Auf arbeitszuweisung "1€-job" nicht reagiert. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Gischti

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Hi,ich bin neu hier im forum,bin männlich und 30jahre jung/alt.

Nun zu meinem problem...
Ich hatte vom jobcenter am 17.2.2014 eine arbeitszuweisung in einem kommunalen eigenbetrieb erhalten kurzum quasi ein 1,50€ Job,bei dem das arbeitsverhältnis am 10.3.3014 begonnen hätte.

Ich hab nicht darauf reagiert,weder beim jobcenter genausowenig hab ich mich bei diesen kommunalen eigenbetrieb gemeldet.

Vom jobcenter hab ich seither noch nix gehört,jedoch penetriert mich dieser kommunale eigenbetrieb,sucht mich privat auf,bis jetzt vergebens,und steckt mir zettel in den briefkasten auf denen steht das ich mein fernbleiben von der arbeitsgelegenheit erklären und dies begründen soll.
Wenn ich dies jedoch nicht mache drohen mir seitens des jobcenter sanktionen.
Bild des zettels des kommunalen eigenbetrieb ist im anhang als bild.
Warum werd ich scheinbar von diesen betrieb als teilnehmer geführt,wenn ich nicht mal einen maßnahme/arbeitsvertrag unterschrieben hab?

Auch war seitens des jobcenters zuvor nie die rede von einen minijob.
Auch ist soetwas nicht in meiner eingliederungsvereinbarung vermerkt(ja leider hab ich diese unterschrieben),sondern nur die bemühungen bezüglich eines arbeitsverhältnisses im ersten arbeitsmarkt und darunter zählen ja 1euro jobs nicht..
EGV liegt ebenfalls im anhang als bild bei.

Und zu meinem entsetzen musst ich gerade festellen das diese egv 9monate gültigkeit hat.
Obwohl ich mir hundertprozentig sicher bin das ich mit der sb eine zweimonatige dauer der egv ausgemacht hatte.
Hätte ich doch mal lieber die gültigkeitsdauer angeschaut bevor ich unterschrieb.

Wie soll ich mich nun verhalten?
Muss ich fürchten sanktioniert zu werden weil ich die arbeitszuweisung nicht antrat bzw mich gar nicht dazu äußerte weder bei diesen kommunalen eigenbetrieb noch beim jobcenter?

MFG,gischti
 

with attitude

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Ich hatte vom jobcenter am 17.2.2014 eine arbeitszuweisung in einem kommunalen eigenbetrieb erhalten kurzum quasi ein 1,50€ Job,bei dem das arbeitsverhältnis am 10.3.3014 begonnen hätte.
wo ist diese Zuweisung?
 

HartzVerdient

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Deine Unterlagen sind immer noch schwer zu lesen aber richtig. Wo ist die Zuweisung.

Weiterhin, bei der Nötigung des kommunalen Wasauchimmer würde ich persönlich einen Anwalt einschalten und dem Laden mächtig dampf machen. Wie kommen die dazu mit der Sanktion zu argumentieren, obwohl die keinerlei rechtliche Befugnis dazu haben ?
 

götzb

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Der KE war der selbe, der damals auch mit der Sache des Gerichtsvollziehers im Jobcenter (papalars) zu tun hatte.
Die Sanktion musste aufgehoben werden, lt. Urteil im März 2014.
Also der Ausbeuter scheint berühmt berüchtigt zu sein, da wäre doch mal ein Besuch mit Keulen bei diesen Verbrecher angebracht.
 

Gischti

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Ich scanne morgen die unterlagen und stelle sie dann unverzüglich in den thread.
Aber vorab,ist es denn möglich mich zu eventuell zu sanktionieren weil ich mich weder beim jobcenter bezüglich des 1euro jobs meldete und genauso wenig beim kommunalen eigenbetrieb?

Meines erachtens müsste doch in einer egv explizit vermerkt sein bezüglich des 1euro jobs.Die schriftliche arbeitszuweisung ist ja eigentlich nicht als egv zu sehen.

Und das mich die firma kommunaler eigenbetrieb leipzig scheinbar schon als teilnehmer sieht der zugesagt hat und mich sogar privat aufsucht und mit sanktionen seitens des jobcenters droht wenn ich mich nicht melde.....das ist kurios.

Ja der kommunale eigenbetrieb war der grund das damals ein kunde des jobcenters nach erfolgreichen gerichtsurteil den gerichtsvollzieher ins jobcenter schickte nachdem dieses sich weigerte die zuvor einbahltenen sanktionen zurückzuzahlen.
Der kommunale eigenbetrieb hatte ihn nach einer arbeitsanweisung vom jobcenter abgewiesen nachdem der herr im KE leipzig ohne lebenslauf dort erschien,den sie jedoch einforderten.

Der das urteil vom richter sagt aus das von einen 1euro jobber kein lebenslauf eingefordert werden darf......soweit ich das richtig verstanden hab.

Lach....von mir haben sie auch ein lebenslauf verlangt.:)
 

ela1953

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Inder EGV ist auf der 1. Seite noch dein Name zu sehen
 

Gischti

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Das ist der name eines geistes. :)
Hab dies schon den mods gemeldet das sie den kommentar löschen.
Eine nachträgliche bearbeitung des kommentars ist nicht mehr möglich.
Entschuldigt bitte.

Mfg,gischti
 

götzb

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Bei Müll der zugewiesen wird, und 1€ Schrott muss immer zugewiesen werden, beauftragt das Jobcenter den Ausbeuter dich zu beschäftigen.

Der Arbeitslose ist dann auch hier nur Element des Vertrages und muss keine Vereinbarungen (Schweigepflicht etc ) unterschreiben, und auch Lebensläufe nicht vorlegen.

Aber ist ja schon bemerkenswert das die Säcke immer noch den Lebenslauf verlangen; spekulieren wohl auf Unwissende, bzw. aus Angst oder hinter dem Mond lebende Arbeitslose.
 

HartzVerdient

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Folgendes:

Du kannst auch ohne eine EGV eine Zuweisung zu einem Maßnahmeträger erhalten. Allerdings stellt sich die Frage, was das Jobcenter mit dieser Zuweisung bezwecken will. Das sind dann Fragen, die ein Sozialgericht sicherlich dem Jobcenter stellen wird.

Weiterhin musst du überhaupt nicht auf die Nötigungen des Maßnahmeträgers eingehen, da die dich sogar bis nach Hause folgen. Wenn die wieder vor deiner Tür stehen rufst du die Polizeit an. Oder fährst zur Polizei, legst das Schreiben von denen als Kopie vor und stellst eine Strafanzeige wegen bandenmäßiger Nötigung und Erpressung oder vergleicbares.

Weiterhin muss du keinen Lebenslauf oder sonstigen Mist beim Maßnahmeträger abgeben. Auch sind die Arbeiten die du beim Maßnahmeträger zu tun hast GANZ GENAU in der Zuweisung beschrieben sein. Lapidare Aussagen wie "Morgens dort erscheinen und alles tun was die dir befehlen" ist nicht. In der Zuweisung muss ganz genau stehen, welche Uhrzeit, Was für Aufgaben usw.

Die Aufgaben die man dir gibt müssen "zusätzlich" sein. Das heisst im Klartext, Hausmeistertätigkeiten, Maurertätigkeiten, Reinigungstätigkeiten, Laubsammeln, Tiere füttern usw. sind keine zusätzlichen Tätigkeiten.

Du hast das Recht sogar den Zoll anzurufen und denen Mitzuteilen, dass das Jobcenter mit dem Maßnahmeträger vermutlich Steuerhinterziehung betreibt und Schwarzarbeit fördert.

Du kannst zum IG-Metall gehen (oder Verdi) oder zum SoVD e.V. oder VdK Deutschland e.V. und dich beraten lassen. Du kansst einen Beratungshilfeschein vom Amtsgericht holen und dich beim Anwalt für Sozialrecht beraten lassen (kostet etwas).

Solltest du zur Maßnahme gezwungen werden, führe ein Tagebuch und klage umgehend auf Auszahlung des üblichen Gehaltes für die Tätigkeiten die du dort zu machen hast. Protokolliere täglich die Arbeitszeiten, Tätigkeiten, Pausezeiten, Überstunden usw.

Weiterhin solltest du beim Jobcenter einen Widerspruch einreichen und gleichzeitig eine einstweilige Anordnung (zwischenzeitlich jedoch zum Maßnahmeträger gehen) bis das Gericht entschieden hat.

Da gibts so zahlreiche weitere Dinge. Allerdings brauchen wir dazu die Zuweisung (welche u.U. rechtswidrigen Inhalt haben könnte - Fahrkosten werden nicht gezahlt, Tätigkeit nicht zusätzlich usw.).

Ich hoffe ich konnte erstmal etwas Ruhe reinbringen.
 

Gischti

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Bei Müll der zugewiesen wird, und 1€ Schrott muss immer zugewiesen werden, beauftragt das Jobcenter den Ausbeuter dich zu beschäftigen.

Der Arbeitslose ist dann auch hier nur Element des Vertrages und muss keine Vereinbarungen (Schweigepflicht etc ) unterschreiben, und auch Lebensläufe nicht vorlegen.

Aber ist ja schon bemerkenswert das die Säcke immer noch den Lebenslauf verlangen; spekulieren wohl auf Unwissende, bzw. aus Angst oder hinter dem Mond lebende Arbeitslose.
Demnach schließt das jobcenter einen vertrag mit der firma über meinen kopf hinweg ohne das ich eine möglichkeit habe mich dem zu entsagen?
Also sind wir dann doch wieder bei der zwangsarbeit angekommen?!
 

FrauSchneider

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Es gibt mittlerweile 1,50 zusätzlich zur ALG-leistung. Das ist schon o.k. und wer wirklich arbeiten will, kann es da beweisen.
 

Gischti

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Es gibt mittlerweile 1,50 zusätzlich zur ALG-leistung. Das ist schon o.k. und wer wirklich arbeiten will, kann es da beweisen.
Liest sich wie eine aussage von einer sachbearbeiterin,frau schneider;-).

Für 1.50€ die stunde lauf ich nicht als bürgerpolizist durch soziale brennpunkte,für 1.50 die stunde lohnt es sich nicht eine auf die ampel zu bekomm3n wenns bremslig wird.
 

götzb

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Demnach schließt das jobcenter einen vertrag mit der firma über meinen kopf hinweg ohne das ich eine möglichkeit habe mich dem zu entsagen?
Also sind wir dann doch wieder bei der zwangsarbeit angekommen?!
Ja leider, der Träger fungiert als Auftragnehmer des Jobcenters, der Arbeitslose beschäftigen und aktivieren soll, oder im Falle von Tertia und andere Plärze "fortbilden".
Es gibt mittlerweile 1,50 zusätzlich zur ALG-leistung. Das ist schon o.k. und wer wirklich arbeiten will, kann es da beweisen.
Was für ein Schrott; beweisen das man Arbeiten will.
Das ist dann wie beim RAD oder ?
Was man will, sollte doch noch jeder frei entscheiden oder ?
Beweisen? :icon_mad:.
 

HartzVerdient

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Das ist schon o.k. und wer wirklich arbeiten will, kann es da beweisen.
1€ Jobs sind keine Arbeiten, sondern Maßnahmen zur Wiedereingliederung. Allerdings werden 99% der 1€ Jobs dazu genutzt um reguläre Arbeitsplätze kaputtzumachen. Das einzige was man dort beweist ist, dass es eine Spirale nach unten gibt. Ich finde es auch eine Frechheit, so einen Spruch abzulassen. Wer wirklich arbeiten will (und das wollen alle hier), sollte auch eine versicherungpflichtige Tätigkeit mit entsprechender Bezahlung und Sozialabgaben erhalten. Dann hat der AG 6 Monate Zeit, die Arbeitsqualität zu prüfen. Alles Andere ist ein Hohn und Spott.
 

Gischti

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Liest sich wie eine aussage von einer sachbearbeiterin,frau schneider;-).

Für 1.50€ die stunde lauf ich nicht als bürgerpolizist durch soziale brennpunkte,für 1.50 die stunde lohnt es sich nicht eine auf die ampel zu bekomm3n wenns bremslig wird.
Entschuldigt,ich meinte bürgerdienst und nicht bürgerpolizist. :)
Wer es nicht kennt, hier infos zum bürgerdienst →
Brgerdienst LE
 

Sauregurke

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...Das Projekt soll den Bürgern der Stadt Leipzig präventiv ein Sicherheitsgefühl vermitteln und die Mitarbeiter des Projektes sollen Ansprechpartner in Fragen Ordnung und Sicherheit sein...
Zitat aus dem Link

Das kann ja wohl nicht wahr sein!
Wenn "die Bürger" Prävention wollen, dann sollen sie selber den Popes hochbekommen.
So weit kommt es noch, dass sich LE ALG2 für 1.50 dafür hergeben sollen.
Kommunen haben Aufgaben. Wenn sie denen nicht nachkommen können mit ordentlich angestellten Kräften, dann haben sie Pech gehabt.
Ich bin nicht generell gegen jede Arbeitsgelegenheit, aber das würde ich nicht machen.
 

0zymandias

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Wer sich die Postings von FrauSchneider anschaut, erkennt eine danilein mit Mehrbedarf.

Im Weiteren ist es wohl durchaus bezeichnend, dass der Maßnahmenträger sein Einwurf-Zettelchen als Vordruck dabei hat.

Der Vorgang und der Bedarf an seinem Wischiwaschi-Wisch ist offensichtlich eine Routine.
 
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