AU und dann arbeitslos, man sollte AU bleiben, dann mehr Geld von Krankenkasse als von ALGI Amt (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Koma47

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Hallo,
vielleicht noch mal mit der Bitte eine Meinung zu schreiben
Dieses meine ich eben von der Unabhängigen Patientenberatung der Krankenkasse (UPD) verstanden zu haben.

Ich könnte zum 18. Dez. 2018 AU geschrieben werden.
Mein Arbeitsverhätnis endet dann zum 31.12.18.
Ich würde wenn ich durchgehend/solange AU wäre Krankengeld bezogen auf die Höhe meines letzten Gehaltes erhalten. (mehr als ALGI Geld)

Die Krankenkasse würde mich dann eilig zur ReHa abschieben wollen (Antrag muss wohl innerhalb 10 Wochen gestellt werden) .
Ergebnis der ReHa dann wohl erwerbsfähig oder erwerbsunfähig und dann ab zur Rentenversicherung für die wohl das Ergebnis der ReHa wohl auch bindend wäre.

Gruss

PS: Unabhängigen Patientenberatung der Krankenkasse (UPD) anonym und kostenlos 0800 011 77 25
 

Kerstin_K

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Die Aussage bezüglich KG stimmt, aber der Abschlussbericht der Reha ist fuer die DRV nicht bindend.
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Koma47

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Hi,
man arbeitet und bezieht Krankengeld, wird ALGI und bezieht weiterhin Krankengeld.
Krankenkasse zwingt einen zur Reha.
Da wird festgestellt erwerbsgemindert.
Und dann kommt RV an und sagt das interessiert mich nicht?
Man sitzt also zwischen zwei Stühlen.

Die Dame heute von Telefon sagte unmissverständlich das wenn von Kasse nach ReHa man NICHT zwischen zwei Stühlen sitzt weil die sich immer im Ergebnis abstimmen müssen so das kein "Loch".

Oder wie soll das funktionieren.

Gruss
 

Kerstin_K

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Der éntlassungsbericht ist nur ein Baustein. Das geht alles zum sozialmedizinischen Dienst der DRV, éntlassungsbericht, Befundberichte, Gutachten. Dort fällt dann die Entscheidung. Dann bewilligt die DRV Erwerbsminderungsrente oder auch nicht.
Das ist dann fuer alle bindend. Ein Loch gibt es nicht, aber man muss arbeitsfaehig und erwerbsfähig unterscheiden.
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Koma47

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Hallo,
wo bekomme ich Informationen, Beratung oder was kostet anwaltliche Hilfe damit alles so läuft wie es richtig ist:)
Gruss
 

Doppeloma

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Hallo Koma47,

Du möchtest Meinungen zu dem was du verstanden hast, bei einer unverbindlichen Auskunft einer Beratungsstelle ... die (vermutlich) auf sehr wenigen Informationen deinerseits beruht haben könnte ...

Dieses meine ich eben von der Unabhängigen Patientenberatung der Krankenkasse (UPD) verstanden zu haben.
Ich könnte zum 18. Dez. 2018 AU geschrieben werden.
Das "könnte" sein, wenn du denn krank bist "zum 18.12." und dir ein Arzt das bescheinigt.

Mein Arbeitsverhätnis endet dann zum 31.12.18.
Das macht zwar oft krank aber nicht unbedingt "dauerhaft" oder wenigstens langfristig.

Ich würde wenn ich durchgehend/solange AU wäre Krankengeld bezogen auf die Höhe meines letzten Gehaltes erhalten. (mehr als ALGI Geld)
Soweit ist das richtig aber die KK wird natürlich auch schnell erfahren, dass du arbeitslos geworden bist, wenn der AG dich aus der Krankenversicherung abmeldet wegen Ende des Arbeitsvertrages.

Das wird spätestens im Januar passieren, dann wird man nichts unversucht lassen, dich an die AfA zur Arbeitsvermittlung "abschieben" zu können.

Die Krankenkasse würde mich dann eilig zur ReHa abschieben wollen (Antrag muss wohl innerhalb 10 Wochen gestellt werden) .
Das ist dann die geeignete (und sehr beliebte) Methode dafür, da muss man allerdings nicht mal arbeitslos für sein, die KK will ja nur "helfen" schnell wieder gesund (und Arbeits-FÄHIG) zu werden.

Dafür bescheinigt der MDK (der KK) auch gerne, dass deine Erwerbsfähigkeit (durch die aktuelle Erkrankung) schon schwer beeinträchtigt ist.
Ja, du hast 10 Wochen Zeit für diesen Antrag, jedenfalls wenn du schlau bist und das NICHT (wie gewünscht von der KK) über die KK-Tische laufen lässt, sondern den Antrag (kurz vor Ablauf dieser 10 Wochen) direkt an die DRV stellst.

Die KK wird dich bis dahin aber "penetrant" (telefonisch und / oder schriftlich) um Eile und die Einwilligung (vielleicht besser bekannt als Schweigepflicht-Entbindung) für den späteren Reha-Bericht bitten ...

Zunächst mal interessiert es die KK dann, ob du als "Arbeits-FÄHIG" aus der Reha entlassen wirst, dann kann man dich direkt an die AfA verweisen.
Dein Arzt könnte dich zwar trotzdem weiter AU schreiben aber in der Regel möchten die dann auch keinen Ärger mit KK und MDK haben ...

Ergebnis der ReHa dann wohl erwerbsfähig oder erwerbsunfähig und dann ab zur Rentenversicherung für die wohl das Ergebnis der ReHa wohl auch bindend wäre.
Die Reha-Kliniken werden von der DRV bezahlt und betrieben und das ganz sicher nicht, um schnell als "Erwerbsgemindert" zu entlassen, damit dann (eventuell) eine EM-Rente gezahlt werden müsste.

Die letzte Entscheidung darüber würde immer noch bei der DRV liegen, die ist nicht daran interessiert schnell EM-Renten zu zahlen und so haben die Reha-Kliniken vorrangig die Aufgabe erfolgreich deine "volle Erwerbsfähigkeit" wieder herzustellen, wenigstens für den "allgemeinen Arbeitsmarkt".

Wenn das nicht direkt möglich ist kann man dich gerne noch weiter für Arbeits-UNFÄHIG halten (und entsprechend entlassen) aber nur bis du wieder komplett gesund sein wirst (durch empfohlene Behandlung A / B / C) und wieder arbeiten gehen könntest.

Dann müsste die KK zunächst weiter Krankengeld zahlen (und versucht weiter den Reha-Bericht zu bekommen), bis du wieder (für die AfA) vermittlungsfähig sein wirst ... eine Berentung erfolgt deswegen noch lange nicht ... :icon_evil:

Die UPD gibt es schon lange und die sind auch mal sehr hilfreich wenn die KK unberechtigt das Krankengeld einstellen möchte (oder es schon getan hat) ... mit den Entscheidungen in DRV-Reha-Kliniken und direkt bei der DRV haben die allerdings gar nichts zu tun ... :icon_evil:

Es ist also nicht unbedingt was sehr "Neues", was du hier mitteilst und diskutieren möchtest, es gibt schon sehr viele Themen und Beiträge dazu, was so läuft wenn man zum Ende eines Arbeitsvertrages noch AU geschrieben wird, um möglichst lange (das höhere) Krankengeld statt ALGI zu beziehen ...

Die KK sind nicht "doof" und wissen sich dagegen auch mit teilweise unfairen Mitteln inzwischen sehr gut zu wehren.

wo bekomme ich Informationen, Beratung oder was kostet anwaltliche Hilfe damit alles so läuft wie es richtig ist:)
Hier im Forum und noch ist es kostenfrei, es gibt doch noch gar nichts was "nicht richtig ist" ... :idea:

MfG Doppeloma
 
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Koma47

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Hallo,
das Problem ist das es eben alles für mich kompliziert ist und ich aus den Beiträgen/Diskussionen kein sicheres Konzept zusammen bekomme. Ich habe immer nur Einzelpunkte wo ich sehe das die mich "über den Tisch" ziehen wollen.

Meine Fachärztin wird bei der nächsten Woche entscheiden ob ich AU bin. Ich hatte diese Prüfung bereits mit ihr besprochen. Kann sehr wahrscheinlich so sein.

Bei ALGI bin ich seit fünf Monaten angekündigt und habe noch mal Anfang Oktober angemeldet, Antrag auf Geld diese Woche bei Termin abgesprochen, war seht nett die Frau, aber auch Diskussionen über Kreuze die ich zu machen hätte, sonst keine Bewilligung für Geld, bis Vorgesetzter kam und nach 30 min ich da keine Kreuze machen musste.

Mit der Fachbetreuerin Arbeitsamt habe ich vorher vereinbart das ich Anfang Januar einen Bildungsgutschein bekomme. Von evtl. AU habe ich da noch nicht erzählt.

AU meint meine Fachärztin sehr wahrscheinlich bei dem Termin auszustellen.
Antrag auf Rente sieht meine Fachärtztin das Problem das RV meint ich könne dann evtl noch "Tüten" kleben und dann keine Rente. (für mich würde das erst mal ALGI bedeuten.)

Und dann noch dieses und jenes, usw. Deswegen meine Frage wie verbindlich und sicher und was es evtl. noch gibt das nichts schief geht.

PS: ALGI gibt ich auch noch was, da gibt es jetzt was weswegen bei Freistellung nur noch vorläufig bezahlt wird bis das BSG in ein paar Monaten die Begründung geliefert wird und das ALGI Behörder entscheidet was zu tun ist. Evtl. muss man dann was zurückzahlen.

Gruss.
 
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