Aufstocken, was wäre in meinem Falle zu beachten? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Graurabe

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Hallo,
eine dringliche Angelegenheit führt mich in euer schönes Forum, ich werde Aufstocker. Sicherlich hätte die Forensuche einige Themen dazu ergeben, aber da die Angelegenheit nicht unerhebliche Folgen für mich haben könnte würde ich mich über eine individuelle Antwort freuen, und danke bereits im voraus jedem der sich die Zeit nimmt meine Fragen zu beantworten ^^
Ich war bis dato 2 Jahre lang aus Gesundheitlichen gründen nicht erwerbstätig. Nun habe ich eine Halbtagsstelle angenommen für die ich übermorgen den Vertrag unterschreibe. Der meine Tätigkeit beginnt Vertraglich am 02.09 und ich werde auf Grund des Bruttolohns von 850 Euro werde ich wohl aufstocken müssen.

1. Wie handhabe ich dass ganze? Reiche ich einfach eine VM ein, oder gibt es zu dem Thema noch etwas wichtiges zu beachten?
2.. Meine Sorge ist, das wenn auf dem Vertrag steht das ich diesen am 21.08 unterschrieben habe meine Leistung bereits jetzt für nächsten Monat neu berechnet wird und ich meine Leistung abzüglich des anzurechnenden Gehaltes erhalte, dieses erhalte ich für Sep. nämlich erst im Okt. Da ich keinerlei Ersparnisse besitze wäre das ein Problem. Muss ich den Vertrag direkt nach dem unterzeichnen einreichen, oder reicht es wenn ich ihn am 02.09, also dem Tag an dem ich offiziell antrete einreiche?
3. Werden beim Antrag (?) auf "Aufstockung" die Kontoauszüge verlangt? Wenn ja für welchen Zeitraum? Ich hätte da dann nämlich ein kleines Problem (Betriebskostenrückerstattung -.- ).

MfG, Rabe.
 

Helga40

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1. Veränderungsmitteilung ist jedenfalls nicht verkehrt.
2. Das Geld für September dürfte schon angewiesen sein, ehe deine Veränderung bearbeitet wird.
3. Wieso ist es ein Problem? Willst du xxxxx das Guthaben verschweigen?
 

Seepferdchen 2010

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Guten Tag und :welcome: @Graurabe

Ich hätte da dann nämlich ein kleines Problem (Betriebskostenrückerstattung -.- ).
Welches Problem hast du mit der Betriebskostenrückerstattung, bestimmt weißt du, das dieses Guthaben
dem Jobcenter melden mußt, hast du das versäumt oder..................siehe nächsten Satz?

Bedenke nach § 22 SGB II

(3) Rückzahlungen und Guthaben, die dem Bedarf für Unterkunft und Heizung zuzuordnen sind, mindern die Aufwendungen für Unterkunft und Heizung nach dem Monat der Rückzahlung oder der Gutschrift; Rückzahlungen, die sich auf die Kosten für Haushaltsenergie oder nicht anerkannte Aufwendungen für Unterkunft und Heizung beziehen, bleiben außer Betracht.
und

Ich war bis dato 2 Jahre lang aus Gesundheitlichen gründen nicht erwerbstätig.
Hier nun eine Verständnisfrage, welche Leistung hast du in dieser Zeit bezogen?

Wenn du jetzt erst ein Erstantrag stellst,dann kommt der Monat vom Zufluss des Guthabens zum tragen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Zeitkind

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Muss ich den Vertrag direkt nach dem unterzeichnen einreichen, oder reicht es wenn ich ihn am 02.09, also dem Tag an dem ich offiziell antrete einreiche?
Ein Arbeitsvertrag unterliegt i.d.R. dem Vertrauensschutz, muß also nicht vorgelegt werden.
Für die notwendigen Angaben gibt es die Anlagen VÄM und EKS.
Welches Problem hast du mit der Betriebskostenrückerstattung, bestimmt weißt du, das dieses Guthaben
dem Jobcenter melden mußt, hast du das versäumt?
Ich lese hier nichts von laufendem Leistungsbezug;
... ich werde Aufstocker.
Vielleicht klärt uns der TE selbst auf. :icon_wink:
 

Graurabe

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Vielen Dank für die bisherigen Antworten :)
In der Tat beziehe ich seit gut einem Jahr ALG2, seit dem ich aus dem ALG1 raus gefallen bin.
Also reiche ich einfach eine VM ein und teile mit das ich am dem 02. diese Arbeitsstelle habe und das mit dem aufstocken ergibt sich dann von allein?
Was die Sache mit den Betriebskosten angeht: Nach einer gönnerhaften Belehrung darüber was ich müsste habe ich weder gefragt, noch hege ich irgendein tieferes Interesse daran. Meine Frage war ob beim beginn des Aufstockens eine Überprüfung der Kontoauszüge üblich ist und wenn ja über welchen Zeitraum? Ich würde mich weiterhin sehr über eine Antwort freuen, so fern dies trotz moralischer Überlegenheit möglich ist ^^
 

Seepferdchen 2010

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Graurabe

Was die Sache mit den Betriebskosten angeht: Nach einer gönnerhaften Belehrung darüber was ich müsste habe ich weder gefragt, noch hege ich irgendein tieferes Interesse daran.

Du befindest dich hier im Forum für gegenseitige Hilfestellung/Meinungsaustausch und es werden Hinweise/Erfahrungen von
den Helfern hier geschrieben in ihrer Freizeit und ganz bestimmt keine Belehrungen und von "moralischer Überlegenheit"
kann wohl keine Rede sein, schade das du Hinweise so definierst................
 

Helga40

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Vielen Dank für die bisherigen Antworten :)
In der Tat beziehe ich seit gut einem Jahr ALG2, seit dem ich aus dem ALG1 raus gefallen bin.
Also reiche ich einfach eine VM ein und teile mit das ich am dem 02. diese Arbeitsstelle habe und das mit dem aufstocken ergibt sich dann von allein?
Was die Sache mit den Betriebskosten angeht: Nach einer gönnerhaften Belehrung darüber was ich müsste habe ich weder gefragt, noch hege ich irgendein tieferes Interesse daran. Meine Frage war ob beim beginn des Aufstockens eine Überprüfung der Kontoauszüge üblich ist und wenn ja über welchen Zeitraum? Ich würde mich weiterhin sehr über eine Antwort freuen, so fern dies trotz moralischer Überlegenheit möglich ist ^^

Dann gönne ich dir aber das Bußgeld, welches verhängt wird, wenn dein Verschweigen auffällt, aus tiefstem Herzen.

Auffliegen wird es nämlich, denn früher oder später wird das JC nach der Betriebskostenabrechnung fragen. Und auch nach Kontoauszügen. Spätestens beim nächsten WBA.

Übrigens: meine Bußgeldstelle ist sehr schnell dabei, Erzwingungshaft bei nicht gezahlten Bußgelder zu beantragen...
 

Einfachicke

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Meine Frage war ob beim beginn des Aufstockens eine Überprüfung der Kontoauszüge üblich ist und wenn ja über welchen Zeitraum?
Hallochen,

ich gebe jetzt mal meine Erfahrungen zum Besten mit Aufstocken.
Ich habe im Januar 2018 eine Arbeit aufgenommen. Der Arbeitsvertrag war so gestaltet, dass ich im Monat im Höchstfall 450,- Euro bekomme (nicht versicherungspflichtig). Es war von Monat zu Monat verschieden, je nach Einsatzzeiten (ZAF).
Ich habe den Arbeitsvertrag Mitte Dezember 2017 unterschrieben (Beginn 01.01.2018) und sofort - noch auf der Rückfahrt von meinem zukünftigen Arbeitgeber beim Jobcenter vorgelegt.
Prompt haben die mir erst einmal "vorsorglich" die Leistungen ab Januar 2018 eingestellt. Obwohl klar war, dass ich nicht mehr als 450,- Euro pro Monat verdienen werden UND der erste Zufluss Mitte Februar 2018 erfolgen wird.
Nach einem "dezent" sarkastischen Beschwerdebrief meinerseits haben sie die Zahlungen wieder aufgenommen. Nun musste ich jeden Monat meine Kontoauszüge + Lohnabrechnung einreichen. Dann bekam ich 6 Monate lang jeden Monat einen neuen "vorläufigen" Bewilligungsbescheid.
Beim nächsten WBA haben die dann den Durchschnitt der niedrigsten und der höchsten Abrechnung genommen.
Ich weiß nicht, ob das bei allen JC so läuft. Wenn ja, wirst Du jeden Monat Kontoauszüge und die Lohnabrechnung vorlegen müssen.

lg Einfachicke
 

Kerstin_K

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Wobei man da nicht eien ganzen Auszug vorlegen muss, sondern nur die Buchung des Lohneinganges. Es geht ja eigentlihc nur um den Zuflusszeitpunkt.
 

Einfachicke

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Wobei man da nicht eien ganzen Auszug vorlegen muss, sondern nur die Buchung des Lohneinganges. Es geht ja eigentlihc nur um den Zuflusszeitpunkt.
Ja - ABER - wir wissen ja alle, dass die JC hinter jedem HartzIV-Empfänger einen verkappten Millionär vermuten. Also ich habe es nie darauf ankommen lassen. Meine Strategie ist halt, nur für das JC nachvollziehbare Dinge übers Konto laufen zu lassen (Miete, Strom, Gas, Internet). Man darf die Leutchen dort nicht überfordern in Sachen gesunder Menschenverstand. Ich habe die Vermutung, dass der Mangel an solchem zwingende Einstellungsvoraussetzung ist. Deshalb heißt es bei mir - nur Bares ist Wahres.
 

Nena

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Ja - ABER - wir wissen ja alle, dass die JC hinter jedem HartzIV-Empfänger einen verkappten Millionär vermuten. Also ich habe es nie darauf ankommen lassen. Meine Strategie ist halt, nur für das JC nachvollziehbare Dinge übers Konto laufen zu lassen (Miete, Strom, Gas, Internet). Man darf die Leutchen dort nicht überfordern in Sachen gesunder Menschenverstand. Ich habe die Vermutung, dass der Mangel an solchem zwingende Einstellungsvoraussetzung ist. Deshalb heißt es bei mir - nur Bares ist Wahres.
Nicht nur Millionäre. Auch Betrüger, die zwar erwähnen, dass sie was verheimlichen wollen, aber nicht wollen, dass darüber gesprochen wird.
 
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