Aufruf: Die übelsten Erlebnisse mit Ihrer ARGE/Sozialamt/Grundsicherungsamt

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Gast
Es gibt viele unglaubliche, erschütternde, menschenverachtende Ereignisse im Zusammenhang mit der Sozialgesetzgebung unseres Landes. Viele glauben, dass dies erst mit der Schröderschen Agenda 2010 und den Hartz-Gesetzen so schlimm wurde, übersehen aber, ein großer Teil der sozialen Grausamkeiten war schon lange vorher Bestandteil des Umgangs mit Sozialhilfeempfängern inkl. der Diskriminierung.

Wir möchten bei uns eine Sammlung der schlimmsten Verbrechen an den Ärmsten unseres Landes anlegen und bitten darum uns Ihre Erlebnisse zu schildern. Wir werden dazu einen eigenen Bereich anlegen und diese sammeln. Natürlich gibt es im Internet schon heute diverse Möglichkeiten sich den Frust von der Seele zu schreiben, aber leider gehen die Schilderungen dort im Wust vieler Beiträge verloren. Sie sind zwar da, aber kaum auffindbar und wenn dann nur mit großem Aufwand. Wir wollen Abhilfe schaffen.

Also starten wir hiermit die Aktion:
Wir dokumentieren soziale Grausamkeit!


Schildern Sie Ihre Erlebnisse, nennen Sie Roß und Reiter. Setzen wir Offenheit gegen Diskriminierung. Bitte seien Sie ruhig emotional, vermeiden Sie dabei aber Beleidigungen und achten Sie darauf, dass die Schilderungen nachvollziehbar gegliedert sein sollten. Zeitangaben sind ausgesprochen wichtig, aber auch Ortsangaben bzw. die entsprechende ARGE oder Behörde.

Diese Aktion wird zeitlich unbefristet laufen und wir bitten den Aufruf hierzu zu verbreiten.

:icon_exclaim: Nutzen Sie dazu bitte nach einer Anmeldung bei Infopartner - Service für soziale und engagierte Bürger die Funktion zur Eingabe eigener Artikel die Sie dann hier finden:
Linke Spalte - Benutzermenü - Beitrag einreichen
Alternativ per Mail an: admin@infopartner.net

Wir alle haben es in der Hand, dass nichts mehr verschwiegen, nichts mehr vergessen wird.
 
E

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Gast
Hallo,

nicht nur die Arge/Sozialamt/Grundsicherungsamt sollten hier erfasst werden, sondern auch die "normalen" Arbeitsagenturen (also ALG 1)
Denn auch dort kennen (viele ?) SBs die Gesetze und Dienstvorschriften nicht und es läuft nicht alles so glatt, wie es manchmal scheint ...

Grüße
Arbeitssuchend
 

DieDa

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Schildern Sie Ihre Erlebnisse, nennen Sie Roß und Reiter. Setzen wir Offenheit gegen Diskriminierung. Bitte seien Sie ruhig emotional, vermeiden Sie dabei aber Beleidigungen und achten Sie darauf, dass die Schilderungen nachvollziehbar gegliedert sein sollten. Zeitangaben sind ausgesprochen wichtig, aber auch Ortsangaben bzw. die entsprechende ARGE oder Behörde.
Und was genau soll mit den erzählten Erlebnissen angefangen werden? In welcher Weise werden sie ausgewertet, weitergegeben ?
 
E

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Gast
Es wundert mich nun sehr, ich habe einige Male versucht die Namen zu veröffentlichen.
Wurde daraufhin sogar von der GF der ARGE HERNE aufgefordert dieses zu unterlassen.
Wenn nicht, Strafanzeige gegen mich.
Habe nun eine aktuelle Mitteilung der ARGE dass sie Strafantrag gegen mich gestellt hat.
Habe aber werder von der Staatsanwaltschaft noch von der zuständigen Polizei etwas erhalten.

Ich habe ja gehofft dass in dieser Richtung etwas läuft damit ich endlich im Prozess gegen mich alles aufdecken kann wie die ARGE HERNE das SGB auslegt und anwendet.

Das gute daran, es würde sicherlich eine öffentliche Verhandlung sein und jeder könnte als Zuschauer daran teilnehmen, sogar die Presse.

Ich habe mich entschlossen alles was ich an Schikanen mit der ARGE HERNE erlebt habe, zu veröffentlichen.
Und dass natürlich am liebsten mit Klarnamen!
Wenn es eine rechtlich abgesicherte Möglichkeit gibt, bin ich sofort dabei!

Schriftliche, also nachweisliche Schweinereien dürfen doch veröffentlicht werden, oder nicht?

Einfach mal meine Treads dazu lesen, danke.

F G MM
 
D

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Gast
Hallo,

nicht nur die Arge/Sozialamt/Grundsicherungsamt sollten hier erfasst werden, sondern auch die "normalen" Arbeitsagenturen (also ALG 1)
Denn auch dort kennen (viele ?) SBs die Gesetze und Dienstvorschriften nicht und es läuft nicht alles so glatt, wie es manchmal scheint ...

Grüße
Arbeitssuchend
Einverstanden
 
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Gast
Namen dürfen genannt werden. Wir archivieren diese Fassung dann und in der öffentlichen ist dann zu sehen, was keine strafrechtlichen Folgen haben wird. Auf diese Weise sind die Fakten nachvollziehbar vorhanden, aber kein unnötiger Ärger dabei. Wir weisen dann darauf hin: Originalnamen sind der Redaktion bekannt.

Damit sind die Klarnamen in der Dokumentation enthalten und bei Bedarf auch zugänglich. Genannt werden soll auf jeden Fall die entsprechende Behörde.

Es wundert mich nun sehr, ich habe einige Male versucht die Namen zu veröffentlichen.
Wurde daraufhin sogar von der GF der ARGE HERNE aufgefordert dieses zu unterlassen.
Wenn nicht, Strafanzeige gegen mich.
Habe nun eine aktuelle Mitteilung der ARGE dass sie Strafantrag gegen mich gestellt hat.
Habe aber werder von der Staatsanwaltschaft noch von der zuständigen Polizei etwas erhalten.

Ich habe ja gehofft dass in dieser Richtung etwas läuft damit ich endlich im Prozess gegen mich alles aufdecken kann wie die ARGE HERNE das SGB auslegt und anwendet.

Das gute daran, es würde sicherlich eine öffentliche Verhandlung sein und jeder könnte als Zuschauer daran teilnehmen, sogar die Presse.

Ich habe mich entschlossen alles was ich an Schikanen mit der ARGE HERNE erlebt habe, zu veröffentlichen.
Und dass natürlich am liebsten mit Klarnamen!
Wenn es eine rechtlich abgesicherte Möglichkeit gibt, bin ich sofort dabei!

Schriftliche, also nachweisliche Schweinereien dürfen doch veröffentlicht werden, oder nicht?

Einfach mal meine Treads dazu lesen, danke.

F G MM
 
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Gast
Und was genau soll mit den erzählten Erlebnissen angefangen werden? In welcher Weise werden sie ausgewertet, weitergegeben ?
Sie werden als Archiv zugänglich sein. U.a. geht es uns darum, dass nicht ständig gegen entsprechende Aktion gekonntert wird, es sei ja immer nur ein bedauerlicher Einzelfall. Gerne wird auch dann nur mit vergleichsweise "harmlosen" Beispielen gearbeitet, aber anderes übersehen oder bewußt ignoriert.

Wenn finanzierbar wäre eine Buchfassung mit entsprechender begleitender Kommentierung vorstellbar.

Natürlich finden sich in diversen Foren schon heute erschreckende Vorgänge, aber eben weit verteilt, oft nur durch intensive Suche auffindbar. Auch sind viele Websites heute schon nicht mehr online und das Material daher verloren.

Es geht darum, dass die Vorfälle eben nicht untergehen, nicht vergessen werden, nicht unsichtbar werden.
 

DieDa

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Sie werden als Archiv zugänglich sein. U.a. geht es uns darum, dass nicht ständig gegen entsprechende Aktion gekonntert wird, es sei ja immer nur ein bedauerlicher Einzelfall. Gerne wird auch dann nur mit vergleichsweise "harmlosen" Beispielen gearbeitet, aber anderes übersehen oder bewußt ignoriert.
Ich weiß, ich weiß, jetzt kommt gleich wieder Haue :icon_cry: (ich schreib's mal vorweg: es geht nicht darum, ob das jetzt meine Meinung ist, sondern ich gebe es zu bedenken! Wer sich aufregen mag, soll das gern tun - aber bitte erst, nachdem er es genau gelesen hat und nicht 'aus Prinzip', okay :icon_knutsch:)

Klar tut es gut, seine Geschichte zu erzählen und Frust abzulassen - entweder bei Freunden oder eben im Internet (Anonymität). Und es ist auch wichtig, um anderen evtl Mut zu machen oder zu zeigen, wie man es erreicht hat, sein Anliegen durchzusetzen (zB Widerspruch, Klage, Gespräche mit Vorgesetzten usw.)

Aber ich finde solche gesammelten "Erlebnisberichte" an sich schwierig als Argumentation zB bei Politikern, wenn es "nur" Erzählungen sind! Denn - mit Verlaub - sowas aufschreiben kann theoretisch ja jeder. Es gibt keinen Beweis, dass es genau so vorgefallen ist. Anders sieht es sicherlich aus, wenn es dazu Unterlagen gibt, aber wer will seine Bescheide, Urteile etc veröffentlichen? Gut, da gibt's sicher ein paar, die das tun, aber der Großteil wird das vermutlich (man belehre mich gern eines besseren) nicht veröffentlicht haben wollen. Und so kann man immer sagen: die Darstellung ist nur eine Seite der Medaille und kann im schlimmsten Fall behaupten, die Darstellungen seien Meinungsmache und ausgedacht ... :icon_kinn:

Daher eingangs meine Frage, zu welchem Zweck diese Berichte gesammelt werden sollen ...
 
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Gast
Hier mal eine kleine Kostprobe:
Reaktion der ARGE HERNE auf einstweiligen Rechsschutz,
Eilbedürftigkeit ist nicht gegeben!
Von Produkttheorie noch nichts gehört!
Aktuell liegen 180 Anträge vor, nicht einer beschieden, ich habe ja noch Zeit ohne Ende. Muss ja erst zum 30.6.2010 auf die Straße
Wohnungen sind ja genug zu finden!
Naklar, aber die müssen ja auch für mich anzumieten sein!

Hieraus geht eindeutig die Einstellung der ARGE hervor, es ist ihr exkrement egal ob ich obdachlos werde.
Meiner Meinung nach sogar vorsätzlich!!!

Hier nun der Anhang,
 

Anhänge

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Gast
Ich weiß, ich weiß, jetzt kommt gleich wieder Haue :icon_cry: (ich schreib's mal vorweg: es geht nicht darum, ob das jetzt meine Meinung ist, sondern ich gebe es zu bedenken! Wer sich aufregen mag, soll das gern tun - aber bitte erst, nachdem er es genau gelesen hat und nicht 'aus Prinzip', okay :icon_knutsch:)

Klar tut es gut, seine Geschichte zu erzählen und Frust abzulassen - entweder bei Freunden oder eben im Internet (Anonymität). Und es ist auch wichtig, um anderen evtl Mut zu machen oder zu zeigen, wie man es erreicht hat, sein Anliegen durchzusetzen (zB Widerspruch, Klage, Gespräche mit Vorgesetzten usw.)

Aber ich finde solche gesammelten "Erlebnisberichte" an sich schwierig als Argumentation zB bei Politikern, wenn es "nur" Erzählungen sind! Denn - mit Verlaub - sowas aufschreiben kann theoretisch ja jeder. Es gibt keinen Beweis, dass es genau so vorgefallen ist. Anders sieht es sicherlich aus, wenn es dazu Unterlagen gibt, aber wer will seine Bescheide, Urteile etc veröffentlichen? Gut, da gibt's sicher ein paar, die das tun, aber der Großteil wird das vermutlich (man belehre mich gern eines besseren) nicht veröffentlicht haben wollen. Und so kann man immer sagen: die Darstellung ist nur eine Seite der Medaille und kann im schlimmsten Fall behaupten, die Darstellungen seien Meinungsmache und ausgedacht ... :icon_kinn:

Daher eingangs meine Frage, zu welchem Zweck diese Berichte gesammelt werden sollen ...

Eines vorweg:
Alles was ich sage oder schreibe entspricht der Wahrheit!!
Ich werde hier sogar meinen Namen, Anschrift, Tel. Nr etc. veröffentlichen, wenn ich das darf.
Ganz im Anfang als ich mich hier im ELO angemeldet hatte, waren meine Daten und Klarname zu ersehen.
Ich wurde vom ELO aufgefordert dieses zu entfernen.
Dem kam ich nach.
Also, ich habe kein Problem damit, stehe halt zu dem wer oder was ich bin.
Was hast du für ein Problem damit???
Ist es deine berufliche Tätigkeit???
Oder hast du ein Problem damit das Fremde Menschen nun auch Informationen über dich hat???

Wenn ich zur ARGE gehe, muss ich mich auch einem für mich fremden Menschen gegenüber blank ziehen.
Der Mitarbeiter der ARGE hält sich bewusst bedeckt und vermeidet sogar seine Adresse mitzuteilen.

Wie passt das alles zusammen?
Er tritt doch auch als direkter Vertragspartner auf, zb. wenn er eine EGV mit mir abschließen möchte, oder nicht?

Um es kurz zu machen,
ich habe kein Problem damit.
Hoffe das sich hier viele zu Wort melden.

Dann könnte man auch konkret auswerten welche Mitarbeiter der ARGEN sich zb. rechtswidrig verhalten.
Zb. wenn Sanktionen wieder zurückgenommen werden mussten.
Vielleicht kommt man auch dahinter warum!?
Vielleicht hatten die SB, PaP oder TL eine schlimme Kindheit?
Wurden oder werden von ihren Partnern verprügelt oder wer weiß was sonst.
Vielleicht öffnet sich ja auch mal ein ARGE Mitarbeiter und erklärt uns warum er so handelt wie er handelt.

Ich halte dieses für ein spannendes Thema.

F G MM
 

DieDa

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Eines vorweg:
Alles was ich sage oder schreibe entspricht der Wahrheit!!
Da sagt auch keiner was anderes :confused:
Was hast du für ein Problem damit???
Ist es deine berufliche Tätigkeit???
Oder hast du ein Problem damit das Fremde Menschen nun auch Informationen über dich hat???
Jaja, das hatte ich befürchtet ... lies bitte nochmal genau, was ich schrieb!

Er tritt doch auch als direkter Vertragspartner auf, zb. wenn er eine EGV mit mir abschließen möchte, oder nicht?

Nein, nicht der SB persönlich, sondern in seiner Funktion als SB. Die Person ist doch quasi beliebig austauschbar. Wenn ein SB kündigt, weggeht, krank wird etc., dann übernimmt ein anderer den Posten und ist dann für dich zuständig.

Ich habe schon damit gerechnet, dass du antwortest.
Du bist ja eine der Ausnahmen, die ich auch erwähnte, die ihre Erlebnisberichte auch mit Unterlagen (Bescheiden etc.) "belegen". Soweit, so gut, aber wie ich meinte, werden das vermutlich die wenigsten tun. Oder? Und dann bliebe das gesammelte Material eben das, was es ist: eine Sammlung von Erlebnisberichten, die man zwar bei entsprechenden Aktionen usw. vorzeigen kann, die aber jeder 'Gegner' zerreden kann als 'nur ausgedacht".
 
E

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Gast
Bei nachweislichlicher Falschberatung tritt der SB sehrwohl als Zeuge auf, dass wird immer gerne unterschlagen.
Zunächst, da gebe ich euch recht, wird er von der GF der ARGE gedeckt.
Sollte ein Schaden entstehen, so greift der § 189.

Aber nicht bei Vorsatz!
Informiere ich den SB zuvor nachweislich, und er handelt dennoch rechtswidrig, so kann er sich nicht mehr rausreden.

Eines ist fakt:
Dieser SB wird von der GF in Regress genommen.
Bekommt einen Aktenvermerk, und wahrscheinlich erstmal beförderungsstop.
Vielleicht könnten sich hier ja mal einige Mitarbeiter der ARGEN dazu äußern.

F G MM
 

DieDa

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Bei nachweislichlicher Falschberatung tritt der SB sehrwohl als Zeuge auf, dass wird immer gerne unterschlagen.
Wer hat denn was anderes behauptet? Klar, in einem Gerichtsverfahren wird er auch vorgeladen. Aber was hat das damit zu tun, dass du verlangst, dass er seine Privatanschrift mitteilen soll?

Eines ist fakt:
Dieser SB wird von der GF in Regress genommen. Bekommt einen Aktenvermerk, und wahrscheinlich erstmal beförderungsstop.
Dann gehst du aber davon aus, dass der SB komplett eigenständig + eigenmächtig entscheidet. :icon_kinn: Er hat ja - vor dem GF - erstmal noch einen Teamleiter, mit dem Entscheidungen abgesprochen werden. Wird wohl nicht oft vorkommen, dass ein SB sich über die internen Anweisungen hinwegsetzt oder gegen die ausdrücklichen Vorgaben des Vorgesetzten handelt. Das, was wir als 'Kunden' sehen ist das, was der SB sagt oder in den Bescheid schreibt - inwieweit das durch Dienstanweisungen bzw Rücksprache mit dem Vorgesetzten geschieht, kriegen wir doch in der Regel nicht mit.
Daher denke ich nicht, dass in den meisten Fällen dem SB etwas passiert. Nur, wenn dieser gegen eine interne Anweisung verstossen hat. Und dafür gibt's ne Diensthaftpflicht, wurde an anderer Stelle im Forum schon besprochen.
 
D

Die Antwort

Gast
Ich weiß, ich weiß, jetzt kommt gleich wieder Haue :icon_cry: (ich schreib's mal vorweg: es geht nicht darum, ob das jetzt meine Meinung ist, sondern ich gebe es zu bedenken! Wer sich aufregen mag, soll das gern tun - aber bitte erst, nachdem er es genau gelesen hat und nicht 'aus Prinzip', okay :icon_knutsch:)

Klar tut es gut, seine Geschichte zu erzählen und Frust abzulassen - entweder bei Freunden oder eben im Internet (Anonymität). Und es ist auch wichtig, um anderen evtl Mut zu machen oder zu zeigen, wie man es erreicht hat, sein Anliegen durchzusetzen (zB Widerspruch, Klage, Gespräche mit Vorgesetzten usw.)

Aber ich finde solche gesammelten "Erlebnisberichte" an sich schwierig als Argumentation zB bei Politikern, wenn es "nur" Erzählungen sind! Denn - mit Verlaub - sowas aufschreiben kann theoretisch ja jeder. Es gibt keinen Beweis, dass es genau so vorgefallen ist. Anders sieht es sicherlich aus, wenn es dazu Unterlagen gibt, aber wer will seine Bescheide, Urteile etc veröffentlichen? Gut, da gibt's sicher ein paar, die das tun, aber der Großteil wird das vermutlich (man belehre mich gern eines besseren) nicht veröffentlicht haben wollen. Und so kann man immer sagen: die Darstellung ist nur eine Seite der Medaille und kann im schlimmsten Fall behaupten, die Darstellungen seien Meinungsmache und ausgedacht ... :icon_kinn:

Daher eingangs meine Frage, zu welchem Zweck diese Berichte gesammelt werden sollen ...
Natürlich wäre es sinnvoll entsprechende Beweise mit zu archivieren, aber wer ist bereit seine Unterlagen zur Verfügung zu stellen, vor allem weil diese für ein entsprechendes Archiv ja nicht anonymisiert sein dürften?

Hätte man einen Anwalt, der sich an so einem Projekt beteiligt, könnte dieser die Archivierung entsprechender Unterlagen übernehmen. Aber kommt Zeit kommt Rat.

Beginnen wir mit dem was möglich ist, sehen was darüber hinaus sinnvoll wäre und suchen nach Möglichkeiten dieses dann zu ergänzen. Also ganz klassisch: Ein Schritt nach dem anderen.
 
E

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Gast
Bezogen auf mich, ich habe nur noch mit TL aufwärts zu tun.
In der Regel nur noch mit der GF und der Rechtsabteilung.

Und auch diese Menschen legen das SGB nachweislich recht merkwürdig aus.

Und nun möchte ich hier mal darauf hinweisen, sollte es Probleme mit der ARGE und den Mitarbeitern geben, kommt es dann zum gerichtstermin, hat euer Anwalt das Recht die Zeugen zu befragen.
Aus dem Urteil geht dann auch eindeutig die Anschrift des Zeugen hervor.

Also warum sagt euer Ansprechpartner der ARGE, auf eure Nachfrage, nicht seine Anschrift?
Wenn er sich korekt verhält, hat er ja nichts zu befürchten, oder doch?

F G MM
 

2010

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Klar tut es gut, seine Geschichte zu erzählen und Frust abzulassen - entweder bei Freunden oder eben im Internet (Anonymität). Und es ist auch wichtig, um anderen evtl Mut zu machen oder zu zeigen, wie man es erreicht hat, sein Anliegen durchzusetzen (zB Widerspruch, Klage, Gespräche mit Vorgesetzten usw.)

Aber ich finde solche gesammelten "Erlebnisberichte" an sich schwierig als Argumentation zB bei Politikern, wenn es "nur" Erzählungen sind! Denn - mit Verlaub - sowas aufschreiben kann theoretisch ja jeder. Es gibt keinen Beweis, dass es genau so vorgefallen ist. Anders sieht es sicherlich aus, wenn es dazu Unterlagen gibt, aber wer will seine Bescheide, Urteile etc veröffentlichen? Gut, da gibt's sicher ein paar, die das tun, aber der Großteil wird das vermutlich (man belehre mich gern eines besseren) nicht veröffentlicht haben wollen. Und so kann man immer sagen: die Darstellung ist nur eine Seite der Medaille und kann im schlimmsten Fall behaupten, die Darstellungen seien Meinungsmache und ausgedacht ... :icon_kinn:

Daher eingangs meine Frage, zu welchem Zweck diese Berichte gesammelt werden sollen ...
Pers. Daten in Unterlagen kann man schwärzen.

Möglicher Weise fallen Dokumentationen unter das Presserecht.
Es wird also der Autor , oder die Autorengruppe, die diese Werke gesammelt haben in Beweispflicht stehen, daß die Vorgänge der Wahrheit entsprechen. Also muß vor Druck dementsprechend recherchiert werden.

Sehr gute Sache ein solches Buch. Warum sollten die Täter im Dunkeln bleiben können ? Deine Gründe sprechen für einen solchen Täterschutz.
 
E

ExitUser

Gast
Ich wurde zb. sanktioniert. Zu unrecht wie dass SG feststellte.
Aber ich musste erstmal hungern!!!
Der SB hat sich nichtmal bei mir entschuldigt, hat nur mit den Schultern gezuckt als ich ihm eine Entschuldigung abverlangte.
Es tat ihm noch nicht mal leid. Solche und andere Sachen müssen öffentlich gemacht werden!!!
Danach wurde mir eine weibliche SB zugewiesen.
Diese versuchte mich dann auf die ganz krumme einzustielen, dazu habe ich hier auch einen Tread eröffnet, einfach mal einlesen.
Teilweise recht lustig wie dort eindeutig ihre Unfähigkeit zu Tage kommt.

F G MM
 

Kalkulator

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Ich kann mich dunkel erinnern, dass Sonnes Probleme nur noch im dafür zugelassenen Fred behandelt werden sollen.:icon_kinn:
 

hergau

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Bezogen auf mich, ich habe nur noch mit TL aufwärts zu tun.
In der Regel nur noch mit der GF und der Rechtsabteilung.

Und auch diese Menschen legen das SGB nachweislich recht merkwürdig aus.

Und nun möchte ich hier mal darauf hinweisen, sollte es Probleme mit der ARGE und den Mitarbeitern geben, kommt es dann zum gerichtstermin, hat euer Anwalt das Recht die Zeugen zu befragen.
Aus dem Urteil geht dann auch eindeutig die Anschrift des Zeugen hervor.

Also warum sagt euer Ansprechpartner der ARGE, auf eure Nachfrage, nicht seine Anschrift?
Wenn er sich korekt verhält, hat er ja nichts zu befürchten, oder doch?

F G MM
Hast Du auch die Anschrift von dem Bankmitarbeiter, wo Du ein Girokonto eröffnet hast ?
Er hat ja auch deine Adresse.

Wie sieht es aus beim Einwohnermeldeamt.
kennst Du die Adresse der Frau, wo Du Dich damals an- oder umgemeldet hast ? Sie hat Deine Anschrift ja auch.

Bei einer Polizeikontrolle sieht der Polizist Deine Adresse.
Verlangst Du auch seine Privatanschrift ?
Oder reicht da nicht etwa nur die Dienststelle ?

Und wie ist es bei Gericht ?
Der Richter hat deine Akte und damit auch Deine Anschrift.
Verlangst Du auch die Adresse vom Richter ?

Sei mir nicht böse, aber Du steigerst Dich da in etwas hinein.
Und ich glaube nicht, das Du da wieder rauskommen willst.
 
E

ExitUser

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Ich kann mich dunkel erinnern, dass Sonnes Probleme nur noch im dafür zugelassenen Fred behandelt werden sollen.:icon_kinn:
Ja, aber hier geht es konkret darum seine übelsten Ereignisse darzustellen. Und ich denke, dass Sonne mit seinem Anliegen hier in diesem Trööt genauso richtig ist, wie ich es mit meinen Erfahrungen wäre.
Schließlich hat mich die massive Entrechtung eines SBs, seine Unbarmherzigkeit und sein unbedingter Wille mich in die Knie zu zwingen, einen Großteil meiner Gesundheit gekostet. Noch heute leide ich unter den geistigen Folgen meines Schlags - auch wenn das nur mir nahestehende Menschen bemerken.
Ich weiß, dass ich, sollte ich jemals die Gelegenheit haben, diesen SB zur Rechenschaft zu ziehen, ich ihn dafür bezahlen lasse. Nicht aus Hass, ich hasse die MAs der Argen nicht, ich verachte sie, sondern damit er das Elend, die Angst und den Schmerz fühlt, den ich damals fühlte. Ich werde es diesem Mann niemals vergessen oder verzeihen, dass er mich durch sein Verhalten schwer krank machte.
 

DieDa

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Warum sollten die Täter im Dunkeln bleiben können ? Deine Gründe sprechen für einen solchen Täterschutz.
Sollen sie ja gar nicht - aber ich mein eben, dass es allein mit einem Aufruf, dass jeder seine Erlebnisse niederschreiben soll, nicht getan ist. Sondern das ganze nur sinnvoll sein würde, wenn man es eben durch - wie du schon schreibst - Recherche + Belege zu einem guten Buch machen würde. :icon_kinn:

Und wo fordert er das? :eek:
In # 10 steht "Der Mitarbeiter der ARGE hält sich bewusst bedeckt und vermeidet sogar seine Adresse mitzuteilen."
 

DieDa

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@ hergau: (da es hier keinen Danke-Button gibt): :icon_daumen:
 
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