Auf was soll man achten bei Besuch von MDK wegen Pflegegrad? (1 Betrachter)

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isabel

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Ich habe mich lange nicht gemeldet. Letztes Jahr war einfach nur Pechjahr, gesundheitlich gesehen. Bandscheiben Vorfälle LWS (1) HWS3), alles operiert. Seit der letzten OP 25. 09 - Versteifung von HWS ist meine linke Arm gelehmt. Ich bin momentan bei meinem Freund, weil ich alleine fast gar nichts machen kann.
Am 30.12 kommt MDK, um Pflegegruppe zu bestimmen.
Worauf soll ich achten?
MfG
isabel.
 

Seepferdchen 2010

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Guten Morgen isabel

schau bitte mal in diesen Link, hier geht es um die Berechnung vom Pflegegrad und
die Abfragen bei der Begutachtung.


und zusätzlich noch dieser Link zur Erklärung auf was man achten sollte:

 

Antik 63

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Hallo Isabel,

Ich habe mich lange nicht gemeldet. Letztes Jahr war einfach nur Pechjahr, gesundheitlich gesehen. Bandscheiben Vorfälle LWS (1) HWS3), alles operiert. Seit der letzten OP 25. 09 - Versteifung von HWS ist meine linke Arm gelehmt.
Ja das habe ich bemerkt,das du lange nicht hier warst.Das tut mir leid,das es dir so schlecht geht.

Ich bin momentan bei meinem Freund, weil ich alleine fast gar nichts machen kann. Am 30.12 kommt MDK, um Pflegegruppe zu bestimmen.
Worauf soll ich achten?
Ok,ja das ist schwierig zu beantworten.

Wichtig ist,das du nicht sagst,was du alles noch kannst...sondern nur das,was du nicht mehr kannst.

Mein Mann hat Pflege-grad 3,wir hatten zwei Begutachtungen Anfang des Jahres(Januar/April).Nach der ersten Begutachtung hat er nur Pflege-grad 2 bekommen(damit waren wir nicht einverstanden)dann habe ich Widerspruch eingereicht.Und wir bekamen noch einen Termin,für eine neue Begutachtung,dann hat m. Mann Pflege-grad 3 erhalten.

Ich kann dir gerne schreiben,wie die erste Begutachtung bei uns ablief,wenn du das wissen möchtest.
 

Samsara

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Abgesehen von den Tipps oben:

Ich weiß nicht, ob sich daran etwas geändert hat oder nicht, aber als ich die Pflegestufe für meine Eltern vor einigen Jahren beantragt habe, wurde nur abgefragt und berücksichtigt, was direkt und unmittelbar mit der Körperpflege zu tun hatte: Baden, Waschen, Ankleiden, Kämmen, Verbände anlegen, Toilette, etc. Der Hauptposten / Zeitfresser: Unterstützung im Haushalt wurde nicht mitgezählt: Kochen, Putzen, Bügeln, etc.

Es gab damals nur Listen, die gemeinsam mit dem Vertreter des MDK ausgefüllt wurden:
Welche Unterstützung muss in welchem Zeitrahmen geleistet werden?

Dann wurde die Wohnung unter dem Aspekt besichtigt, welche technischen Hilfsmittel benötigt und bewilligt werden.

Ein ganz klein wenig kommt es natürlich auch auf die gegenseitige Sympathie an:
Mit meinen Eltern hatte ich Glück. Bilder an der Wand wiesen auf ihr leidenschaftliches Hobby hin. Natürlich haben meine Eltern das Thema nicht angesprochen, dazu ging es ihnen ja auch viel zu schlecht ;). Aber im Hinausgehen meinte die Mitarbeiterin des MDK: "Ein schönes Hobby, was Ihre Eltern da einmal hatten. Meines ist das auch. Sorgen Sie dafür, dass sie es wenigstens im TV immer noch mitverfolgen können, vielleicht auch zusammen mit Ihnen."
Ein bisschen hat das dann auch mit den Ausschlag für die Bewilligung der gewünschten Pflegestufe gegeben.

Und ja:
Du darfst ruhig zeigen, dass es Dir zurecht nach diesen operativen Eingriffen physisch und psychisch schlecht geht.
Vor allem der (hoffentlich nur derzeit) gelähmte Arm belastet Dich stark und bedeutet eine gravierende Veränderung in Deinem Leben.
(Da kann man wieder einmal sehen, was der linke Arm alles wie selbstverständlich und oft unbemerkt leistet - und wie sehr man ihn doch braucht. :cautious:)

Falsch verstandenes Heldentum wird hier gnadenlos bestraft.
 

Doppeloma

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Hallo amsara,

Ich weiß nicht, ob sich daran etwas geändert hat oder nicht, aber als ich die Pflegestufe für meine Eltern vor einigen Jahren beantragt habe, wurde nur abgefragt und berücksichtigt, was direkt und unmittelbar mit der Körperpflege zu tun hatte: Baden, Waschen, Ankleiden, Kämmen, Verbände anlegen, Toilette, etc. Der Hauptposten / Zeitfresser: Unterstützung im Haushalt wurde nicht mitgezählt: Kochen, Putzen, Bügeln, etc.
Daran hat sich allerhand geändert, was du schnell festgestellt hättest wenn du nur mal die Links vom @Seepferdchen2010 (#Post 2) beachtet und nachgelesen hättest ... :icon_kinn:

Es gab damals nur Listen, die gemeinsam mit dem Vertreter des MDK ausgefüllt wurden:
Welche Unterstützung muss in welchem Zeitrahmen geleistet werden?
Genau das ist eben inzwischen anders geworden, es geht NICHT mehr um einen konkreten Zeitaufwand und in der Regel muss auch kein Pflegetagebuch mehr geführt werden, weil Pflege von Angehörigen wohl eher nach Bedarf und "nicht nach der Uhr" durchgeführt wird.

Seit inzwischen 2 Jahren gibt es nun 5 Pflegegrade und keine 3 Pflegestufen mehr und die Kriterien für jeden Grad kann man sich auf vielen Internet-Seiten ansehen wo über Pflege und den Antrag dafür geschrieben und informiert wird.
Bereits bestehende Pflege-Stufen wurden entsprechend "angepaßt" ohne erneute Prüfung, weil die MDK wohl mit den Neuanträgen schon genug zu tun hatten.

Dann wurde die Wohnung unter dem Aspekt besichtigt, welche technischen Hilfsmittel benötigt und bewilligt werden.
Wir hatten selbst auch 2 Begutachtungen vom MDK für meinen Männe, weil er ebenfalls in Widerspruch musste bei Erst-Einstufung auf Pflegegrad 1, dafür wurde allerdings nicht die Wohnung besichtigt sondern nur das Schlafzimmer (ist das Bett "leidensgerecht"?) und das Bad.
Wir hatten noch eine Badewanne und strebten den Umbau zur Dusche an, wofür die bestätigte (medizinische) Notwendigkeit auch für den Vermieter gebraucht wurde.

Ansonsten wurde durchaus neben der Körperflege auch über Haushaltsführung und Einkäufe für den täglichen Bedarf gesprochen, ebenso wie er zu seinen Therapien und recht häufigen Arzt-Terminen kommt.

Ein ganz klein wenig kommt es natürlich auch auf die gegenseitige Sympathie an:
Genau davon darf die Einstufung allerdings NICHT abhängig sein, sondern davon was wirklich erforderlich ist die Pflege zu ermöglichen und für die Angehörigen zu erleichtern, dabei haben sich diese "MDK-Gutachter" eigentlich völlig "neutral" zu verhalten.
Es ist natürlich (leider) wie überall eine Illusion das anzunehmen, so hatte der erste "Gutachter" kein besonderes Problem damit meinem Männe mitzuteilen, dass es ihm deutlich besser gehen könnte mit weniger Körpergewicht ... :icon_neutral:

Das wussten wir selber auch schon, es war aber auch (über viele Jahre) krankheitsbedingt dazu gekommen und es sollte ja der aktuelle Pflegebedarf ermittelt werden und nicht "Was wäre wenn" er einige Kilo leichter wäre. :doh:
Den Umbau zur Dusche wollte der "Gutachter" aber zunächst trotzdem nicht befürworten (ein Wannenlift kam schon aus Platzgründen gar nicht in Frage).
Einen Rollator sollte er sich aber unbedingt verordnen lassen, das stellte er auf dem gemeinsamen Weg zum Schlafzimmer fest, den hätte dann allerdings die KK zu zahlen und nicht die Pflegekasse aber das nur nebenbei.

Ein bisschen hat das dann auch mit den Ausschlag für die Bewilligung der gewünschten Pflegestufe gegeben.
Ob das wirklich dazu beigetragen hat wird sich wohl kaum herausfinden lassen, denn der Gutachter gibt auch nur eine "Empfehlung" und die Pflegekasse wird letztlich entscheiden welcher Grad bewilligt wird.

Man sollte sich wirklich vorab mit den einzelnen Modulen befassen die es jetzt gibt und mal für sich selber durchgehen wo die Probleme zu finden sind, das wurde im 1. Gutachten bei Männe nur sehr mangelhaft gemacht, da blieben gerade mal wenige "Handreichungen" bei der Körperflege übrig.
Daher haben wir dann Widerspruch eingelegt ... immerhin wurde dann doch der Bad-Umbau von der Pflegekasse bewilligt und bezahlt.
Es erfolgte ein weiteres Gutachten (es war auch ein anderer Gutachter) und danach bekam er den Pflegegrad 2 bewilligt, was auch eher den tatsächlichen Erfordernissen entsprochen hat.

Es ist natürlich richtig, dass man sich auf das konzentrieren sollte was NICHT mehr geht oder nur mit Unterstützung der Angehörigen, falsche Scham ist da nicht angebracht und sorgt (leider) oft von den Betroffenen selbst dafür, dass die Pflegebedürftigkeit zu gering eingeschätzt wird.
Daran hat sich auch durch die neuen Pflege-Einstufungen und Bewertungs-Module absolut NICHTS geändert ...

MfG Doppeloma
 

isabel

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Vielen Dank für die Antworten. Ich bin schon nervös und lese Barmer Broschüren und Ausgedrukte zum 5-ten mal.
Ich melde mich nach ein paar Tage wieder, wenn ich schon ruhig bin.
Herzliche Grüße
isabel.
 

isabel

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Vielen Dank für die Antworten. Ich bin schon nervös und lese Barmer Broschüren und Ausgedrukte zum 5-ten mal.
Ich melde mich nach ein paar Tage wieder, wenn ich schon ruhig bin.
Herzliche Grüße
isabel.
Musste Zitat anwenden, sonst fragt mich der Läpptop, auf was ich antworten möchte.
Der Termin war sehr entspannt und sachlich, die Frau sehr nett.
Die Entscheidung sollte schnell kommen, jedenfalls mehr als 1.
Heute ist von meiner Pflegekasse ein Brief mit Formularen und Info an mein Freund gekommen, dass er Beiträge zur Rentenversicherung bekommen kann. Er hat Erwerbsminderung Rente bis Altesrente und ergänzende Grundsicherung.
Jetzt weiss ich nicht, wie ich (Betreuerin) richtig reagieren soll oder wo ich die richtige Beratung bekommen kann.
Kann mir Jemand helfen? Die Entscheidung ist noch nicht da, also habe ich noch ein paar Tagen Zeit.

Ich wünsche Euch ein schönes, gesundes und gutes Neues Jahr.
LG
isabel
 

Seepferdchen 2010

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Guten Tag isabel

ich stelle dir mal diese Antwort hier rein als Zitat:

solange eine Pflege nicht erwerbsmäßig ausgeübt wird, ergibt sich hieraus auch kein Hinzuverdienst, der auf die Erwerbsminderungsrente anzurechnen ist. Die Kranken- bzw. Pflegekasse der zu pflegenden Person prüft und entscheidet, ob für Sie dann auch noch Beiträge aufgrund der Pflege zur gesetzlichen Rentenversicherung zu zahlen sind. Aufgrund der Beitragsmeldung erhält der Rentenversicherungsträger Kenntnis von der Pflege.
Grundsätzlich geht der Rentenversicherungsträger nicht davon aus, dass bei Ihnen aufgrund der Pflege wieder ein volles Leistungsvermögen besteht.
Nachprüfungen des Leistungsvermögens durch ein Anschreiben des Rentenversicherungsträgers können auch bei Dauerrenten vorkommen. Solange sich Ihr Gesundheitszustand nicht so verbessert hat, dass keine Erwerbsminderung mehr vorliegt, haben Sie doch auch bei einer Nachprüfung nichts zu befürchten.
Quelle:
und

Er hat Erwerbsminderung Rente bis Altesrente und ergänzende Grundsicherung.
Dein Freund bezieht Sozialhilfe nach dem 3.Kapitel und Leistungen der Pflegeversicherung also Pflegegeld und
Pflegesachleistungen dürfen nicht angerechnet werden.

Gruß Seepferdchen
 

Porks

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hi
da meine Mutter ja Pflegebedürftigkeit ist haben wir diese Begutachtung auch mit gemacht .Vorab wurde uns gesagt das Wichtigste ist ein sehr Ausführliches Pflegetagebuch über 4 Wochen geführt wo alles auf die Minute genau aufgeschrieben wird wie lange, für was Hilfe gebraucht wurde . Und dann kam der MDK und das erst was sie sagte wo ist das Pflegetagebuch . Super das hat sie durchgelesen und die Kopie mitgenommen . Dann die Wohnung besichtigt und mit meiner Mutter ein kurzes Gespräch alles dauerte ca 20 Minuten . Sie sagte sehr Ausführlich das Tagebuch und 2 Wochen später das Gutachten Pflegerad 4 obwohl der Dr meiner Mutter sagte , dass sie höchstens Grade 2 Bekommt.
Das Tagebuch war dar Schlüssel und da habe ich wirklich alles aufgeschrieben selbst das durchbrechen von Tabletten oder das Holen von der Apotheke . aber auch so Sachen wie Gemüse schälen und auf Sachen die man nie denken würde wie WC Papier aus dem Keller holen. Denn alles zusammen ergibt... Pflegeminuten
siehe mal hier

www.pflege-durch-angehoerige.de/orientierungswerte-fuer-die-bemessung-der-pflegezeiten/

und wie lange die Pflegezeit ca. sein sollte

www.krankenkassenzentrale.de/wiki/pflegegrade#

Je genauer alles dargelegt werden kann so Einfacher ist es .
 

Woodruff

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Das Tagebuch war dar Schlüssel und da habe ich wirklich alles aufgeschrieben selbst das durchbrechen von Tabletten oder das Holen von der Apotheke . aber auch so Sachen wie Gemüse schälen und auf Sachen die man nie denken würde wie WC Papier aus dem Keller holen. Denn alles zusammen ergibt... Pflegeminuten
Das kann ich nur bestätigen, dass ein Pflegetagebuch sehr hilfreich sein kann.

Wir hatten von einer Pflegekraft den Tipp bekommen ein Pflegetagebuch zu führen. Nach der Begutachtung durch den MDK, gab es wahrscheinlich dadurch eine höhere Pflegestufe
(heute Pflegegrad genannt). Mein Schwiegervater litt an einer Demenz- Erkrankung, sowie noch weiteren Erkrankungen.
 

Kerstin_K

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Heute ist von meiner Pflegekasse ein Brief mit Formularen und Info an mein Freund gekommen, dass er Beiträge zur Rentenversicherung bekommen kann. Er hat Erwerbsminderung Rente bis Altesrente und ergänzende Grundsicherung.
Jetzt weiss ich nicht, wie ich (Betreuerin) richtig reagieren soll oder wo ich die richtige Beratung bekommen kann.
Kann mir Jemand helfen? Die Entscheidung ist noch nicht da, also habe ich noch ein paar Tagen Zeit.
Hilf mir mal beim sortieren. War die Begutachtung jetzt für dich oder deinen Freund? Weil Rentenbeiträge kann er nur bekommen, wenn er dich pflegt.
 

Steinzeit

Neu hier...
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Das kann ich nur bestätigen, dass ein Pflegetagebuch sehr hilfreich sein kann.

Wir hatten von einer Pflegekraft den Tipp bekommen ein Pflegetagebuch zu führen. Nach der Begutachtung durch den MDK, gab es wahrscheinlich dadurch eine höhere Pflegestufe
(heute Pflegegrad genannt). Mein Schwiegervater litt an einer Demenz- Erkrankung, sowie noch weiteren Erkrankungen.
so unterschiedlich können die erfahrungen sein!

weder bei meiner mutter noch bei meinen vater, wollte der mdk mitarbeiter das pflegetagebuch entgegen nehmen.
in beiden fällen lehnte der mitarbeiter das pflegetagebuch ab!
2x habe ich das pflegetagebuch umsonst ausgefüllt!
 

Kerstin_K

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Das Pflegetagebuch ist weniger wichtig, seit es die Pflegegrade gibt. Es kommt heute nicht mehr auf Pflegeminuten an.
 

Woodruff

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Hallo Steinzeit,

in beiden fällen lehnte der mitarbeiter das pflegetagebuch ab!
2x habe ich das pflegetagebuch umsonst ausgefüllt!
Das Pflegetagebuch ist weniger wichtig, seit es die Pflegegrade gibt. Es kommt heute nicht mehr auf Pflegeminuten an.
Die Begutachtung liegt im Fall meines Schwiegervaters über 10 Jahre zurück. Inzwischen hat sich so wie @Kerstin_K schreibt, wohl vieles verändert.

Was die Bewertung bei Demenz-Erkrankungen angeht, hat sich ja wenigstens ein bisschen was zum Positiven verändert.
 

HermineL

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Das kann ich nur bestätigen, dass ein Pflegetagebuch sehr hilfreich sein kann.
Das war früher so aber sollte heute keine Rolle mehr spielen.

Das Pflegetagebuch ist weniger wichtig, seit es die Pflegegrade gibt. Es kommt heute nicht mehr auf Pflegeminuten an.
Genau so ist es. Mir hatte damal mein Hausarzt gesagt das es besser wäre eines zu haben. Als dann die Gutachterin des MDK zur Begutachtung kam wollte ich ihr dies geben aber sie hatte kein Interesse daran. Sie sagte auch das sie das Pflegetagebuch zu Bewertung nicht mehr nutzen dürfen seit der Umstellung auf Pflegegrade.

Es geht heutzutage nach Punkten.
Im Anhang so eine Begutachtung.
Genau so ist es. Dieser Fragenkatalog muss auch vollständig abgearbeitet sein und sich im Pflegegutachten wiederfinden. Wenn dies nicht der Fall ist, also der Gutachter im Gutachten die Fragen zwar behandelt aber dem Begutachteten gar nicht gestellt hat, kann man das Gutachten sofort anfechten denn die Pflegegrade werden nur noch auf der Basis dieser Fragenkataloge erteilt.
Es mag zwar immer noch Gutachter geben die sich das Pflegetagebuch ansehen weil sie sich damit die Arbeit erleichtern. Relevant ist es aber nicht mehr und man muss auch keines mehr führen.

Auch wenn das Pflegetagebuch heute nicht mehr geführt werden muss und bei der Begutachtung keine Rolle mehr spielt kann es sinnvoll sein dieses zu führen. Sollte man gegen das Pflegegutachten in Widerspruch gehen kann man an Hand des Pflegetagebuchs einen Nachweis führen. Dieses gilt insbesondere dann wenn die Angelegenheit bei Gericht landen sollte.
 

Woodruff

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Thema "Pflegetagebuch"

Das war früher so aber sollte heute keine Rolle mehr spielen.
Da hast Du vollkommen recht.
Bin jedenfalls froh, dass mich das "Thema Pflege" aktuell nicht betrifft.

Nach der Begutachtung durch den MDK, gab es wahrscheinlich dadurch eine höhere Pflegestufe
(heute Pflegegrad genannt).
Die Begutachtung liegt im Fall meines Schwiegervaters über 10 Jahre zurück. Inzwischen hat sich so wie @Kerstin_K schreibt, wohl vieles verändert.
 

Antik 63

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Hallo

Genau so ist es. Dieser Fragenkatalog muss auch vollständig abgearbeitet sein und sich im Pflegegutachten wiederfinden. Wenn dies nicht der Fall ist, also der Gutachter im Gutachten die Fragen zwar behandelt aber dem Begutachteten gar nicht gestellt hat, kann man das Gutachten sofort anfechten denn die Pflegegrade werden nur noch auf der Basis dieser Fragenkataloge erteilt.
Ja das war bei uns auch so...da wurde vieles nicht abgefragt,deshalb machte ich den Widerspruch und habe das Gutachten beanstandet.

Erst hatte mein Mann Pflegrad 2 erhalten und nach dem Widerspruch dann Pflegrad 3. Die zweite Gutachterin(es waren beide male Ärztinnen bei uns)die war sehr,sehr biestig.
 

isabel

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Warum muss ich irgenwas zietiern, um einfache Antwort zu schreiben?
Ich habe Pflegegrad 2 und Behinderungsgrad 60 mit G
Der erschewrte Zugang macht mir schwer, zu Schreiben.
Gibt es ein Grund ?
Liebe Grüße
 

Seepferdchen 2010

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Guten Tag isabel

Warum muss ich irgenwas zietiern, um einfache Antwort zu schreiben?
Hmm du hast um 6:27 im Post 20 selbst ein Zitat gesetzt und dann um 6:44 erneut ein Post erstellt und im Post 21 weitergeschrieben, da hast du so meine Annahme von der Forensoftware einen Hinweis bekommen.

Du kannst eine Stunde lang deinen Beitrag ergänzen bzw. schreiben.

Der erschewrte Zugang macht mir schwer, zu Schreiben.
Gibt es ein Grund ?
Hier gibt es keinen erschwerten Zugang.

LG Seepferdchen
 

isabel

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Hallo, Seepferdchen,
ich hoffe, jetzt habe ich zumindest meine Daten aktualiesiert und es wird besser.
Ich habe letztes Jahr gesundheitliche Probleme gehabt, die nicht ohne Nachwirkung geblieben sind, außerdem hatte ich anderen Browser genutzt.
Ich melde mich bald wieder.
LG
isabel
 
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