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Aufstocker sucht Rat, plötzlich alles anders.

nemesiz

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#1
Hallo Community,

ich brauche mal euren Rat, muss mich auch erst wieder einarbeiten.

Also, Kurzinfos:

Seit 01.07.2018 unbefristet in einem Arbeitsverhältnis.
Vorher 2 Jahre befristet, davor ALG2.

Single, 1 Kind, beider Mutter.

Lebe aktuell durch Trennung vor 6 Jahren (immer noch) in einer zu großen Wohnung, 80qm , 3 Zimmer, 820 warm.
Es gibt keine Kaution zurück (gab es damals nicht) und ich kann auch nicht alles wiederverwerten bei einem Umzug, und, es muss einiges in den Ursprungszustand gesetzt werden. Information hierzu, ich bin damals zugezogen als Mitbewohner, der Hauptmieter ist dann abgehauen (jaja so ist das) und ich bin noch immer hier, damals wurde vom Hauptmieter schon vom Vormieter einiges was umgebaut wurde übernommen mit der Klausel dass zurückgebaut/renoviert werden muss. Ist aber ein generelles Streitthema da ich ja keine Chance hatte am Ende nein zu sagen als ich in der Wohnung blieb/bleiben musste.

So, ich arbeite Vollzeit und habe +- je nachdem 1200-1400 Euro raus, eher so als Maximum 1350,- aber der Durchschnitt liegt bei 1250,-.

Heisst, es reicht gerade alles so, ansparen ist da nicht wirklich ausser ich lebe weiter auf minimal.

Ich habe jetzt die ganze Zeit laut Bescheid 220,- +- Vom Amt bekommen da mein Sohn temporär mit eingerechnet war, abzüglich 40,- jeden Monat von einer Überzahlung (Arbeitsbeginn).

Jetzt habe ich den neuen WB abgegeben, wie immer, ohne den Sohn anzugeben (habe auch wie immer extra gefragt da das Feld nicht für temporär vorgesehen ist im WB) mit der Info, passt, der SB weiß das ja alles.

Ergebnis, neuer WB mit 129,-

Das kann doch jetzt nicht sein, erstens haben die 1800 Netto/1400 Brutto als monatliches fiktives Gehalt angegeben und meinen Sohn auch wieder rausgenommen.

Der Bescheid ist zwar nur vorläufig aber vorläufig bis 2019.

Das heisst, mir fehlt Geld, ich kann so schon nichts ansparen und jetzt erst recht nicht.
Arbeite ich mehr bringt das auch nichts da alles + dann wieder eingesetzt werden muss oder die Unterhaltskasse einzieht.

Somit ist nix mit Ansparen für Umzug und Umbau und Kaution, das weiß das Amt aber auch, das stellt die auch vor ein Problem.

Zuletzt hies es , gehen sie mal aufs Wohnungsamt damit sie bei uns ggf. rauskommen, nur wenn das JC jetzt meinen Sohn nicht mehr im WB hat dann pfeift mir das Wohnungsamt gleich doppelt etwas bei der Wohnung und das ganze wird noch verkomplizierter.

Wie also vorgehen?

Widerspruch gegen fiktives Gehalt,
Widerspruch dass Sohn wieder als temporär eingerechnet wird?

Sorry wenn das alles ggf, nicht klar rüber kommt aber die Arbeit bringt mich schon ans Limit da nahe der Überlastung.
 

gizmo

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#2
Lebe aktuell durch Trennung vor 6 Jahren (immer noch) in einer zu großen Wohnung, 80qm , 3 Zimmer, 820 warm.
Verstehe ich dich da richtig, war ja WM. sorry.

1. Du willst umziehen?
2. Es fallen Umzugskosten an, hier Reno Kosten der Bude?
3. Du bekommst 129€ von JC?
4. Du bist jetzt eine einer BG?
----------------

5. Hast du schon mal eine Kostensenkungsaufforderung bekommen.
 

nemesiz

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#3
nein, es ging um den Weiterbewilligungsbescheid,

man hat meine Sohn (temporäre BG) gestrichen und das fiktive Einkommen zu hoch angesetzt, wird aber geändert.


Und nein, habe ich noch nie bekommen,

bin jetzt vom ALG2 in ein unbef. AV gekommen, bekomme aber Aufstockung da ich +- 1280,- Netto bekomme aber 820,- Miete habe.


Umziehen muss ich nicht, will ich aber irgendwann, wird nur einfach schwierig weil zum Ansparen reicht es nicht und , hier die Geschichte....


damals als nicht ALG2er in die Wohnung zur Hauptmieterin (ALG2) gezogen (KEINE BG).

Diese Wohnung wurde damals von Ihr und ihrem Freund angemietet, Freund verschwunden.

Ich wurde Mitmieter

Hauptmieterin von heute auf morgen ausgezogen

Mir blieb ausziehen (ging nicht) oder Hauptmieter werden

leider nicht nachgedacht aber, alles was damals schon übernommen wurde habe ich nun im Vertrag, ob das auch wenn ich unterschrieben habe so rechtens ist, das bleibt noch offen, denn eigentlich hatte ich keine Wahl als das zu akzeptieren oder auszusiehen (ohne Wohnung zu haben).

Das muss man irgendwann mal klären.

Problem ist aber, damals wurde nie eine Kaution verlangt also bekomme ich auch keine zurück, selbst wenn würde wohl ich die nicht bekommen da die dann vom Freund damals gezahlt wurde (wie gesagt wurde ja aber nie)

Jetzt sitze ich also hier, Amt zahlt das was zu viel ist aber raus komme ich auch nicht.


Aktuell ging es aber um den WBB , der wird aber nochmal geändert. Witzig (oder auch nicht) ist nur dass ich erst eine Seite vom Amt bekam wo drauf stand dass mein WBB geändert wurde mit einem neuen (zu geringen) Betrag, jetzt habe ich das angekreidet, es wurde versprochen zu ändern und daraufhin habe ich für das ganze Jahr , auch rückwirkend eine Aufhebung des WBB.

Irgendwas machen die da falsch oder, so hoffe ich, die schicken das Zeitversetzt raus (neue SB, bei der alten bekam ich meistens einen ganzen Leitzordner per Post mit Aufhebungen neuberechnungen usw.)
 
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