aufforderung kostensenkung kalte nebenkosten. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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warpcorebreach

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jetz hatts mich auch erwischt.
ist ein neues schlachtfeld für mich.
habe das schreiben der arge mal eingescannt.

was wären noch wichtige infos ?

wohnung ist ca 25m² , baujahr 71 und komplett saniert.
die aktuelle miete beträgt seit oktober ca. 246 euro. kalt ca. 149, betriebskosten 63, heizkosten 34. basierend auf der abrechnung 2009.
warmwasser war 18, kaltwasser war 62m²

so wie ich das sehe gibts vorerst keine rechtsmittel ? aber wie gehts jetz weiter ?
 

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ela1953

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Wie werden denn die Nebenkosten berechnet? Hast du für alles einen eigenen Zähler?
Denn wenn die ganze Siedlung genommen wird und dann auf Quadratmeter umgelegt wird, kannst du diese Kosten ja nicht beeinflussen.

Dann darf dir auch nichts gekürzt werden.
 
E

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Die ARGE führt doch explizit die zu hohen Kosten für Frisch- u. Abwasser an.

Da stellt sich mir die Frage: Wie soll man das denn beeinflussen?

Auf die Abwassermenge in einem Mehrfamilienhaus habe ich so gut wie keine Möglichkeit der Einwirkung, auf den Frischwasserverbrauch nur bedingt.

Habt Ihr in den Wohnungen Wasserzähler?
 

lpadoc

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so wie ich das sehe gibts vorerst keine rechtsmittel ? aber wie gehts jetz weiter ?

Widerspruch gegen das Schreiben ist nicht möglich. Beachte den letzten Absatz des Schreibens. Ich würde mich erstmal nicht verrückt machen lassen, denn ob der KDK-bezogene Anteil der NK durch die ARGE gesenkt wird, steht noch nicht fesst. Hier ist zunächst einmal die NK-Abrechnung für 2010 abzuwarten, bevor die ARGE rechtmäßig handeln kann.

Ich würde der ARGE im 5. Monat vor Ablauf der sechs Monate anschreiben, das alles im Rahmen der Möglichkeiten unternommen wurde, um den Verbrauch zu senken. Ob dies jedoch zum Erfolg führt, ist natürlich erst aus der nächsten Abrechnung zu ersehen.

Warte den Bescheid ab, in dem die NK-KDU gesenkt wird. Dann Widerspruch und melde Dich hier nochmal. Stell mal die NK 2009 hier geschwärzt ins Forum. Vieleicht ist diese mit Fehlern behaftet, so das sich daraus eine Minderung ergibt, die gegenüber dem Vermieter geltend zu machen ist. Nach wie viel Personen und Quadratmeter Wohnfläche ist die Gesamtabrechnung des Mietobjeckt berechnet worden, aus der dann ein Anteil der Mietwohnung berechnet ist?
 

warpcorebreach

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also zähler für warm und kaltwasser haben wir hier in jeder wohnung. heizkostenmessgeräte auch? habe vorhin mit nem nachbarn gequatscht der auch in der gleichen einraumwohung wohnt, der musste 250 nachzahlen, ich 180. mit allen nachbarn mit denen er geredet hatt mussten wohl alle nachzahlen von 2009.

ich schwärz die abrechnung noch schnell und lad se mal hoch.
 

Battista Montini

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Ziemlich viel Papperlapapp und nach dem letzten Satz (Gelingt es Ihnen im Einzelfall...) noch nicht mal eine Verpflichtung
 

lpadoc

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Zunächst nur, das Du bei 95 % der umgelegten Kosten keinen Einfluß auf den Verbrauchsanteil hasst. Deine mögliche Ersparnis kann Dir nicht gutgeschrieben werden, wenn andere Parteien verschwenderisch haushalten, denn dieses zahlst Du immer mit. Daraus lernen wir: Es wird unmögliches seitens der ARGE verlangt. Und das die allgemeinen Kosten in 2010 wie Müll, Strom, Wasser, Abwasser u. v. m. bei Euch gesunken sind, dem ist wohl nicht so - gegenteiliges ist anzunehmen.

Zur Abrechnung an sich könnte natürlich viel gesagt werden und ist hier im Forum leider nicht möglich. Daher drei kleine Nachdenkfragen zum Sonntag trotzdem:


  • waren wirklich alle Wohneinheiten durchgängig in 2009 vermietet.
  • warum wird mit zweierlei Gesamtwohnfläche gerechnet.
  • warum wird entgegen den Erklärungen der Abrechnung, die Umlage der Müllkosten nach Quadratmeter-Wohnfläche abgerechnet (wenn jede Wohneinheit nur mit einer Person belegt wäre, könnte ich dies gelten lassen).
 

warpcorebreach

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ja mir fehlt halt leider auf dem gebiet echt die ahnung, ich wohne hier seit ich vor 9 jahren bei meinen eltern raus bin ;)
aufgrund der geringen grösse hatt sich im laufe der zeit auch nicht viel verändert. beim einzug habe ich ca 220 bezahlt und 9 jahre später 250. in die materie muss ich mich erstmal reinfinden. mir ist auch klar das ich mit der arge erstmal abwarten muss aber son paar infos im vorfeld können ja schonmal nicht schaden. :icon_daumen:
 

ela1953

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Wie die Kosten der Wasserversorgung aufgeteilt wurden, bleibt mir ein Rätsel.

Es erscheint nur der Hinweis: lt. AbrechnungHeizkostenfirma

Aber diese Firma hat weder nach QUadratmetern aufgeteilt, dann wären es nur gut 172 Euro, noch wurde nach Wohneinheiten aufgeteilt.

Ich entnehme der Rechnung bei der Position für Kabel, dass es 60 Wohneinheiten sind. Dann wären es auch nur gut 324 Euro.

Ich würde mir erst mal von der Hausverwaltung die Position erklären lassen.
 

Doppeloma

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Hallo warpcorebreach,

in der Aufforderung wird dir deutlich gemacht, dass du DIE KALTEN BETRIEBSKOSTEN senken sollst, dazu hast du überhaupt KEINE Möglichkeit!

Denn KALTE Betriebskosten sind ALLE Betriebskosten AUSSER HEIZUNG und WARM-WASSER :biggrin:

Schau mal hier

Kalte Betriebskosten Tabelle

heißt ja nicht OHNE Grund KALTE Betriebskosten.

Hier sind ja hauptsächlich die Kosten erfasst, (von Schornsteinfeger bis Hausmeister, Versicherungen, Steuern usw.) die NUR der Vermieter senken kann bei Unwirtschaftlichkeit :icon_party:

Was da "gerechnet" wird, ist also "Humbug" in diesen 2,45 pro m2, sind ja diese ganzen Kosten, zusätzlich zu den Heiz- und Wasserkosten AUCH enthalten.

NUR für Heizung und Warm-Wasser (WARME Betriebskosten!) überschreitest du doch die zugelassenen 1,80 überhaupt NICHT :icon_evil:

Da kannst du (glaube ich) ganz gelassen abwarten, was weiter passiert.
Bei einem Absenkungsbescheid gibt es dann kräftig was "auf die Mütze" mit GENAU dieser Begründung.

MfG Doppeloma
 

hans wurst

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Hallo

Den Müll kannste getrost inne:icon_tonne: hauen.

Die Begrenzung auf den Qm-Preis ist unzulässig. Die Angemessenheit beurteilt sich immer nach der sogenannten Produkttheorie.

Mit Urteil vom 19.10. 2010 Az. B 14 AS 16/09 R . geht das BSG nunmehr davon aus, das die Produkttheorie auch die sog. kalten Betriebskosten umfasst.
Ausgehend davon, dass die angemessene Wohnungsgröße 45qm ist, ergibt dies angemessene Kosten nach der Produkttheorie von 81€ (45 x 1,80), unabhängig von der tatsächlichen Größe der Wohnung.
 

warpcorebreach

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zu den kalten betriebskosten gehört allerdings aber auch das kalte wasser, was in der letzten abrechnung immerhin 58% der kalten betriebskosten ausmacht. jetz kann man natürlich darüber streiten wieviel wasser man benötigt aber bei meinem verbrauch geht die arge natürlich davon aus das einsparpotential vorhanden ist.
 
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Nicht in die Tonne

Ich würde ARGE über die Absicht, die Bleibe zu kündigen, informieren.

Vermieter kann die Betriebskosten nicht senken. Untervermieten geht wohl auch nicht.


ARGE scheint hier einen Umzug zahlen zu wollen. Da heisst es gehorchen.

Ist die neue Wohnung dann flächenmäßig wesentlich grösser, sinken die Betriebskosten pro Quadartmeter.
 

warpcorebreach

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AW: Nicht in die Tonne

Ich würde ARGE über die Absicht, die Bleibe zu kündigen, informieren.

Vermieter kann die Betriebskosten nicht senken. Untervermieten geht wohl auch nicht.


ARGE scheint hier einen Umzug zahlen zu wollen. Da heisst es gehorchen.

Ist die neue Wohnung dann flächenmäßig wesentlich grösser, sinken die Betriebskosten pro Quadartmeter.
ja diese tatsache hab ich heute schon mit meinem dad diskutiert. ziemlich bekloppt eigentlich das ganze. die frage ist halt ob jetzt die wasserkosten ansich moniert werden sollen oder wirklich diese quadratmeterrechnung ?
 

redfly

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Nur bei den Wasserkosten könnte die Kostensenkung greifen. Alle anderen kalten Betriebskosten werden anhand eines Verteilerschlüssels auf alle Mieter verteilt. Hier ist eine Senkung nicht zu erzielen. Erst wenn die ARGE tatsächlich die Leistungen kürzen sollte, könnte man dagegen vorgehen.
 
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