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Aufforderung zur Zahlung von Treuhändlervergütung

Trixi2011

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#1
Ich bin durch meine Insolvenzverwaltung aufgefordert worden nach § 14 InsVV die jährliche Treuhändlervergütung in Höhe von 119,00€ pro Jahr entweder einmal jährlich oder mit 11€ pro Monat in Raten zu zahlen.

Ist es in Ordnung diese Zahlung von mir zu verlagen oder ist es nur der Versuch Geld von mir zu kassieren?

Ich frage lieber mal die Experten hier, bevor ich was unternehme.
 

arbeitslos in holland

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#2
das insolvenzverfahren ist nicht gratis und der treuhänder darf angemessene kosten geltend machen. ob die kosten sich im rahmen bewegen, lässt sich ohne genauere angaben nicht sagen..............
 

Trixi2011

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#3
das insolvenzverfahren ist nicht gratis und der treuhänder darf angemessene kosten geltend machen. ob die kosten sich im rahmen bewegen, lässt sich ohne genauere angaben nicht sagen..............
Wenn die Kosten in Ordnung sind, dann zahle ich sie auch. Ich will ja nichts geschenkt haben, aber eben sicher sein, dass man mir mein Geld nicht ungerechtfertigt wegnimmt.
 

rechtspfleger

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#4
Das Thema ist heikler als es auf den ersten Blick scheint.

Wurden die Verfahrenskosten für die Wohlverhaltensperiode (WVP) gestundet? Wenn ja, wird der Treuhänder aus der Staatskasse vergütet. Die Verfahrenskosten werden dann ggf. nach Erteilung der RSB eingezogen, wenn es einzusetzendes Einkommen/Vermögen gibt.

Wenn nein: Wurde ein Stundungsantrag für die WVP gestellt? Dieser ist vom Gericht zu bescheiden. Sofern das bisher nicht geschehen ist, sollte darauf gedrängt werden, dass dies geschieht.

Bei manchen Gerichten ist es üblich, dass über einen Stundungsantrag für die Verfahrenskosten in der WVP nicht entschieden wird, weil die Auffassung vertreten wird, dass die Kosten (= € 119,00 jährliche Mindestvergütung des Treuhänders) vom Schuldner auch dann jedenfalls über Kleinstraten aufgebracht werden können, wenn er Leistungsempfänger ist. Diese Praxis ist rechtswidrig, weil für die Stundung in Insolvenzverfahren bzw. in der WVP dieselben Kriterien wie für PKH/VKH gelten und ein Leistungsempfänger daher nichts zu zahlen hat (und erst recht nicht darauf verwiesen werden darf, € 10-11 im Monat aus dem Leistungsbezug für diese Kosten aufzuwenden).
 
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