Auf den Punkt gebracht: DIE LINKE BRAUCHT EIN SOZIALERES PROGRAMM!

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ExitUser

Gast
Zitat aus dem Bayern-Kurier: „Die Linke schmiert ab - In der Bundestags-Sonntagsfrage der Forschungsgruppe Wahlen stürzen die Lafontaine-Jünger auf 10 Prozent ab. Das ist der niedrigste Stand dieses Jahres. Noch im Sommer wollten 14 Prozent der Befragten ihr Kreuzchen bei den SED-Nachfolgern machen."

„In der Krise schlägt die Stunde der Regierung", meint der Bonner Politologe Frank Decker. Die PDS lebe vom Protest gegen vermeintliche Verteilungs-Ungerechtigkeiten und gebe keine überzeugenden Antworten auf Finanzkrise und Rezessionsgefahr. „Hier offenbart sich ein programmatisches Defizit." Der Bayern Kurier ist gewiss nicht „unsere" Presse. Trotzdem sollten wir zur Kenntnis nehmen, was da so alles geschrieben wird. Auch unter vielen Unwahrheiten ist oft was „dran". Auch wenn die CSU uns immer und überall schlecht macht. Wir sollten ihr nicht noch dafür die Argumente liefern.

Im letzten Satz des Bayern-Kurier-Artikels liegt mehr Brisanz, als manche vielleicht meinen („Hier offenbart sich ein programmatisches Defizit"). Angesichts der katastrophalen Zustände auf sozialem Gebiet in Deutschland, der miserabel niedrigen „Grundsicherung" für arme Menschen, der unglaublich niedrigen Renten von Millionen Rentnern, den menschenverachtenden Hartz IV- Bedingungen, angesichts der Tatsache, dass immer mehr Menschen immer ärmer werden, andererseits die Zahl der Milliardäre steigt und deren und der Millionäre Einkommen ebenso, verharrt DIE LINKE auf relativ ruhigem Posten.
LINKEZEITUNG.DE - DIE LINKE braucht ein sozialeres Programm!
 

MrsNorris

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Noch mehr Hetze gegen die Linke! :icon_klatsch:
Wunderbar! Bloss erstmal alle potientiellen Wähler abschrecken, auf dass ja alles beim alten bleibt!:icon_klatsch:
 
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Gast
Noch mehr Hetze gegen die Linke! :icon_klatsch:
Wunderbar! Bloss erstmal alle potientiellen Wähler abschrecken, auf dass ja alles beim alten bleibt!:icon_klatsch:
Es geht nicht um Hetze, sondern um eine realistische Sicht der Dinge. Die Linke hat im Moment starke Defizite. Das gilt es zu erkennen und zu ändern. Aber vor der Änderung muß halt erst die Erkenntnis kommen und die kann schmerzhaft sein.

Es hilft nicht die Lage zu beschönigen. Vielen schlagen noch die Auftritte der ehemaligen PDS in Berlin auf den Magen. Und es gibt dererlei etliches, was nun wirklich kein gutes Licht auf die Partei wirft, die uns alle vor dem Kapital retten soll. Ernst mit seiner Rolle rückwärts Hartz IV betreffend ist nur noch das Sahnehäufchen auf eine gründlich mißlungene Torte.

Zitat: LINKEZEITUNG.DE - Die Reichen sollen für die Krise zahlen!

Offensichtlich schlagen in der Partei zwei Herzen: während einige Landesparteitage im Westen die Verstaatlichung aller Banken unter demokratischer Kontrolle und Verwaltung fordern, beschränkt sich die Parteiführung auf systemimmanente keynesianische Vorschläge und exekutiert die LINKE im Berliner Senat weiter pro-kapitalistische Kürzungspolitik. Diese Widersprüche werden sich zwangsläufig durch den Verlauf der Krise und durch die Entwicklung von Kämpfen und Bewegungen verschärfen. DIE LINKE wird sich auf allen Ebenen entscheiden müssen, auf welcher Seite sie steht.
So wie DIE LINKE sich im Moment präsentiert, wäre kein Blumentopf zu gewinnen. Aber die Zeit reicht noch, um daran erfolgreich zu arbeiten, wenn man es will. Und die Aufgabe das klar zu machen, hat nun einmal die Parteibasis. Also los und der Führungsriege kräftig auf die Füße getreten!
 
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Gast
Tom_
für Leute wie dich mag ich gerne kämpfen. :icon_smile: Wir müssen immer fair miteinander umgehen. Du machst das !

Aber zwischen gut gemachter Kritik und Propaganda gegen die linke müssen wir unterscheiden. Hier aus dem Artikel konnte ich noch keine wesentlichen neuen Erkenntnisse gewinnen.

Grüße
Zid
 
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Gast
Hier aus dem Artikel konnte ich noch keine wesentlichen neuen Erkenntnisse gewinnen.
Die wesentliche Erkenntnis ist, daß die Probleme der Partei inzwischen immer mehr nach Außen dringen, aber an der Spitze ignoriert werden. Das war nie deutlicher zu erkennen, als jetzt.
 

MrsNorris

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Mit Hetze meinte ich, dass innerhalb kurzer Zeit hier im Forum mehrere artikel hintereinander gestellt werden,. die propagieren, wie unsozial die Linke doch ist.

In JEDER Partei ist es schwierig, alles unter einen Hut zu bringen. Und die Linke gibts nun mal noch nicht so lange.
 
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Gast
Finanziert werden kann die Forderung aus Steuern, dazu sollte das Steuersystem in Deutschland gerechter werden. Die Reichen und Superreichen müssten, gemessen am Vorbild Dänemarks, endlich auch entsprechend zur Kasse gebeten werden. Warum beschäftigt sich DIE LINKE nicht mit dem dänischen Modell?

darüber weiss ich leider auch so gut wie gar nichts. Was hat es damit auf sich ? Was ist am dänischen Modell gut ? Ich habe mal einen Bericht über einen Leiharbeiter in Dänemark gesehen; ein hoch angesehener Beruf mit richtig hohen Bezügen. Da hat der Chef extra deutsch gelernt um besser mit dem Mitarbeiter kommunizieren zu können. Und der Staat in Dänemark?

Grüße
Zid
 

Volker

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Es geht nicht um Hetze, sondern um eine realistische Sicht der Dinge. Die Linke hat im M
Sieh es doch mal auch realistisch, die Hetze fängt schon an wenn es von SED lamentiert. Diese Artikel haben nur einen Zweck: spalten, spalten, spalten.

Wir erleben einen Klassenkampf von oben herab. Alter Besitz und Machstand soll erhalten bleiben. Und das schon seit Jahren. Und was machen wir?
Richtig: Erbsen zählen.

Volker
 
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