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manzana

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Nachdem ich die letzte Massnahme dank eurer Hilfe sanktionslos
umschiffen konnte … danke dafür, geht's nun weiter mit dem Terz.

Hatte heute einen Termin "zur Besprechung meiner beruflichen Situation".
Naja, so arg viel besprochen haben wir nicht, mein SB hat mir kaum
war ich zur Tür rein, von einer neuen tollen Maßnahme berichtet, die
mir helfen soll und an der ich dieses Mal auch bestimmt nichts auszusetzen
hätte. *hust* Kurz durchgelesen … inhaltlich derselbe Mist, wie der
vorangegangene Maßnahmeversuch, nur ein anderer Träger, und ich
soll da direkt im Anschluss hin. Ich gesagt nö mach ich nicht, da dort
wieder das selbe (es liest sich zumindest so) drin steht und ich ausserdem
heut Besuch von meinem Paps bekomme und meinen alten Vater ja
schlecht vor der Tür stehen lassen kann, ich war zeitlich sowieso
schon knapp dran … warum mir auch Termine mit max. 2-3 Tagen
Vorlaufzeit geschickt werden ist mir auch ein Rätsel. Ergo Zuweisung
nicht unterschrieben, der SB an seinem Rechenknecht rumgenestelt
und mir 'ne Minute später 'ne EGV als VA in die Hand gedrückt, trotz
der Tatsache, dass ich 'ne gültige EGV habe?! Mein SB meinte noch,
mein Besuch sei ihm wortwörtlich egal, wenn ich da nicht aufschlage
dann schickt er morgen die Anhörung raus, … sowas nenn ich mal
dreist, ich bin echt kurz davor 'nen Überraschungsbesuch zu machen
um dem 'nen Scheitel zu ziehen, exkrement auf die Konsequenzen.

Den VA stell ich euch morgen mal rein, wenn ich nicht mehr
so geladen bin und 'ne Mütze Schlaf hatte, vlt habt ihr ja schon
vorab ein paar gute Ratschläge, wie ich damit umgehen soll.
 
M

Minimina

Gast
Kannste gleich Widerspruch fertigmachen in dem steht, dass noch die alte EGV gültig ist, weil sich bei Dir nichts Wesentliches in den Verhältnissen geändert hat (wenn die neue Maßnahme nicht in der EGV steht, so wie ich das oben verstanden habe)

Ggf. auch parallel Antrag auf aufschiebende Wirkung beim SG beantragen.

Sonst brauchst Du eigentlich nichts zu machen und auch nicht zur Maßnahme gehen, ausser starke Nerven haben, weil sie möglicherweise versuchen werden zu sanktionieren.

Könntest auch Bewschwerde einlegen aufgrund der Nötigung zu sofortigem Vollzug des mündlichen VA/Zuweisung.

Übrigens muss eine Zuweisung nicht unterschrieben werden.

LG MM
 

manzana

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Ich habe hier mal noch den VA angehängt, sowie die Zuweisung, die
ich unterschreiben sollte.

Den Widerspruch lege ich lediglich mit der Begründung ein, dass
ich eine gültige EGV habe und sich an meinen Verhältnissen nichts
geändert hat, habe ich richtig verstanden?

Das die neue Massnahme nicht Inhalt meiner gültigen, im Mai
unterschriebenen, EGV ist hast du richtig verstanden, ja.
 

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manzana

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So, da bin ich wieder. Dafür, dass mir quasi angedroht wurde, die
Anhörung direkt am nächsten Tag rauszuschicken, hat es ganz
schön gedauert,… wie dem auch sei, ich habe einen Anhörungs-
bogen bekommen und darf mich nun äussern.
Meine Frage, wie mache ich dies am schlausten? Wäre es unklug
die Anhörung mit nur einem Satz zu füllen, nämlich, dass die
Maßnahme nicht teil meiner gültigen EGV ist? Oder sollte ich mich
besser umfassender äussern … augenscheinlich ist der Inhalt
nämlich genau der selbe Käse, wie der vorangegangene
Maßnahmeversuch.
Auf meinen Widerspruch habe ich leider bisher noch nichts
gehört.
 

Doppeloma

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Hallo Manzana,

Meine Frage, wie mache ich dies am schlausten? Wäre es unklug
die Anhörung mit nur einem Satz zu füllen, nämlich, dass die
Maßnahme nicht teil meiner gültigen EGV ist?

würde ich so machen und "zur Erinnerung" direkt eine Kopie der gültigen EGV im Anhang mitschicken ... (das hätte ich schon beim Widerspruch gemacht) ... :icon_twisted:

Wie lange gilt denn deine aktuelle EGV noch, die Laufzeit des VA ist auch merkwürdig, bis Dezember sind keine 6 Monate mehr und die Maßnahme soll bis 02/2014 gehen, weiß dein SB eigentlich was er /sie da überhaupt tut.

Auf dieser (angeblichen) Zuweisung steht drauf, dass du dich entsprechend der am 13.08.2013 abgeschlossenen EGV an die "Vereinbarungen" halten sollst ... es gibt doch gar keine gültige EGV vom 13.08.2013 ... :icon_kinn:

Ein VA trifft keine Vereinbarungen, sondern die Behörde beschließt einseitig was du tun sollst ... diese Maßnahmen sollen (meines Wissens) auch freiwillig sein und höchstens 6 Wochen dauern ...

Vielleicht deswegen der Trick mit der (angeblich) vereinbarten EGV und die Unterschrift auf die (angebliche) Zuweisung der Maßnahme ... das ist auch ohne deine Unterschrift normalerweise rechtsgültig, ebenso wie ein VA der die EGV ersetzen soll.

Würde ich mir aber alles (falls erforderlich) für das SG aufheben, da sollte die Aufschiebende Wirkung bei Ablehnung deines Widerspruches für die Sanktion wohl kein Problem sein.

Dass du zum Widerspruch noch nichts gehört /bekommen hast ist nicht so ungewöhnlich, den hast du hoffentlich nachweislich abgegeben /hingeschickt ... ???

Dann kommt üblicherweise eine Eingangsbestätigung, aber vielleicht wacht ja der Empfänger schon auf und macht den korrekten Bescheid zur Aufhebung des VA fertig, damit entfällt dann natürlich ein weiterer (oder sogar der Hauptsächliche Grund) für die Sanktion.

Ist wirklich nicht zu fassen wieviel Unsinn die so zu Papier bringen dürfen und werden dafür auch noch bezahlt ... :icon_neutral:

MfG Doppeloma
 

manzana

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Ja die ganze Geschichte ist sehr seltsam, seit dem ich diesen Sachbearbeiter
habe beschleicht mich das Gefühl, den interessiere ich einen feuchten ***, der
lädt mich eben nur gern ein, um mich in irgendwelche Maßnahmen zu stecken
und mir das Leben schwer zu machen.
Bekommen die SBs dafür 'ne Provision? … zumindest macht es den Eindruck.^^

Meine gültige EGV ist vom Mai, also noch bis einschliesslich Oktober gültig.
Das Einreichen des Widerspruchs liegt noch keine Woche zurück, ich denke
ich werde denen noch ein wenig Zeit lassen, die sind ja immer nur schnell,
wenn es darum geht irgendwelche Sanktionen zu verhängen …

Jedenfalls danke für deinen Zeilen, da mach ich das Schreiben dann fertig.
Aufgrund des nun erfolgten Sanktionsversuchs werde ich direkt auch noch
wie von Minimina schon vorgeschlagen eine Dienstaufsichtsbeschwerde
einreichen, natürlich wird das vermutlich nicht fruchten … aber es beschert
vlt. meinem Sachbearbeiter ein wenig Abwechslung vom andauernden Sanktionieren.
 

manzana

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Ahoi, da bin ich wieder und hab ein kleines Problem.

Nachdem ich letzte Woche nun alles abgegeben habe incl.
der oben angesprochenen Anhörung, der mit der nicht in
der gültigen EGV stehenden Maßnahme, fische ich nun heute
wieder eine Anhörung aus dem Kasten … und ich habe keinen
Schimmer warum?!

Es steht lediglich drin, dass ich mich bei meinem letzten
Termin geweigert hätte eine zumutbare Maßnahme zur
Eingliederung in Arbeit aufzunehmen.

Hä? Die Maßnahme ist weder genau betitelt noch hab ich
mich geweigert irgendetwas anzunehmen beim letzten
Termin - ich glaube die wollen mich trollen.
Wird mir jetzt als Weigerung ausgelegt, gesagt zu haben,
dass ich nicht am selben Tag noch beim Träger aufschlagen
kann, weil ich noch Besuch von meinem Vater erwartete?
Ist das jetzt der zweite Versuch das selbe Ding zu
sanktionieren, da der erste Versuch folglich nicht geklappt
hat (meine Folgerung, da ich noch nix gehört hab auf erste
Anhörung) … da krieg ich schon wieder hohen Blutdruck.
 

manzana

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Erfreuliche Post vom SG, dem Widerspruch wurde stattgegeben, der
VA wurde aufgehoben. Nun soll ich innerhalb von 3 Werktagen
in 2facher Ausführung angeben, ob ich das so anerkenne … was
mich nur stutzig macht, ist, dass sich der Vorgang noch im Postlauf
des Hauses befände und mir übermittelt sobald der "Abhilfebescheid"
vorliegt. Soll/Kann/Muss ich trotzdem innerhalb der drei Tage Bescheid
geben?

Zu meinem vorherigen Posting hat niemand eine Idee? :(
Ich bin drauf und dran einfach auf dumm zu tun und zu
zu schreiben, dass ich um Erklärung bitte, inwiefern ich mich
wie bzgl. welcher Maßnahme geweigert haben soll, da weder
das eine noch das andere in der Anhörung ausformuliert ist.
 

gelibeh

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Zu meinem vorherigen Posting hat niemand eine Idee? :(
Ich bin drauf und dran einfach auf dumm zu tun und zu
zu schreiben, dass ich um Erklärung bitte, inwiefern ich mich
wie bzgl. welcher Maßnahme geweigert haben soll, da weder
das eine noch das andere in der Anhörung ausformuliert ist.
Ich würde auch dumm tun. Die soll Dir schriftlich nachweisen, dass Du eine Maßnahme abgelehnt hast. Wie will sie denn das gesprochene Wort beweisen?
 

EMRK

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Erfreuliche Post vom SG, dem Widerspruch wurde stattgegeben, der
VA wurde aufgehoben. Nun soll ich innerhalb von 3 Werktagen
in 2facher Ausführung angeben, ob ich das so anerkenne … was
mich nur stutzig macht, ist, dass sich der Vorgang noch im Postlauf
des Hauses befände und mir übermittelt sobald der "Abhilfebescheid"
vorliegt. Soll/Kann/Muss ich trotzdem innerhalb der drei Tage Bescheid
geben?

Zu meinem vorherigen Posting hat niemand eine Idee? :(
Ich bin drauf und dran einfach auf dumm zu tun und zu
zu schreiben, dass ich um Erklärung bitte, inwiefern ich mich
wie bzgl. welcher Maßnahme geweigert haben soll, da weder
das eine noch das andere in der Anhörung ausformuliert ist.

Ich würde zur Sicherheit einen FA für Arbeits- und Sozialrecht mit ins Boot holen. Ein Beratungshilfeschein sollte kein Problem sein.
 

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