Aufforderung zur Senkung der Miete

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testies

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Bei uns im Wohnblock wurde eine erhebliche Modernisierung durchgeführt.Dadurch kommt es zu einer Mieterhöhung von 50 Euro.

Ich (35 jahre) beziehe Hartz 4 und meine Wohnung war bis dato immer im Satz geblieben.

Vor der Modernisierung war meine Kaltmiete für 49 qm2 270 Euro inkl. Nebenkosten.Nun kommen nochmal 50 Euro Mieterhöhung dazu und nun überschreite ich die Höchstgrenze .

Der Höchstsatz liegt soweit ich weiss bei uns 282.50 Euro (Dithmarschen).Ich lebe seit über 14 Jahren in dieser Wohnung und möchte auch da wohnen bleiben.

Vor einen Monat ist bei mir das Schreiben eingetroffen , wo ich zur Senkung der Miete aufgefördert werde.(Muss nun 39,20 selber zahlen)

Heute habe ich nun meinen neuen Weiterbewilligungsbescheid bekommen , wo die Miete nur noch für 3 Monate bezahlt wird.

Dagegen möchte ich nun Widerspruch einlegen , aber ich habe nicht wirklich viel Ahnung von der "Materie".

Es gibt ja einen 10% Regel , die möchte ich für mich in Anspruch nehmen.

Im Brief steht :

Unter bestimmten Vorraussetzungen kann im Einzelfall die Möglichkeit bestehen ..... um 10% um den Höchstsatz anzuheben , wenn ein Mietverhältnis länger als 15 Jahre besteht.

Mein Mietverhältnis ist bis dato 14 Jahre und 2 Monate.

Auf das einzigste , wo ich mich berufen könnte , dass ich nun 14 Jahre und 2 Monate in dieser Wohnung lebe.

Hätte ich damit eine Chance durchzukommen ?!

Oder vielleicht habt ihr ja noch andere Ratschläge/Tips , womit ich bei meinen Widerspruch "punkten" könnte.


Bedanke mit jetzt schonmal für euer Hilfe

MFG

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Arania

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Erstmal muss die ARGE mindestens 6 Monate noch die alte Miete übernehmen und nicht drei, mit diesem Grund kannst Du schon mal den Widerspruch schreiben

Zu der Aufforderung schreibst Du eine Stellungnahme in der Du alle Gründe auflistest die ein Verbleiben in der alten Wohnung befürworten, die lange Mietdauer gehört auch dazu
 

Quietschie

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Arania:
Erstmal muss die ARGE mindestens 6 Monate noch die alte Miete übernehmen und nicht drei, mit diesem Grund kannst Du schon mal den Widerspruch schreiben

Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate.
Genau lesen. :cool:
 

Quietschie

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Nicht unbedingt, weil bis vor kurzem für mich alleine die Wohnungsgröße von 58 m² zwar angemessen war, aber die Miete 20 EUR über dem Satz lag, die durfte ich dann nach ebenfalls 3 Monaten aus dem RS blechen.
 

Arania

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Tja, so ist das verschieden, ich habe meine Aufforderung zur Senkung der KDU abgewiesen bekommen und mittlerweile 26 andere, deswegen weiss ich das es geht
 

Quietschie

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Widerspruch läuft noch, hat sich aber für die Zukunft erledig, weil wir jetzt zu dritt sind und daher die KdU nun angemessen sind.
 

testies

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Was meint ihr denn , hätte ich ne Chance mit der 10% Regelung , wegen der langen Mietdauer oder vielleicht noch andere Tips ?
 

redfly

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Kommt ganz darauf an. Ist der Leistungsbezug voraussichtlich von längerer Dauer, würde sich ein Umzug in eine günstigere Wohnung schon lohnen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Umzug wird nichts.
SB hofft, Du schweigst und zahlst.
Ich würde hier die Umzugskostenübernahme fordern.
Die ARGEn rechnen nach der Formel: 24 Monatssätze zu teuer muss höher sein als die zuerwartenden Umzugskosten.
Hier müssen 24 mal 39,20€ den Umzug finanzieren. 940,80 € müssen also reichen.
Kleine Gegenrechnung
Kaution 3 x 282,50 € macht schon 847,50€

Sobald SB die Wirtschaftlichkeit kontrolliert, wird er seine Meinung ändern.

Also einfach den Umzug fordern.
 

Shearing

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Kleindieter schreibt:

"Die ARGEn rechnen nach der Formel: 24 Monatssätze zu teuer muss höher sein als die zuerwartenden Umzugskosten."

Ich wäre vorsichtig mit solchen Äußerungen, denn Kleindieter weiß nicht, wo der Original-Poster wohnt - schon gar nicht kann er wissen, ob dort auch Formel "24 Monate Gültigkeit" angewendet wird zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit!

In meiner Kommune wird die Wirtschaftlichkeit eines Umzuges dergestalt definiert, Zitat:

"
[FONT=&quot]Ein Umzug ist dann [FONT=&quot]unwirtschaftlich[/FONT][FONT=&quot], wenn sich die Kosten mit Berücksichtigung einer Rückzahlung nicht innerhalb [/FONT][/FONT][FONT=&quot]von 36 Monaten (!) amortisieren. "

Shearing
[/FONT]
 
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