Aufnahme von Lucy Redler in Die Linke abgelehnt

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Arania

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[SIZE=-1][SIZE=-1]Die Landesschiedskommission der Linken hat die Aufnahme der ehemaligen Spitzenkandidatin der Berliner Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG), Lucy Redler, in die Partei abgelehnt. Das teilte ein Parteisprecher am Donnerstag mit. Damit gab das Gremium einem Einspruch des WASG-Mitbegründers und stellvertretenden Bundeschefs der Linken, Klaus Ernst, statt, [/SIZE][/SIZE]

Aufnahme von Lucy Redler in Die Linke abgelehnt +++ derNewsticker.de +++

Ist das nun gut oder schlecht für die Linke?
 
B

B. Trueger

Gast


Und das hier vielgepriesene Wikipedia schreibt:

Lucy Redler (* 17. August 1979 in Hann. Münden) ist eine deutsche Politikerin der Sozialistischen Alternative (SAV) und Mitglied der Partei DIE LINKE. Sie war zudem Mitglied der WASG, bevor sie am 15. Juni 2007 deren Abspaltung Berliner Alternative für Solidarität und Gegenwehr (BASG) mitgründete. Redler ist Diplom-Sozialökonomin und Redakteurin der monatlich von der SAV herausgegebenen Zeitschrift Solidarität. Sie gehörte 2005–2007 dem geschäftsführenden Landesvorstand der WASG Berlin an.


Ist das nun gut oder schlecht für Wiki?
 

Arania

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Wieso? Sie war im Landesvorstand der WASG steht da, wo ist der Zusammenhang?
 

a f a

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Ist das nun gut oder schlecht für die Linke?

Aus Sicht des "linken" Anspruchs den die Partei (schon durch den Namen symbolisiert) erhebt, eher schlecht.

Aus Sicht der sogenannten "seriösen" Wähler, die man lt. Rounddancer bspw., der SPD abspenstig machen will, natürlich eher gut.

Gruß
Norbert

alles für alle
 
B

B. Trueger

Gast
Wieso? Sie war im Landesvorstand der WASG steht da, wo ist der Zusammenhang?

Nun, ich interpretiere das mal so. Wiki sagt, die Redler war Mitglied der Linken (wie im Zitatfeld zu ersehen ist).

Die Linke aber hat ihre Mitgliedschaft in eben dieser Linken abgelehnt, ergo war sie kein Mitglied.
 
D

dr.byrd

Gast
Und wieder zieht Klaus Ernst die Fäden. Auch bei der Zusammensetzung der Berliner Landesschiedskommission war nichts anderes zu erwarten. Aber der Weg ist noch nicht zu Ende. Ob die Chancen da besser stehen, ist eher zweifelhaft.

[SIZE=-1][SIZE=-1]Gegen die Entscheidung kann Widerspruch bei der Bundesschiedskommission der Partei eingelegt werden.[/SIZE][/SIZE]
 
D

dr.byrd

Gast
Sie werden Widerspruch bei der Bundesschiedskommission einlegen. :icon_klatsch:

Hier ihre Stellungnahme:

sozialismus.info - Website der SAV - Sozialistische Alternative
Lucy Redler: Schiedskommission missachtet Satzung


Thema: SAV tritt auch im Osten in LINKE ein, "DIE LINKE.", veröffentlicht: 08.01.2009​
Zur Entscheidung der Schiedskomission des Berliner Landesverbandes der Partei DIE LINKE, Lucy Redler und Sascha Stanicic die Mitgliedschaft in der Partei zu verwehren, veröffentlichten die beiden betroffenen Aktivisten der Sozialistischen Alternative (SAV) die hier wiedergegebene Presseerklärung vom 8.1.09

„Die Begründung des Schiedsspruchs, wir würden uns nicht an die Satzung der LINKEN halten, wird durch nichts belegt. Im Gegensatz dazu widerspricht dieser Schiedsspruch dem Selbstverständnis der Partei DIE LINKE als offener und pluralistischer Partei, in der unterschiedliche Strömungen der Linken ihren Platz haben. Gerade angesichts der tiefsten Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren ist das Gebot der Stunde, die antikapitalistischen und sozialistischen Kräfte in der gemeinsamen Aktion gegen den niedergehenden Kapitalismus zu bündeln.“
Stattdessen sollen kritische Stimmen aus der Partei fern gehalten werden. Offensichtlich angespornt durch das Verfahren gegen die SAV"ler in Berlin wurden nun auch in Bayern Parteiausschlussverfahren gegen zwei SAV-Aktivisten eingeleitet.
„Die Ausgrenzung von kritischen Marxisten ist das falsche Signal und wird der Partei DIE LINKE in der Wahrnehmung bei Lohnabhängigen, Erwerbslosen und Jugendlichen nur schaden,“ so Redler und Stanicic.
Der Schiedsspruch ist auch ein Skandal, weil mehrere Mitglieder der Landesschiedskommission in der Verhandlung von Lucy Redler ein Organisationsverständnis äußerten, das im Widerspruch zur Parteisatzung steht. Während diese in § 4, Abs 1 vorsieht, dass alle Parteimitglieder ungehindert zu Parteiangelegenheiten Stellung beziehen können, wurden Redler und Stanicic von Mitglieder der Schiedskommission dafür kritisiert, dass sie in der WASG Parteibeschlüsse öffentlich kritisiert hatten. „Dies drückt ein Verständnis innerparteilicher Demokratie aus, das an bürokratisch-zentralistische Parteikonzepte der Vergangenheit erinnert, aber nichts mit der Satzung der LINKEn zu tun hat, die sich eine pluralistische und demokratische Satzung gegeben hat,“ so Redler und Stanicic.
Lucy Redler und Sascha Stanicic werden gegen die Entscheidung Widerspruch bei der Bundesschiedskommission einlegen. Gleichzeitig werden sie unabhängig von der Frage ihrer Aufnahme in die Partei ihr Engagement für eine sozialistische Alternative fortsetzen. Lucy Redler wird als Mitglied der Linksjugend["solid], des Jugendverbandes der LINKEn, auch weiterhin die Forderung nach einer Beendigung der unsozialen Politik des Berliner SPD/LINKE-Senats und nach einem Austritt aus der Koalition erheben. Stanicic und Redler rufen dazu auf, gemeinsam mit vielen tausend anderen am 28. März an den geplanten Großdemonstrationen gegen die Abwälzung der Krisenfolgen auf dem Rücken der Bevölkerungsmehrheit teilzunehmen. Sie erklärten gleichzeitig, dass sie bei den Europa- und Bundestagswahlen zur Wahl der LINKEn aufrufen werden.


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E

ExitUser

Gast
Nun, ich interpretiere das mal so. Wiki sagt, die Redler war Mitglied der Linken (wie im Zitatfeld zu ersehen ist).

Die Linke aber hat ihre Mitgliedschaft in eben dieser Linken abgelehnt, ergo war sie kein Mitglied.


Redler wurde letztes Jahr vom Bezirksvorstand der Linken Berlin-Neukölln aufgenommen, danach hat K. Ernst dagegen Einspruch erhoben, also war sie Mitglied, wenn auch nur kurz.
 
E

ExitUser

Gast
Hier kann jeder nachlesen, warum kein SAVler Mitglied bei der LINKEN werden sollte: Turbulenter Landesparteitag der LINKEN in Bayern - sozialismus.info .

Die ganzen Streitereien, die die SAV innerhalb der LINKEN verursacht, bringen keinem Arbeitslosen auch nur einen Cent mehr, sondern stärken letztlich nur die HARTZ-Parteien CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne.
Die SAV-Mitglieder sind bisher nur durch ihre Internetveröffentlichungen von Parteiinterna auf ihrer Homepage www.sozialismus.info aufgefallen, wo sich jeder JUler oder JULI-Anhänger problemlos mit Argumenten gegen die LINKE versorgen kann und in Foren wie diesen hier als pseudolinker Anonymus auftreten kann, um immer neue Quwersalven gegen die LINKE zu schießen.

Als SAV-Anhänger würde ich mich mal fragen, ob ich eigentlich etwas anderes als ein "nützlicher Idiot" (Zitat Lenin) der CDU bin.

Ich bedanke mich schon im Voraus bei der SAV für die hirnlose Veröffentlichungen von parteiinternen Streitigkeiten der LINKEN im Internet. So kann man den neoliberalen Parteien auch helfen.

die haben dafür ihren Seeheimer Kreis und wie die anderen "Flügel" der Parteien heißen, die treiben die Wähler auch wieder woanders hin, zu den Nichtwählern z. B.
 
D

dr.byrd

Gast
Der Partei wird eher Schaden zugefügt durch "Partei-Säuberungen" und "Hartz IV Light-Papiere", die Leute wie Klaus Ernst hier vom Zaun reißen.
 
F

FrankyBoy

Gast
Der Partei wird eher Schaden zugefügt durch "Partei-Säuberungen" und "Hartz IV Light-Papiere", die Leute wie Klaus Ernst hier vom Zaun reißen.
Ich frage mich seit ich den Bericht Hartz IV light gelesen habe, welche Interessen der Herr Ernst im Kern vertritt? Das sind doch keine "Linke Positionen" sondern aus meiner Sicht immer noch Verstöße gegen soziale Menschenrechte denn Zwangsarbeit alleine reicht mir da persönlich als Kriterium schon aus.

Lucy Redler kenne ich bisher nicht und kann deshalb keine qualifizierte Meinungsäußerung zu dieser Person abgeben; Querdenken sollte immer erlaubt sein aber wenn das eine Qualität annimmt, wie es vor Kurzem bei der Hessen-SPD zu beobachten war, dann muss etwas getan werden; ob da ein Parteiausschluss der richtige Weg ist, möchte ich anzweifeln denn so betoniert, sollte keine Meinung sein, dass Alternativen nicht zulässig sind...
 
F

FrankyBoy

Gast
https://www.elo-forum.org/news-disk...ucy-redler-neumitglied-linken.html#post321511


Bei K. Ernst ist es eher ein persönlicher Rachefeldzug, die er mit seiner "Macht" umsetzen will.
Danke für den Link, dass Thema ist so komplex, dass ich hier aus der Kurve fliege, denn ich finde Menschen, die sich nicht verbiegen lassen, im Prinzip klasse nur dadurch, dass es diese, mindestens 2 Lager gibt, die sich offenbar derart fetzen, finde ich bedauerlich.

Ich denke, dass es hier um die "Sache" gehen sollte und Fehler, die jemand in der Vergangenheit gemacht hat, sollten zumindest "aufarbeitbar" sein, denn der der noch keinen Fehler gemacht hat, der werfe den ersten Stein.


Alleine die Art und Weise, in der hier vorgegangen wurde, finde ich sehr bedauerlich; hier hätte man im Vorfeld sehr viel Negatives vermeiden können - die Tendenz, dass sich Menschen, mit ähnlichen Interessen immer weiter aufspalten finde ich sehr bedauerlich nur bei meiner persönlichen Abspaltung von der SPD, war eben auch ein Umstand eingetreten, den ich nicht mit meinem persönlichem Gewissen vereinbaren konnte aber dazu stehe ich heute noch wie ihr unschwer im Bild links oben nachlesen könnt.
 

MenschMaier

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Der Partei wird eher Schaden zugefügt durch "Partei-Säuberungen" und "Hartz IV Light-Papiere", die Leute wie Klaus Ernst hier vom Zaun reißen.

Der Partei, aber damit auch der einzigen Alternative die es seit langem gab.
Für mich hat das System.
mm
 
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