AU, Verschlecherungsantrag, Rente

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Kerstin_K

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Hallo zusammen,

ich brauche mal Eure Meinung, wie die beste Vorgehensweise ist.

Mein Bruder hat vor vielen Jahren durch eine selbstverschuldeten Arbeitsunfall an der rechten Hand alle Finger bis auf Daumen und Zeigefinger verloren. Er bekam darufhin und wegen degenerativer Veränderungen an Knien und Wirbelsäule eine GdB von 30 %. Er hat sich dann um das Thema nicht weiter gekümmert, kommt mit der Hand soweit gut zurecht.

Vor 4 Jahren kan dann Diabetes Typ II dazu. soweit gut eingestellt. Da er sich durch den Diabetes nicht weiter beinträchtigt fühlt, hat er auch keine Verschlecherungsantrag gestellt.

Im sommer diesen Jahres hat er sich dann plötzlich immer öfter schlecht gefühlt, musste Pausen machen, ein Husten wurde nicht wirlich besser. Er hat dies zunächst auf Schlafmangel zurückgeführt, weil genau vor seiner Haustür ein Hochbansteig gebaut wurde. Da wurde nachts gearbeitet, wenn keine Strassenbahn fährt. Erst als noch Schwellungen am ganzen Körper dazukamen, er nichtmal mehr in seine Schuhe kam, ist er zum Arzt gegangen. Der hat ihn sofort ins KH eingewiesen, Herzprobleme und massive Wassereinlagerungen.

Er war zu dem Zeitpunkt in eine EEJ, den er mehrere Jahre sehr gerne gemacht hat. Dort hat er nur telefonisch bescheid gegeben, dass er ins KH muss, dem JC hat er nichts gesagt.

Im KH ist er dann ca 8,5 l Wasser losgeworden und er bekam einen Defi eingesetzt. Danach ging es ihm soweit gut, er konnte sogar wieder Radfahren. Der Hausarzt schrieb ihn noch 2 Wochen krank, damit er sich noch erwas erholen könnte, die AU bekan auch wider nur der EEJ Träger. EEJ lief dann eh aus.

Einige Wochen später hatte er wieder massive Wasseransammlungen und ging wieder ins KH. DIesmal über 11 l Wasser raus. Jetzt ist er wieder da, aber man hat ihm gesagt, dass das Herz nur noch 35 % Leistung bringt und das auch nicht mehr besser wird. er darf sich nicht belasten, auch nicht mehr Radfahren.

Das JC lässt ihn soweit zufrieden, er bekommt keine Einladungen oder so. Allerdings habe ich gestern erfahren, dasser schon jahrelang alle 6 Monate eine EGV zugeschickt bekommt, die er brav unterschreibt und zurückschickt. Er meint da steht "nur" drin, dass er weiter bereit ist, EEJ zu machen usw und sich eingliedern zu lassen.

Aktuell ist er nicht AU geschrieben, er meinte, wenn was vom JC kommt, kommt sofort ne AU.

Er ist im November 62 geworden.

Ich überlege jetzt, wie man am besten vorgeht.

Wenn er sich jetzt auf Dauer AU schreiben lässt, provoziert er eventuell nur, dass man ihn in Rente zwingt und er hat dann die Abzüge.

Wenn er jetzt selber EM Rente beantragt (Arbeiten kann er so keinesfalls mehr.), das kann dauern, bis das durch ist.

Wenn er jetzt ne Verschlecherungsantrag stellt, um auf 50 % zu kommen, geht das sicher schneller und er könnte mit 63 (ohne Abzüge) in Rente gehen. Das wäre der Weg, den ich gehen würde.

Wie seht ihr das?
 

Kerstin_K

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Danke.

Sag mal weisst Du, ob er mit dem Verschlechechterungsantrag warten muss, bis die Diagnose Herzinsuffizienz 6 Monate alt ist, ider könne wir das jetzt schon machen? Es ginge um nen Zeitunterscheid von 2 Monaten oder so, ich denke so lange würde es eh mindestens dauern, bis der Verschlechterungsantrag bearbeitet ist.
 

Muzel

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Wenn du einen niegelnagelneuen Bescheid über eine Erkrankung hast, kannst einen Verschlimmerungsantrag stellen. Dies, mit den 6 Monaten bedeutet doch nur, dass eine Erkrankung 6 Monate an gedauert haben muss um anerkennungsfähig zu sein. Eine Herzinsuffizienz ist eine dauerhafte Erkrankung.
 
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