Aufrechnung Arge mit Sozialamt

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artofpiano

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Hallo!
Bin voll erwerbsunfähig auf Zeit(2015) seit 01.06.2012.
Habe in einer BG gelebt und ergänzend Sozialgeld erhalten.
Da ich mich von meiner Partnerin getrennt habe, hat die ARGE gemeint, daß ich jetzt das Sozialamt zuständig sei. Dem ist auch so seit 22.11.2012 wie sich herausstellte.
Jetzt folgende Frage:
Die Arge hat das Sozialamt gebeten 461,- Euro aufzurechnen. Da sich nach Feststellung seitens der Arge Ansprüche seit 01.08.2012 gegen mich bestehen würden weil ich ins SGB 12 gehören würde.
Den Antrag auf HzL habe ich am 22.11.2012 beim Sozialamt gestellt und genehmigt bekommen. Jetzt hat das Sozialamt ausgerechnet das mir vom 22.11.2012 - 31.12.2012 noch 160,- Euro zustehen würden. Die Arge will aber 461,- Euro ab 01.08.2012.
Was passiert jetzt mit der Differenz von 250,- Euro die die ARGE ja noch zu gut hätte?
 
M

Mamato

Gast
daß ich jetzt das Sozialamt zuständig sei. Dem ist auch so seit 22.11.2012 wie sich herausstellte.
... Da sich nach Feststellung seitens der Arge Ansprüche seit 01.08.2012 gegen mich bestehen würden weil ich ins SGB 12 gehören würde.
... Jetzt hat das Sozialamt ausgerechnet das mir vom 22.11.2012 - 31.12.2012 noch 160,- Euro zustehen würden. Die Arge will aber 461,- Euro ab 01.08.2012.
Was passiert jetzt mit der Differenz von 250,- Euro die die ARGE ja noch zu gut hätte?

Ich denke, das JC muss nachweisen, dass du tatsächlich bereits ab 1.8.12 unter das SGB XII gefallen bist.
Falls nicht, kann es auch nichts zurück fordern. Das müssen die Ämter eigentlich unter sich ausmachen.
Lt. Sozialamt bist du ja erst seit 22.11. leistungsberechtigt nach SGB XII.

Vorsorglich würde ich bei beiden einen Widerspruch einlegen und denen mitteilen, dass sie dir doch bitte verbindlich mitteilen sollen, ab wann nun welche Leistungen von welchem Träger zustehen und wie sich die Beträge zusammensetzen.

So was in der Art.
 

alexander29

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Wenn das JC Geld zurück will, weil Sozialamt hätte leisten müssen, betrifft das nicht dich.
Das ist eine interne Angelegenheit zwischen JC und Sozialamt.
Steht das nicht so im Bescheid ?
Sollte das da anders stehen, Widerspruch mit der Begründung.

Wenn du noch 160 Euro zu bekommen hast, muss das Sozialamt zahlen.
Also beantrage die 160 Euro.
 

artofpiano

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Wenn das JC Geld zurück will, weil Sozialamt hätte leisten müssen, betrifft das nicht dich.
Das ist eine interne Angelegenheit zwischen JC und Sozialamt.
Steht das nicht so im Bescheid ?
Sollte das da anders stehen, Widerspruch mit der Begründung.

Wenn du noch 160 Euro zu bekommen hast, muss das Sozialamt zahlen.
Also beantrage die 160 Euro.
Das Jobcenter hat mir ja die Leistungen für Nov.2012 u. Dez.2012 schon ausbezahlt. (Regelstufe 2). Die Berechnung des Sozialamtes für 22.11.2012 - 31.12.2012 wurde mir ja als Bescheid erst gestern zugestellt.
D.h. das Sozialamt verrechnet jetzt die 160 Euro mit der Arge. So steht es im Bescheid. Doch die Arge will ja 416,- Euro. Was nun?
Das Sozialamt hat auch in meiner Berechnung nur 299,- Euro zugrunde gelegt. Also Regelstufe 3 nicht Regelstufe 2 wie bei der Arge das so üblich ist.
Die Frau vom Sozi meinte die Leistungen würden bei getrennten Partnern aber noch im gleichen Haushalt nur Regelstufe 3 bekommen. Da gebe es nicht die gleiche Regelstufe wie bei der ARGE.

Stand
Regelbedarfsstufe 1
Regelbedarfsstufe 2
Regelbedarfsstufe 3
Regelbedarfsstufe 4
Regelbedarfsstufe 5
Regelbedarfsstufe 6
seit 01/2012

374 EUR

337 EUR

299 EUR

287 EUR

251 EUR

219 EUR

Regelbedarfsstufe 1:
Für eine erwachsene leistungsberechtigte Person, die als alleinstehende oder alleinerziehende Person einen eigenen Haushalt führt; dies gilt auch dann, wenn in diesem Haushalt eine oder mehrere weitere erwachsene Personen leben, die der Regelbedarfsstufe 3 zuzuordnen sind.

Regelbedarfsstufe 2:
Für jeweils zwei erwachsene Leistungsberechtigte, die als Ehegatten, Lebenspartner oder in eheähnlicher oder lebenspartnerschaftsähnlicher Gemeinschaft einen gemeinsamen Haushalt führen.

Regelbedarfsstufe 3:
Für eine erwachsene leistungsberechtigte Person, die weder einen eigenen Haushalt führt, noch als Ehegatte, Lebenspartner oder in eheähnlicher oder lebenspartnerschaftsähnlicher Gemeinschaft einen gemeinsamen Haushalt führt..
 

Erolena

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Vielleicht solltest du einen Fachanwalt für Sozialrecht kontaktieren, ob das so rechtens ist.

Ich weiß leider nicht, ob man in der Sozialhilfe in einer Wohnung trotzdem getrennte Haushalte führen kann.
 

alexander29

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Jetzt verstehe ich, es geht nicht um die normalen Ansprüche, sondern darum, dass du einige Monate mehr Regelsatz bekommen hast, als dir (angeblich) zustand.
Ok, in diesem Fall geht die Forderung an dich und nicht an andere.

RA ist gut.

Ich dachte bisher, dass ALG 2 und Hilfe zum Lebensuntehalt ungefähr dasselbe ist.
Also dass da auch bzgl getrennten BG dieselben Regeln gelten.
Allerdings konnte ich nichts finden, bis auf das.
Sozialhilfe - Soziales & Recht - betanet

Ich würde erst mal Widerspruch einlgen, um die Frist zu wahren.
 
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