Aufhebungsbescheid / Widerspruch - Fragen zum Neuantrag (1 Betrachter)

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Magilou

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Hallo allerseits :)

Ich bin heute aus allen Wolken gefallen, weil ich einen Aufhebungsbescheid wegen mangelnder Mitwirkung bekommen habe. Ein Telefonat klärte schnell, dass es sich um eine ANGEBLICH nicht angekommene Nebenerwerbsbescheinigung handelt, die ich mittlerweile zweimal eingesendet habe. Zum Glück habe ich den Sendungsnachweis noch.

Ich werde nun morgen persönlich Widerspruch mit Einreichung aller Belege einlegen.

Meine Frage ist nun: Muss ich den Antrag auch bei stattgeben des Widerspruchs neu ausfüllen?
Wenn ja, was trage ich da ein? Die gleichen Daten wie beim letzten Mal?
Ich hatte am Anfang 3 Monate Sperrzeit wg eigener Kündigung, bekomme ich die dann etwa nochmal?
Und wird der überhaupt bearbeitet, solange mein Widerspruch läuft?

Ich bin einfach nur sprachlos.
Danke vorab für eure Hilfe.
 

Kerstin_K

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Also wegen der Sperrzeit musst Du keine Bedenken haben, die sollte erledigt sein.

Aus meiner Sicht musst Du auch keinen neuen Antrag stellen. Wenn dem Widerspruch stattgegeben wird, bist du gestellt wie vor dem Aufhebungsbescheid.
 

Magilou

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Aus meiner Sicht musst Du auch keinen neuen Antrag stellen. Wenn dem Widerspruch stattgegeben wird, bist du gestellt wie vor dem Aufhebungsbescheid.
Das dachte ich mir auch, aber in dem Schreiben steht explizit, dass ich das neu beantragen muss :/
 

Agent

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Hallo Magilou,

rein theoretisch musst du keinen neuen Antrag stellen, wenn dem Widerspruch stattgegeben wird.

Praktisch würde ich es von der Erfolgsaussicht abhängig machen. Ist es sehr wahrscheinlich, dass mit dem Widerspruch der Bescheid aufgehoben wird, kannst du dir den Antrag sparen.

Ist es nicht sicher oder eher unwahrscheinlich, stelle zur Sicherheit einen neuen Antrag. Da muss dann aber nur noch der eigentliche Antrag ausgefüllt werden - eine erneute Sperrzeit tritt nicht ein und auch Unterlagen von Arbeitgebern müssen nicht nochmal besorgt werden.

Viele Grüße
Agent
 
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