AU-Verlängerung, wie lange denn noch?

Leser in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Hopefull

Standard Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Okt 2009
Beiträge
327
Bewertungen
14
Hallo,
mein Mann, der aufgrund einer Krebsbehandlung seit Januar in onkologischer Behandlung ist ( alle 14 Tage für 3 Tage Chemo) muß seither jeden Monat seine Arbeitsunfähigkeit!!!!! unglaublich, aber wahr durch Abgabe seiner AU -Bescheinigung (Verlängerung ) beim Amt klarstellen .....man müsse dem Arbeitsmarkt, selbst in seinem Zustand ja auch immer noch zur Verfügung stehen:confused:.

:biggrin:Darum suchen wir auf diesem Weg vorsorglich einen bereitwilligen Arbeitgeber, welcher bereid ist, einen 60-jährigen einzustellen, der allerdings aufgrund seines künstlichen Darmausganges nur zu DESSEN möglichen Arbeitszeiten, wöchendlich 10 Minuten, evtl. in der chemofreien Woche auch 11 Minuten, dann aber im DOWN-Zustand, also bitte keine Maschinenbedienung, also evtl. Heimarbeit, keine PC-Kenntnisse vorhanden, dieser Firma unter o.g. Bedingungen zur Verfügung stehen könnte.
Angebote bitte hier ans Forum zwecks Weiterleitung an uns.


Mittlerweile liegen der Arge also bereits fortlaufende AU -Bescheinigungen von Feb. bis Ende November vor. Das wird auch immer so weiter gehen, da mein Mann unheilbar krank ist, die Hausärztin packt sich ob dieser Tatsache regelmäßig an den Kopf.
Aber wenn die Folgebescheinigungen nicht kommen, klingelt`s Telefon und der liebe SB fragt gleich mal nach, warum.

Nach den ersten 4-Monats-Folgebescheinigungen meinte der SB , das würde sich nach einem 1/2 Jahr ändern...da käme irgend ein übergeordneter Amtsarzt ???? zu uns raus und der müsse dann entscheiden. Dem war bis heute nicht so .
Würde mein Mann durch diese Untersuchung sozusagen "kaputtgeschrieben", also eine endgültige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt werden, wodurch er dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen müßte. (sorry, wenn ich hier solche Fragen stellen muß, wir beiden waren bisdato lebenslang selbstständig )

Zwischenzeitig haben wir einen Antrag auf Pflegestufe gestellt, der bewilligt wurde (PS 1) was ich dem Amt aber noch nicht mitgeteilt habe, da ich erstens nicht weiß, ob ich das ohne Aufforderung machen muß/soll und
2.) ob ich dadurch Nachteile hätte.....ich bin ALGII -Antragsteller, mein Mann in der BG ....Nachteil in sofern als mein Mann, sollte er als endgültig arbeitsunfähig erklärt werden, also keine min.3Std. mehr arbeiten können, er dann meines Wissens auch keinen Anspruch mehr auf ALG II haben würde (greift hier nicht dann das Sozialgeld, er ist auch mittlerweile 6o Jahre)
Entstehen uns finanziele Nachteile, wenn dem so wäre?
Also besser weiter die AU -Bescheinigungen ausstellen lassen, bis das Amt selber dahinter kommt?
Ich habe vom MdK die Pflege für meinen Mann zugesprochen bekommen. Vorerst/bis heute brauchte ich mich noch nicht auf Arbeitssuche begeben und hab auch keine schlafenden Hunde wecken wollen. Könnte sich da etwas dran ändern, wenn mein Mann nicht mehr als BG -Mitglied zählt, (weil jetzt evtl. Solialgeldempfänger)
Oder muß ich durch diese NICHT-Mitteilung (Pflegefall ) mit Sanktionen rechnen?
Wer kann uns helfen, meine vielen Fragen zu beantworten? Ich will auch nichts falsch machen. Hab mich noch mit anderer Sache ( Kürzung der KdU ) auseinander zu setzen und will den Bogen nicht überspannen beim Amt.
Liebe Grüße
Hopefull
 

gelibeh

StarVIP Nutzergruppe
Mitglied seit
20 Jun 2005
Beiträge
23.649
Bewertungen
17.054
Bin selber an Krebs erkrankt und habe Chemo und Bestrahlung hinter mir.
Hab jeden Monat meine AU eingereicht, da arbeiten unmöglich ist. ich schaff auch keine Stunde am Tag. Ich bekommen allerdings in der Zwischenzeit Erwerbsminderungsrente und stocke mit Sozialhilfe auf.

Nach 6 Monaten AU können die einen zum Amtsarzt schicken, der die Erwerbsfähigkeit feststellt. Wenn Dein Mann nicht mehr erwerbsfähig ist und Euer Geld nicht reicht, würde er Geld vom Sozialamt bekommen. Von der Höhe her ist das genauso wie ALGII , es gelten aber andere Regeln in Bezug auf Vermögen.
Wenn Du ALGII beziehst, bleibt er als Sozialgeldempfänger in Deiner BG .

Edit: Im Prinzip ändert sich da nicht, nur dass der Regelsatz für Deinen Mann nicht mehr von der BA kommt, sondern von der Kommune
 

Hopefull

Standard Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Okt 2009
Beiträge
327
Bewertungen
14
Hallo Gelibeh für deine schnelle Antwort, die mich zunächst mal etwas beruhigt hat.
....also sammeln wir mal munter weiter unsere Folgebescheinigungen.
Als LEIDENSGENOSSE weißt du ja wovon ich spreche....verstehe wer will.
Übrigens wurden bei uns auch beide Anträge auf Rente abgelehnt, sowohl EU-Rente als auch Schwerbehinderung.....soviel dazu....aber ob nun die Arge zahlt oder das Rentenamt bleibt für uns letztendlich ja das selbe.

Sollte ich denn nun der Arge unseren Pflegefall mitteilen oder alles erst einmal so weiterlaufen lassen?

was meinst du?
lg
Hopefull
 

Mario Nette

StarVIP Nutzergruppe
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.315
Bewertungen
848
Wenn du pflegst, solltest du das schon mitteilen. Stelle dir mal vor, die ARGE verdonnert dich zu einer Vollzeitmaßnahme - was machst du dann? Männe nicht pflegen?

Mario Nette
 

Hopefull

Standard Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Okt 2009
Beiträge
327
Bewertungen
14
Mich würde interessieren, mit welcher Begründung die EM Rente abgelehnt wurde?
Seid ihr nicht in den Widerspruch gegangen?
Vielleicht solltet ihr euch mal an den VDK wenden.

Er, jahrelange eigene Selbstständigkeit, danach als Aushilfe in meinem Betrieb angemeldet, aus Einsparungsgünden ab 2002 als Aushilfe abgemeldet, aber nicht arbeitslos gemeldet, sondern ehrenamtlich weiter bei mir tätig gewesen, parallel Hausmann. Durch die NICHT Arbeitslosmeldung fehlen 79 Monate Pflichtbeiträge ....keine Chance....eigene DOOFHEIT und EHRLICHKEIT werden immer bestraft, wie wir heute wissen.

Mitglied beim VdK sind wir seither auch schon, aber auch die bestätigen.......da kommen Sie nicht mit durch......wenn dann 79 Monate fehlen.....wir haben diesbezüglich schon sämtliche Foren durch und jetzt resigniert. Wir sind halt ein ganz außergewöhnlicher Fall, wo sich so recht keiner mit auskennt und die Zeit und Kraft, das anwaltlich durchboxen zu lassen, haben wir auch nicht mehr.......wie schon geschrieben....wir wollen nur noch die letzte, uns verbleibende Zeit, in einer bescheidenen Lebensweise genießen und darauf hoffen, dass uns diese Hilfe nunmehr weiterhin von der Arge zu teil wird.
Das war`s dann....da will man dem Staat nicht zur Last fallen, sorgt Jahrzehnte lang für sich selbst, muß wegen dieser sch....ß Krankheit alles aufgeben, sich diskriminieren lassen, betteln und um sein Recht kämpfen ( wir auch noch um das Leben meines Mannes) .......wir wurden doppelt bestraft.
Hopefull
 

Hopefull

Standard Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Okt 2009
Beiträge
327
Bewertungen
14
Wenn du pflegst, solltest du das schon mitteilen. Stelle dir mal vor, die ARGE verdonnert dich zu einer Vollzeitmaßnahme - was machst du dann? Männe nicht pflegen?

Mario Nette
@ Mario Nette ( super Aliasname übrigens)....wir sind ja eigentlich alle nur Marionetten beim AMT,.....wenn wir uns dann nicht versuchen, zu wehren .....


Die Vertretung meines SB hat mir seinerzeit selbst den Tipp gegeben mit der Pflege,
dieses bei der "Bestandsaufnahme" auch so festgehalten,..... hat mich noch bei meinem Besuch ....SB war in Urlaub....darauf hingewiesen, dass ich es lediglich protokollieren müsse......was ich ja Dank des MdK inzwischen auch kann...
Also theoretisch ( praktisch könnte das natürlich auch anders aussehen) müßte dieser SB im Bilde sein.....aber ich werde es ihm sicherheitshalber dann wohl besser doch noch mal via Telefon mitteilen.
Dank dir für deine Mithilfe, auch schon zu meiner anderen Thematik, hier im Forum
lg Hopefull
 

gelibeh

StarVIP Nutzergruppe
Mitglied seit
20 Jun 2005
Beiträge
23.649
Bewertungen
17.054
Mit der Schwerbehinderung würd ich noch mal nachhaken, kann doch nicht sein, dass es da nichts gibt. Kann man ja neu beantragen.
Alles Gute für Deinen Mann.

Off Topic:
Bei mir ist im Moment kein Krebs in der Tomo zu sehen. Hoffe, das bleibt so. Hab schon genug Probleme mit den Strahlenschäden.(Kopf/Mundbereich)
 

Mario Nette

StarVIP Nutzergruppe
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.315
Bewertungen
848
Damals hast du dem Amt zwar mitgeteilt, dass du pflegst. Ich nehme aber an, dass damals die Pflegestufe noch nicht anerkannt war und somit die rechtliche Absicherung deines Status als Pflegeperson nicht gegeben war. Das ist ja jetzt mit der Zuerkennung der Pflegestufe geschehen.

Befürchtest du einen Nachteil der Meldung an die ARGE und wenn ja, welchen?

Mario Nette (ohne Anna Koluth :biggrin:)
 

Hopefull

Standard Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Okt 2009
Beiträge
327
Bewertungen
14
Damals hast du dem Amt zwar mitgeteilt, dass du pflegst. Ich nehme aber an, dass damals die Pflegestufe noch nicht anerkannt war und somit die rechtliche Absicherung deines Status als Pflegeperson nicht gegeben war. Das ist ja jetzt mit der Zuerkennung der Pflegestufe geschehen.

Befürchtest du einen Nachteil der Meldung an die ARGE und wenn ja, welchen?

Mario Nette (ohne Anna Koluth :biggrin:)

Hallo Mario Nette,
das weiß ich ja eben nicht, ob ich etwas zu befürchten
hätte.
Wenn die Rechtslage so aussieht, dass ich durch die Pflegebestätigung des MdK , meiner Arbeitssuche nicht nachkommen muß, ist ja alles okey,
denn parallel arbeiten und pflegen ist nicht möglich,(ich denke, dass das meine Befürchtung ist.) da sich bei uns die Pflege zeitlich nicht festlegen läßt. Ich muß halt rund um die Uhr zur Verfügung stehen,..... (wenngleich das natürlich so nicht aus dem Pflegebericht hervorgeht.....da gibt`s ja lediglich minutiöse zeitliche Festlegungen.)....
 

catwoman666666

1. VIP Nutzergruppe
Mitglied seit
4 Apr 2007
Beiträge
1.641
Bewertungen
153
Steinigt mich bitte nicht, ich weiß, daß der tatsächliche Pflegeaufwand sehr viel höher ist, als der MD vorgibt, nur interessiert das weder die Pflegekassen, Krankenkassen und erst recht nicht die ARGE . Pflegestufe 1 heißt min. 90 Min. bis unter drei Stunden Pflege pro Tag, und damit mußt du mind. halbtags dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
 

Hopefull

Standard Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Okt 2009
Beiträge
327
Bewertungen
14
Steinigt mich bitte nicht, ich weiß, daß der tatsächliche Pflegeaufwand sehr viel höher ist, als der MD vorgibt, nur interessiert das weder die Pflegekassen, Krankenkassen und erst recht nicht die ARGE . Pflegestufe 1 heißt min. 90 Min. bis unter drei Stunden Pflege pro Tag, und damit mußt du mind. halbtags dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

@ Catwoman,
nein wir werden unsere lieben Helfer niemals steinigen. Sind ja eher dankbar für jeden Tipp, allerdings wird es bei vielen unterschiedlichen Meinungen auch immer schwieriger zu entscheiden, wer denn letztenendes richtig liegt mit seiner Meinung/ Empfehlung.
Hab mir gerade mal wieder die seinerzeit mitgegebene Broschüre SGBII BfA vom Amt rausgesucht,

(eigendlich müßte ich die schon fast auswendig können)

da steht unter Punkt 3.6 Welche Arbeit ist Ihnen zumutbar?

Als Empfänger von.....sind Sie verplichtet jede Arbeit anzunehmen.....
davon gibt es Ausnahmen, nämlich dann.......

u.a. >>>>>>>> WENN DIE PFLEGE EINES ANGEHÖRIGEN SICH NICHT MIT DER AUSÜBUNG EINER ARBEIT VEREINBAREN LÄSST UND DIE PFLEGE NICHT AUF ANDERE WEISE SICHERGESTELLT WERDEN KANN<<<<<<<
und weiter unten
>>>>>>GRUNDSÄTZLICH MÜSSEN IHRE PERSÖNLICHEN INTERESSEN GEGENÜBER DEN INTERESSEN DER ALLGEMEINHEIT ZURÜCKSTEHEN.... ( volles Verständnis, schließlich soll niemand für mich zur Kasse gebeten werden)........SOFERN NICHT EINE DER GENANNTEN AUSNAHMEN VORLIEGT<<<<<<

Und darauf werde ich mich beziehen!!!!!!für den Fall der Fälle.

Diese Broschüre ist nämlich genau für uns doofen Bürger geschrieben, daran sollen wir uns doch halten und darum hat man uns sie ja auch beigelegt....zum "Schlaumachen"
und als mitwirkender braver Bürger habe ich meine Lesepflicht erfüllt, durch`s Lesen habe ich mich schlau gemacht, informiert halt.
Durch mein fleißiges Lesen habe ich die Richtlinien kennengelernt
und daran m u s s ich mich doch halten, nicht wahr liebe Arge ?

.....wenn ich denen das so rüber bringe, bin ich jetzt schon gespannt, wie die reagieren.
Also laß sie kommen....Im Zweifel mache ich einen auf DOOF (s.o), lass mir vorher noch "geistige Umnachtung" attestieren und kann mich immer noch auf "Meine Broschüre" berufen.

.....auf in den Kampf!!!!!! (der Kampf gegen den Krebs ist weitaus schwieriger und daraus haben wir viel gelernt, vor allem, dass es noch schwieriger mit dem Leben wird, wenn man
a r m und s c h w e r k r a n k ist.
C`ai la vie
Hopefull
 

Mario Nette

StarVIP Nutzergruppe
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.315
Bewertungen
848
Das in der Broschüre sind Spitzfindigkeiten. Besonders auf folgende sprachliche Gemeinheit möchte ich hinweisen: "[...] wenn die Pflege eines Angehörigen sich nicht mit der Ausübung einer Arbeit vereinbaren lässt." - das meint, wenn eine konkrete Arbeit nicht zu vereinbaren ist. Es meint hingegen nicht, dass gar keine Arbeit mehr vereinbar ist.

Hart aber direkt: Du kannst es dir abschminken, dass sie dich in Ruhe lassen werden. Nicht bei Pflegestufe I. Zu überlegen ist, ob der Aufwand so hoch ist, dass auch Pflegestufe II infrage käme.

Der Bezug auf die Broschüre wird dir nichts bringen. Broschüren sind nicht so hart rechtsverbindlich wie Gesetze.
.....wenn ich denen das so rüber bringe, bin ich jetzt schon gespannt, wie die reagieren.
Also laß sie kommen....Im Zweifel mache ich einen auf DOOF (s.o), lass mir vorher noch "geistige Umnachtung" attestieren und kann mich immer noch auf "Meine Broschüre" berufen.
Derartige Harakiri-Aktionen sind nicht zielführend (eher das Gegenteil).

edit: Du solltest folgendes Dokument studieren: Fachliche Hinweise zum § 10 SGB II (PDF)

Mario Nette

P.S.: Jehova!
 

Hopefull

Standard Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Okt 2009
Beiträge
327
Bewertungen
14
Das in der Broschüre sind Spitzfindigkeiten. Besonders auf folgende sprachliche Gemeinheit möchte ich hinweisen: "[...] wenn die Pflege eines Angehörigen sich nicht mit der Ausübung einer Arbeit vereinbaren lässt." - das meint, wenn eine konkrete Arbeit nicht zu vereinbaren ist. Es meint hingegen nicht, dass gar keine Arbeit mehr vereinbar ist.


Der Bezug auf die Broschüre wird dir nichts bringen. Broschüren sind nicht so hart rechtsverbindlich wie Gesetze.
edit: Du solltest folgendes Dokument studieren: Fachliche Hinweise zum § 10 SGB II (PDF)

Mario Nette

P.S.: Jehova!

Hallo Mario Nette,
mein von dir zitierter Satz ist auch eher der Ironie entsprungen, glaub mir, ich weiß sehr wohl, wie ich mich dort zu verhalten habe....schließlich brauche i c h die Arge und nicht umgekehrt.
Aber trotzdem Danke für den Hinweis.
Im Hinblick auf deinen Link, den ich mir soeben ausgedruckt habe muß ich anmerken, dass ich genau diesen § zitiert hatte....nur ist er in dieser Version unter § 10 Abs.1 Punkt 4 aufgeführt. Der Modus ist jedoch der gleiche....HALT....DANKE....Hier ist es anders zu verstehen....noch besser

Hier heißt es wörtlich:§ 10 Zumutbarkeit (1)

4...... die Ausführung D E R ( nicht e i n e r) Arbeit mit der Pflege eines Angehörigen......

Danke ich werde mich an den Gesetzestext halten, nicht an die Broschüre.

Es lebe der feine Unterschied.
 

Mario Nette

StarVIP Nutzergruppe
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.315
Bewertungen
848
"Dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass die Ausübung der Arbeit mit der Pflege eines Angehörigen nicht vereinbar wäre und die Pflege nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann" - ob nun "einer" oder "der", ich denke, dass es jeweils nur für eine konkrete Arbeit(sstelle) gilt und nicht für den Umstand des Arbeitens an sich.

Mario Nette
 

Hopefull

Standard Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Okt 2009
Beiträge
327
Bewertungen
14
"Dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass die Ausübung der Arbeit mit der Pflege eines Angehörigen nicht vereinbar wäre und die Pflege nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann" - ob nun "einer" oder "der", ich denke, dass es jeweils nur für eine konkrete Arbeit(sstelle) gilt und nicht für den Umstand des Arbeitens an sich.

Mario Nette

.....WAS DAS NUN Deinerseits AUCH WIEDER HEISSEN MAG UND AUSDRÜCKEN SOLL, das verstehst wahrscheinlich nur du selbst

Für mich ist jedenfalls klar

ich will mich nicht davor drücken, mit 52 eine Arbeit anzunehmen, aber sie muß sich mit der Pfege meines Mannes vereinbaren lassen,..... ich/wir habe/n jahrzehntelang Einzelhandelsgeschäfte betrieben, die letzten Endes auf Grund einer beschissenen Krankheit aufgegeben werden mußten, glaub mir , wir hätten lieber bis ans Ende der Zeit gesund weiter gemacht , als krank von der ARGE abhängig zu werden.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten