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Aufrechnung einer Überzahlung

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Tiecher

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#1
Ich hab da mal ne Frage wegen einer Überzahlung.
Ich habe von Sept. 08 bis Feb. 09 Vollzeit gearbeitet und ergänzend Leistungen bezogen.
Ich habe diese Beschäftigung auch beim Leistungsträger angegeben, auch eine Kopie des Arbeitsvertrages haben sie bekommen, aus dem hervorgeht das ich 40Std die Woche zu 7,20/Std arbeite, nebst Kopie inkl Eingangsstempel für meine Unterlagen.
Ich hab auch jeden Monat brav meine Lohnabrechnung dort abgegeben. Nun hab ich aber, wohl aus Gutgläubigkeit, jeden Monat meine Originalabrechnung eingereicht.
Meine SB stellt sich jetzt auf den Punkt nie eine Abrechnung erhalten zu haben. Ich sitz deshalb nun auf einer Forderung von knapp noch 1500Eur die, laut ARGE, überzahlt worden wären.
Dürfen die jetzt, so ohne weiteres, knapp 50Eur monatlich einbehalten oder erst wenn ich, hoffentlich bald, wieder einen Job habe und eigenes Geld verdiene.
Oder gibt es eine Möglichkeit sich, gegen diese Überzahlung, zu wehren.?Immerhin hab ich die Unterlagen eingereicht. Wobei mir jetzt das Geld fehlt UND meine Original Lohnabrechnungen. Außerdem lag denen immer der Arbeitsvertrag mit angabe der zu leistenden Stunden und dem Stundenlohn vor.
 

Martin Behrsing

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#2
Du hast ja hoffentlich erstmal Widerspruch eingelgt. Dieser entfaltet nämlich aufschiebende Wirkung.

Stelle mal bitte dn Text des Bescheides ein, um dir näheres zu sagen.
 

kleine

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#3
Du hast ja hoffentlich erstmal Widerspruch eingelgt. Dieser entfaltet nämlich aufschiebende Wirkung.
Hast du da eine Gesetzesgrundlage zu? Mein zuständiges Sozialzentrum ist da nämlich gänzlich anderer Meinung. Und ich rede gegen eine Wand bei denen. Die beantragen sogar vor dem SG die Aufschiebende Wirkung und eine Nachzahlung abzulehnen als Antragsgegner von mir.
 

Tiecher

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#4
Widerspruch hab ich keinen eingelegt, da ich die ganze Zeit davon ausgegangen bin das ist so richtig.
Aber, wenns hilft werd ich den Bescheid mal scannen und posten.
 

Martin Behrsing

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#5
Ist die Widerspruchsfrist abgelaufen? Wenn ja, kannst Du keine aufschiebende Wirkung beantragen, da kann man nur einen Wiederherstellungsantrag stellen. Der geht aber seinen normalen Weg.
 

Tiecher

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#6
eine Frage hab ich dann noch. und zwar, in wie weit dürfen die aufrechnen. Zur zeit ziehen die mir etwas über 48Eur von der Regelleistung ab. Würde ja heissen mehr als 10% der Regelleistung.
oder ist da berücksichtigt das sie den Betrag auch von meiner Frau und meinem 1 Jahr alten Sohn mit einbehalten. Wenn ja, dürfen die das so?
 
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