon geschehen, auch mal die Schilddrüsenwerte überprüfen lassen - wird immer vernachlässigt - ich weiss, wovon ich spreche :icon_evil:

Grüße - Emma
 

biddy

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#37
Kommt auf das Alter des Betreffenden an.
Flanders weiß ja, dass ich die Altersweitsichtigkeit meine (siehe mein Posting gestern); hatte dabei auch sein/ihr ungefähres Alter berücksichtigt :icon_wink:


Nachtrag: ooops, hatte mich verschrieben in #34; meinte Weit-, nicht Kurzsichtigkeit ...
 

Die Antwort

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#38
Aha, interessant, vielen Dank.
Allerdings kostet mich bei meinem Optiker reinigen und kontrollieren nur ein Lächeln.
Apollo hat hier bei uns auch kein Problem damit hin und wieder eine Fremdbrille zu reinigen und zu kontrollieren.
 
E

ExitUser

Gast
#39
Flanders weiß ja, dass ich die Altersweitsichtigkeit meine (siehe mein Posting gestern); hatte dabei auch sein/ihr ungefähres Alter berücksichtigt :icon_wink:
Ich weiß. :icon_wink:
Nachtrag: ooops, hatte mich verschrieben in #34; meinte Weit-, nicht Kurzsichtigkeit ....
Bei einer beginnenden Kurzsichtigkeit sind die Symptome ähnlich!

Deswegen sage ich ja immer: Nicht lange rumrätseln - ab zum Doc!:icon_smile:

LG :icon_smile:
 

Tuckman

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#40
Hallo!
Ich kann nur aus erfahrung sagen, mit den Augen soll Mann/Frau nicht leichtsinig umgehen. Ich habe früher auch so gedacht. Ergebnis heute
Laufe ich mit einem Langstock ( Blindenstock )durch die gegend.
 

Flanders

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#41
Ich bin übrigens männlich,und 45 Jahre alt ( seit März ).
Das Problem bei mir ist auch,das ich mich nicht entscheiden kann,zu welchen Arzt ich gehen soll,da es ja soviele gibt,auch in dem Stadtteil wo ich wohne,gibt es einige Augenärzte.
Und,bezahlt eigentlich die Krankenkasse den Blutzuckertest,und wenn nötig,auch die Spezialuntersuchung,ob ich grünen oder grauen Star habe?
Ich meine irgendwo gelesen zu haben,das,wenn der Augenarzt die Augen auf grünen oder grauen Star untersucht,die Krankenkasse nicht bezahlt.
Bin übrigens bei der AOK.
 

Arania

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#42
Nimm erstmal irgendeinen Augenarzt und schildere dort Deine Probleme, das ist der Anfang, wenn Du mit ihm nicht zufrieden sein solltest, kannst Du immer noch einen anderen aufsuchen

Für die Untersuchung auf grünen oder grauen Star wird nichts extra berechnet
 

Tuckman

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#43
Moin!
Die untersuchung wegen des Glaukom ( Grüner Star ) wird nicht von der KK bezahlt. Kostet zwischen 17 u 20 €. Erst wenn das Glaukom festgestellt wurde, werden alle weiteren Behandlungen bezahlt.
Ich habe auch die beiden Grünen und Grauen Star.
 

Muzel

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#45
Ich brauche auch die Glaucomkontrolle nicht zu bezahlen. Dies Krankheit ist genetisch bedingt und ich bin stark belastet. Ich sage das auch gleich an der Rezeption und bekomme dann das Rundumsorglospaket, Augendruck, Augenhintergrund und Gesichtsfeld.
Allerdings würde ich einmal bei der Kasse nachfragen, wann sie die Kosten trägt.
 

Rounddancer

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#46
Ich habe einen Augenarzt, bei dem wird man, während man warten muß, zu ner Arzthelferin gerufen, die vermißt die aktuelle Brille,- und die macht auch standardgemäß die Augeninnendruck-Kontrolle,- sodaß der Augenarzt dann diese Daten schon hat und dann sich um Sehstärke, Augenhintergrund, etc. kümmern kann.
Ohne daß der Augenarzt dafür einen I.G.E.L. abrechnet.

Ist einfach so organisiert, denn das Gerät ist eh da, und die Arzthelferin auch.
 

Muzel

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#47
Rounddanzer, misst wenigstens der Augenarzt deine werte von Hand noch einmal nach? Die Computermessung ist ziemlich unzuverlässig. Eine Augendruckmessung ist eine ärztliche Aufgabe und darf nicht an die angestellten Nichtärzte deligiert werden.
 

Rounddancer

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#48
Wie gesagt: Bei meinem Augenarzt mißt die Maschine den Augeninnendruck,- und die Arzthelferin drückt dazu den Auslöseknopf.

Was die Refrakturierung angeht, das macht mein Augenarzt von Hand.
 

RudiRatlos

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#49
Ich habe einen Augenarzt, bei dem wird man, während man warten muß, zu ner Arzthelferin gerufen, die vermißt die aktuelle Brille,- und die macht auch standardgemäß die Augeninnendruck-Kontrolle,- sodaß der Augenarzt dann diese Daten schon hat und dann sich um Sehstärke, Augenhintergrund, etc. kümmern kann.
Ohne daß der Augenarzt dafür einen I.G.E.L. abrechnet.

Ist einfach so organisiert, denn das Gerät ist eh da, und die Arzthelferin auch.
Man könnte denken, du hast den selben Augenarzt wie ich.:icon_twisted:
Die das bei mir gemacht hatte, sah so geil aus,ich wusste nicht wo ich zuerst hinschauen sollt.:icon_smile:
 
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#50
Das Problem beim Fielmann und seiner Brillenversicherung: Man zahlt jedes Jahr zehn Euro,- kriegt dafür eine Standard-Brille ((unentspiegeltes Glas oder Kunststoff-Glas). Die tut es für viele Anwendungen.

ABER: Ich gehe da lieber zu Apollo, - da gibts, wenn man sich nichts Teureres andrehen läßt (was die natürlich auch versuchen, sonst wären es keine Optiker), die Standardbrille mit Gestell für 19,90 oder 19,95 EUR,-
und wenn man fragt, oder der Verkäufer grad nen Ladenhüter als Gestell da hat, oder einem als erklärtem Hartz IV-Empfänger was Gutes tun will, kriegt man für den halben Preis dann noch eine Brille in derselben Sehstärke (Stichwort: Zweitbrille). Und da die erste Brille eben 19,90 EUR kostet, dann kostet die Zweitbrille eben 9,95 EUR, das heißt, man hat dann für zusammen knapp 30 Euro zwei Standardbrillen,- ein Etui und ein Brillenputzläppchen gibts gratis dazu. Und wer seine Payback-Karte vorlegt, kriegt auch noch Payback-Punkte.
Eine Zweitbrille zu haben, ist immer gut,- wenn man Auto fährt, aber auch so.
Ich hab, da es die Standardbrille für 19,90 oder 29,90 auch als Sonnenbrille gibt, im Auto eine Zweitbrille, und eine Sonnenbrille in meiner Glasstärke,-
und auf meiner Nase die reguläre Brille.


Jedenfalls: Arge zahlt nix extra für Brillen, und Krankenkasse nur für ganz schwer Sehbehinderte auf Antrag.

Ja, Rounddancer, für Dich ist die Welt ja wieder einmal in Ordnung. Wenn man Deinen Beitrag liest, wartet man unwillkürlich auf den Punkt, wo man bei der Geschichte noch was rausbekommt.
Die reale Welt sieht anders aus. Wenn man hohe Dioptrien "hat", dazu extreme Hornhautverkrümmung und dann auch noch auf die Sechzig zugeht, weiß man, was Du hier für eine Schönrednerei betreibst. Unter diesen Konstellationen ist eine Gleitsichtbrille überhaupt kein Luxus, sondern stellt nur die Menschenwürde wieder (einigermaßen) her. Wer meint, mit einer "Nahbrille" und einer "Fernbrille" ist es getan, dem sei gesagt, daß sich der Bereich des jeweiligen scharfen Sehens mit zunehmendem Alter immer mehr "zusammenstaucht". Ich brauche mehrere verschiedene Brillen, fürs Lesen, für den Monitor, der schon etwas weiter entfernt ist und für die Bewegung innerhalb der Wohnung und für die Ferne, z.B. zum Fahrradfahren.

Das Sehen ist für den Menschen DAS zentrale Sinnesorgan zur Kommunikation mit der Umwelt. Wer sich daran vergreift, die notwendigen Hilfsmittel verweigert, vergreift sich an der Menschenwürde. Unter den oben beschriebenen Konstellationen läßt sich diese eben nur durch die Gleitsichtbrille verwirklichen. Diese als "Gegenstand des täglichen Gebrauchs" (der keiner Bezahlung durch Krankenkasse würdig ist) zu bezeichnen, wie einen Walkmann oder mp3-Player, verhöhnt die Menschen. Eine Gesellschaft, die das den Bedürftigen verweigert , ist krank - totkrank.
 

nicole05

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#51
Hallo,
auch ich habe den Beitrag von
Rounddancer mit einem schmunzeln gelesen.
Als Fielmann Kundin zahle ich ca. 450€.
Billiger geht es nicht.
Alle anderen Optiker ( hier gibt es ca. 10 ) waren noch teurer.
Links: -7,25
Rechts: -3,00
Zudem noch eine starke Hornhautverkrümmung.
Gestell nehme ich immer zum Nulltarif, falls es meine dicken Gläser hält.
Aber die Gläser müssen aus Kunststoff sein. sonst hätte ich Colaflaschenböden.
Zudem brauche ich eine Entspiegelung, sonst drehe ich fast täglich durch und bekomme Kopfschmerzen.
Meine Brille stimmt nicht mehr, meine Augen sind deutlich schlechter geworden. Zudem sind die Gläser nach einem Sturtz böse verkratzt.
Aber das Geld für eine neue fehlt.
Also weiterhin warten, vielleicht kommen ja mal bessere Zeiten.
Heile Welt sieht anders aus!

Nicole
 
E

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#52
Ja, Rounddancer, für Dich ist die Welt ja wieder einmal in Ordnung. Wenn man Deinen Beitrag liest, wartet man unwillkürlich auf den Punkt, wo man bei der Geschichte noch was rausbekommt.
Die reale Welt sieht anders aus. Wenn man hohe Dioptrien "hat", dazu extreme Hornhautverkrümmung und dann auch noch auf die Sechzig zugeht, weiß man, was Du hier für eine Schönrednerei betreibst. Unter diesen Konstellationen ist eine Gleitsichtbrille überhaupt kein Luxus, sondern stellt nur die Menschenwürde wieder (einigermaßen) her. Wer meint, mit einer "Nahbrille" und einer "Fernbrille" ist es getan, dem sei gesagt, daß sich der Bereich des jeweiligen scharfen Sehens mit zunehmendem Alter immer mehr "zusammenstaucht". Ich brauche mehrere verschiedene Brillen, fürs Lesen, für den Monitor, der schon etwas weiter entfernt ist und für die Bewegung innerhalb der Wohnung und für die Ferne, z.B. zum Fahrradfahren.

Das Sehen ist für den Menschen DAS zentrale Sinnesorgan zur Kommunikation mit der Umwelt. Wer sich daran vergreift, die notwendigen Hilfsmittel verweigert, vergreift sich an der Menschenwürde. Unter den oben beschriebenen Konstellationen läßt sich diese eben nur durch die Gleitsichtbrille verwirklichen. Diese als "Gegenstand des täglichen Gebrauchs" (der keiner Bezahlung durch Krankenkasse würdig ist) zu bezeichnen, wie einen Walkmann oder mp3-Player, verhöhnt die Menschen. Eine Gesellschaft, die das den Bedürftigen verweigert , ist krank - totkrank.
:icon_klatsch: So ist es. Eine Brille mit vernünftigen Gläsern, ist ein wichtiges Hilfsmittel, um gut sehen zu können und angemessen seine Umwelt wahrzunehmen und teilzunehmen. Ich habe -9 Diop. + Hornhautverkrümmung, mit einer Allerweltsbrille für 19,95 könnte ich zwar irgendwas erkennen, aber nicht
s e h e n!
Ohne hochbrechendes Glas und superentspiegelte Gläser habe ich das Gefühl in einem Kronleuchter zu hocken. Alles, wirklich alles bricht sich dann in den Gläsern und ich sehe es wie durch ein Prisma. Menschen, die mir in die Augen gucken, sehen dort sich selbst, außerdem alles andere, was die Umwelt gerade bietet. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ein solches Nasenfahrrad eignet sich als Notbrille für alle Fälle - besser als nichts - aber als optisches Gerät ist sie vollkommen ungeeignet. Eine Brille ist für mich in erster Linie kein "Gegenstand des täglichen Gebrauchs", sondernd "ein optisches Hilfsmittel welches ich täglich brauche". Nur so kann ich gefahrlos an meiner Umwelt teilhaben. Ich kann ohne Brille nicht mal mehr 10 cm mehr klar sehen, danach verschwimmt alles in sich zusammen. Gebäude ohne Umrisse, Menschen haben farb -und konturlose Gesichter, Farben sind undeutlich und verwaschen, usw.

LG :icon_smile:
 

nicole05

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#53
Hallo Hamburgeryn,
darf ich mal fragen wo Du Deine Brille kaufst?
Und was Du dafür bezahlst?
Wenn Du nicht antworten möchtest, auch ok.
Mich würde es einfach mal interesieren ob es in anderen Städten günstiger ist.
Nicole
 
E

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#54
Hallo Hamburgeryn,
darf ich mal fragen wo Du Deine Brille kaufst?
Und was Du dafür bezahlst?
Wenn Du nicht antworten möchtest, auch ok.
Mich würde es einfach mal interesieren ob es in anderen Städten günstiger ist.
Nicole
Ich kaufe meine Brille bei Fielmann.
Die Rechnung zahlt meine Familie. Selbst könnte ich die insgesamt
ca. 300 - 350,- für meine Brillen ( ich brauche zusätzlich noch eine Lesebrille, wegen Alterssichigkeit) nicht bezahlen.
 

nicole05

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#55
Danke!
mal sehen wann ich genug gespart habe um mir eine neue zu kaufen.
Ist das fehlen einer heilen Brille eigentlich ein wichtiger Grund Maßnahmen und 1€ Jobs abzulehnen? :icon_smile::icon_smile:

Nicole
 
E

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#56
Danke!
mal sehen wann ich genug gespart habe um mir eine neue zu kaufen.
Ist das fehlen einer heilen Brille eigentlich ein wichtiger Grund Maßnahmen und 1€ Jobs abzulehnen? :icon_smile::icon_smile:

Nicole
Ich sag´ mal so:
Nach dem Maßstab der menschlichen Vernunft: JA! Wenn deine Brille nur noch mit Tesa und Bindfaden zusammengetackert ist, ein Glas fehlt und das andere hat einen Sprung kannst du damit keinen EEJob machen, oder eine Maßnahme.
Schließlich kannst du nicht ausreichend sehen, und das ist überall eine Voraussetzung irgendwas zu machen.
Nur ob deine SB das genauso sieht, bzw. der Träger - das ist eine andere Sache, schließlich wollen die ihre Hütte voll kriegen und menschliche Vernunft ist da eine Rarität.
Da bliebe dir nur noch der Gang zum Augenarzt, der sich das Elend ansehen muss und dir attestiert, dass du mit deiner Brille nicht mehr am PC arbeiten, nicht am Strassenverkehr teilnehmen und keine Maschinen bedienen darfst.

LG :icon_smile:
 

Rounddancer

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#57
Hm, also ich hab im Leistungsverzeichnis meiner Krankenkasse nachgeguckt,-
und da steht klar:

Wer hat Anspruch auf eine Brille?

Eine Beteiligung der mhplus an den Kosten für Sehhilfen ist - bis auf 2 Ausnahmen - nicht mehr vorgesehen. So besteht auch weiterhin ein Leistungsanspruch:



  • für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
  • für schwer sehbeeinträchtigte Erwachsene
Zitat-Ende

...und die anderen Kassen werden das auch so machen müssen.
Habt Ihr, die Ihr mit solchen Sehschwächen herumlaufen müßt, schon mal intensiv probiert, die nötige Brille von Eurer Kasse zu bekommen, nötigenfalls mit Unterstützung der Patientenbeauftragten der Bundesgesundheitsministerin?
 

Muzel

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#58
Rounddancer, dass kann auch an den Optikern liegen. Mein Sohn ist 17 Jahre und brauchte jetzt seine erste Brille. Meinst du, der wusste, dass er einen Zuschuss von der KK beanspruchen kann? Es ist schon traurig, wenn ich einen Profi (dieses Geschäft gibt es mindestens seit 25 Jahren) darauf hinweisen muss.
 

Rounddancer

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#59
Klar, die Optiker wollen halt verkaufen,- und vom Kunden bezahlt haben sie ihr Geld halt schneller, als wenn sie über die Kasse abrechnen,- und wenn dann ein Kunde nicht nein sagen kann, wird er gemolken, bis nur noch heiße Luft rauskommt.
 
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#60
So besteht auch weiterhin ein Leistungsanspruch:

  • für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
  • für schwer sehbeeinträchtigte Erwachsene
.....

Habt Ihr, die Ihr mit solchen Sehschwächen herumlaufen müßt, schon mal intensiv probiert, die nötige Brille von Eurer Kasse zu bekommen, nötigenfalls mit Unterstützung der Patientenbeauftragten der Bundesgesundheitsministerin?
Das Unrecht kommt doch gerade von dort !
Es sind nicht die Krankenkassen, die Augenärzte oder die Optiker, die führen nur das Gesetz - völlig korrekt - durch. Die Schweinerei kommt von verantwortungslosen Politikern. Sich von dort Hilfe erbitten zu wollen ist schon naiv bis zum Abwinken.


Wer hat Anspruch auf eine Brille?
Versicherte haben bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres Anspruch auf Versorgung mit Sehhilfen.

Für Versicherte die das 18. Lebensjahrvollendet haben, besteht der Anspruch auf Sehhilfen, wenn sie auf Grund ihrer Sehschwäche oder Blindheit entsprechend der von derWeltgesundheitsorganisation empfohlenen Klassifikation des Schweregrades der Sehbeeinträchtigung, auf beiden Augen eine schwere Sehbeeinträchtigung mindestens der Stufe 1 aufweisen; Nach den Kodierungsschlüsseln gemäß der Internationalen statistischenKlassifikation der Krankheiten betrifft dies Versicherte, die unter
  • Blindheit beider Augen (Diagnoseschlüssel H54.0)
  • Blindheit eines Auges und Sehschwäche des anderen Auge (Diagnoseschlüssel H54.1)
  • Sehschwäche beider Augen (Diagnoseschlüssel H54.2) leiden.
(bkk-thev.de: *Brillen und Kontaktlinsen)

Kodierungsschlüssel (ICD Schlüssel)

H54.0
Blindheit beider Augen
Stufen 3, 4 und 5 der Sehbeeinträchtigung beider Augen
H54.1
Blindheit eines Auges und Sehschwäche des anderen Auges
Stufen 3, 4 und 5 der Sehbeeinträchtigung eines Auges, Stufen 1 oder 2 der Sehbeeinträchtigung des anderen Auges.
H54.2
Sehschwäche beider Augen
Stufen 1 oder 2 der Sehbeeinträchtigung beider Augen.
Um eine Zuordnung zu den H54-Diagnoseschlüsseln erstellen zu können, müssen die WHO-Stufen für jedes Auge separat erhoben werden, um daraus den Diagnoseschlüssel abzuleiten:
1. Rechts: WHO = 1 Links: WHO = 1 => ICD* = H54.2
2. Rechts: WHO = 1 Links: WHO = 3 => ICD* = H54.1
3. Rechts: WHO = 4 Links: WHO = 3 => ICD* = H54.0
*International Statistical Classification of Diseases

Bezeichnung gemäß ICD 10

Stufen gemäß WHO

Sehfähigkeit mit bestmöglicher Korrektur
Sehschwäche

1
Sehschärfe (Visus) von 0,3 bis 0,1

2
Sehschärfe (Visus) von 0,1 bis 0,05

Blindheit

3
Sehschärfe (Visus) von 0,05 bis 0,02

4
Sehschärfe (Visus) von 0,02 bis Lichtwahrnehmung

5
Keine Lichtwahrnehmung

Eine schwere Sehbehinderung, die zu einer Versorgung zu Lasten derGKV führen kann, liegt somit nur vor, wenn die Sehschärfe (Visus) auf jedem Auge bei bestmöglicher Korrektur trotz Verwendung von Sehhilfen jeglicher Art maximal 0,3 beträgt.
Eine eingeschränkte Sehleistung von bis zu 0,3 auf einem Auge allein reicht somit für einen Leistungsanspruch nicht aus.


(BAUM Retec AG - Wegweiser für Optiker)



Das heißt, um als Erwachsener eine Brille bezahlt zu bekommen, darf bei bestmöglicher Korrektur, also mit Brille, auf BEIDEN Augen nur noch eine Sehfähigkeit von 0,3 (30 Prozent) vorhanden sein. Früher sind solche Leute schon mit gelber Armbinde und 3 Punkten rumgelaufen. Das ist geltendes Recht im "Sozialstaat" Deutschland !




.
 

Rounddancer

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#61
Oh weh. Naja, davon bin ich dann ja noch ziemlich weit weg,- ich hab bloß auf einem Auge mit Brille <25% ...
 
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#62
Noch einen kleinen Nachtrag für die, die immer noch meinen, Sozialdemokraten wären die Humaneren, die Sozialeren. Der Gesetzesentwurf dieser Partei spricht Bände und kann hier
http://www.bag-selbsthilfe.de/files/1501170.pdf
heruntergeladen werden. Auf Seite 68 steht das wesentliche und läßt an hochnäsiger Arroganz nichts mehr zu wünschen übrig.

Zitat:
Über die genannten Personenkreise hinaus besteht für Versi-
cherte im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung
kein Leistungsanspruch auf die Versorgung mit Sehhilfen.
Auf der Grundlage des geltenden Rechts beträgt der Sach-
leistungsanteil der Krankenkassen bei der Versorgung mit
Sehhilfen gegenwärtig im Durchschnitt rd. 50 Euro. Ob-
wohl dieser Betrag eine medizinisch notwendige Versor-
gung finanziell vollständig abdeckt, sind Versicherte im
Durchschnitt bereit, darüber hinaus schätzungsweise rd.
150 Euro für medizinisch nicht notwendige Leistungen
(z. B. Entspiegelung und/oder Tönung der Gläser) auszu-
geben. Sie tragen damit aus nicht medizinischen Gründen
schätzungsweise 70 bis 80 % der Gesamtkosten einer Seh-
hilfenversorgung. Vor diesem Hintergrund wird davon aus-
gegangen, dass die Leistungsausgrenzung erwachsene Ver-
sicherte grundsätzlich finanziell nicht überfordert.


.
 
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#63
Ich war gestern bei Fielmann und habe das jetzt mal praktisch durchgetestet. Es ist schon erstaunlich. Wenn man eine Brillenversicherung für 50 € pro Jahr abschließt, bekommt man eine Gleitsichtbrille zum Nulltarif. Die Versicherung kann man 4 Wochen vor Ablauf des ersten Jahres wieder kündigen, sodaß die Brille insgesamt 50€ kostet ! Wenn man die Gläser entspiegelt haben will, was aber überhaupt kein Luxus ist, sondern für Nachtfahrten im Auto wichtig ist, kostet das knapp 150 € Aufpreis ! Das ganze kommt mir vor wie bei Ryanair. Immerhin, wenn man auf die Entspiegelung (oder andere Extras wie tönung etc.) verzichten kann, ist das wirklich günstig. Dabei war noch eine sehr umfangreiche Augenvermessung. Ich habe jetzt eine Brille bestellt und warte mal hoffnungsfroh. In einer Woche soll sie da sein. Ich schreib dann hier nochmal, wie das geklappt hat.
 

nicole05

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#64
Ich war gestern bei Fielmann und habe das jetzt mal praktisch durchgetestet. Es ist schon erstaunlich. Wenn man eine Brillenversicherung für 50 € pro Jahr abschließt, bekommt man eine Gleitsichtbrille zum Nulltarif. Die Versicherung kann man 4 Wochen vor Ablauf des ersten Jahres wieder kündigen, sodaß die Brille insgesamt 50€ kostet ! Wenn man die Gläser entspiegelt haben will, was aber überhaupt kein Luxus ist, sondern für Nachtfahrten im Auto wichtig ist, kostet das knapp 150 € Aufpreis ! Das ganze kommt mir vor wie bei Ryanair. Immerhin, wenn man auf die Entspiegelung (oder andere Extras wie tönung etc.) verzichten kann, ist das wirklich günstig. Dabei war noch eine sehr umfangreiche Augenvermessung. Ich habe jetzt eine Brille bestellt und warte mal hoffnungsfroh. In einer Woche soll sie da sein. Ich schreib dann hier nochmal, wie das geklappt hat.
Hallo,
also ich kann ohne Entspiegelung nicht vernünftig sehen, und das am hellichten Tag!
Kleinste Lichtquellen reichen aus um mich zu blenden.
Ich laufe den ganzen Tag mit zusammen gekniffenen Augen rum und spätestens am Abend bekomme ich tierische Kopfschmerzen hinter den Augen.
Liegt vielleicht an meinen extrem schlechten Augen.
Ich hoffe, Dir ergeht es nicht so.
Kannst ja mal berichten.
Liebe Grüße
Nicole
 

ela1953

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#65
Ich war gestern bei Fielmann und habe das jetzt mal praktisch durchgetestet. Es ist schon erstaunlich. Wenn man eine Brillenversicherung für 50 € pro Jahr abschließt, bekommt man eine Gleitsichtbrille zum Nulltarif. Die Versicherung kann man 4 Wochen vor Ablauf des ersten Jahres wieder kündigen, sodaß die Brille insgesamt 50€ kostet ! Wenn man die Gläser entspiegelt haben will, was aber überhaupt kein Luxus ist, sondern für Nachtfahrten im Auto wichtig ist, kostet das knapp 150 € Aufpreis ! Das ganze kommt mir vor wie bei Ryanair. Immerhin, wenn man auf die Entspiegelung (oder andere Extras wie tönung etc.) verzichten kann, ist das wirklich günstig. Dabei war noch eine sehr umfangreiche Augenvermessung. Ich habe jetzt eine Brille bestellt und warte mal hoffnungsfroh. In einer Woche soll sie da sein. Ich schreib dann hier nochmal, wie das geklappt hat.
Das Angebot bei Fielmann für eine Gleitsichtbrille werde ich dann auch in Angriff nehmen, bei Apollo soll die nämlich 99 Euro kosten.

Meine Tochter nutzt schon jahrelang das 10 Euro Angebot. Sie hat zwei Versicherungen und kann sich jedes Jahr zwei neue Brillen aussuchen. Sie findet auch immer was.

Allerdings kostete die Versicherung für meine Brille mit eingearbeitetem Lesefeld auch schon 50 Euro. Daher hab ich das noch nicht genutzt, sondern trage meine 9 Jahre alte Brille.

Aber nun wirds Zeit für eine neue.
 

ShankyTMW

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#66
Seufz, leider haben die Optiker ja auch nix zu verschenken.

Apollo nimmmt die normalen Preise für Gläser trotz angeblicher SSV gerade.

Fielmann Versicherung machts mit den Extras für Gläser (und dafür saftig). Abgesichert ist auch nicht alles und alle 2 Jahre gibts erst eine komplette Brille ersetzt.

Bei MATT Optik dagegen gibts Brillenrahmen bis 180 EUR umsonst mit dem Schutzbrief, aber normale Gläser die Entspiegelung und einige Extras haben (Preise davon weiß ich nicht, aber ich schätz mal in Richtung Apollo)

Und diverse andere Optiker geben Rabatte und Vergünstigungen nur gegen Rezept (gibts tatsächlich)

Also mit von wegen "Umsonst", das gibts überall nur noch für Kinder und kosten von ab 50 EUR aufwärts sollte man Einplanen. :icon_sad:

Ich mag meine Gläser auch lieber entspiegelt. Und Standard Gläser hab ich zumindest rechts nicht. Da hab ich einen weit rausschauenden Zylinder sonst, der durch ein etwas dickeres Gals mit speziellem Schliff flach gehalten wird. Inwieweit das Sondergläser über die Versicherungen sind die von den Vergünstigung auch nicht abdeckt werden oder ob das auch unter Extras fällt, die teuer draufbezahlt werden ist dann das nächste. War einer der gründe warum ich damals bei Fielmann dann doch keien Brille mehr wollte trotz Versicherung - aber ist schon ein Jahrzehnt her. Ob man da was geändert hat weiß ich jetzt nicht.

Man muß wirklich genau vergleichen und sämtliche Haken und Ösen gegeneinander abwägen. Jedenfalls ist man aufgeschmissen wenn man Sehhilfen benötigt und sich das eigentlich nciht leisten kann... Hab das dies Jahr leider auch wieder nötig :icon_cry:
 
E

ExitUser

Gast
#67
Bei Fielmann bekommt man für die 10,- Versicherungsprämie tatsächlich nur eine einfache Brille ohne alle Extras. Alles andere muss man extra zahlen, was das Ganze ja so teuer macht.
Für mich sind diese Versicherungen eigentlich nur Geldschneiderei. Ob ich nun 20,- für eine Billigbrille von F ausgebe, und 2x 10,- Versicherungsprämie zahle - wo ist der Unterschied?
DAS worauf es wirklich bei einer Brille ankommt,nämlich hochwertige Gläser, superentspiegelt, extradünnes Glas für hochgradig Fehlsichtige, usw., zahlt mir keine Versicherung. Die einzige Möglichkeit um etwa alle drei Jahre an eine vernünftige, optische Sehhilfe zu kommen, ist es, jeden Monat einen 10,- wegzulegen, und für den Notfall eine 08/15 Brille in der Schublade zu haben.
Ansonsten bleibt es nur noch anzumerken, dass es eine Schweinerei ist, dass der Gesetzgeber, und damit UllaTrulla Schmidt, festgelegt haben, dass eine Brille ein "Gegenstand des täglichen Gebrauchs" wäre.
Damit wird ein wichtiges optisches Hilfsmittel in seine Bedeutsamkeit zu einem Allerweltsgegenstand degradiert, auf den man verzichten kann, oder bei dem die primitivste Ausführung reicht.

LG :icon_smile:
 

catwoman666666

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#68
Vorsicht bei solchen Angeboten !

Das sind die einfachsten Gleitsichtgläser mit den schmalsten Kanälen, die es gibt.
Teilweise kommen diese Gläser aus China.
Autofahren sollte man mit solchen einfachen Gläsern mit schmalem Sichtkanal ebenfalls nicht, weil der seitliche Blickwinkel sehr stark eingeschränkt ist.
Das kann für Radfahrer sehr gefährlich werden, weil sie werden vom Autofahrer nicht gesehen, wenn er eine Gleitsichtbrille trägt.
Ein qualitatv hochwertiges Gleitsichtglas kostet ab ca. 300,00 € aufwärts.

Gleitsicht Sehbereiche

Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe mir im Herbst 2009 eine Brille machen lassen, da meine alte zerbrach. Ich brauchte erstmalig eine Gleitsichtbrille. Bei meinem örtlich Optiker löhnte ich dafür 1000 €, nur für beide Gläser. Das Gestell gabs kostenlos dazu. Einige Wochen später in der Vorweihnachtszeit war eine Anzeige eines Optikers in der Nachbarstadt, der bot die gleichen Gläser für 300 € an. Ich hätte mir fast ein zweites Loch...... Wenigstens konnt ich die Kosten in meiner Steuererklärung geltend machen.
 
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#69
Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe mir im Herbst 2009 eine Brille machen lassen,...
Kannst Du mal die Ergebnisse der kommenden Bundestagswahl posten, Lottozahlen wären auch nicht schlecht ? Kannst Du wieder in Deine Zeit zurück, oder mußt Du jetzt hierbleiben ?
 

RudiRatlos

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#71
Nur kurz zur Info für die Hamburger.
Wer ne neue Brille braucht, melde sich bitte per PN.
Ich weiß einen Laden, der wegen Schließung alle Brillen zum halben Preis verkauft (seit dieser Woche) Er hatte vorher schon Fielmann- Preise.:icon_daumen:
 

ShankyTMW

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#72
@Rudi
Na du meinst dohc nicht etwa die Filemann Preise mit der Versicherung, den Billigst gEstellen udn den Überteuerten Extras? - Ansonsten eien gute Sache. Aber ich wohn ein bischen weit vom Schuss.

@ALL
Könnts grad gebrauche. Denn nun steht es fest. NAch 10 Jahren ist muß muß auch wieder ein neues Nasenfahrad (sprich Gläser) her. Und das reißt wieder ein dickes Loch ins Säckel. Ist zwar nicht Gleitsicht, aber die Guckerl mit Entspiegelung kosten mich satte 250 EUR.

(Ironie On) Vielen Dank an Ulla Schmidt die die Renesance der Sehhilfen als Luxusartikel nur für Reiche begünstigt hat (Ironie OFF)

catwoman66666 sagte :
Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe mir im Herbst 2009 eine Brille machen lassen, da meine alte zerbrach. Ich brauchte erstmalig eine Gleitsichtbrille. Bei meinem örtlich Optiker löhnte ich dafür 1000 €, nur für beide Gläser. Das Gestell gabs kostenlos dazu. Einige Wochen später in der Vorweihnachtszeit war eine Anzeige eines Optikers in der Nachbarstadt, der bot die gleichen Gläser für 300 € an. Ich hätte mir fast ein zweites Loch...... Wenigstens konnt ich die Kosten in meiner Steuererklärung geltend machen.
Schmunzel - na den Rahmen krieg ich bei MATT auch grad dazu geschenkt - und kein billiger. Nur leider werd ich das kaum von der Steuer abschreiben können. Verrat mir doch mal wie Du das gemacht hast Bitte :icon_smile:
 
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ExitUser

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#73
Hallo! Wollte hier auch grad wegen der Kostenübernahme für eine Brille nachfragen als ich diesen Beitrag entdeckt habe. Es besteht also wirklich absolut keine Chance, daß die ARGE was bei der Brille dabei gibt? Meine Mutter hatte nämlich ne Netzhautablösung und wurde wegen Grauem Star operiert und braucht jetzt dringend eine neue Brille, die bei Apollo um die 350 Euro kosten würde. Aber die ARGE will ihr nicht mal ein Darlehen gewähren. Bleibt da echt nur der Preisvergleich und halt das selber zahlen?
 

Hotti

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#74
Ich habe auch ne Lesebrille. Die habe ich bei uns in einen Supermarkt gekauft, für 3,95 Euro. Die funktioniert bestens.:icon_smile:
 

Tuckman

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#75
Moin!
Diese sogenannten Brillen, Lesehilfen vom Discounter sind nur was zur Überbrückung, nicht für dauer Benutzung gedacht. Man kann sich damit die Augen weiter schädigen weil jedes Auge anders ist. Deshalb müssen Brillen auch für jedes Auge extra geschliffen werden.
Tuckman
 

Hotti

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#76
Moin!
Diese sogenannten Brillen, Lesehilfen vom Discounter sind nur was zur Überbrückung, nicht für dauer Benutzung gedacht. Man kann sich damit die Augen weiter schädigen weil jedes Auge anders ist. Deshalb müssen Brillen auch für jedes Auge extra geschliffen werden.
Tuckman
Was willst du da besonders schleifen? Du gehst zum Augenarzt, lässt da die Sehschärfe feststellen, und ab im Supermarkt mit den Werten. Du hat da nur einfache Gläser, ohne Entspiegelung. Ich habe einmal viel geld für meine Lesebrille bezahlt, und die Gläser beim Optiker waren auch vorrätig, und wurden auch nicht besonders angschliffen, dafür habe ich dann aber einen Hunderter abgedrückt. Ich trage schon ca. 10 Jahre die Discounterbrillen und habe viel Geld gespart. Allerdings würde ich so wohl nicht verfahren wenn ich kurzsichtig wäre, und immer eine Brille tragen müsste. Aber bei einer Lesebrille seh ich das nicht soooo eng.
 
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#77
Hallo! Wollte hier auch grad wegen der Kostenübernahme für eine Brille nachfragen als ich diesen Beitrag entdeckt habe. Es besteht also wirklich absolut keine Chance, daß die ARGE was bei der Brille dabei gibt? Meine Mutter hatte nämlich ne Netzhautablösung und wurde wegen Grauem Star operiert und braucht jetzt dringend eine neue Brille, die bei Apollo um die 350 Euro kosten würde. Aber die ARGE will ihr nicht mal ein Darlehen gewähren. Bleibt da echt nur der Preisvergleich und halt das selber zahlen?
Siehe mein Post


http://www.elo-forum.org/schwerbehinderte-gesundheit-rente/39827-augenarzt-brille.html#post451567

Grundsätzlich ist es so, daß von der Krankenkasse eine Brille nur noch dann bezahlt wird, wenn auf KEINEM Auge mehr als 30% Sehfähigkeit BEI BESTMÖGLICHER KORREKTUR, also mit der fertigen Brille, besteht.



Diese grundsätzliche SPD-Schweinerei ist die, daß man die Regeln der Krankenkassen und die Regeln der "Fürsorge" (="Argen") schlicht und einfach gleichsetzt. Diese Sozialterroristen haben gesagt: "Geht zu Eurer Krankenkasse und fragt da, was Ihr von denenen kriegt. Uns geht das alles nichts mehr an.



Dieses Trulla-Gesetz muß unbedingt vor das Bundesverfassungsgericht, denn man muß sich einmal überlegen, was das in weiterer Konsequenz heißt:

Sollte es der neoliberalen Mafia nämlich z.B. einfallen, daß die Krankenkassen Operationen nur nach einem Selbstbehalt von, sagen wir mal, 5000 €, übernehmen, dann sind wir sehr schnell in einer Situation wie in der Dritten Welt (z.B. Kongo oder USA), wo Du in der Klinik erst dann behandelt wirst, wenn Du die 5 Riesen für die Herzoperation in Cash auf den Tresen legst, sonst läuft dann eben nichts. Man sieht leider meistens nicht diese grundsätzliche Hinterhältigkeit, diesen Weg, der damit in Salamitaktik aufgemacht wird und, wie ich meine, absichtlich und in hinterhältiger Manier aufgemacht werden soll.
Die Regeln der Krankenkassen und die Regeln der Sozialfürsorge (dazu gehört natürlich das sogenannte "Arbeitslosegeld"-2, das eigentlich nichts anderes als Sozialhilfe ist, mit dieser Begriffsverdrehung wollte man ja gerade sozialstaatliche Pflichten verwischen) haben NICHTS, absolut NICHTS miteinander zu schaffen und dürfen eben NICHT gleichgesetzt werden.
Dieser grundsätzliche rechtswidrige Zustand muß beseitigt werden, darauf kommt es an.


@ Hotti, wenn Du auf das Posting von Sonste ansprichst, dann informiere Dich bitte erst einmal darüber, was eine Starbrille ist. Da wurde die Augenlinse des Auges operativ entfernt. Da gehts um Dioptrienwerte von 15 aufwärts.Und versuch mal, die grundsätzliche Schweinerei, wie ich sie oben beschrieben habe, zu begreifen.
Es geht hier im Thread überhaupt nicht um sogenannte "Lesebrillen", Wegwerfartikel für Normalsichtige. Du bist hier auf einer völlig falschen Baustelle.


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Hotti

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#78
@ Hotti, wenn Du auf das Posting von Sonste ansprichst, dann informiere Dich bitte erst einmal darüber, was eine Starbrille ist. Da wurde die Augenlinse des Auges operativ entfernt. Da gehts um Dioptrienwerte von 15 aufwärts.Und versuch mal, die grundsätzliche Schweinerei, wie ich sie oben beschrieben habe, zu begreifen.


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Ist mir jetzt peinlich. Ich habe gar nicht alles gelesen, ich bin von einer normalen Lesebrille ausgegangen. Habe ein Nachsehen mit mir.
 

ShankyTMW

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@Hotti
Moin!
Diese sogenannten Brillen, Lesehilfen vom Discounter sind nur was zur Überbrückung, nicht für dauer Benutzung gedacht. Man kann sich damit die Augen weiter schädigen weil jedes Auge anders ist. Deshalb müssen Brillen auch für jedes Auge extra geschliffen werden.
Was willst du da besonders schleifen? Du gehst zum Augenarzt, lässt da die Sehschärfe feststellen, und ab im Supermarkt mit den Werten. Du hat da nur einfache Gläser, ohne Entspiegelung. ... ich so wohl nicht verfahren wenn ich kurzsichtig wäre, und immer eine Brille tragen müsste. Aber bei einer Lesebrille seh ich das nicht soooo eng.
@ Hotti, wenn Du auf das Posting von Sonste ansprichst, dann informiere Dich bitte erst einmal darüber, was eine Starbrille ist. Da wurde die Augenlinse des Auges operativ entfernt. Da gehts um Dioptrienwerte von 15 aufwärts.Und versuch mal, die grundsätzliche Schweinerei, wie ich sie oben beschrieben habe, zu begreifen..
Nee Hotti, also wirklich. So einen Schwachsinn hab ich in Punkto Brillen wirklich selten gelesen. Das ist genauso wie bei Oma und Opa die sich gegenseitig die Brillen austauschen damit der andere angeblich was besser sehen kann.
Ich trage seit meien 6ten Lebensjahr ein permanentes Nasenfahrad. Ich komme zwar nciht auf 10 Dioptrin, eher auf 3 - dennoch würd es mir im Traum nciht einfallen selbst eine nur Lesebrille beim Discounter oder im Internet zu bestellen aufs geratewohl. Auf beiden Seiten Hornhautverkrümmung mit unterschiedlich starken Werten plus Kurzsichtigkeit plus leichtes Schielen machen das völlig unmöglich. Und es sind ja nciht nur die Gläser die einfach nur so geschliffen werden um bestimmte Linsenstärken zu erreichen. Da kommen noch die Zylinderachsen dazu die jedes Glas völlig unterschiedlich machen. Augenabstände, Pupilenabstände und dergleichen kommen zusätlich ncoh dazu um entweder den Rahmen anzupassen (wichtig vor allem bei Rahmenlos) oder die Gläser an feste Rahmen oder beides mit ein wenig Spielraum anzugleichen (Flexirahmen). Ganz so einfach wie Du dir das Vorstellst ist das bei weitem nciht.

Braunes Harz hat schon alles darüber geschrieben was die Augen betrifft. Und falls Du permanent so ein Discounter oder aus dem Internet bestelltes etwas hast und seither an besonders tränenden Augen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, schneller entzündbare Augen und anderen netten Sachen leidest - tausch mal die Gläser gegen angepasste vom Optiker. Du wirst Bauklötze staunen das sich das alles plötzlich von selbst erledigt auf das dein Hausarzt sonst nie gekommen wäre oder der Regelmäßige Konsum von Medis nicht verschwinden lassen konnte.

Die Discounterbrillen sind eigentlich nichts anderes als Lupengläser - taugen als Lupenvorsatz zum gelegentlichen basteln, aber nciht als Dauerlösung fürs permanente sehen oder Stundenlanges Lesen.
 

ShankyTMW

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#81
Ist mir jetzt peinlich. Ich habe gar nicht alles gelesen, ich bin von einer normalen Lesebrille ausgegangen. Habe ein Nachsehen mit mir.
Schmunzel - habs eben erst gesehen nachdem mein Text fertig war. OK, ist ebenfalls akzeptiert :icon_pause:

@Sonste
Hallo! Wollte hier auch grad wegen der Kostenübernahme für eine Brille nachfragen als ich diesen Beitrag entdeckt habe. Es besteht also wirklich absolut keine Chance, daß die ARGE was bei der Brille dabei gibt? Meine Mutter hatte nämlich ne Netzhautablösung und wurde wegen Grauem Star operiert und braucht jetzt dringend eine neue Brille, die bei Apollo um die 350 Euro kosten würde. Aber die ARGE will ihr nicht mal ein Darlehen gewähren. Bleibt da echt nur der Preisvergleich und halt das selber zahlen?
Ich kann den anderen nur beipflichten, so leid es mir tut. Außer Vergleiche und konto plündern oder es sich sonstwie absparen ist da ncihts geblieben - mit Ausnahme der Regelungen für besonders schwere Fälle ab 10 Dioptrin bei den KK.
 

Mario Nette

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#82
@Braunes Hartz
Danke für die Info. War heute beim Augenarzt. Ist bisschen schlechter geworden ... Komme wohl für eine Übernahme der Kosten in Frage. Ich nehme an, dabei wird nur die "Grundaussattung" übernommen? Wenn ja, was gehört dazu? Wenn man sich dennoch für hochwertigere Gläser entscheidet, wird dann ein Teilbetrag getragen? Vermute mal ...

Mario Nette
 
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#83
@Braunes Hartz
Danke für die Info. War heute beim Augenarzt. Ist bisschen schlechter geworden ... Komme wohl für eine Übernahme der Kosten in Frage. Ich nehme an, dabei wird nur die "Grundaussattung" übernommen? Wenn ja, was gehört dazu? Wenn man sich dennoch für hochwertigere Gläser entscheidet, wird dann ein Teilbetrag getragen? Vermute mal ...

Mario Nette
Siehst Du wirklich auf keinem Auge mit Brille besser als 30% ?
Grundausstattung sagt's ja schon, billigstes (Kassen-) Gestell, Gläser in Standardglas, nix hochbrechendes, keine Entspiegelung...
 

Hasepuppy

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#84
Hallo! Wollte hier auch grad wegen der Kostenübernahme für eine Brille nachfragen als ich diesen Beitrag entdeckt habe. Es besteht also wirklich absolut keine Chance, daß die ARGE was bei der Brille dabei gibt? Meine Mutter hatte nämlich ne Netzhautablösung und wurde wegen Grauem Star operiert und braucht jetzt dringend eine neue Brille, die bei Apollo um die 350 Euro kosten würde. Aber die ARGE will ihr nicht mal ein Darlehen gewähren. Bleibt da echt nur der Preisvergleich und halt das selber zahlen?
Witzig ist nur, dass die Kassen das operative Einsetzen einer Linse IN das Auge voll bezahlen, sogenannte Starbifokalbrillen, die sonst immer nach der Operation eines grauen Stars eingesetzt wurden, jedoch nicht! Die Argen interessiert es in der Regel nicht, ob jemand eine Brille braucht oder nicht und selbst wenn, dann sind die gewährten Darlehensbeträge so gering, dass man dafür noch nicht einmal ein gescheites Gestell bekommt!

Deine Mutter hat jetzt m. E. drei Möglichkeiten:

1. Sich zweimal im Abstand von etwa 4 Wochen ambulant unters Messer legen und sich Linsen ins Auge einsetzen lassen. Sie braucht dann schlimmstenfalls nur noch eine Korrekturbrille, die nicht viel kosten dürfte.
2. Sie lässt sich komplett durch die Arge vom Gesundheitsamt kaputt schreiben und kassiert danach Grundsicherung wegen Erwerbsunfähigkeit nach SGB XII. Das Problem dabei ist nur, dass die Arge darauf bestehen wird, dass Deine Mutter sich operativ Linsen in die Augen setzen lässt. Das liefe dann m. E. auf eine staatlich verordnete Körperverletzung hinaus.
3. Sparen, sparen, sparen oder den Optiker fragen, ob man auch abzahlen kann. Manche lassen sich darauf ein und geben die Brille erst heraus, wenn alles bezahlt ist.

Kein Mensch weiss, wie lange diese Linsen wirklich halten, weil etwa 95 % der Patienten mit grauem Star in einem so hohem Alter sind, dass man sagen kann, die würden die nächsten 10 - 15 Jahre nicht überleben, nachdem man bei ihnen diese Linsen eingesetzt hat.

Ich selbst stehe vor dem gleichen Problem! Auch ich habe grauen Star gehabt und bin operativ von meinen Linsen befreit worden - allerdings als Kind und das war 1974! Heute bin ich 42 und trage eine sogenannte Starbifokalbrille. Wenn die Linsen im Auge sagen wir mal 10 Jahre halten sollten, dann müsste ich mich bis zum Erreichen des Rentenalters 6 mal unters Messer legen. Darauf habe ich schlichtweg keine Lust! Von den Risiken mal ganz zu schweigen!
Der Optiker meines Vetrauens hat mir mal die derzeitigen Preise für meine Brillengläser aus Kunststoff genannt:

170 € für das Basisglas pro Seite (bifokal mit kantigem Übergang am Rand)
210 € für das Basisglas pro Seite (bifokal mit rundem Übergang am Rand)
80 € für das Entspiegeln und Härten pro Seite
Das Verdichten des Glases, damit es bei gleicher optischer Leistung dünner ist, wird mittlerweile gar nicht mehr angeboten!

Die Preise sind deshalb so hoch, weil es sich wegen der massenhaften operativen Linsenintegrierung für die Hersteller nicht mehr lohnt und das treibt den Preis! Für mich als Alg2-Empfänger absolut unbezahlbar - 340-580 € nur für die Gläser!

Ich hoffe, Dir und Deiner Mutter mit meiner Info weitergeholfen zu haben. Wenn nicht, dann weisst Du nun, dass Ihr nicht allein seid mit diesem Problem.

In diesem Sinne...Carpe diem!

Gruss
Hasepuppy
 

ShankyTMW

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#85
@Hasepuppy
Ist schon ein Wahnsinn wenn man als Sehhilfenträger die Preise sieht. Und ich bin froh das ich nur normale Gläser brauch - und die sind schon teuer genug. Wenn ich bedenke das ich das früher mal in DM bezahlt habe wo es noch Zuschüsse gab was heute EUR Preise sind wir einen ganz anders bei den Preisunterschieden.

Deine Auflistung ist supi. Ein wenig allgemeines würd ich gern noch Ergänzen:

Viele Optiker machen inzwischen nicht mal mehr Unterschiede zwischen Kunststoff oder Normalglas und es bleibt sich im Preis gleich welche Gläser man nimmt. Da sollte man auch drauf achten. Evt. ließe sich da udn bei Entspiegelung und Härten noch ein wenig raus schlagen. Dann kommen noch die Glasdicken hinzu, die benötigt werden - was aber auch von Art und Weise des Schliffs abhängig ist. Je dünner das Glas gemacht werden kann, umso billiger ist es. Ich weiß nicht inwiefern sich das auf Stargläser auswirkt, aber etwas um die Normaleren Gläser um ein wenig Geld bei Neuanschaffung zu sparen - inkl. dem Risiko das dünnere Gläser auch empfindlicher sind - schneller kaputt gehen.
 

Mario Nette

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#86
Siehst Du wirklich auf keinem Auge mit Brille besser als 30% ?
Korrekt. Wurde heute gemessen.
Grundausstattung sagt's ja schon, billigstes (Kassen-) Gestell, Gläser in Standardglas, nix hochbrechendes, keine Entspiegelung...
Hm, und ich dachte, selbst beim Gestell wird nichts mehr übernommen.

@Hasepuppy
Vor einigen Jahren erzählte man mir, dass das Einsetzen der Linsen deswegen nicht von den Kassen übernommen wird, weil es nur einen kosmetischen Effekt habe. Man sagte, ich müsse mit 2.000 bis 4.000 € je Auge rechnen. Heute sagte man mir, die Kassen würden das übernehmen. Allerdings bin ich auch unsicher, weil's hinsichtlich der Langzeit wohl noch keine Ergebnisse gibt. Und bis zur Rente (die es dann vielleicht gar nicht mehr gibt) hab ich noch einige Jahrzehnte.

Mario Nette
 
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#87
Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe mir im Herbst 2009 eine Brille machen lassen, da meine alte zerbrach. Ich brauchte erstmalig eine Gleitsichtbrille. Bei meinem örtlich Optiker löhnte ich dafür 1000 €, nur für beide Gläser. Das Gestell gabs kostenlos dazu. Einige Wochen später in der Vorweihnachtszeit war eine Anzeige eines Optikers in der Nachbarstadt, der bot die gleichen Gläser für 300 € an. Ich hätte mir fast ein zweites Loch...... Wenigstens konnt ich die Kosten in meiner Steuererklärung geltend machen.
Na ja wenn man Steuern zahlt geht es doch prima!
 
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#88
ich dachte, selbst beim Gestell wird nichts mehr übernommen.
Das war aber nur so eine Eigeninterpretation des Begriffs Grundausstattung. Mit dem beidseitigen Visus unter 30% bist Du aber auch nicht zu beneiden.


Ich war gestern bei Fielmann und habe dasjetzt mal praktisch durchgetestet. Es ist schon erstaunlich. Wenn maneine Brillenversicherung für 50 € pro Jahr abschließt, bekommt man eineGleitsichtbrille zum Nulltarif. Die Versicherung kann man 4 Wochen vorAblauf des ersten Jahres wieder kündigen, sodaß die Brille insgesamt50€ kostet ! Wenn man die Gläser entspiegelt haben will, was aberüberhaupt kein Luxus ist, sondern für Nachtfahrten im Auto wichtig ist,kostet das knapp 150 € Aufpreis ! Das ganze kommt mir vor wie beiRyanair. Immerhin, wenn man auf die Entspiegelung (oder andere Extraswie tönung etc.) verzichten kann, ist das wirklich günstig. Dabei warnoch eine sehr umfangreiche Augenvermessung. Ich habe jetzt eine Brillebestellt und warte mal hoffnungsfroh. In einer Woche soll sie da sein.Ich schreib dann hier nochmal, wie das geklappt hat.
Ich habe die Brille von Fielmann vor knapp 2 Wochen bekommen und ich muß sagen, daß ich mich eigentlich nicht beklagen kann. Es ist meine erste Gleitsichtbrille, da fehlt mir zwar der Vergleichsmaßstab und zu allem Überfluß hatte ich vorher zum Nahsehen eine übliche Nahbrille vom Lidl über meine Korrekturbrille gesetzt (verrückt, nicht ?), sodaß das jetzt die reinste Erholung ist, ist aber alles ohne jede Probleme. Die Entspiegelung fehlt halt, das ist die Krux. Sollte ich mich mal wieder auf den Bock setzen und einen 40 t Sattelzug durch die Lande fahren, dann seht Euch nachts vor ... aber sonst.. alles klar.
 

RudiRatlos

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#89
@Rudi
Na du meinst doch nicht etwa die Filemann Preise mit der Versicherung, den Billigst gEstellen und den Überteuerten Extras? - Ansonsten eien gute Sache. Aber ich wohn ein bisschen weit vom Schuss.
So schreibe ich, wenn ich 2,5 auf´n Kessel habe. (Treffsicherheit)

Es ist ein kleiner Laden, wo sich die Kunden Beratung etc. holen, um dann zu Fielmann zu gehen. Drecks- Kundschaft.:icon_kotz: Er kann keine Versicherungen anbieten, aber Qualität.:icon_daumen:

Scheiß Fielmann, Scheiß Apollo.:icon_neutral:
 

tunga

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#90
Brille kaputt

Oh weh!

Meine Brille ist futschikato - da ist mir doch glatt der Bügel direkt am Glas abgebrochen. Habs mit kleben + löten versucht - no way.

War gestern mal in diversen`alles-ganz-billig-umsonst-Brillen-Läden-wir nerven-mit-super-bililg-Reklame-die-wir-aber-nicht-haben´ - auweia!

OK- Brillengestell schon für ganz wenige € zu haben - aber die Gläser!!!... man sprach von ca. 250 €!!!

Meine Brille ist ca. 10 Jahre alt und ich brauch sie fast nur wenn ich mir die Kontaktlinsen aus den Augen ziehe, immerwährende Allergien meine KL-Gebrauch stören und bei -5,75 Dioptren ist das schon sinnig eine Brille zu haben, da ich meine KL auch nicht immer tragen kann und ohne irgendwas so richtig schön`blind´bin.
Auch bin ich mit meiner Autoimmunerkrankung mit Auswirkungen auf die Augen (entzündete Augenmuskeln und Hintergrund) ein wenig drauf angewiesen.

Ich habe noch richtige Gläser in der jetzt kaputten Fassung und deshalb schliesst sich ein `randloses Modell´aus, da man bei Gläsern keine Löcher in dieselben bohren kann - ja und Gläser werden so gut wie gar nicht mehr angefertigt - meist nur noch Kunststoff.

Und da bei der Kurzsichtigkeit die ich habe auch keine Glasbausteine in Betracht kommen....aua der Preis tut weh.

Kennt, weiss jemand hier, was und wo + wie ich am besten günstig zu einer neuen Brille komme?

Das Gestell ist so alt, das die darin vorhandenenden Gläser auch leider nicht in ein neues passen.

Ich brauch ja keine gucci-rayban-gold-auf-die-nase sondern einfach nur eine neue Brille mit dünnen normal entspiegelten Gläsern.

Mein üppiger Regelsatz hat sowas ja leider auch nicht vorgesehen und die Krankenkasse zahlt ja auch nicht mehr nur noch einen Cent.

Kann mir jemand einen Tip geben, wie und wo am besten ich zu einem neuen `Blick-durch´komme?

Für glasklare Tips wäre ich wirklich dankbar.

z.Zt. undurchsichtige Grüsse

blindes tunga
 

Tinka

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#91
AW: Brille kaputt

Demnächst werde ich wohl das gleiche Problem haben: Mit -6,5 D. nutze ich auch meist Kontaktlinsen, aber aus den von dir geschilderten Gründen, eben nicht immer und zu Hause auch gern mal die Brille.

Meine Brille ist auch schon etwas älter, den Gedanken an eine neue habe ich bisher vermieden...

Mir fällt zu deiner Frage folgendes ein: Ein privater Optiker mit einem eigenen kleinen Laden (keiner dieser A*** oder F***- Kettenläden) bot meiner Mutter neulich an, die Gläser einer alten Brille in ein neues Modell umzuschleifen. Also scheint das durchaus zu funktionieren, nur in den Kettenläden wirds natürlich nicht gemacht.

Dann gibt ab einer bestimmten Stärke der Gläser bei der KK durchaus eine Zuzahlung zu einem Rezept des Augenarztes.

Es wäre interessant herauszufinden, ab welcher Sehschwäche diese Regelung greift.

Ich weiss es bisher leider auch nicht, aber vielleicht reichts ja schon für uns Blindfische?

Früher wurden alte Brillen in den Apotheken gesammelt und nach Afrika geschickt.

Jetzt müssen wir uns vermutlich - eben wie in Afrika - auf abgelegte, alte Brillen von anderen Leuten beschränken.Die gibts bestimmt auch bald in den Sozialkaufhäusern...:eek:

Alles Gute für dich und vielleicht weiss noch Jemand einen Tipp.
 

desmona

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#92
AW: Brille kaputt

Mir fällt zu deiner Frage folgendes ein: Ein privater Optiker mit einem eigenen kleinen Laden (keiner dieser A*** oder F***- Kettenläden) bot meiner Mutter neulich an, die Gläser einer alten Brille in ein neues Modell umzuschleifen.
...habe ebenso gerade das gleiche Spielchen:

...also Gläser in ein vorhandenes Gestell einzuschleifen geht immer...aaaaber natürlich mit nem saftigen Aufpreis...und ja dat machen sie, wenn auch recht sauertöpfisch, auch bei Ap***

Also scheint das durchaus zu funktionieren, nur in den Kettenläden wirds natürlich nicht gemacht.
...aber wie ich das verstanden hab ist bei tunga das Gestell kaputt...also erstmal nen Gestell haben und nen Stück weg sein:cool:

...aaber einfach die "ollen" Gläser in nen neues Gestell rein geht so nicht wirklich (es sei denn das alte Gestell hat exakt die gleichen Maße wie das Neue)

...in vorhandenes Gestell werden runde Gläser (sprich die Rohlinge - mit "deinem" D-Wert sind rund) eingeschliffen

...einen Tip hab ich hier...hat mein Sohn neulich bestellt und hat hervorragend geklappt...setzt allerdings voraus, dass man seine wirklichen Werte hat (...und daran scheiterts grad bei mir:icon_neutral:)

Brille kaufen im Brillen Online Shop vom Optiker Brille24.de

...k.A. ob es auch noch andere dieser Art gibt

(is mir jetzt auch egal ob das nen link zu einem kommerz. Anbieter ist...wir haben doch gar keine anderen Möglichkeiten, als uns darauf hinzuweisen)
 
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#93
AW: Brille kaputt

F***mann (DD) schleift die Gläser (für F.-Kunden kostenlos) um, die Gestelle müssen dann logischerweise kleiner sein.
 

ShankyTMW

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#94
AW: Brille kaputt

Das Theme hatten wir schonmal - ud ist seit jeher imme rbeliebt. Bin ja auch Brillenträger und an Lösungsvorschlägen interessiert.

Die KK Regelungen finden sich im Thread - ELO-Forum: Augenarzt, Brille - Post 60. Braunes _Hartz hatte das schön zusammengefasst dort hinterlassen. Schau mal nach.

(Notiz an die Admins: Wäre gar nicht mal so schlecht wenn man diesen Thread mit dem anderen zusammenlegen würde)

Umschleifen von Brillengläsern:
Ich bin zwar kein Optiker, aber ich hab das vor Jahren selbst mal machen lassen wegen ähnlicher Probleme (und weil die KK Regelung bei mir leider auch nicht greift). Ob glas oder Kunststoff umgeschliffen wird sollte eigentlich keine große Geige spielen. Da emphiehlt sich leider nur der Gang zu einem nicht übermäßig extremst Großketten-Optiker (wobei du auch hier fragen kannst - aber die meisten Gestelle dort sind gebundelt an die Angebote. Deswegen erzählen die oft einen Haufen Quark um Geschäfte zu machen). Worauf man sich einstellen sollte, das der Rahmen im Sichtfeld kleiner wird.
Wenn es nicht gehen sollte gibts eher Probleme mit den Zylindern wegen der Achslage zum Auge die ein umschleifen auf kleineres Gesammtglas passend zu einem kleineren Rahmen evt. dann doch unmöglich machen, Glasdicke eher weniger (die muß dann wirklich extremst sein).

Nur um das durch die Optikerläden rennen, nachfragen und vergleichen kommst auch hier nicht rum um das möglichst günstigste (vom Rahmenpreis) raus zu holen.
 
E

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#95
AW: Brille kaputt

Oh weh!

Meine Brille ist futschikato - da ist mir doch glatt der Bügel direkt am Glas abgebrochen. Habs mit kleben + löten versucht - no way.

War gestern mal in diversen`alles-ganz-billig-umsonst-Brillen-Läden-wir nerven-mit-super-bililg-Reklame-die-wir-aber-nicht-haben´ - auweia!

OK- Brillengestell schon für ganz wenige € zu haben - aber die Gläser!!!... man sprach von ca. 250 €!!!
Autsch! Das kenne ich was von. Vor wenigen Jahren ist mir auch die F******n-Brille auseinandergefallen, und da wurden meine vollkommen intakten Gläser problem - und kostenlos in ein anderes Gestell eingeschliffen.
Meine Brille ist ca. 10 Jahre alt und ich brauch sie fast nur wenn ich mir die Kontaktlinsen aus den Augen ziehe, immerwährende Allergien meine KL-Gebrauch stören und bei -5,75 Dioptren ist das schon sinnig eine Brille zu haben, da ich meine KL auch nicht immer tragen kann und ohne irgendwas so richtig schön`blind´bin.
Ich habe noch richtige Gläser in der jetzt kaputten Fassung und deshalb schliesst sich ein `randloses Modell´aus, da man bei Gläsern keine Löcher in dieselben bohren kann - ja und Gläser werden so gut wie gar nicht mehr angefertigt - meist nur noch Kunststoff.

Und da bei der Kurzsichtigkeit die ich habe auch keine Glasbausteine in Betracht kommen....aua der Preis tut weh.
Ich habe mir kürzlich eine neue Fernsichtbrille bei F******n anfertigen lassen. 1,7 Standard-Glas; superentspiegelt bei - 9,25 Dioptren. Kostenpunkt für´s Glas-Pärchen: 84,- inkl. 0,- Euro-Gestell.
So habe ich bei meinen Minus Dioptren weder Glasbausteine vor den Augen noch bricht sich das Licht in den Gläsern, dass man sich wie im Spiegelsaal vorkommt.

Hoffe, dass ich etwas Licht ins Dunkel bringen konnte,

LG :icon_smile:
 
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#96
AW: Brille kaputt

Wenn ich (Grüner Star), mich recht entsinne, habe ich bei F******* damals für 10 € 'ne neue Brille bekommen. Bei 10 € ohne Entspiegelung u. andere Extras.

Allerdings mußte ein Vertrag unterschrieben werden, für den ich in der Folge aber nie mehr was eingezahlt hab. :biggrin:

Vielleicht nicht die feine englische Art, aber als Hartzer muß ich sehen, wo ich bleibe u. F******* wird deswegen nicht untergehen.

Gruß...
 

tunga

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#97
AW: Brille kaputt

Danke für die Infos - werde dann mal ein paar Läden abklappern.
Ich habe zum Glück auch in 2 Wochen einen Termin beim Augenarzt und mal schauen, ob ich irgendwas aufs Rezept bekomme.
Ich meine mich erinnern zu können irgendwo gehört zu haben, dass man für extra dünne Gläser irgendwie noch einen Zuschuss bekommt, wenn man z.B. unter Kopfschmerzemn leidet durch die Glasbausteine.
Ich werde berichten
 

Kaleika

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#98
Ich führe die beiden Threads mal zusammen.

Kaleika
 

penelope

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#99
Guten Morgen zusammen

mein Sohn bekam vor ca 14 Tagen eine Brille, habe da mal durgeschaut, oh wie schön klar Videotezt zu lesen war:icon_smile:nun bin ich am Montag zum Augenarzt, Späre - 1,0 l u. R .

die Brille kostet bei Fielmann 25,75 € mit Entspiegelung, und habe eine Versicherung von 10€ jährlich abgeschlossen.
 

ela1953

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Ich musste jetzt eine neue Brille haben. Die letzte bekam noch einen Zuschuss der Krankenkasse. Und zu der Zeit hatte ich noch Arbeit, so dass ich nicht auf Nulltarifgestell angewiesen war.

Ich bin stark kurzsichtig und hatte auch -5 und auf dem anderen Auge fast - 8

Seit 10 Jahren verbessert sich die Kurzsichtigkeit, dafür kam die Leseschwäche dazu.

Dies korrigierte ich mit einer Bifokalbrille - oben zum Weitsehen, mit dem sichtbaren Feld unten zum Lesen.

Die Kurzsichtigkeit, Ferne, verbesserte sich jetzt auf R - 5,00 und L - 2,50
Nähe R -2,75 und L - 0,25. Also eine sehr starke Änderung gegenüber der alten Brille.

Meine Tochter mit ihrer Kurzsichtigkeit von - 6 und - 7 hatte immer bei F die Brille mit der Versicherung für 10 Euro mit Nulltarifgestell.

Dieses Mal war sie bei A, als man den Preis für das Gestell selber festlegen durfte. Sie bezahlte komplett 35 Euro.

Ich war dann auch bei A, da im Fenster die Gleitsichtbrille für 79 Euro angeboten wurde. Für das Gestell bekäme ich 56% + 10 % Geburtstagsrabatt. (davon erwähnte ich aber noch nichts)

Ich lies mich erst mal wegen der Gläser beraten. (war alleine und kann ja dann kein Gestell aussuchen) Sofort wurde von einer Gleitsichtbrille abgeraten, da ich ja die Bifokalgläser hätte und ich somit die Umstellung nicht schaffen würde.

Auf Bildern wurde mir gezeigt, wie eingeschränkt mein Sehvermögen mit dieser Gleitsichtbrille für 79 Euro sein würde. Auch bei der teureren mit einem größeren Sehfeld wäre nicht viel besser.

Ich lies mir dann ein Angebot nur für die Gläser geben: Kunststoff, entspiegelt, etwas dünner.

Da wurde mir auch klar, wieso von dem Gleitsichtangebot abgeraten wurde. Die Kunstoffgläser sollten 499 Euro kosten.

Der dann geforderte Preis für die einfachste Ausführung mit Glas, nicht entspiegelt sollte bei läppischen 350 Euro liegen.

Ich bin dann erst mal geschockt wieder gegangen.

Ein paar Tage später war ich dann bei F. mit der anderen Tochter (die trägt Kontaktlinsen)

Beim Aussuchen kam ein Optiker dazu und schleppte erst mal etliche Gestelle an. Wir entschieden uns dann für eins, das er vorschlug. ( 76 Euro) Behielten uns aber eine Änderung vor, da wir ja noch nicht den Preis für die Gläser wussten. (eins für 20 Euro wäre auch noch in Frage gekommen)

Er erklärte auch, dass die Gewöhnung an eine Gleitsichtbrille bis zu vier Wochen dauern könne. Aber er gab die Gewähr, dass man die auch wieder zurück bringen könne, wenn man gar nicht damit zurecht käme.

Er rechnete und rechnete und gab uns dann verschiedene Angebote, mal mit, mal ohne die Versicherung.

Er fand dann noch ein Aktionsangebot, das aber nur in Verbindung mit der Versicherung galt.

Der Preis für die komplette Brille mit Kunsttoffgläsern, dünner geschliffen, entspiegelt, beschichtet und mit dem besseren Sehfeldern beträgt nun 149 Euro. Dazu kommt noch die Versicherung für 50 Euro. Diese 50 Euro müssen noch mal nach einem Jahr gezahlt werden, wenn man die nicht vor Ablauf eines Jahres kündigt.

Darauf, dass ich innerhalb des ersten Jahres kündigen kann / soll wurde ich sogar von dem Verkäufer hingewiesen.

Da ich für fünf Monate einen Job hatte, habe ich dann die 200 Euro investiert, weil ich mir das Geld dafür zurück gelegt habe.

Wenn ich jetzt berücksichtige, dass das Gestell schon einen Preis von 76 Euro hatte, waren das ja eigentlich auch günstige Gläser.

Noch günstiger wird ja so eine Brille, wenn man , so wie meine Tochter, nur für die Kurzsichtigkeit eine Brille braucht.
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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