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Aufhebung wegen Umzug und anderer Behördenunfug

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jaycee1974

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#1
Hallo ,
Ich bin neu hier , und Ich habe mich hier angemeldet weil mir so langsam die Luft ausgeht bei dem Spiel das die da mit uns spielen!
Um kurz unsere Vorgeschichte zu erläutern :
Wir hatten knapp 3 Jahre lang unsere Brötchen mit dem betreiben einer kleinen Spedition verdient , mußten jedoch mitte des Jahres schliesen da uns die Aufträge ausblieben.
Somit sind wir nun ins ALG2 abgerutscht.
Und da Wir erst nach ca 3 Monaten überhaupt erstmal etwas bekommen haben, hatten wir schon eine Räumungsklage am Hals und mußten schnell handeln ( denn unsere Miete war verhältnismäßig hoch , was uns aber in der Zeit der Selbstständigkeit für uns OK war ) da das Amt uns auch nur den Grundsatz von 415.- und nicht die komplette Miete bezahlt haben.
Somit sind wir 2-3 Tage vor der eigentlichen Zwangsräumung umgezugen ( um uns diese Kosten zu sparen ) in eine Wohnung die wir kurzfristig gefunden haben ( zwar immer noch teurer wie den Betrag den das Amt bezahlt , aber immer noch die Mietausgaben halbiert ) das Amt übernimmt weiterhin zwar nur den Grundbetrag von 415.- aber schreibt mir nun einen Aufhebungs- und Erstattungsbescheid für zu viel bezahlte Unterkunftskosten und wollen nun 169,42 € zurück weil ich den Umzug nicht Genemigen lassen hab , wie soll ich in dem Fall vorgehen?
Verstehe sowieso nicht warum die nicht erstmal mir die Miete ganz bezahlt haben und mich Aufgefordert meine Kosten zu senken und dann mir zeit eingeräumt haben um dies zu tun , so kannte Ich das von einem Bekannten!
Die wollten auch trotz mehrfach eingereichtem Mietvertrag und Nebenkostenabrechnungen noch ein Formular von meinem Vermieter unterzeichnet haben , dieses hab ich aber mit Verweis auf die eingereichten Unterlagen abgelehnt , da ja alle kosten Ersichtlich sind und Ich meinem Vermieter nicht gerade auf die Nase binden will wie wir derzeit unseren Unterhalt bestreiten!
Könnte das auch mit ein Grund sein für diese Schikane ?
Dann wollten Sie noch Steuerbescheide von 06/07 ??? Für was um alles in der Welt sollten 3 Jahre alte Steuerbescheide für meine aktuelle Berechnung von Bedeutung sein ?
 

haef

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#2
hallo,

bevor man dazu etwas konkretes sagen kann, wären einige Angaben vonnöten, z.B. Ort, Zusammensetzung der Miete (Kaltmiete, Betriebskosten, Heizungskosten), wer ist alles betroffen (Anzahl der Familienmitglieder).

Falsch ist in jedem Fall der Begriff "genehmigen". Wenn so geschrieben, ein weiterer Angriffspunkt. Es geht grundsätzlich immer nur um die Zusicherung zu Kosten.

Die Verzögerungen, fehlende Übernahme der ursprünglichen Miete und die daraus entstehenden Kosten und Handlungen müssen von Dir bewiesen werden (Bescheide!), dann hast Du gute Chancen, dass das gesamte "Paket" wegen Rechtsfehler noch einmal aufgerollt wird.

Wegen der Vermieterbescheinigung s. hier, das ist der Hintergrund.

Auch den Erstattungsbescheid solltest Du einscannen (pers. Daten schwärzen) und hochladen, erst dann ist etwas dazu zu sagen.

Insgesamt wäre es aber mit Sicherheit angebracht, wenn du Dir auch Hilfe vor Ort holen würdest, Beratungsstelle, Beistand und/oder Anwalt.

fG
Horst

Hallo ,
Ich bin neu hier , und Ich habe mich hier angemeldet weil mir so langsam die Luft ausgeht bei dem Spiel das die da mit uns spielen!
Um kurz unsere Vorgeschichte zu erläutern :
Wir hatten knapp 3 Jahre lang unsere Brötchen mit dem betreiben einer kleinen Spedition verdient , mußten jedoch mitte des Jahres schliesen da uns die Aufträge ausblieben.
Somit sind wir nun ins ALG2 abgerutscht.
Und da Wir erst nach ca 3 Monaten überhaupt erstmal etwas bekommen haben, hatten wir schon eine Räumungsklage am Hals und mußten schnell handeln ( denn unsere Miete war verhältnismäßig hoch , was uns aber in der Zeit der Selbstständigkeit für uns OK war ) da das Amt uns auch nur den Grundsatz von 415.- und nicht die komplette Miete bezahlt haben.
Somit sind wir 2-3 Tage vor der eigentlichen Zwangsräumung umgezugen ( um uns diese Kosten zu sparen ) in eine Wohnung die wir kurzfristig gefunden haben ( zwar immer noch teurer wie den Betrag den das Amt bezahlt , aber immer noch die Mietausgaben halbiert ) das Amt übernimmt weiterhin zwar nur den Grundbetrag von 415.- aber schreibt mir nun einen Aufhebungs- und Erstattungsbescheid für zu viel bezahlte Unterkunftskosten und wollen nun 169,42 € zurück weil ich den Umzug nicht Genemigen lassen hab , wie soll ich in dem Fall vorgehen?
Verstehe sowieso nicht warum die nicht erstmal mir die Miete ganz bezahlt haben und mich Aufgefordert meine Kosten zu senken und dann mir zeit eingeräumt haben um dies zu tun , so kannte Ich das von einem Bekannten!
Die wollten auch trotz mehrfach eingereichtem Mietvertrag und Nebenkostenabrechnungen noch ein Formular von meinem Vermieter unterzeichnet haben , dieses hab ich aber mit Verweis auf die eingereichten Unterlagen abgelehnt , da ja alle kosten Ersichtlich sind und Ich meinem Vermieter nicht gerade auf die Nase binden will wie wir derzeit unseren Unterhalt bestreiten!
Könnte das auch mit ein Grund sein für diese Schikane ?
Dann wollten Sie noch Steuerbescheide von 06/07 ??? Für was um alles in der Welt sollten 3 Jahre alte Steuerbescheide für meine aktuelle Berechnung von Bedeutung sein ?
 
E

ExitUser

Gast
#3
Hallo,

wenn die etwas verlangen und Du weißt nicht warum und wofür, hat Dich die ARGE aufzuklären.

SGB 1 - Einzelnorm

Wegen dem nicht genehmigten Umzug kannst Du es mal mit einem Widerspruch versuchen, in dem Du genau erklärst, warum Du umgezogen bist.
Versuchen kann man es.
 

jaycee1974

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#4
So , jetzt habe ich mal den Bescheid hochgeladen ,
Sorry das ich derzeit etwas langsam reagiere , wir sind aber grad voll im Stress , den am Montag bekommen wir Nachwuchs !!!

Sollte noch was fehlen kurz bescheid geben

Gruß Robert
 

Mario Nette

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#5
Als ihr die Spedition noch hattet, wart ihr also keine Aufstocker? Dann ist deine Argumentation "Verstehe sowieso nicht warum die nicht erstmal mir die Miete ganz bezahlt haben und mich Aufgefordert meine Kosten zu senken und dann mir zeit eingeräumt haben um dies zu tun , so kannte Ich das von einem Bekannten!" stichhaltig. Ein Widerspruch sollte getätigt werden.

Ich sehe hier noch folgendes Problem: Umzug ohne Zustimmung auf der einen Seite, noch keine Aufklärung über angemessene KdU auf der anderen Seite, aber Merkblatt der ARGE zum SGB II (ihr habt den Erhalt dessen mit der Unterschrift unter den Antrag bestätigt) mit vermutlich dem Inhalt, dass es im Grunde Angemessenheitskriterien gibt bzw. ein Umzug vorher abzusprechen sei. Hm ... da kann man sich natürlich hinsichtlich der neuen, ebenfalls wohl nicht angemessenen KdU streiten; oder wieder umziehen ...

Mario Nette
 

haef

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#6
So , jetzt habe ich mal den Bescheid hochgeladen ,
Sorry das ich derzeit etwas langsam reagiere , wir sind aber grad voll im Stress , den am Montag bekommen wir Nachwuchs !!!
denn mal alles Gute :icon_smile:

Sollte noch was fehlen kurz bescheid geben
"bescheid" die 2. Seite und die Bewilligungsbescheide, den alten und den neuen :biggrin:
Gruß Robert
Es geht im Erst.-Bescheid nicht um eine Genehmigung oder Zustimmung, die ist bei Anmietungen nie erforderlich, sondern um eine Überzahlung wegen verspäteter Mitteilung der Anschrift und eine dadurch erfolgte Überzahlung - Differenz alte und neue Miete, deshalb brauchen wir die Bescheide.

fG
Horst
 

jaycee1974

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#7
Ja , die lade ich noch hoch!
Aber welcher Differenzbetrag , bezahlen doch in beiden Wohnungen nur den Mindestsatz!!!
Hat sich doch nichts geändert!
 

jaycee1974

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#9
Und den hatte ich heute im Briefkasten , wen der Bewilligungsbescheid nur auch so schnell gekommen wäre!!!
 

haef

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#11
So , hier hab ich mal den letzten Änderungsbescheid
es fehlen noch die Bewiligungsbescheide und da in dem Änderungsbescheid nur die tatsächlich bewilligte Miete eingetragen ist auch die jetzige bzw. vorherige Miete, aufgeteilt in Kaltmiete, Nebenkosten und Heizkosten.

Den Hinweis auf die Krankenversicherung habt ihr beachtet?

fG
Horst
 

jaycee1974

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#12
So , sorry
wie gesagt stehen wir hier täglich unter strom weil übermorgen der kleine mit kaiserschnitt kommt und deswegen hab ich auch nicht die Zeit die ich eigentlich für diese angelegenheit bräuchte!
Aber hier ist mal der erste bescheid , der erste Änderungsbescheid ist grad in Arbeit und ich versuch noch heute n paar briefe auch noch hochzuladen!
Danke
 

haef

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#14
So , hier hab ich mal den letzten Änderungsbescheid
leider kann ich beide Bescheide nicht lesen, liegt ein Datenfehler vor?!?
Achte bitte bei allen Bescheiden auf das Datum und lege vorsorglich einfach Widerspruch ein, ohne Begründung und formlos - "hiermit widerspreche ich dem Bescheid vom tt.mm.jj."

alles Gute für "euch" :icon_knutsch:
horst
 

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#16
versuch ich es halt nochmal
Nicht das Hochladen scheitert, da muss bereits etwas beim Erstellen der PDFs schief gelaufen sein. Die angehängten PDFs werden zwar geladen, können dann aber vom PDF-Reader nicht angezeigt werden.

EDIT: Die PDFs sind OK - bitte nicht erneut hochladen!

@Haef. Nicht "GhostView" oder "KGhostView" als Reader verwenden, dann klppt es auch mit dem Lesen der PDFs.
 

jaycee1974

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#17
Sind mit Adobe profesional 9 erstellt, weiss auch nicht , hatte keine fehlermeldungen
 

haef

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#18
EDIT: Die PDFs sind OK - bitte nicht erneut hochladen!

@Haef. Nicht "GhostView" oder "KGhostView" als Reader verwenden, dann klppt es auch mit dem Lesen der PDFs.
ich benutze doch nicht jeden Mist :icon_twisted: (Acrobat > 9) sondern pdfviewer :icon_klatsch:

@ jaycee1974
bitte auf Abwärtskompatibilität achten :icon_knutsch:

fG
Horst

gerade festgestellt, die erneut hochgeladenen sind i.O.
 

jaycee1974

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#19
Hmmm, und wie sieht es nun aus mit den Bescheiden?
Hat nun so alles seine Richtigkeit oder nicht?
 

haef

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#20
Hmmm, und wie sieht es nun aus mit den Bescheiden?
Hat nun so alles seine Richtigkeit oder nicht?
politisch gesehen ein klares und eindeutiges JEIN :biggrin:.
Nach Stichproben scheinen die Berechnungen als solche i.O., aber...
dem Bescheid v. 3.9. liegt eine Miete von 544,71 zugrunde (Berechnungsbögen), im Text (S. 3) werden dann aber die angemessenen Unterkunftskosten mit 441,00 ausgewiesen ohne das eine Aufschlüsselung erfolgt,
im Änderungsbescheid v. 30.10. die Gesamtmiete mit nur noch 410,00,
im Änderungsbescheid v. 30.11. die Gesamtmiete dann wieder mit 460,00.

Nicht ersichtlich ist, was ihr tatsächlich erhalten habt.
Die Differenz zwischen 544,71 und 460,00 macht die fraglichen 84,71 aus.

Soviel zu diesem mittleren Chaos. Es geht weiter,

1. für die Heizkosten in Höhe v. 55,00 € fehlen angeblich die Nachweise???,
2. bei den Nebenkosten wird zwar auf die Überweisungsspflicht bei Rückzahlungen hingewiesen, die Übernahmepflicht bei Nachzahlungen aber nur dezent mit "unter Vorbehalt" bzw. "vorläufig" umschrieben,
3. bei dem Prozess vor dem BVerfG geht es ausdrücklich nicht nur um die Kinderregelsätze, sondern auch um die Basis der Regelsatzberechnung,
4. bei der Erreichbarkeit "Sie müssen immer unter der angegebenen Adresse erreichbar sein." wurde "irrtümlicherweise" der Zusatz "postalisch" vergessen.

Insgesamt also mehr als undurchsichtig, und daher nochmals der dringende Rat vor Ort Hilfe in Anspruch zu nehmen - entweder Ini oder RA.
Sollte das nicht sofort möglich sein, auf jeden Fall gegen den letzten Bescheid Widerspruch einlegen (formlos) und für die vorherigen Bescheide einen Überprüfungsantrag. Begründungen kannst Du nachliefern, sind aber nicht unbedingt erforderlich, da in beiden Fällen eine gesamte Prüfung "von Amts wegen" zu erfolgen hat.

Hoffe das war einigermaßen verständlich :icon_eek: :biggrin:

fG
Horst

WW-Aufbereitung 16,79 ist i.O. sofern WW über Heizung bereitgestellt wird.
 
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