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Aufhebungsbescheid wegen Rehabilitationsmaßnahme in einer Werkstatt für behinderte Menschen

bgoekhan

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#1
Sehr geehrte Forumsmitglieder,

mir wurder Heute mit einem Brief die Leistungen nach dem SGB 2 (ALG 2) mit der Begründung aufgehoben, das Leistungen nur an voll Erwerbsfähige Personen zu Leisten sind, und personen in einer WfbM im Arbeitsbereich keine Leistungen nach dem SGB II erhalten.

Ich befinde mich aber nicht im Arbeitsbereich der WfBM sondern absolviere dort eine Rehabilitationsmaßnahme gem. § 33 ,39, 40 SGB IX im Berufsbildungsbereich.

Jetzt habe ich folgenden Widerspruch verfasst und wollte fragen ob ich etwas ergänzen sollte, oder es gar Komplett falsch ist, was ich verfasst habe.

Vielen Dank für eure Mithilfe

LG

Gökhan

Hier der Text

Absender
Gökhan XXXXXXX

An
Jobcenter XXX - Team XXX
Widerspruchsstelle
XXXX

Widerspruch gegen den Bescheid vom 09.11.2017
Nummer der Bedarfsgemeinschaft: 922

Sehr geehrte Damen und Herren,
gegen den Bescheid vom 09.11.2017, mir zugegangen am 11.11.2017, über die Aufhebung von Leistungen zum 01.12.2017 (Aufhebung des Bescheids vom 22.05.2017) lege ich hiermit
Widerspruch
ein.
Begründung:
In Ihrem Aufhebungsbescheid vom 09.11.2017 Schreiben Sie selber, Ich Zitiere einen kleinen relevanten Teil: „Bei behinderten Menschen, die im Arbeitsbereich einer Werkstatt für Behinderte Menschen oder in nach dem Blindenwarenvertriebsgesetz anerkannten Blindenwerkstatt oder für diese Einrichtungen in Heimarbeit beschäftigt sind….."
Wie Ihnen auch von der WfBM in Ihrem Schreiben vom 24.04.2017 von der Sozialpädagogin bestätigt worden ist, liegt kein Beschäftigungsverhätlnis in irgendeiner Form auch nicht nach dem Werkstattgesetz mit der betroffenen Werkstatt vor.

In dem Schreiben vom 24.04.2017 der WfBM wurde klar und deutlich Ihnen mittgeteilt das eine Teilnahme an einer Rehabilitationsmaßnahme gem. § 33 ,39, 40 SGB IX vorliegt.

Um es klar zu bennen befinde ich mich nicht, wie sie Behaupten im Arbeitsbereich, sondern im Berufsbildungsbereich einer Rehabilitationsmaßnahme.

Ein Wegfall der Erwerbsfähigkeit im Berufsbildungsbereich einer WfbM ist nicht vorhanden, im gegenteil eine Rehabilitaitionsmaßnahme dient unter anderem nach §§33 SGB IX Absatz 1 : „die Erwerbsfähigkeit behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu verbessern, herzustellen oder wiederherzustellen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer zu sichern" , erst mit dem übertritt in den Arbeitsbereich tritt der Wegfall der Erwersbfähigkeit an, woraufhin Leistungen im Arbeitsbereich von anderen Trägern z.b. wie sie in ihrem Schreiben angeben von der Grundsicherungstelle jemanden zustehen.

Ein rechtlicher Wechsel in den Arbeitsbereich in meinem falle wäre zum 03.07.2019 möglich, ein derartiger Wechsel steht stand jetzigem Zeitpunkt aber noch überhaupt gar nicht in Debatte, weil ich mir andere Optionen nach Beendigung der Rehabilitationsmaßnahme offen halte.

Schlussfolgerung:
Da mir nachwievor und mindestens 19 Monate Leistungen nach dem SGB II zustehen, beantrage ich, den Aufhebungsbescheid vom 09.11.2017 komplett aufzuheben bzw. abzuwickeln und den vorherigen Zustand vor Ihrem Bescheid vom 09.11.2017 wiederherzustellen.
Mit freundlichen Grüßen
XXXX
 

Helga40

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#2
Wenn du alleinstehend bist, gehörst du aber ins dritte Kapitel SGB XII, denn du bist die nächsten 19 Monate nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelbar. Quasi wie Erwerbsminderung auf Zeit.
 

bgoekhan

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#3
Wenn du alleinstehend bist, gehörst du aber ins dritte Kapitel SGB XII, denn du bist die nächsten 19 Monate nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelbar. Quasi wie Erwerbsminderung auf Zeit.
Es wurde aber keine Erwerbsminderung durch die Rentenversicherung oder dem Träger der Grunsicherung (Grundsicherungsamt) festgestellt.

Außerdem steht im Brief des JC das mein Bescheid aufgehoben wird, weil ich im Arbeitsbereich einer WfbM bin.
Ich bin aber nicht im Arbeitsbereich, wenn ich im Arbeitsbereich wäre, würde dies auch Korrekt sein.

Aber so ist meiner Meinung nach eine Falsche Entscheidung vorhanden.
 
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