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Aufforderung zur Mitwirkungspflicht

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Nicht offen für weitere Antworten.

levi

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#1
Hallo,

habe heute einen Brief von der ARGE bekommen, indem es heisst das ich aufgefordert werde, das ich laut §60(1) Nr. 3 SGB 1 im Leistungsverfahren mitzuwirken. Dabei habe ich Beweismittel vorzulegen.
Wenn ich nicht mitwirke werden mir meine Leistungen vollständig gekürzt.

Ich habe jetzt vor meinen Mietvertrag mitzunehmen, wo meine Staffelmiete zu sehen ist.
Die Staffelmiete hat sich im März um 10 Euro erhöht, habe das der ARGE nicht mitgeteilt. Ich hoffe ich bekomme jetzt keine Schwierigkeiten.

Gruss
levi
 

Kaleika

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#2
Hallo levi,
Herzlich Willkommen im ELO!

Wenn die ARGE Deine Mitwirkung überprüfen will, dann bedeutet das, dass sie von dir Bewerbungsnachweise und Ähnliches erbracht haben möchte.

Ob sie deine Mieterhöhung übernehmen, das hängt von der Höhe deiner Miete und der geltenden Mietobergrenze in deinem Wohnort ab.
Kaleika
 

levi

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#3
Hallo levi,
Herzlich Willkommen im ELO!

Wenn die ARGE Deine Mitwirkung überprüfen will, dann bedeutet das, dass sie von dir Bewerbungsnachweise und Ähnliches erbracht haben möchte.

Ob sie deine Mieterhöhung übernehmen, das hängt von der Höhe deiner Miete und der geltenden Mietobergrenze in deinem Wohnort ab.
Kaleika
Hi Kaleika :icon_surprised:

danke für deine Auskunft.
Nun es steht halt nur das ich Vorlage über meine aktuell zu zahlende Miete zu bringen habe.
Über Bewerbungen habe ich da nichts gelesen.

Gruss levi
 

Linuxuser

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#4
Hallo

Der Begriff "Mitwirkungspflicht" wird von den Argen etwa so umschrieben :

"Bei Beantragung bzw. Erhalt von Arbeitslosengeld II sind Sie verpflichtet alles anzugeben, was Einfluss auf den Leistungsbezug hat. Weiterhin sind sie verpflichtet sich selbständig zu bemühen die Erwerbslosigkeit zu beenden und aktiv an allen Maßnahmen mitzuwirken, die dieses Ziel unterstützen."

Wollten die Deine Bewerbungsaktivitäten überprüfen, so wird das dort meistens "Nachweis über Eigenbemühungen" genannt.
Das Du wg. der Staffelmiete Stress bekommst, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, da das ja auch schon im Mietvertag steht. Wenn Du bereits im Leistungsbezug bist, sollte die Arge den Mietvertag aber eh schon in Kopie haben ?

Liebe Grüsse
 

wusel

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#5
ich sehe das problem nicht
du hast irgentwelche anträge gestellt und es fehlen noch unterlagen dazu
diese mitwirkungspflicht ist ein standart text
also bring denen die fehlende unterlagen zu den gestellten anträgen und alles ist im butter
 

levi

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#6
Hi,

danke für eure Antworten....
Nun ich sehe da auch keine Schwierigkeiten, habe die nötigen Unterlagen kopiert und per Post verschickt. Merkwürdig, warum die Mitarbeiterin wissen wollte was ich noch für Stromabschlagszahlungen pro Monat habe.
Die zahlen doch keinen Strom!

Eine Kopie meines alten Mietvertrages ist sicher noch existent, aber bei mir hat sich der Mitarbeiter geändert.
 

levi

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#8
Trotzdem darf nichts aus der Akte verschwinden.

Jetzt habe ich die Unterlagen geschickt. Und jetzt muss ich die Kontoauszüge der letzten sechs Monate zusenden.
Ich kann aber nur die Kontoauszüge der letzten drei Monate schicken, weil die Bank das nicht macht. Das ist echt nur Schikane.
 

levi

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#9
Jetzt habe ich die Unterlagen geschickt. Und jetzt muss ich die Kontoauszüge der letzten sechs Monate zusenden.
Ich kann aber nur die Kontoauszüge der letzten drei Monate schicken, weil die Bank das nicht macht. Das ist echt nur Schikane.
Bei telefonischer Anfrage beim SB hiess es , die Unterlagen wären in Ordnung, es wäre nichts Verdächtiges gefunden worden. Ich bin erleichtert, ich hatte ja auch nichts zu verbergen.
 
E

ExitUser

Gast
#10
Bei telefonischer Anfrage beim SB hiess es
Das ist gefährlich, die SB's vergessen nämlich gerne mal was sie so mündlich kundgetan haben. Da ist es egal ob du was zu verbergen hast oder nicht.

Ich empfehle grundsätzlich nur noch schriftlichen Verkehr mit der Arge oder mit einem Beistand (Zeugen).

Ansosten denke ich auch dass es bei der Mitwirkungspflicht eher um die Kontrolle der Bewerbungsnachweise geht.
 
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