Aufruf zur Wiederherstellung der Volkssouveränität

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.837
Bewertungen
6.306
Das Wahljahr 2009 rückt näher und näher. In den vergangenen Jahren und Legislaturperioden wurde die Republik Deutschland kontinuierlich immer weiter in den Dreck gefahren. Zu verantworten haben dies die großen Blockparteien, aber auch ihre Koalitionspartner. Statt die Demokratie als Basis für regierungspolitische Änderungen zu Gunsten des souveränen Bundesbürgers zu nutzen und als verbrieftes Recht zu schützen, entschieden sich die Regierenden, die Demokratie zum Wohle des Großkapitals und Einzelner immer weiter auszuhöhlen und weiter zu zerstören. Durch den Versuch, jedem Bürger Angst vor internationalem Terror einzureden, sehen diese Politiker sich legitimiert, Grundgesetze so abzuändern, dass dadurch freiheitlich-demokratische Prinzipien jedem einzelnen Bürger entzogen werden. Das beginnt mit der Auflösung des verbrieften Gesetzes zur freien Meinungsäußerung und endet mit der Einschränkung des Rechts auf die freie Entwicklung der Persönlichkeit....

Aufruf zur Wiederherstellung der Volkssouveränität

Gruss

Paolo
 

wolliohne

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.328
Bewertungen
829
Zitat:

Machen wir die Orte der Erniedrigung, die Armenküchen, Ausgabestellen der Tafeln, die Billigstdiscounter, die Jobcenter, Arbeitsagenturen und andere zu Sammlungspunkten und tragen den Zorn von dort aus auf die Straßen. Unsere Gegner werden nie mit der Unterdrückung und Erniedrigung aufhören. Sie haben uns belogen und betrogen.

Nun ist es an uns:
Bieten wir ihnen die Stirn! Holen wir uns unsere Freiheit selbst zurück!
Kämpfen wir!

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende ...

Ps. Griechenland ist gleich um die Ecke.
 

Bienchen

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
9 November 2005
Beiträge
547
Bewertungen
0
Ich stimme Dir vollkommen zu.:icon_daumen:

Nur ist hier die Frage, ob die Menschen es endlich begreifen und vor allem den Mut haben etwas zu verändern.

Vor was sie alle Angst haben, weiß ich auch nicht. Sklavenlöhne und Hartz IV sind nicht lebenswerte Dinge. Das ist Menschenhandel wie früher auf dem Marktplatz (Menschen wurde verkauft für Arbeit) und Diskriminierung.

Fordern wir die Menschenrechte auch für Deutschland ein !

Wenn wir jetzt nicht reagieren, so ergeht es uns bald viel schlechter als den Menschen in der "Dritten Welt"!!!
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.837
Bewertungen
6.306
Ich stimme Dir vollkommen zu.:icon_daumen:

Nur ist hier die Frage, ob die Menschen es endlich begreifen und vor allem den Mut haben etwas zu verändern.

Vor was sie alle Angst haben, weiß ich auch nicht. Sklavenlöhne und Hartz IV sind nicht lebenswerte Dinge. Das ist Menschenhandel wie früher auf dem Marktplatz (Menschen wurde verkauft für Arbeit) und Diskriminierung.

Ich denke es ist ein Gemisch aus Scham und Angst. Scham davor sich öftentlich als Hartz-IV Bezieher zu outen. Nach der Medienhetze natürlich verständlich und auch von der Politik so gewollt. Aber bei 8 Mio. Tranfsferbezieher ist man da nicht alleine.

Angst vor Konfrontation. Angst vor Auseinandersetzungen, Verbal oder Physisch mit der Sitte. Dieser Cocktail macht es aus, dass sich eine Vielzahl von dieser Politik still und heimlich verstümmeln lassen. Physisch wie Psychisch. Das hat zu folge, dass man negative Energien gegen sich richtet und bei sich die Schuld sucht. Auch von der Politik so gewollt und auch medial implimentiert. Ich erinnere an so Sprüche wie: "Jeder der Arbeit will findet auch welche".

Solche Slogans reichen dem Fussvolk um somit rück zu schliessen, dass ein erwerbsloser kein Arbeit hat weil er nicht arbeiten will. Wie dem auch sei. Das deutsche Volk ist erstaunlich Leidensfähig. Vielleicht muss es vielen noch schlechter gehen um endlich mal auf die Strasse zu gehen in grossen Scharen.

Es ist traurig, weil genau sowas falsche Signale an die Politik aussendet und denen zeigt, "dass da noch was geht", weil ja kein Aufschrei das ist.


Fordern wir die Menschenrechte auch für Deutschland ein !

Wenn wir jetzt nicht reagieren, so ergeht es uns bald viel schlechter als den Menschen in der "Dritten Welt"!!!
Gruss

Paolo
 

Atlantis

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
2.623
Bewertungen
127
Zitat:

Machen wir die Orte der Erniedrigung, die Armenküchen, Ausgabestellen der Tafeln, die Billigstdiscounter, die Jobcenter, Arbeitsagenturen und andere zu Sammlungspunkten und tragen den Zorn von dort aus auf die Straßen. Unsere Gegner werden nie mit der Unterdrückung und Erniedrigung aufhören. Sie haben uns belogen und betrogen.

Nun ist es an uns:
Bieten wir ihnen die Stirn! Holen wir uns unsere Freiheit selbst zurück!
Kämpfen wir!

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende ...

Ps. Griechenland ist gleich um die Ecke.


passt auch gut
Lieber stehend sterben als kniend leben von den onkelz
 

Arania

Elo-User*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.179
Bewertungen
178
Ich denke es ist ein Gemisch aus Scham und Angst. Scham davor sich öftentlich als Hartz-IV Bezieher zu outen. Nach der Medienhetze natürlich verständlich und auch von der Politik so gewollt. Aber bei 8 Mio. Tranfsferbezieher ist man da nicht alleine.
Die Begründung ist vollkommen unlogisch, warum stehen denn lange Schlangen bei der Tafel an und outen sich da als ALG II Empfänger, da haben sie dann keine Scham?

Aber für eine Demo hätten sie die?

Sie wollen nicht, das sollte man begreifen, und wenn es um Gewalt geht ist das auch gut so
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.837
Bewertungen
6.306
Die Begründung ist vollkommen unlogisch, warum stehen denn lange Schlangen bei der Tafel an und outen sich da als ALG II Empfänger, da haben sie dann keine Scham?

Aber für eine Demo hätten sie die?

Mal anders rum gefragt. Was braucht der Mensch dringender zum Überleben? Nahrungsmittel oder eine Demonstration um seinen Forderugen Nachdruck zu verleihen?

Wenn ich deiner Arumentation folge müsste ja dann die Strasse voll von Demonstranten sein. Ist es aber nicht.

Sie wollen nicht, das sollte man begreifen, und wenn es um Gewalt geht ist das auch gut so

Wer redet von Gewalt? Ich rede von einer Demonstration. Ist ein kleiner Unterschied, oder?
Gruss

Paolo
 

Arania

Elo-User*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.179
Bewertungen
178
Mal anders rum gefragt. Was braucht der Mensch dringender zum Überleben? Nahrungsmittel oder eine Demonstration um seinen Forderugen Nachdruck zu verleihen?
Das kommt drauf an, was einem wichtiger ist, natürlich steht Nahrung im Vordergrund, aber wenn man sich bei der Tafel outet was hindert einen dann daran sich bei einer Demo zu outen?

Ausserdem würden bei einer Demo gegen Sozialabbau doch gar nicht ausschließlich ALG II Empfänger dabei sein, also zieht das Argument einfach nicht, man kann da in der Menge nicht sehen ob ein Student dabei ist, ein Frührentner oder ein ALG II-Empfänger

Die Leute wollen nicht, ich höre regelmässig montags bei der spärlichen Demo in unserer Stadt die Kommentare der ALG II-Bezieher und weiss das sie das nicht interessiert, zumindest die Mehrheit davon, und ich kenne auch ihre Gründe und darin kommt Angst meistens nicht vor
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.837
Bewertungen
6.306
Das kommt drauf an, was einem wichtiger ist, natürlich steht Nahrung im Vordergrund, aber wenn man sich bei der Tafel outet was hindert einen dann daran sich bei einer Demo zu outen?

Vielleicht ist es die Bequemlichkeit. Vielleicht der Grund, dass man sich arrangiert hat mit dieser Lage. Vielleicht aber auch, dass man genügsam ist und die "Gaben" der Tafel reichen, vielleicht Resignation...

Ausserdem würden bei einer Demo gegen Sozialabbau doch gar nicht ausschließlich ALG II Empfänger dabei sein, also zieht das Argument einfach nicht, man kann da in der Menge nicht sehen ob ein Student dabei ist, ein Frührentner oder ein ALG II-Empfänger

Sicherlich wird sich der ein oder andere Student oder Rentner bzw. Arbeitnehmer dorthin "verirren". aber die Grosse Solidaritätswelle sehe ich auch nicht. Es sei denn es geht um "erwerbslosenbaching" im TV. Dann hauen alle drauf und sind Fachleute. Komisch.

Die Leute wollen nicht, ich höre regelmässig montags bei der spärlichen Demo in unserer Stadt die Kommentare der ALG II-Bezieher und weiss das sie das nicht interessiert, zumindest die Mehrheit davon, und ich kenne auch ihre Gründe und darin kommt Angst meistens nicht vor

Lass und nicht dumm sterben und klär uns bitte auf wenn du es weisst.
Gruss

Paolo
 
D

dr.byrd

Gast
Vielleicht könnte man eine Demonstrations und Protest Firma gründen, z.B. "Wandertag gGmbH" und dann die Erwerbslosen auf MAE-Basis für 1,50€/Std einstellen. Da käme Bewegung in die Sache. Alte Fahnen und Transparente aus 68ger Tagen aufarbeiten, mit gespendetem Benzin Brandbomben basteln... Ach es gäbe ja so viel zu tun. - Und alles garantiert gemeinnützig und zusätzlich. :icon_party:
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.837
Bewertungen
6.306
Hi,

was ich nicht verstehe ist, warum man es schafft zur WM und EM zu Hauf auf die Strasse zu gehen und zu solch einer Demo die auf kurz oder lang jeden betreffen könnte es nicht schafft "aus dem Quark" zu kommen?!

Vielleicht sollte man auch sowas einfach umtaufen und nocht mehr Demonstration nennen sondern einen Aufruf zum "Flashmop". Für sowas Schwachsinniges ist ja auch Zeit und Energie zu Hauf da.

Gruss

Paolo
 

Drueckebergerin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 März 2008
Beiträge
2.218
Bewertungen
68
Ich denke es ist ein Gemisch aus Scham und Angst. Scham davor sich öftentlich als Hartz-IV Bezieher zu outen. Gruss

Paolo
Scham ? Wofür soll ich mich schämen?????

Dafür, daß ich fast 30 Jahre SV-Beträge eingezahlt habe?????

Das bedauere ich höchstens; wenn ich die Kohle heute hätte.....
 
E

ExitUser

Gast
Hi,

was ich nicht verstehe ist, warum man es schafft zur WM und EM zu Hauf auf die Strasse zu gehen und zu solch einer Demo die auf kurz oder lang jeden betreffen könnte es nicht schafft "aus dem Quark" zu kommen?!

Vielleicht sollte man auch sowas einfach umtaufen und nocht mehr Demonstration nennen sondern einen Aufruf zum "Flashmop". Für sowas Schwachsinniges ist ja auch Zeit und Energie zu Hauf da.

Gruss

Paolo
EM, WM und andere "Ereignisse" lenken den "Michel" teilweise von den eigenen Sorgen ab und ist auch so nicht mit Demos und andere Protesten zu vergleichen. (oder hast Du mal ne Demo gesehen, bei der so ausgelassen gefeiert wird?)
 

Atlantis

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
2.623
Bewertungen
127
Vielleicht könnte man eine Demonstrations und Protest Firma gründen, z.B. "Wandertag gGmbH" und dann die Erwerbslosen auf MAE-Basis für 1,50€/Std einstellen. Da käme Bewegung in die Sache. Alte Fahnen und Transparente aus 68ger Tagen aufarbeiten, mit gespendetem Benzin Brandbomben basteln... Ach es gäbe ja so viel zu tun. - Und alles garantiert gemeinnützig und zusätzlich. :icon_party:
wußt ich es doch schon immer handwerk hat golden boden.:icon_twisted:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten