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Aufschiebende Wirkung bei Klage gegen Rückforderungsbescheid?

Caye

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#1
Moin,

ich hab ein fixe Frage. Gerade helfe ich der Tochter einer Bekannten bei JC-Problemen und bin mit "meiner" ersten Klage konfrontiert.
Es handelt sich um einen Änderungsbescheid mit Bescheid zur Rückforderung wegen einer Überzahlung. Der ursprüngliche Bescheid ist aus dem April, der ablehnende Widerspruchsbescheid aus dem Oktober.

Bisher haben wir nichts davon gehört, dass irgendjemand das Geld eintreiben wollte. Aber da Widersprüche und Klagen ja eigentlich keine aufschiebende Wirkung haben, bin ich mir da gerade unsicher, ob ich noch irgendwas unternehmen muss, damit nicht spontan der Zoll vor der Tür steht.

Könnt ihr mich da fix aufklären, bitte?
 

Nena

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#2
Widerspruch? Klage? Eintreiben?
Geht es nicht darum, dass von zukünftigen Leistungen x% einbehalten werden sollen, bis die Schuld (also die Überzahlung) beglichen ist?
 

Caye

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#3
Der Bescheid, dem wir widersprochen haben, und gegen den wir nun klagen, hat angeboten, das Geld entweder direkt zurückzuzahlen oder es aufrechnen zu lassen. Auf dieses Auswahlmöglichkeit haben wir nicht geantwortet, da der Bescheid ja sowieso falsch ist.

Eine Aufrechnung läuft sowieso wegen einer kürzlich erhaltenen Mietkaution, ansonsten scheint es da keine Versuche gegeben haben, das Geld einzutreiben.
 

Helga40

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#4
Widerspruch und Klage gegen Erstattungsbescheide haben aufschiebende Wirkung. Die Forderung sollte daher ruhend gestellt sein. Es reicht, zu reagieren, wenn tatsächlich Mahnungen kommen.
 
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