Aufnahme befristete Tätigkeit zum Ende eines Monats, kein ALG II bewilligt

Liilou

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Hallo zusammen,

ich hoffe, Ihr könnt mir hier mit Rat und Tat zur Seite stehen und bedanke mich jetzt schon mal für eure Hilfe!!!

Folgende Situation:

Ich habe mich Mitte September beim Jobcenter gemeldet und ALG II beantragt.
Die Bearbeitung des Antrags zog sich endlos hin, Unterlagen fehlten, dann wollten sie wissen, wovon ich die letzten Monate gelebt hab (weil so wenig Geldeingang aufm Konto war...), und schließlich bekam ich kurzfristig eine befristete Stelle auf dem Weihnachtsmarkt.
Während die Bearbeitung noch lief hab ich denen also mitgeteilt, dass ich zum 25.11.2017 eine befristete Anstellung habe und mich dementsprechend abmelde.

Nu ist der Bewillungsbescheid bekommen, für September und Oktober!
Sollte mir nich eigentlich anteilig für November auch noch was zustehen?
Und ich lese hier immer wieder vom Zuflussprinzip - ich bekomme das Geld vom Markt logischerweise erst danach, also wahrscheinlich erst im Januar... Hab ich dementsprechend da auch noch Anspruch? Oder wird das dann als Darlehen gewährt?

Vielen Dank schon mal für jegliche Hilfe!
Liilou
 

Nena

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Zu wann hast Du Dich wie (wörtlich!) "abgemeldet"? VÄM ohne Abmeldung hätte es auch getan.
 

Couchhartzer

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Sollte mir nich eigentlich anteilig für November auch noch was zustehen?
Wenn du erst ab 25.11.2018 befristet eine Anstellung hast, dann steht dir auf jeden Fall auch bis dahin auch Leistung zu, sofern für die Vormonate auch was bewilligt war.

Da würde ich also wegen dem fehlenden Monatsanspruch für die Zeit von 01.11.2018 bis zum 25.11.2018 auf jeden Fall Widerspruch gegen den Bescheid einlegen, denn der wäre falsch wenn die Bewilligung für diesen Zeitraum gänzlich fehlt.
 

Liilou

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Hallo,

ich hab das Schreiben zu Hause, gucke nachher mal!

Ich hatte mich abgemeldet, weil ich danach eigentlich selber klarkommen wollte.
Aber das scheint ja auch gar nich so einfach zu gehen...

Ein Widerspruch, kann der formlos sein, einfach "Ich lege gegen o.g. Bescheid Widerspruch ein"?

Viele Grüße
 

Couchhartzer

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Ein Widerspruch, kann der formlos sein, einfach "Ich lege gegen o.g. Bescheid Widerspruch ein"?
Ja kann er, unter Angabe gegen welchen Bewilligungsbescheid mit welchem Datum widersprochen wird und dem darin dann auch benanntem Grund des fehlenden Zeitraums 01.11.2018 bis 25.11.2018 darin.
 

Liilou

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Huhu,

also ich hab folgendes geschrieben:

"Mit diesen Schreiben möchte ich melden, dass ich für den Zeitraum vom 25. November 2018 bis zum 22. Dezember 2018 eine befristete Anstellung auf einem Weihnachtsmarkt gekriegt habe. Ich denke mit dieser Anstellung ist meine Hilfebedürftigkeit für den Winter beendet. Deshalb möchte ich mich nun vom Jobcenter und den damit verbundenen Hilfeleistungen abmelden."

Und wie funktioniert das nun mit diesem mysteriösen Zufluss?!

Vielen Dank und viele Grüße
Liilou
 

Liilou

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"Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit lege ich Widerspruch ein gegen den Bescheid vom XY.
Begründung: Die Aufnahme der befristeten Beschäftigung erfolgte erst zum 25.11.2018, somit bestand bis zu diesem Datum noch Hilfebedarf.
Bitte prüfen Sie den Bescheid dahingehend."

So?

Liebe Grüße
 

Badener

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Sollte mir nich eigentlich anteilig für November auch noch was zustehen?
Und ich lese hier immer wieder vom Zuflussprinzip - ich bekomme das Geld vom Markt logischerweise erst danach, also wahrscheinlich erst im Januar... Hab ich dementsprechend da auch noch Anspruch? Oder wird das dann als Darlehen gewährt?
Hallo,
normalerweise ist es so, das (durch das Zuflussprinzip) sowohl November als auch Dezember (wenn der Lohn wirklich erst im Januar kommt) Geld (sogar das volle?!) zusteht!
Wie schon oben geschrieben ... schnellstmöglich Widerspruch!
LG
 

Nena

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Widerspruch wogegen? Gegen ihre eigene Abmeldung????
Deshalb möchte ich mich nun vom Jobcenter und den damit verbundenen Hilfeleistungen abmelden.
Hätte das JC daraus ein Datum in der Zukunft basteln sollen?
 

Liilou

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Hm, jetzt wollte ich heute den Widerspruch einwerfen, grad kam ein neuer Brief:

"Über Ihren Antrag kann vorerst nicht entschieden werden."

Ich soll nun eine Verzichtserklärung unterschrieben einreichen, in der ich entweder ab dem 1.11. oder dem 1.12. auf Leistungen verzichte. Ein Verzicht ginge immer nur für den vollen Monat...

Und nu?
Jetzt bin ich vollkommen ratlos.
:(

Machts vielleicht Sinn, die Abmeldung zurückzuziehen (wenn das geht) und mich erst dann abzumelden (zu verzichten...) wenn die Kohle da ist (im Januar...)?
 

Nena

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Ich würde mich überhaupt nicht "abmelden". Die sollen schön rechnen, was Dir zusteht. Und wenn Dir nichts mehr zusteht, dann ist das halt so.

Ja, ich würde den "Antrag" zurückziehen und mitteilen, dass ich etwaige Lohnzuflüsse umgehend melden werde.
 

Liilou

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Die sollen schön rechnen, was Dir zusteht. Und wenn Dir nichts mehr zusteht, dann ist das halt so.
Hehe, soweit reicht mein Vertrauen da eher nich ;)

Das hat ja jetzt schon nicht geklappt...
Aber ich werd mal versuchen, die Abmeldung zurückzuziehen.

Hab halt auch schon erlebt, dass die erst "richtig rechnen" wenn man mit den entsprechenden § daherkommt... ;(
 
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