Aufforderung zur Mitwirkung - Klärung von Posten auf meinen Kontoauszügen (1 Betrachter)

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Endlos

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Hallo,
ich habe die Tage eine Aufforderung zur Mitwirkung erhalten.
Das Jobcenter möchte nach Durchsicht meiner Kontoauszüge (Weiterbewilligung) zwei Posten aufgeklärt haben.
Die KOntoauszüge waren vom 01.09.2014 bis Ende November, also drei Monate.

1. "Erläuterung zur regelmäßigen Abbuchung Stallmiete" (ich überweise monatlich mit diesem Betreff die Stallmiete für mein Pferd das ich schon seit 4 Jahren habe. Arbeitslos bin ich seit gut dreiviertel Jahr.)

2. "Erklärung über die Finanzierung der Miete" (Ich überweise nicht selbst jeden Monat meine Miete da mein Konto meist zu überzogen ist um noch irgendwas überweisen zu können. Ich muß mir meistens einen Teil leihen, meistens von der Familie oder Freunden bei denen ich das schriftlich festhalte, also keine Schenkungen oder ähnliches, Meistens überweist es dann ein familienmitglied von dessen KOnto aus oben genanntem Grund oder eben ein Freund. Mein Vermieter ist damit absolut einverstanden, Hauptsache das Geld kommt regelmässig.
Im Zeitraum der vorgelegten Kontoauszüge ist nur im September die Miete von meinem Konto abgegangen und ich habe 200,- eingezahlt damit ich die Miete überweisen kann. Das Geld ist wie gesagt geliehen.
Die restliche Zeit wurde die Miete von einem anderen KOnto gezahlt, erscheint also nicht auf meinem KOnto, aus oben genannten Gründen.

So, nun wollen die sicherlich wissen warum ich im Sep. Geld eingezahlt habe und warum ich in den anderen Monaten keinen Abgang der Miete auf dem Konto habe.


Was und wie muß ich denn nun begründen? Zum Thema Stallmiete: Was kann da im schlimmsten Fall auf mich zu kommen wenn ich denen sage das ich ein Pferd habe und das nun mal meine Verantwortung ist und ich dafür sorgen muß?
Ich kann es ja nicht zum Schlachter bringen nur weil ich vorübergehend vom Jobcenter lebe? Es ist ja nicht geplant das ich nun schon doch ein paar Monate länger keine Arbeit finde......

Und was kann mir passieren beim Thema Miete? Darf ich mir Geld leihen und darf ich meine Miete von jemand anderem überweisen lassen? Muß ich das belegen? Also muß ich Kontoauszüge vorlegen von demjenigen der mir die Miete in ganz schlimmen Monaten überweist? Muß ich einen schriftlichen Beleg/Vereinbarung vorlegen das ich mir privat Geld leihe und dies auch zurück zahlen muß?


Habe Angst das die mir was kürzen weil sie glauben ich werde von jemandem unerlaubt unterstützt oder weil ich das Geld nicht für "Luxus" wie ein Pferd ausgeben darf?
 

#HIV#

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AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

Ausgaben hättest du vor der Vorlage schwärzen können, lediglich einnahmen müssen sichtbar bleiben. Dies Hilft dir ja nun leider nicht mehr weiter, nur gibt man den Leuten vom Jobcenter auch keine Kopien der Kontoauszüge sondern legt Sie lediglich vor. Für alles andere gibt es keine Grundlage.

Wenn du dir Geld leihst, ist dies erst einmal Einkommen und kann dir abgerechnet werden. Wie sieht eine solche Leihung denn aus? Bargeld, oder bekommst du dieses Geld auf dein Konto überwiesen? Das Jobcenter wird sicherlich versuchen, die dieses Geld anzurechnen, ob du dein Konto überzogen hast und daher nicht im Stande bist die Miete komplett zu überweisen, ist dabei völlig nebensächlich.

Angekommen deine Eltern hätten etwas Geld und würden dir monatlich 300€ aufs Konto überweisen damit es dir besser geht. Dann ist das ganz einfach Einkommen und muss vom H4 Satz abgezogen werden, außer du bekommst es Bar dann kann man dir nichts nachweisen, was es aber auch nicht unbedingt besser macht.

Zur Erläuterung Stallmiete, es geht das Jobcenter nichts an, wofür du dein Geld ausgibst. Frage schriftlich nach, auf welcher gesetzlichen Grundlage du Angaben zu deinen Ausgaben tätigen sollst.
 

Strolchenmann

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AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

Wurde das Pferd im Erstantrag als Vermögen angegeben?

Wenn nein, dann würde ich das schnellstens nachholen
 

Purzelina

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AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

Bekommst du von JC vollen Regelsatz und volle Miete regelmäßig auf dein Konto überwiesen?
 

pinguin

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AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

So, nun wollen die sicherlich wissen warum ich im Sep. Geld eingezahlt habe und warum ich in den anderen Monaten keinen Abgang der Miete auf dem Konto habe.
Wollen die das wissen, oder vermutest Du nur, daß die das wissen wollen würden? -> Es besteht keinerlei Pflicht, Miete abbuchen zu lassen oder selber zu überweisen, d.h. die muß nicht übers Konto laufen, die kannst Du gegen Empfangsbescheinigung auch bar beim Vermieter einzahlen.

Zum Thema Stallmiete: Was kann da im schlimmsten Fall auf mich zu kommen wenn ich denen sage das ich ein Pferd habe und das nun mal meine Verantwortung ist und ich dafür sorgen muß?
Nichts, weil sie es nichts angeht. Es hat keine Vorschrift für den HE, wie die ALG2-Mittel verwendet werden.
 

gila

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AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

Ausgaben hättest du vor der Vorlage schwärzen können, lediglich einnahmen müssen sichtbar bleiben. Dies Hilft dir ja nun leider nicht mehr weiter, nur gibt man den Leuten vom Jobcenter auch keine Kopien der Kontoauszüge sondern legt Sie lediglich vor. Für alles andere gibt es keine Grundlage.

.....

Zur Erläuterung Stallmiete, es geht das Jobcenter nichts an, wofür du dein Geld ausgibst. Frage schriftlich nach, auf welcher gesetzlichen Grundlage du Angaben zu deinen Ausgaben tätigen sollst.
Bitte bringe dich da mal auf den neuesten Stand!
SEHR WOHL kann das JC Auszüge zu den Akten nehmen - und wenn hinter der priv. Verwendung des Geldes wie "Stallmiete" ein Pferd = verwertbares Vermögen steckt, kann dies Grund sein, dass er aufgefordert wird, das Pferd in Geld zu verwandeln.
Alles schon da gewesen!


Das mit der Miete hin und her erscheint mir "erklärungsbedürftig" - man könnte ihm wegen überzogenem Konto und dieser "Undurchsichtigkeit" nicht nur mit "unwirtschaftlichem Verhalten" kommen, sondern auch vermuten, dass die Miete nicht voll an den Vermieter geht.
Dies sollte sicher belegt werden - Auszüge desjenigen, der die Miete überweist, sind nicht vorzulegen - aber "irgendwie" muss er sicher den Nachweis bringen!
Das JC KANN hier durchaus die Miete auch direkt an den Vermieter überweisen!

Bei der Stallmiete wäre ich vorsichtig. Es ist zwar rein privat und keine Zahlung zur heimlichen "Vermögensbildung" - aber die Frage, was dahinter steht, ist schon berechtigt.
Ich kann mir vorstellen, dass im Kopf des SB hinter STALL ein PFERD steht - und dies ist erstmal auch "Vermögen".

Wurde das Pferd beim Erstantrag nicht angegeben???
Dann kann das erstmal Diskussionen hervorrufen. Es könnte ein so wertvolles Tier sein, dass durch eine Veräußerung das ALGII erst einmal entfallen könnte!

Dem kann man mit den Freigrenzen für "Schonvermögen" begegnen (Fachliche Hinweise Vermögen)

Was würde "ich" wohl machen?
Hm ... ich würde das mit der Miete erstmal "nett" erklären, und da ich noch nicht lange arbeitslos und in dieser Situation, kann ich das alles mit dem überzogenen Konto auch nicht "auf die Schnelle" auf die Reihe bringen, will eine Insolvenz vermeiden und sowieso bald in Arbeit!

Dann würde ich mir überlegen, ob das Pferd "das meine" ist ... oder vielleicht es sich bei "Stallmiete" nur um eine "Reitbeteiligung" handelt, die du aus "guten arbeitsreichen Zeiten" noch hast und leider nicht ad hoc kündigen kannst - aber du bist dran :wink: und suchst schon nach einem Nachfolger für deinen Vertrag.
Unter deinen Pferdefreunden wird sich da sicher was regeln lassen?

Dann würde ich wohl eher die MIETE (weil offiziell) sauber laufen lassen - und das Privatvergnügen um 3 Ecken ...
 

gila

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AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

Nichts, weil sie es nichts angeht. Es hat keine Vorschrift für den HE, wie die ALG2-Mittel verwendet werden.
FALSCH! Wenn es leistungsrelevant ist ....
 

#HIV#

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AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

Wurde das Pferd im Erstantrag als Vermögen angegeben?

Wenn nein, dann würde ich das schnellstens nachholen
WO hat TE denn geschrieben, dass Sie ein Pferd besitzt? Wenn Sie das Pferd einer Freundin pflegt brauchst sie dieses wohl kaum als Vermögen anzugeben. Da braucht auch nichts nachgeholt zu werden :icon_stop:
 

gila

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AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

Lesen hilft: ich überweise monatlich mit diesem Betreff die Stallmiete für mein Pferd das ich schon seit 4 Jahren habe. Arbeitslos bin ich seit gut dreiviertel Jahr.

und WIR wissen nicht, was TE angegeben hat. Aber "Stallmiete" deutet leider schon sehr klar auf etwas hin, was der SB nachfragen KÖNNTE und auch DARF!
 

Berenike1810

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AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

@Endlos,

sollte das JC bereits Kenntnis haben, dass es "Dein" Pferd ist, wollen sie wissen wie "wertvoll" das Tier ist.

Sie werden einen "Kaufvertrag / - Beleg" sehen wollen. Geht das nicht, so schätzt hier der SB mal großzügig und verrechnet gleich mal fiktiv.

Zu dem die Ausrüstung für das Pferd.

Die Haltung eines Pferdes gehört nicht zum notwendigen Lebensunterhalt.

Vermutlich kommt jetzt eine Menge Unmut auf dich zu. Ein Hilfebedürftiger hat kein Pferd; es geht bei einem Pferd nicht nur um die Stallmiete, da kommt regelmäßig der Hufschmied, Impfung, Wurmkuren, Tierarzt - und letzterer schreibt in der Regel besonders gewichtige Honorarnoten.

Bitte berichte weiter, es interessiert mich sehr wie das weiter geht.

Berenike
.
 

Strolchenmann

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AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

WO hat TE denn geschrieben, dass Sie ein Pferd besitzt? Wenn Sie das Pferd einer Freundin pflegt brauchst sie dieses wohl kaum als Vermögen anzugeben. Da braucht auch nichts nachgeholt zu werden :icon_stop:
Mal lesen was die TE selbst geschrieben hat:

Was kann da im schlimmsten Fall auf mich zu kommen wenn ich denen sage das ich ein Pferd habe und das nun mal meine Verantwortung ist und ich dafür sorgen muß?
Ich kann es ja nicht zum Schlachter bringen nur weil ich vorübergehend vom Jobcenter lebe? Es ist ja nicht geplant das ich nun schon doch ein paar Monate länger keine Arbeit finde......
 
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ExitUser

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AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

Erstmal würde ich das mit der Miete ab sofort über mein Konto laufen lassen. Du kannst Dir ja gern Geld leihen, aber bitte nicht für die Miete. Das ist wirklich nicht verwunderlich, dass die jetzt rummucken, wenn Dir die KdU gezahlt werden und dieser Posten auf Deinen Kontoauszügen nur einmal auftaucht.

Da hättest Du lieber die Stallmiete von anderen überweisen lassen sollen. Aber dazu ist es nun zu spät.

Wie Du Dich da rausreden kannst - keine Ahnung. In Geldschwierigkeiten zu stecken, ist erst mal kein Verbrechen. Vielleicht kannst Du von Dir aus anbieten, dass Deine KdU zukünftig vom JC direkt an den Vermieter gehen? Ob es was hilft, keine Ahnung. Aber das würde ich machen. Aber Du steckst schon in Schwierigkeiten, denke ich.

Und das Pferd...; was ist das für ein Pferd? Nicht jedes Pferd ist 10.000 Euro wert. Ich glaube, ich hätte ein normales Pferd auch nicht als Vermögen angegeben. Rassehunde können auch 2.000 Euro und mehr wert sein. Ich würde doch meinen Hund nicht als Vermögen angeben - das ist ein Familienmitglied! Dann kann ich ja Kinder auch als Vermögen angeben, weil die mir wer weiß von welchen Verbrechern abgekauft werden könnten. Und ein Pferd ist doch für den Halter auch so ein "Familienmitglied" und kein Wertgegenstand. Wohlgemerkt ein "normales" Pferd, kein prämiertes Rennpferd. Ich denke, das müsste schon möglich sein, dass Du Dein Pferd behalten kannst und Dich dann eben für dessen Unterhalt verschulden musst privat.

Aber erklären musst Du das alles schon, denn das ist schon ziemlich chaotisch alles bei Dir.
 

Helga40

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Ich kann mir denken, was auf die TE zukommt: Bestenfalls wird man keine Miete mehr als Bedarf berücksichtigen, weil diese offensichtlich seit Monaten fremdfinanziert wird. Niemand wird ihr abnehmen, dass sie lieber die Miete für ihr Pferd zahlt (vom eigenen Konto) als die Miete für die eigene Wohnung. Und auch das "jeden Monat Geld geliehen bzw. von einem anderen Konto überwiesen": mit angeblichen Darlehen - insbesondere ohne vereinbarte Rückzahlungsverpflichtung- ist das nicht einfach.

Schlimmstenfalls wird man -aus den genannten Gründen- gar keine Hilfe mehr zahlen, weil man die Hilfebedürftigkeit anzweifelt. Unterhaltskosten für ein Pferd (Stallmiete, Verpflegung, Tierarzt, Hufschmied) etc. sind bedeutend teurer als z. B. für einen Hund oder eine Katze:

Wieviel ein Pferd kostet, hängt stark von der Haltungsform und der Gegend ab. In Norddeutschland ist die Pferdehaltung zum Beispiel generell günstiger als in Süddeutschland. In Städten ist es teurer als auf dem Land. Grundsätzlich müssen Sie aber mit 300 bis 600 Euro im Monat rechen
Pferd: Monatliche Kosten

Bei mind. 300 Euro Unterhaltskosten im Monat verbleiben aus dem Regelsatz gerade mal noch 91 Euro. Gibt jemand in dem Umfang Regelleistungen für nichtexistentielle Leistungen aus, ergeben sich daraus "Zweifel an der Hilfebedürftigkeit". Diese Zweifel gehen zu Lasten des Hilfebegehrenden. Werden sie nicht ausgeräumt, führen die Zweifel dazu, dass der Leistungsanspruch zu verneinen ist.

Wie sowas aussieht, kann man in einem in etwa vergleichbaren Fall (Tierbesitz, u. a. Pferd und Zuwendungen Dritter) hier nachlesen:

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=87618&s0=Zweifel&s1=Hilfebed%FCrftigkeit&s2=Pferd&words=&sensitive=
 

dellir

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weil sie glauben ich werde von jemandem unerlaubt unterstützt
Das glaube ich nämlich auch. Und ich glaube sogar, dass du Einkünfte erzielst. Du zahlst Miete für einen Pferdestall, hast aber kein Geld für die eigene Miete. Du zahlst 200 € bar, geliehen versteht sich, aber wie willst du die wieder zurückzahlen? 1x leiht die jemand in bar für die Miete, 1 anderes mal überweist dir jemand anderes die Miete und dein Vermieter findet das ganze auch noch halligalli. Weißt du was, ich glaube du zahlst in Wirklichkeit keine Miete sondern nur pro forma. Es ist sehr auffällig, dass du mit der Pferdemiete nie im Rückstand bist, während du mit der Wohnmiete mal einzahlst, mal nicht, mal zahlt sie ein anderer....Einfach dubios.:biggrin:
 

Strolchenmann

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Die TE sollte sich schon mal auf Leistungseinstellung und ein Verfahren wegen Leistungsmissbrauch (StGB) einstellen

Entweder ist sie nicht hilfebedürftig, oder hat Einnahmen aus verschleiherten Quellen
 

gila

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Das worst-case-Szenario, das Helga40 schildert, ist leider genau dasjenige, was dir blühen KANN!
Ordne deine Verhältnisse - sicherheitshalber könntest du einen Anwalt befragen.
Manche Sozialrechtler sind ohne das Brimborium mit Beratungsschein für einen kleinen Betrag bereit, mal ein Auge auf so einen Sachverhalt zu werfen.
MIT Schein verdienen die ca. 35-40 Euro - biete etwas mehr selbst an und frag am Telefon danach.

Kann ja auch sein, der Anwalt bekommt nach seiner Beratung einen neuen Fall :icon_hihi:
 

pinguin

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AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

FALSCH! Wenn es leistungsrelevant ist ....
FALSCH! es ist und bleibt jedem ALG2-Empfänger überlassen, für was er seinen Regelsatz ausgibt. Und wenn sie halt einen Teil des Regelsatz für's Pferd ausgibt, darf sie dieses nicht nur; es geht das Amt auch nichts an. Oder muß sich neuerdings ein Raucher vom Amt genehmigen lassen, wieviel er vom Regelsatz für Tabakwaren ausgeben darf? Wäre ja noch schöner.

@Helga40
Hast Du selber ein Pferd, oder bist Du mit Pferden aufgewachsen?

Keiner weiß hier genau, welche Rasse das ist; ein Shetland-Pony ist genauso ein Pferd wie ein Lipizzaner oder Haflinger. Kaltblut hat es dann ja auch noch. "Pferd" ist hier zu unbestimmt, um Detailierteres zu erkennen. Zu den Kosten kann man sagen, daß viele gar nicht erst entstehen, wenn man das Pferd auch Pferd sein läßt; siehe Weidehaltung.

Das hier
Grundsätzlich müssen Sie aber mit 300 bis 600 Euro im Monat rechen
ist absoluter Unfug. Allenfalls bei Leuten, für die ein Pferd bloß Statussymbol ist, die sich um nichts selber kümmern, mag das hinkommen; die haben aber von den realen Kosten auch keine Ahnung. Wer sich selber um sein Pferd kümmert, hat im Zweifel nur die Stallmiete und geringe TA-Kosten.

Man darf hier auch nie vergessen, daß Pferdehöfe bspw. entstehende Kosten nicht nur weitergeben, sondern noch was dazu addieren, denn deren Mitarbeiter wollen ja auch bezahlt werden?
 

Berenike1810

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AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

......:icon_confused::icon_pause::icon_pause:


Mal lesen was die TE selbst geschrieben hat:
TE Hat geschrieben:

1. "Erläuterung zur regelmäßigen Abbuchung Stallmiete" (ich überweise monatlich mit diesem Betreff die Stallmiete für mein Pferd das ich schon seit 4 Jahren habe.

So: wenn TE tatsächlich nur 200,00 € monatlich an Stallmiete bezahlt, wird es sich um eine Unterstellmöglichkeit + Selbstversorgung handeln; Selbstversorgung bedeutet dann, je nach Beziehungen, auf jeden Fall noch + 60,00 bis 180,00 € mtl. dazu.

In welcher Region TE lebt ist mir unbekannt; welches Pferd TE unterhält ist mir ebenfalls unbekannt.

Bekannt ist mir, dass hier, in meiner Region, der Hufschmied (...steht eine halbe Treppe unter "dem Lieben Gott"), ca. alle 6 bis 8 Wochen, pro Pferd, ankommt und durchschnittlich, bei normalem Beschlag, 65,00 € nimmt. Bei Extra-Beschlag können es auch 160,00 € werden.

Je nach dem, ob Du Turniere besuchst, wenn ja: mußt Du das Pferd 2 x im Jahr boostern = impfen; ca. je 130,ungrad €.

Je nach Stall: machst Du alle 6 Monate eine Doppelwurmkur zu je (also im Jahr 4 x) ca. á 35,00 €.

So: jetzt gibt es noch die Pferdehalterhaftpflicht !!! - Hier kannst Du natürlich im Internet etwas finden so: "Gruppenhaftpflichtversicherung in U.K.

20 Mio für Menschenleben-/schäden und der Rest ist eh pippifax im Vergleich zu einem ernsthaften Unfall. Dann kommst Du wahrscheinlich mit 280 € - ungrad, per Jahr weg; ich habe zum Glück keine Ahnung, wie es im Schadensfall so ausgeht mit der Versicherung aus dem Königreich.

Gehst Du zu deinem ganz persönlichen Haftpflichtversicherer, nennt er Dir eine andere Taxe ! - Doch: den hast Du dann wenigstens "am Kittel" !

So: jetzt gibt es einen Weideunfall oder einmal im Gelände stolpern ...??? > Ab 400,00 € TA - Kosten bist Du dabei, wenn der nur zweimal kommt und ein Drittesmal über'*s Beinchen streichelt und "heile, heile Segen, sagt. !

Also: in diesem
Thread kann man mir schon ganz schön VIEL VOM PFERD erzählen .... wenn man meint, es müsse sein !

Berenike
.


 
D

Don Vittorio

Gast
AW: Aufforderung zur Mitwirkung..Posten auf meinen Kontoauszügen

FALSCH! es ist und bleibt jedem ALG2-Empfänger überlassen, für was er seinen Regelsatz ausgibt.
Wenn der Regelsatz für das Leben kaum ausreicht,dann muss man sich schon überlegen wie es sein kann,dass man dann ein Pferd unterhalten und Stallmiete zahlen kann.
Das ist es dann etwas, dass das JC zu Recht interessiert.
Und wenn dann die eigene Miete noch per Darlehen bezahlt wird,dann steigt die Neugier des JC schon gewaltig an.
 

Helga40

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@Helga40
Hast Du selber ein Pferd, oder bist Du mit Pferden aufgewachsen?
Mein Onkel handelt mit Pferden (Haflingern) und ein guter Bekannter von mir ist Hufschmied.

Schon allein die Ausführungen der TE zur Stallmiete deuten darauf hin, dass das Pferd "extern" rundumversorgt wird. Aber die TE kann ja gern aufklären.

FALSCH! es ist und bleibt jedem ALG2-Empfänger überlassen, für was er seinen Regelsatz ausgibt. Und wenn sie halt einen Teil des Regelsatz für's Pferd ausgibt, darf sie dieses nicht nur; es geht das Amt auch nichts an.
Das ist nur solange korrekt, wie der Teil des Regelsatzes, der dafür ausgegeben wird, nicht den Löwenanteil der Leistungen, die man erhält, ausmacht. Da die TE aber noch nichtmal die eigene Miete aus den ALG 2 Leistungen selbst finanziert, darf man wohl davon ausgehen, dass die Kosten eben nicht gerade mal 50 oder 100 Euro im Monat sind, sondern bedeutend höher. Und dann geht es das JC schon was an. Googel doch nach Rechtsprechung mit "Zweifel an der Hilfebedürftigkeit". Du wirst genug finden.

Pillepalle hat schon richtig geschrieben, die TE hätte lieber die Kosten für das Pferd von jemand anderen zahlen lassen sollen.
 
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