Aufhebungsbescheid während Umschulung aufgrund von Krankengeld. Wie verfahren?

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Shakesbeer548

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Hallo Community,

folgende Situation: Ich beziehe/ bezog ALG I. Im Rahmen dessen habe ich einen Bildungsgutschein für eine Umschulung erhalten. Durch eine OP bin ich ins Krankengeld gefallen, woraufhin ich einen Aufhebungsbescheid aufgrund von Krankengeld erhielt (8 Wochen insgesamt). Jetzt, so sagte man mir, ist der Bildungsgutschein erstmal platt und ich muss einen neuen beantragen. Meiner Meinung nach sollte der Bildungsgutschein und auch mein ALG I weiterlaufen, da das Ziel des Bildungsgutschein (anerkannter Abschluss im handwerklichen Bereich) nicht gefährdet ist. Zwischen AfA und Bildungsträger hat diesbezüglich keine Kommunikation stattgefunden.
Wie sieht es rechtlich aus? Macht es Sinn Widerspruch gegen den Aufhebungsbescheid einzulegen?

Danke
 

BerndB

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Zwischen AfA und Bildungsträger hat diesbezüglich keine Kommunikation stattgefunden.
Was bedeutet die Aufhebung? Musste sie nur deshalb erfolgen, weil ja das Alg-W wegen des Krankengeldes gestoppt werden musste? Dann dürfte die Ausstellung eines neuen BGS doch kein Problem sein.
Übrigens geht es bei Fehlzeiten nicht nur darum, ob man dem Unterricht noch folgen kann, sondern die HK oder IHK kann Vorgaben machen, an wie vielen Unterrichtstage man bis zur Prüfung teilgenommen haben muss. Manche, nicht alle, HK und IHK wollen speziell bei verkürzten Ausbildungen den Standard nicht zu sehr absinken lassen.
Vermutlich muss das Alg-W neu persönlich beantragt werden. Es basiert ja auf dem Alg, und das müsste bei der Unterbrechung auf jeden Fall neu beantragt werden. Hast du aber evtl. schon gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Shakesbeer548

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Danke für eure Antworten.
Was bedeutet die Aufhebung? Musste sie nur deshalb erfolgen, weil ja das Alg-W wegen des Krankengeldes gestoppt werden musste? Dann dürfte die Ausstellung eines neuen BGS doch kein Problem sein.

Ja, ALG 1 ist wegen Krankengeld gestoppt worden, aber dass dadurch auch der Bildungsgutschein verfällt war mir so nicht klar. Hätte ich das nur vorher gewusst :icon_rolleyes: Naja Bildungsgutschein habe ich wieder.

Vermutlich muss das Alg-W neu persönlich beantragt werden. Es basiert ja auf dem Alg, und das müsste bei der Unterbrechung auf jeden Fall neu beantragt werden. Hast du aber evtl. schon gemacht.

Ja, habe ich gemacht. Die Berechnungsgrundlage werden nun aber vermutlich die letzten 12 Monate sein, 10 davon ALG 1. Deswegen dachte ich jetzt noch daran den Widerspruch zu schreiben.
Ich war während meiner AU einen Tag arbeiten. Dieser ist beim Träger ja auch als solcher eingetragen. Kann dies bei Bezug von ALG 1 schon ein Grund sein, dass der Ablehnungsbescheid aufgehoben wird? Hatte es hier (Beitrag #2) so verstanden.
Aber achtet die KK nicht auf die Diagnosen? Auf der anderen Seite werden die sich vermutlich nicht darum reißen, Krankengeld zu bezahlen...
Angenommen ich melde mich jetzt nochmal auf die gleiche Krankheit 1-2 Tage krank, würde die KK die Afa oder mich zwecks Krankengeld kontaktieren?
 
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