Auf Bewerbungen bei Zeitarbeitsfirmen zwei Mails als Rückmeldung erhalten und bitte um Tipps

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Arno42

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Hatte mal wieder von meinem netten SB einen VV mit RFB für ne Leiharbeiterbude erhalten.
Beworben natürlich mit Anti-ZAF-Bewerbung und heute 2 Mails im Postfach gehabt.
Die erste mit folgendem Inhalt:
Titel: Handlungsbedarf
vielen Dank für Ihre Bewerbung und dem uns damit entgegengebrachten Interesse.

Um Ihre Daten in unseren Systemen zu speichern und weiter zu verarbeiten, brauchen wir nach der neuen Europäischen Datenschutzrichtlinie noch einmal Ihr ausgesprochenes Einverständnis. Da uns das Thema Datenschutz sehr wichtig ist bitten wir Sie im Folgenden zu entscheiden.

Klicken Sie bitte Ja wenn Sie mit der Ihrer Daten einverstanden sind. Bitte beachten Sie, nur mit einer aktiven Antwort Ihrerseits können wir Ihre Bewerbung weiterhin berücksichtigen! Gerne können Sie sich auch noch Informationen einholen.

Klicken Sie Nein wenn Sie einer Speicherung und Weiterverarbeitung Ihrer Daten nicht zustimmen. Wenn wir keine Rückmeldung von Ihnen erhalten, müssen wir Ihre Daten aus unserem System löschen.

Wir werden Ihre Bewerbung - Ihr Einverständnis vorausgesetzt - bei der Besetzung der ausgeschriebenen Position gern berücksichtigen und Sie sobald wie möglich über den aktuellen Stand des Bewerbungsverfahrens informieren. Wenn Sie sich initiativ bei uns beworben haben, werden wir Ihre Unterlagen gerne in unsere Bewerberdatenbank aufnehmen, um Sie zeitnah bei aktuellen Kundenanfragen berücksichtigen und kontaktieren zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Da ich natürlich mit der Weiterverarbeitung meiner Daten nicht einverstanden bin und ich darauf auch im kleingedruckten in meiner Bewerbung hingeweisen habe würde ich die Mail jetzt in die Tonne drücken aber in der 2. Mail kam dann natürlich die Einladung zum VG
wir bedanken uns recht herzlich für Ihre Bewerbung. Gerne möchten wir Sie zu einem Vorstellungsgespräch am:

20.03.2019 um 10:00 Uhr einladen.
Das Gespräch findet in unserer Geschäftsstelle statt.

Sollten Sie diesen Termin nicht wahrnehmen können, möchten wir Sie bitten, uns kurz telefonisch oder per Mail Bescheid zu geben, um mit Ihnen einen neuen Termin zu vereinbaren. Vielen Dank!
Wir freuen uns auf ihr Kommen.
Da ich das jetzt so noch nicht gehabt habe bin ich mir nicht ganz sicher wie ich da jetzt weitermachen soll!
Kann ich jetzt die 1. Mail einfach so ignorieren weil hatte so eine noch nicht bekommen wie gesagt!?
Und dann halt wie üblich um Terminverschiebung bitten und den Fahrtkostentango tanzen?
 

faalk

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Die erste Mail kann man ignorieren. Oder man beantwortet selbige jetzt noch mit "Nicht einverstanden". Warscheinlich ist dann auch das Bewerbungsgespräch hinfällig, wenn die ZAF Fuzzys soweit denken können.
Die Einladung wiederum sollte wohl erstmal wahrgenommen werden, da diese sich wohl auf den VV mit RFB bezieht.
Wenn in der Einladungsmail nicht noch was anderes steht, als das was du hier geschrieben hat, wird das mit den Fahrtkostentango beim JC wohl eher schwierig, da die ZAF die Fahrtkosten in den Schreiben nicht ausgeschlossen hat und damit diese zu tragen hat.

Beim Termin, wird sich dann natürlich nur auf die Stelle bezogen, auf der man sich im VV beworben hat. Meistens git es diese Stellen garnicht(mehr) und es wird einen was auch immer angeboten. Ich denke, dass die ZAF sowieso zu erst die Datenschutzerklärung haben will und das sich der Termin bei nicht Unterschrift selbiger erledigt hat.!?
 

Arno42

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Danke.
Hab ich mir schon gedacht.
Aber ich würde vielleicht doch ganz gern nochmal nachfragen ob die die Fahrtkosten auch wirklich übernehmen weil was wenn die das dann doch nicht machen?
Hatte das nähmlich bis jetzt auch noch nicht und das VG ist über 10 km entfernt von mir und mitm Bus dahin am Monatsende das Geld fehlt mir dann doch schon etwas sind zwar nur 7 Euro aber für mich ist das schon Geld.

Du hast in deiner Anti-ZAF-Bewerbung noch eine Emailadresse angegeben?
Nein die Bewerbung ging als Mail raus!
 

faalk

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Aber ich würde vielleicht doch ganz gern nochmal nachfragen ob die die Fahrtkosten auch wirklich übernehmen
Wenn du das die ZAF fragst, werden die selbstverständlich Nein! sagen. Da war nur einer zu dumm, die Einlademail "Fahrtkosten nicht zahlen müssen" sicher zu formulieren.
Ich persönlich aber würde die ZAF in die Pflicht nehmen. Heist bei Vorstellungsgespräch die Fahrkarten auf den Tisch knallen. Zufälllig hätte ich noch den Ausdruck der Einladungsmail und den Auszug des §670 BGB dabei, um zu zeigen, dass die ZAF zu zahlen hat. :wink: Aber Jeder wählt natürlich einen Anderen Weg.
 
H

Helia

Gast
Kann ich jetzt die 1. Mail einfach so ignorieren weil hatte so eine noch nicht bekommen wie gesagt!?
Ja, so eine penetrante Werbeattakke würde ich definitiv ignorieren.

Und dann halt wie üblich um Terminverschiebung bitten und den Fahrtkostentango tanzen?
"Wie üblich" heisst für mich Papier und Stift/Druck oder Hammer und Meissel, klargesagt: Schneckenpost. Also um auf Nr. sicher zu gehen würde ich mich postalisch für das Interesse an meiner Bewerbung bedanken und mich auf Terminvorschläge sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen und kein Wort mehr (!). Weder würde ich nach Fahrtkosten fragen weil:
Aber ich würde vielleicht doch ganz gern nochmal nachfragen ob die die Fahrtkosten auch wirklich übernehmen weil was wenn die das dann doch nicht machen?
Hatte das nähmlich bis jetzt auch noch nicht und das VG ist über 10 km entfernt von mir und mitm Bus dahin am Monatsende das Geld fehlt mir dann doch schon etwas sind zwar nur 7 Euro aber für mich ist das schon Geld.
wenn die dich einladen und nicht ausdrücklich darauf hinweisen, dass sie keine Fahrtkosten übernehmen, müssen sie sie übernehmen, das ist gesetzlich so geregelt und darauf kannst du sie verweisen wenn es soweit kommt.

noch würde ich mich für den "neuen" Kommunikationsweg per Post rechtfertigen. Ich würde viel eher dafür sorgen, dass ich Zustellung des neue Antwortschreibens (auf Papier) auch nachweisen kann (ggfls Fax oder Einwurfeinschreiben).

Du hast in deiner Anti-ZAF-Bewerbung noch eine Emailadresse angegeben?
Nein die Bewerbung ging als Mail raus!
Noch zwingt uns weder jemand dazu, unsere Privatmails ständig abzurufen noch dazu, die permanente technische Funktionsfähigkeit unserer Email-Accounts zu gewährleisten.

Also jenachdem wo der Zapfen wohnt würde ich dem das gemeisselte Antwortschreiben entweder bezeugt/gefilmt direkt in seinen BK schmeissen oder per Einwurfeinschreiben zukommen lassen.
 

Holler2008

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Nein die Bewerbung ging als Mail raus!
1. Eigentlich ist die erste Regel, der Anti-ZAF Bewerbung, dass man das per Brief macht.

2. Ich würde die nicht mehr auf die Fahrtkosten ansprechen, erst am ende des Bewerbungsgespräches. (bei normalen Firmen schicke ich erst danach die Rechnung.)

3. Die erste Mail kannst du Ignorieren, da die ja schreiben, dass du bei keiner Antwort ncht in den Pool kommst. In der DSGV steht ausdrücklich drinnen, dass dir dadurch keine negativen Folgen entstehen dürfen.

4. Fürs Vorstellungsgespräch den Fragenkatalog für Zeitarbeitsfirmen ausdrucken und mitnehmen.
 

Regensburg

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Moin und ACHTUNG !

diese ZAF hat dazugelernt!
Liest euch Mail1 ganz genau durch!
Ich, als ZAF Hasser, finde vorgehen der ZAF richtig.
Um Ihre Daten in unseren Systemen zu speichern und weiter zu verarbeiten, brauchen wir nach der neuen Europäischen Datenschutzrichtlinie noch einmal Ihr ausgesprochenes Einverständnis.
Richtig
Ihr Einverständnis vorausgesetzt - bei der Besetzung der ausgeschriebenen Position
Richtig
Wenn Sie sich initiativ bei uns beworben haben, werden wir Ihre Unterlagen gerne in unsere Bewerberdatenbank aufnehmen,
Hier unterscheidet sogar die ZAF zwischen Zwang und Freiwillig.

Ich würde die Zustimmung im Mail1 mit JA beantworten.
Sonst kann ZAF an JC Melden: Wir dürfen die Daten für die ausgeschriebene Stelle nicht verarbeiten.
Hier sehe ich ein große Gefahr einer Sanktion.
 
H

Helia

Gast
sachmal Regensburg, ist das dein Ernst. Diese erste Werbemail würdest du glatt - wie auch und womit auch immer - beantworten? Ich glaube kaum. Denk bitte nochmal nach und lies nochmal genau nach bitte!

Was die ZAF denken könnte interessiert mich genau wie sehr??

Dieser Daten-Erschleichungsversuch kam per E-Mail. Dann kam irgendwann anschliessend das "richtige Anschreiben", auch per E-Mail, beides nacheinander - wenn ich das richtig verstanden habe.

Weiter oben wird doch mehrfach geschrieben, wie der TE sich dazu am besten verhält - warum machst du dafür jetzt ein neues Fass auf??
 

Regensburg

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Moin :)
sachmal Regensburg, ist das dein Ernst.
Ja - sonst hätte ich es nicht geschrieben.
Diese erste Werbemail würdest du glatt - wie auch und womit auch immer - beantworten?
TE hat diese Kommunikationsweg ausgewählt, deshalb kann man hier nicht über Werbemail sprechen.
Dieser Daten-Erschleichungsversuch kam per E-Mail.
ZAF hat doch die Daten schon, braucht aber Einverständnis zur Verarbeitung - was ich für richtig halte.
warum machst du dafür jetzt ein neues Fass auf??
Die ZAF hat dazugelernt. Ich wollte nur auf ein Gefahr einer Sanktion aufmerksam machen.
 
H

Helia

Gast
TE hat diese Kommunikationsweg ausgewählt, deshalb kann man hier nicht über Werbemail sprechen.
doch das kann man sehr wohl, weil das eine unerwünschte Mail war, die mit der Bewerbung so rein garnichts zu tun hatte.

ZAF hat doch die Daten schon, braucht aber Einverständnis zur Verarbeitung - was ich für richtig halte.
ZAF hat die Bewerbung und sonst nix. Andere Wünsche kann ZAF beim Weihnachtsmann anmelden.

Also nochmal: der TE hat sich VV-konform beworben, das ist Fakt. Daraufhin kamen 2 Mails. Eine davon (und zwar die, bei der es um die Bewerbung geht) beantwortet er postalisch. Wo bitte soll da an welcher Stelle ein Problem sein?
 

karuso

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ZAF hat doch die Daten schon, braucht aber Einverständnis zur Verarbeitung - was ich für richtig halte.

Es kommt drauf an wie die Verarbeitung der Bewerbung erfolgt.
Natürlich darf die ZAF die Bewerbung innerhalb der ZAF Niederlassung für den Bewerbungsprozess verarbeiten auf die Stelle bezogen.Da haben nur Zugriff drauf zum Beichspiel der Personalchef und der Niederlassungschef der ZAF nicht der Kunde ( Entleiher ) der ZAF.
Die ZAF möchte aber die Bewerbung verarbeiten für ihre Datenbank ( Bewerberpool ) wo alle Kunden ( Entleiher ) der ZAF Zugriff drauf haben über Internet welche Sklaven die ZAF anzubieten hat.Und genau dafür brauch die ZAF die Einverständniserklärung vom zukünftigen Sklaven und genau dieses ( DSGVO ) ist freiwillig.
Und wenn es um das petzen geht beim JC oder BA wird die ZAF sagen sie dürfte die Bewerbung nicht verarbeiten ist aber nur halb richtig.
Das sich die Nichtverarbeitung auf den Bewerberpool bezieht lässt sie geschickt weg um den Zwangsbewerber eins reinzuwürgen bei JC oder BA.
Sollte dann aber eine Sanktion erfolgen und so etwas kann immer passieren dann muß man halt zum Sozialgericht und das dort wegkicken.:icon_mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:

Holler2008

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Zu dem was @Regensburger schreibt, bin ich weiterhin davon überzeugt, dass man die erste Mail ignorieren kann. Nicht weil es eine Werbemail ist (das untersuche ich gar nicht), sondern weil drinnen steht, Ignorieren = kein Einverständnis und das will ich ja nicht geben.

1. Bewirbt man sich wegen VV mit RFB bei einer ZAF, darf die ZAF sowieso komplett die Daten auch ohne Einverständniserklärung für die Stelle, auf die man sich beworben hat verarbeiten.

2. Nochmal: In der DSGV selbst steht drinnen, dass die Einwilligung freiwillig ist, daraus schließend es keine negativen Folgen (keine Sanktion) geben darf, wenn man sein Einverständnis zur Datenverarbeitung nicht gibt.
 

Merse

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Wenn das tatäschlich 1:1 so geschrieben wurde, kann eine Zustimmung unmöglich erfolgen:
Klicken Sie bitte Ja wenn Sie mit der Ihrer Daten einverstanden sind.

Mit der Weitergabe, mit der Nutzung zu Werbezwecken und Glücksspielen, mit der was?
Das Argument mit der DSGVO dürfte ohnehin in Leere laufen, da die ZAF die freiwillig zuschickten Daten ohnehin verarbeiten darf:
Artikel 6 DSGVO meinte:
Die Verarbeitung ist nur rechtmäßig, wenn mindestens eine der nachstehenden Bedingungen erfüllt ist:
  1. Die betroffene Person hat ihre Einwilligung zu der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben;
  2. die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen;

Ein Bewerbungsgespräch dürfte eindeutig unter "vorvertragliche Maßnahme" fallen, siehe dazu beipielsweise die DSGVO-Infoseite des Landkreises Bayreuth, wo es zur Verarbeitung von Bewerberdaten heißt:
Vorvertragliche Maßnahmen sind im Rahmen eines Stellenbesetzungsverfahrens, mithin Maßnahmen zur Bewerberauswahl, die erforderlich sind, um festzustellen, ob ein Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Bewerber begründet werden kann.

Die ZAF glaubt also lediglich, sie könne die zur Verarbeitung freiwillig übermittelten Daten nicht ohne Zustimmung verarbeiten. Wenn sie daraufhin irrtümlich eine Negativbewerbung unterstellt, dürfte das nicht das Problem desjenigen sein, der sich ordnungsgemäß beworben hat. Und wenn weiterhin behauptet wird, die Zustimmung hätte per Mail eingeholt werden sollen, ist auch das eine Falschaussage, da lediglich pauschal darüber informiert wird, dass eine Zustimmung angeblich erforderlich wäre, dann aber ein Link mit einer völlig unverständlichen Zustimmung zu irgendwas verwendet wird.
 

Arno42

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Danke an alle für eure Hilfe!

@Merse
Klicken Sie bitte Ja wenn Sie mit der Ihrer Daten einverstanden sind.
Genau steht da:
Klicken Sie bitte "Ja, ich bin Einverstanden" wenn Sie mit der Speicherung und Weiterverarbeitung Ihrer Daten einverstanden sind. Bitte beachten Sie, nur mit einer aktiven Antwort Ihrerseits können wir Ihre Bewerbung weiterhin berücksichtigen!
Sorry ich musste da nach dem posten noch die eingebetteten Links entfernen weil die direkt auf die Website der Leiharbeiterbude führten und hab ein bissel zu viel entfernt!

Hab nun gestern noch mal die angeschrieben und genauer gefragt ob die die Fahrtkosten übernehmen.
Heut kam Antwort mit folgendem Inhalt:
vielen Dank für Ihre Mitteilung. Wir werden allerdings nicht für die Fahrtkosten aufkommen können. Bitte holen Sie sich entsprechendes Formular in Ihrer Agentur für Arbeit.
Somit kann ich ja jetzt um Terminverschiebung bitten weil ich ja erst mal die Bestätigung der Fahrtkosten vom Amt abwarten muss.

Jetzt Bleibt mir nur noch die Sache mit der ersten Mail.
Muss ich denn da eine Zustimmung geben kann doch auch beim VG erfolgen wenns dazu kommt oder?
Gibts da ein Gesetz das mich dazu zwingt das über diese Mail zu machen?
 

Arno42

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Zumal ich habe ja schon in der Bewerbung geschrieben

"Die Ihnen übersandten persönlichen Daten sind nur für den Arbeitgeber der ausgeschriebenen Stelle bestimmt. Sollte dieser
nach Sichtung kein Interesse an meiner Bewerbung haben, erwarte ich entsprechend dem BDSG die Löschung und schriftliche
Löschungsbestätigung meiner Daten.
Mit einer Aufnahme in einen Bewerberpool erkläre ich mich nicht einverstanden."

Somit habe ich doch schon in der Bewerbung meine Zustimmung gegeben das meine Daten von denen verwendet werden kann aber halt nur für die Stelle auf die ich mich beworben habe, oder!?
 

apfelkuchen

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Dann schick ihnen doch als Antwort auf die erste Mail genau diesen Baustein als Copy&Paste nochmal. Du musst doch keinen Button klicken, nur weil sie dir einen hinhalten. Die korrekte Verarbeitung deiner Daten ist deren Problem, nicht deines.
 

Frank71

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Es wurde doch bereits alles in der Bewerbung erwähnt so das es eine Antwort auf die erste E-Mail nicht mehr benötigt.
 

Holler2008

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Hab nun gestern noch mal die angeschrieben und genauer gefragt ob die die Fahrtkosten übernehmen.
Du hast dich mit Anti-ZAF Bewerbung beworben, daher gehe ich davon aus, dass du lieber einen Job möchtest der nicht bei einer ZAF ist. Hättest du nicht nachgefragt wäre die Frage nach den Fahrtkosten beim VG das ideale Mittel gewesen, die Stelle abzuwehren. Es hätte so leicht sein können, schade.
Muss ich denn da eine Zustimmung geben kann doch auch beim VG erfolgen wenns dazu kommt oder?
Das könntest du beim VG mach oder eben auch nicht. Du musst erstens generell keine Zustimmung geben und für die Stelle, auf die du dich bewerben musstest
brauchen die sowieso keine Zustimmung für die Datenverarbeitung. Selbst wenn sie behaupten, dass sie auch dafür eine bräuchten, dann ist das falsch und die haben keine Ahnung.
Gibts da ein Gesetz das mich dazu zwingt das über diese Mail zu machen?
Nein, gibt es nicht. Es gibt kein Gesetzt, dass du das per Mail machst, es gibt nur eines, das besagt, dass es per Mail gültig wäre, wenn du das möchtest, da die Bewerbung per Mail war. Allerdings gibt nicht nur kein Gesetz, dass du das per Mail machen müsstest, es gibt auch kein Gesetz, dass du das überhaupt machen musst. In der DSGV steht sogar, dass es freiwillig ist.
 

JobcenterAffe

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Irgendwo hat jemand anderes das schon einmal erklärt, warum man bei LAFen keine Zustimmung zur Weitergabe der Daten geben soll, und warum es deshalb keine Sanktion (zumindest keine rechtswirksame) deshalb geben kann:

Du bist der Arbeitnehmer (AN), die Leiharbeitsfirma (LAF) der Arbeitgeber. Diese hat durch die Bewerbung des AN (ELO) schon alle Daten bekommen, die sie braucht, um sich ein Bild vom AN zu machen, ob dieser evtl. für die beim Entleihbetrieb zu besetzende Stelle geeignet ist. Die LAF - und nur sie - muß entscheiden, ob der AN für die Stelle geeignet ist. Der Entleihbetrieb hat zu akzeptieren, welches Personal ihm die LAF schickt. Der Entleihbetrieb hat dabei kein Mitspracherecht. Ist er mit dem Leiharbeiter unzufrieden, muß er im nachhinein einen anderen Leihsklaven anfordern. So sollte es unter Beachtung der gesetzlichen Grundlagen jedenfalls laufen.

Die Bitte der LAF zur Weitergabe und Verarbeitung der Daten zielt einzig nur darauf, daß viele Entleihfirmen eben VORHER wissen wollen, welcher Leiharbeiter geschickt wird. Sie will VORHER schon ein Mitsprachrecht eingeräumt haben. Das geht aber den Leiharbeiter nichts an, er kann die Weitergabe (und Verarbeitung) seiner Bewerberdaten komplett verweigern, ohne (rechtswirksame) Sanktionen zu riskieren.

Zweiter Punkt dieser Entbindungserklärung ist natürlich noch die Aufnahme in die Bewerberdatenbank, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Grundsätzlich gilt bei Nichtinteresse an dem Leiharbeitsjob: KEINESFALLS der Weitergabe der Daten zustimmen!

Hab' nun gestern noch mal die angeschrieben und genauer gefragt ob die die Fahrtkosten übernehmen.
Heut' kam Antwort mit folgendem Inhalt:
Also, das war jetzt taktisch sehr unklug, um nicht zu sagen blöd.

Warum hast du nicht einfach die LAF ins offene Messer rennen lassen, und die Fahrtkosten beim Bewerbungsgespräch eingefordert? - Nichts hassen die mehr, wie wenn sie für das Antanzenlassen ihrer Manövriermasse etwas bezahlen müssen. Und in Sachen Arbeitsrecht informierte Mitarbeiter wollen die nie und nimmer haben.
 
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