Aufhebungsbescheid einer Zuweisung - AGH erfolgreich abgewehrt

Leser in diesem Thema...

Z

ZarMod

Gast
Heute fand ich im Postkasten ein dickes Einschreiben. Dieses beinhaltete neben der Meldeaufforderung zum (vereinbarten) Termin den abgesprochenen EGV -VA
und jetzt kommts; den erhofften Aufhebungsbescheid der Zuweisung. :peace:
Durchführung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB ll) Bescheid über die Aufhebung einer Arbeitsgelegenheit mit MAE (Nr.sowieso)
Sehr geehrter Herr Elo, meinen Bescheid vom tt.mm.2017 über die Zuweisung einer Arbeitsgelegenheit mit MAE
gemäß § 16 d Abs. 1 SGB ll hebe ich hiermit gemäß § 48 Abs. 1 S. 1 SGB X ab 01.04.2017 mit Wirkung für die Zukunft auf.

Gem. § 16 d Abs. 1 SGB ll können erwerbsfähige Leistungsberechtigte zur Erhaltung oder Wiedererlangung ihrer Beschäftigungsfähigkeit,
die für eine Eingliederung in Arbeit erforderlich ist, in Arbeitsgelegenheiten zugewiesen werden. Mit Bescheid vom tt.mm.2017 wurde Ihnen
eine Arbeitsgelegenheit mit MAE beim XX-Verein für den Bereich YY-Verein für den Zeitraum vom tt.mm.2017 bis tt.mm.2017 zugewiesen.
Nach dem Erstgespräch beim Verein am tt.mm.2017 wurde seitens des Vereins eine Zusammenarbeit mit ihnen abgelehnt.
Die Aufrechterhaltung der o. g. Zuweisung erscheint daher nicht sinnvoll. Da sich somit die tatsächlichen Verhältnisse,
die beim Erlass Ihres Zuweisungsbescheides vom tt.mm.2017 vorgelegen haben, geändert haben und diese Änderung für die Zukunft zu berücksichtigen ist,
ist die Aufhebung des Zuweisungsbescheides vom tt.mm.2017 mit Wirkung für die Zukunft gemäß § 48 Abs. 1 S. 1 SGB X ab dem 01.04.2017 geboten.

Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. ...
Auf dem Bescheid angepinnt - ein vom SB unterschriebener Zettel;
Zur Information: Es wird keine Sanktion vorgenommen. mfg
Danke an alle User, die mich bei der Vorbereitung zur Gegenwehr unterstützt haben. :icon_daumen: Es war gut, den SB mit stichhaltigen Argumenten zu überzeugen.
Ich habe dabei permanent die Bereitschaft erklärt, meiner Mitwirkungspflicht weiterhin nachzukommen und die Entscheidung dem SB überlassen.
D.h. ohne Aufhebungsbescheid wäre ich nun an der Reihe, den SB zur Beratung für weiteres Vorgehen hinsichtlich der Zuweisung aufzufordern.
Eine möglicher Zweitversuch wäre aber spätestens am Vertragsrecht hinsichtlich Vereinbarung zwischen mir und dem MT gescheitert.

Wer den gesamten Ablauf nachvollziehen möchte, kann das unter dem betreffenden Thema:
AGH - Zuweisung - Anfängerfehler & Erfahrungsbericht
 
Oben Unten