Aufhebungsvertrag oder Kündigung abwarten

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schneckchen-cgn

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Hallo zusammen,
folgender Sachverhalt:

Eine Arbeitnehmerin (ANin) ist bei einer Agentur seit Juli 2016 in Vollzeit eingestellt. Die Probezeit endete zum 31.12.2016 und wurde seitens der GF absolut positiv beendet. Es gab keinerlei negative Vorkommnisse, die ANin hat sich nichts zu Schulden kommen lassen. Die ANin wurde jedoch in Bezug auf das Gehalt nach der Probezeit auf's Glatteis geführt. Von der mündlichen Absprache, man würde bei ihrem Wunschgehalt entsprechen, jedoch während der Probezeit etwas drunter bleiben, da wollte man am Ende der Probezeit nichts mehr von wissen. Im Vertrag wurde lediglich festgehalten, dass es frühestens nach Beendigung der Probezeit zu ersten Verhandlungen bezüglich einer Gehaltserhöhung kommen könne.
Nun hat die GF erfahren, dass die ANin privaten Kontakt zu einer EX-Mitarbeiterin hat, die leider die Probezeit nicht überstanden hat und Mitte Dezember 2016 entlassen wurde. Es gab damals ein großes Theater. Diese Kollegin hat sich eigentlich auch nichts zu schulden kommen lassen, sie war einfach nur "unbequem" für die GF. Aber das ist jetzt hier nicht das Thema.
Die GF hat erfahren, dass die ANin noch Kontakt zu dieser entlassenen Dame hat und hat ihr unmissverständlich klar gemacht, dass man sich Gedanken darüber mache, wo die ANin stünde und dass man schon überlegt habe, ihr einen Aufhebungsvertrag anzubieten. Ich muss dazu sagen, die GF besteht aus einem Schwesternpaar, die im Charakter verschiedener nicht sein können. Die eine hat ein großes Problem mit dem Begriff Vertrauen und leidet - aus meiner Sicht - unter starken Kontrollzwängen in Bezug auf ihre Mitarbeiter. Das einzige, was die beiden gemeinsam haben, das ist die Eigenschaft der "Hinterhältigkeit".
Der ANin ist nun klar, dass man sie in diesem Betrieb nicht mehr haben möchte. Denn warum sonst erwähnt die eine GF so ganz beiläufig den Aufhebungsvertrag? Da sich die ANin bei diesem Gespräch dazu nicht weiter geäußert hat, schlug die eine GF ein gemeinsames Mittagessen in der kommenden Woche (genauer morgen Mittag) vor. Bis dahin könne sich die ANin ja mal Gedanken machen.
Da sich die ANin eh seit der Geschichte mit Gehaltsanpassung und der entlassenen Kollegin nach einer anderen Arbeitsstelle umschaut, hat es sie jetzt nicht soooo sehr getroffen. Dennoch ist die Situation jetzt nicht einfach und die ANin muss genau überlegen, was sie machen soll.
Jetzt meine Frage an Euch: hattet Ihr schon mal eine solche Situation?? Gibt es irgendwelche Verhaltensregeln?
Dass die ANin nunmehr nicht wirklich mehr gerne dorthin geht, das muss ich glaube ich nicht extra erwähnen :-(
 

Katzenstube

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Nun, liebes Schneckchen,
da ich gerade die Freuden des Arbeitslosigkeit kennenlerne und der Willkür von Ämtern würde ich es für mich eher so halten dass ich a) auf Kündigung warten würde oder b) selber versuchen würde neu und anders unter zu kommen. Zumindest so lange, wie Du es dort ohne Probleme aushältst.

Ich hatte Situationen an gehassten Arbeitsplätzen - ich hätte für meine Seele und meinen Körper gehen sollen - aber ich bin alleinstehend und muss für meine Tiere und mich alleine aufkommen - somit habe ich schweren Herzens durchgehalten. Ob das richtig war ... ich weiss es nicht.

Sei Dir einfach nur bewußt, was auf Dich zukommt, wenn Du von Dir aus gehst oder eine beiderseitige Aufhebung akzeptierst: Pest und Cholera......Wenn Dein jetziger Arbeitgeber nur eine Grippe ist, dann überleg Dir was besser ist ;-)

lieben Gruß von Katzenstube
 

avalanche

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Hallo schneckchencgn,

einen Aufhebungsvertrag würde ich nicht unterschreiben, sondern die Kündigung abwarten und gegebenenfalls Rechtsmittel prüfen. Parallel dazu natürlich immer einen anderen Arbeitsplatz suchen. Dazu am besten öfter mal nachmittags frei nehmen, um zu einem Vorstellungsgespräch zu gehen. Da sich frau zu einem Vorstellungsgespräch besonders schick macht und vormittags arbeiten geht, wird das den weiblichen GFs ganz sicher nicht verborgen bleiben.

Ein bevorstehendes gemeinsames Essen würde ich erst mal verschieben, bis die betriebliche Atmosphäre besser ist.

ave
 

schneckchen-cgn

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Hallo schneckchencgn,


Ein bevorstehendes gemeinsames Essen würde ich erst mal verschieben, bis die betriebliche Atmosphäre besser ist.

ave

Das Essen - sofern die eine GF nicht mal wieder Termin verschiebt - wird auf jeden Fall wahrgenommen. Denn die ANin möchte ja wissen, was genau die beiden Damen GF da planen. Durch das Verschieben wird die Atmosphäre sicher nicht besser, eher noch angespannter.
 

schneckchen-cgn

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Ich hatte Situationen an gehassten Arbeitsplätzen - ich hätte für meine Seele und meinen Körper gehen sollen - aber ich bin alleinstehend und muss für meine Tiere und mich alleine aufkommen - somit habe ich schweren Herzens durchgehalten. Ob das richtig war ... ich weiss es nicht.


lieben Gruß von Katzenstube

Situation ist wie bei mir, ich bin auch alleinstehend und habe Tiere, die mehr futtern als ich :bigsmile:
 
Z

ZarMod

Gast
Von der mündlichen Absprache, man würde bei ihrem Wunschgehalt entsprechen,
jedoch während der Probezeit etwas drunter bleiben, da wollte man am Ende der Probezeit nichts mehr von wissen.
Deswegen macht man so etwas auch schriftlich. Gerade die Entlohnung ist doch mit das wichtigste Kriterium in einem Arbeitsvertrag.
Hier war der AG schlau und hat sich die Entscheidung darüber rechtssicher offengehalten:
Im Vertrag wurde lediglich festgehalten, dass es frühestens nach Beendigung der Probezeit zu ersten Verhandlungen bezüglich einer Gehaltserhöhung kommen könne.
Was die bevorstehenden Nachverhandlungen betrifft, rate ich der AN, diese nicht eskalieren zu lassen, um vorrangig das Arbeitsverhältnis nicht schuldhaft zu gefährden.
Für die AfA ist es ein leichtes, den Hergang der Auflösung zu ermitteln. Man kann sich denken, zu wessen gunsten.
Ein Aufhebungsvertrag kommt einer Aufgabe des Beschäftigungsverhältnisses gleich und wird mit einer Sperrzeit quittiert.
In diesen sauren Apfel muß sie beißen und sollte das bei einem nächsten Vertragsabschluß besser machen.
 

schneckchen-cgn

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Hallo schneckchencgn,

Parallel dazu natürlich immer einen anderen Arbeitsplatz suchen. Dazu am besten öfter mal nachmittags frei nehmen, um zu einem Vorstellungsgespräch zu gehen. Da sich frau zu einem Vorstellungsgespräch besonders schick macht und vormittags arbeiten geht, wird das den weiblichen GFs ganz sicher nicht verborgen bleiben.

ave

Die ANin hatte schon 2 Vorstellungstermine in der letzten Woche :bigsmile: und sich dazu jeweils einen halben Tag Urlaub genommen. Das Problem wird da nur sein, sie kann sich nicht soooo viel spontanen Urlaub nehmen. Einfach mal frei nehmen, das geht da nicht. Arztbesuche müssen vor- oder nachgearbeitet werden.
 

schneckchen-cgn

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Deswegen macht man so etwas auch schriftlich. Gerade die Entlohnung ist doch mit das wichtigste Kriterium in einem Arbeitsvertrag.
Hier war der AG schlau und hat sich die Entscheidung darüber rechtssicher offengehalten:Was die bevorstehenden Nachverhandlungen betrifft, rate ich der AN, diese nicht eskalieren zu lassen, um vorrangig das Arbeitsverhältnis nicht schuldhaft zu gefährden.
Für die AfA ist es ein leichtes, den Hergang der Auflösung zu ermitteln. Man kann sich denken, zu wessen gunsten.
Ein Aufhebungsvertrag kommt einer Aufgabe des Beschäftigungsverhältnisses gleich und wird mit einer Sperrzeit quittiert.
In diesen sauren Apfel muß sie beißen und sollte das bei einem nächsten Vertragsabschluß besser machen.



Da war die ANin in der Tat doof und hat dem Wort der einen GF vertraut. SOWAS passiert ihr sicher nicht ein zweites Mal!

Das Thema Gehalt ist hier auch erst mal abgehakt und auch nicht ausschlaggebend für den Vorschlag des Aufhebungsvertrags. Die eine GF wird das Thema lediglich dazu nutzen, die ANin dahingehend zu beeinfussen, den evtl. kommenden Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, weil sie auf Dauer mit dem nun doch geringeren Gehalt nicht zufrieden sein würde. Sowas hat sie angedeutet.
 
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mucel

Gast
Arztbesuche müssen vor- oder nachgearbeitet werden.

Zeiten der krankheitsbedingten und ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeit aber bestimmt nicht...
Insofern, wenn es zu schlimm wird, zum Arzt gehen.

Ab morgen, besser noch rückwirkend, so eine Art "Mobbingtagebuch" führen. Macht sich vor dem Arbeitsgericht immer gut, wenn man sowas vorlegen kann.

Hat die Agentur in der die Freundin arbeitet mindestens bzw. mehr als 10 Mitarbeiter? Dann gilt ja immerhin das Kündigungsschutzgesetz. Im übrigen wäre dann "Dating" mit Ex-Kolleginnen und Ex-Kollegen wohl kaum ein anerkannter Kündigungsgrund.

Ansonsten, Aufhebungsvertrag nur in absoluten Ausnahmefällen (wenn das Angebot so gut ist das man eigentlich nicht nein sagen kann) unterschreiben. Sowas dürfte aber bei kleineren Unternehmen eher die absolute Ausnahme sein.
 

schneckchen-cgn

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Zeiten der krankheitsbedingten und ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeit aber bestimmt nicht...
Insofern, wenn es zu schlimm wird, zum Arzt gehen.

Das auf jeden Fall!!!

Ab morgen, besser noch rückwirkend, so eine Art "Mobbingtagebuch" führen. Macht sich vor dem Arbeitsgericht immer gut, wenn man sowas vorlegen kann.

Da sind die Damen GF äußerst geschickt. Aber auch das werde ich machen.

Hat die Agentur in der die Freundin arbeitet mindestens bzw. mehr als 10 Mitarbeiter? Dann gilt ja immerhin das Kündigungsschutzgesetz. Im übrigen wäre dann "Dating" mit Ex-Kolleginnen und Ex-Kollegen wohl kaum ein anerkannter Kündigungsgrund.

Das dieses Dating kein Kündigungsgrund ist, das wissen die sehr wohl! Aber es passt ihnen halt nicht.
Was die Anzahl der Mitarbeiter angeht, da wird es schwer.
Klar sind:
7 Vollzeitangestellte (inkl. ANin) - davon 1 momentan in Eltern-Teilzeit bis März
2 Azubis - zählen nicht
1 in dualer Ausbildung und nur 3 Tage die Woche im Büro.
Daneben reichlich Mitarbeiter mit kurzfristigen Beschäftigungsverträgen - in wieweit diese mitgezählt werden, das habe ich noch nicht rausgefunden.


Ansonsten, Aufhebungsvertrag nur in absoluten Ausnahmefällen (wenn das Angebot so gut ist das man eigentlich nicht nein sagen kann) unterschreiben. Sowas dürfte aber bei kleineren Unternehmen eher die absolute Ausnahme sein.

An ein besonders gutes Angebot glaube ich eher nicht.
 
M

mucel

Gast
Hat der AN kein Anschlußverhältnis, gibt es keine Ausnahmefälle für die Unterschrift eines Aufhebungsvertrages. :icon_evil:
Willst Du der AN eine Sperrzeit zumuten?

Doch, den Ausnahmefall hatte ich selbst schon...................und soll ich dir was sagen? Es hat sich mehr als gelohnt!

Ich hatte ja geschrieben, dass man nur in absoluten Ausnahmefällen einen Aufhebungsvertrag unterschreiben sollte. Vielleicht hätte ich absolut noch "fett" schreiben sollen.
Insofern, ich will niemandem eine Sperrzeit zumuten.
 
M

mucel

Gast
Was die Anzahl der Mitarbeiter angeht, da wird es schwer.
Klar sind:
7 Vollzeitangestellte (inkl. ANin) - davon 1 momentan in Eltern-Teilzeit bis März
2 Azubis - zählen nicht
1 in dualer Ausbildung und nur 3 Tage die Woche im Büro.
Daneben reichlich Mitarbeiter mit kurzfristigen Beschäftigungsverträgen - in wieweit diese mitgezählt werden, das habe ich noch nicht rausgefunden.

Guckst du hier:
https://www.haufe.de/personal/perso...er-beschaeftigten_idesk_PI10413_HI663301.html
Kündigungsschutz im Arbeitsrecht - Arbeitnehmer Kündigung & Rechtanwalt Arbeitsrecht
 

BerndB

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Die Dauer einer Sperrzeit (wegen Arbeitsaufgabe und Auflösungsvertrag) ist in § 159 (3) SGB III geregelt.
Kann sich nicht jeder leisten.
 

schneckchen-cgn

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Kommt halt darauf an, was hinter den von dir genannten "reichlichen Mitarbeitern" mit kurzfristigen Beschäftigungsverhältnissen steckt.

Das sind Mitarbeiter, die bisher größtenteils auf freiberuflicher Basis (mit Rechnung an die Agentur) gearbeitet haben. Da wird gerade umstrukturiert (Thema Scheinselbständigkeit) und viele würden dann mit Verträgen für kurzfristige Beschäftigung für die Agentur tätig werden.
 
M

mucel

Gast
Das sind Mitarbeiter, die bisher größtenteils auf freiberuflicher Basis (mit Rechnung an die Agentur) gearbeitet haben. Da wird gerade umstrukturiert (Thema Scheinselbständigkeit) und viele würden dann mit Verträgen für kurzfristige Beschäftigung für die Agentur tätig werden.

Naja, solange wie sie auf Rechnung arbeiten, sind sie nunmal keine Arbeitnehmer.

Dann würde ich an Stelle deiner Freundin mal vom negativen Fall ausgehen, dass sie keinen Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz hat. Im Fall der Fälle könnte sie ja immer noch zur Sicherheit einen Anwalt mit einer Prüfung des Sachverhaltes beauftragen.
 

schneckchen-cgn

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Naja, solange wie sie auf Rechnung arbeiten, sind sie nunmal keine Arbeitnehmer.

Das ist klar. Und auch, wenn sie künftig als kurzfristig Beschäftigte tätig werden, zählen sie nicht.

Dann würde ich an Stelle deiner Freundin mal vom negativen Fall ausgehen, dass sie keinen Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz hat. Im Fall der Fälle könnte sie ja immer noch zur Sicherheit einen Anwalt mit einer Prüfung des Sachverhaltes beauftragen.

Es deutet alles darauf hin, dass es keinen Kündigungsschutz gibt.
Hier stellt sich mir aber jetzt die Frage, warum wird dann ein Aufhebungsvertrag angeboten? Denn bei einer ordentlichen Kündigung wäre der Drops doch in 4 Wochen gelutscht und die Firma wäre die ANin los.
 
M

mucel

Gast
Es deutet alles darauf hin, dass es keinen Kündigungsschutz gibt.
Hier stellt sich mir aber jetzt die Frage, warum wird dann ein Aufhebungsvertrag angeboten? Denn bei einer ordentlichen Kündigung wäre der Drops doch in 4 Wochen gelutscht und die Firma wäre die ANin los.

Du hast vorhin mal was davon geschrieben, dass die freien Mitarbeiter jetzt in Anstellung übergehen, weil da wohl irgendwas mit Scheinselbständigkeit sein soll....................

Vielleicht hat die Agentur ja Angst, dass deine Freundin gegen eine Kündigung doch irgendwie gerichtlich vorgehen will und dann vor Gericht irgendwelche Dinge hochkommen, die die Agentur lieber unter dem Teppich halten will? Gegenüber den anderen Kollegen dort macht es sich sicher auch besser, wenn die Freundin aufgrund eine Aufhebungsvertrages (in dem man ja Stillschweigen über alles vereinbaren kann) geht und nicht durch eine Kündigung seitens des AG. Arbeitgeberkündigungen sorgen eher selten für gute oder bessere Laune beim Rest der Belegschaft.

Das Risiko wäre sie bei einem Aufhebungsvertrag zumindest mal los.

Letztlich und endlich ist das jetzt aber nur eine Mutmaßung von mir, die sich mit nichts und durch nichts von mir belegen lässt. Ich kenne ja die Firma nicht und Vermutungen aufstellen und im Nebel rumstochern mag ich eigentlich nicht. Da kommt selten was gutes bei raus.

Aber nochmal, es gibt nur ganz ganz wenige Gründe, die einen Arbeitnehmer dazu bringen sollten, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Und von denen scheint bei deiner Freundin keiner vorzuliegen oder in Aussicht zu stehen. Also, in dem Fall, Finger weg von einem Aufhebungsvertrag! Nichts unterschreiben!
 

schneckchen-cgn

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Du hast vorhin mal was davon geschrieben, dass die freien Mitarbeiter jetzt in Anstellung übergehen, weil da wohl irgendwas mit Scheinselbständigkeit sein soll....................

Das, was Du schreibst, das würde ich sofort genau so unterschreiben!!!
Aufhebungsvertrag ist definitiv keine Option mehr !!!
 

schneckchen-cgn

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Die Situation beginnt unschön zu werden. Die Geschäftsführung lässt die ANin schon recht deutlich spüren, dass sie nicht erwünscht ist. Es deutet alles darauf hin, dass man sie zu einer eigenständigen Aufgabe drängen will. Bisher an sie übertragene Aufgaben werden - ohne Absprache - an andere delegiert usw.
Man ist nach wie vor höflich aber das war's dann auch schon.
Wie kann die AN'in am besten mit dieser Situation umgehen?
Tagebuch wird geführt. Man weiß ja nie, ob man's mal braucht.
 
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mucel

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AW: Aufhebungsvertrag oder Kündigung abwarten,

Wie kann die AN'in am besten mit dieser Situation umgehen?
Tagebuch wird geführt. Man weiß ja nie, ob man's mal braucht.

Im Prinzip bleibt einem auf Dauer nur, sich einen neuen Job zu suchen.

Mit einem guten Arzt an der Seite der Verständnis für die Situation hat kann man sicherlich einige Wochen, wenn nicht gar Monate, dem ganzen mit einer AU "entfliehen". Aber eine Dauerlösung ist das sicher nicht.

Was diese Situation angeht sind kleine inhabegeführte Unternehmen einfach nur sch......!!!!
 

schneckchen-cgn

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AW: Aufhebungsvertrag oder Kündigung abwarten,

Im Prinzip bleibt einem auf Dauer nur, sich einen neuen Job zu suchen.

Mit einem guten Arzt an der Seite der Verständnis für die Situation hat kann man sicherlich einige Wochen, wenn nicht gar Monate, dem ganzen mit einer AU "entfliehen". Aber eine Dauerlösung ist das sicher nicht.

Was diese Situation angeht sind kleine inhabegeführte Unternehmen einfach nur sch......!!!!


Die Suche ist schon im Gange! Und die AU in Überlegung. Anders wird das nicht auszuhalten sein. Die GF ist ausgesprochen geschickt. Die machen das ja auch nicht zum erste Mal.
 

HartzVerdient

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AW: Aufhebungsvertrag oder Kündigung abwarten,

Die Suche ist schon im Gange! Und die AU in Überlegung. Anders wird das nicht auszuhalten sein. Die GF ist ausgesprochen geschickt. Die machen das ja auch nicht zum erste Mal.

Richtig! Der beste Weg ist es, dort aus dem Unternehmen zu scheiden... So schnell wie möglich... Bevor die den Giftschrank aufmachen, denn das könnte u.U. psychosomatische Folgen mitsich bringen.

Auch ein Tipp... Zur Mobbingebratung gehen... Termin, vorbeifahren, reden... Quittung für das Gespräch mitnehmen (oder sonstige Bescheinigung). Die werden u.A. auch vom Arbeitsamt akzeptiert, wenn man krankheitsbedingt bzw. auf Grund von Mobbing, das Unternehmen selbst kündigen muss... Dann gibts keine 3 monatige Sperre!
 
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