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"Atypische Beschäftigungsformen........."

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edy

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#1
a) 32 Prozent arbeiten in “atypischen Beschäftigungsformen”

„Rund 10,5 Millionen Menschen in Deutschland arbeiteten im Jahr 2008 in
sogenannten atypischen Beschäftigungsformen; das entspricht einer Quote
von 32,4 Prozent der Erwerbstätigen. Das geht aus der Antwort der
Bundesregierung (16/13991) auf eine Kleine Anfrage (16/13907) der Fraktion
Die Linke hervor, in der sich diese nach dem Stand der
Jugendarbeitslosigkeit in der Bundesrepublik erkundigt hatte. Unter
Bezugnahme von Daten des Statistischen Bundesamtes teilt die Regierung
ferner mit, dass 1,2 Millionen Beschäftigte dieser Gruppe unter 25 Jahre
alt waren. Davon wiederum waren 436.000 im Alter von 15 bis 19 Jahren und
fast 800.000 im Alter von 20 bis 25 Jahren. Zu ”atypischen
Beschäftigungsverhältnissen“ zählt das Statistische Bundesamt Zeitarbeit,
Teilzeitbeschäftigungen, geringfügige sowie befristete Beschäftigungen…“
Bundestagsmeldung vom 22.09.2009
Deutscher Bundestag: 32 Prozent arbeiten in "atypischen Beschäftigungsformen"

b) Datenbank Atypische Beschäftigung. Landkarte der Leiharbeit: Neue
WSI-Datenbank zeigt Daten für jeden Land- und Stadtkreis

„Leiharbeit ist in den kreisfreien Städten und Landkreisen Deutschlands
sehr unterschiedlich verbreitet. In einigen ländlichen Regionen gibt es
sie kaum. In mehr als 30 Städten waren hingegen im Juni 2008 zwischen fünf
und zwölf Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten davon
betroffen. Damit spielte die Leiharbeit auf verschiedenen regionalen
Arbeitsmärkten kurz vor der Wirtschaftskrise eine weitaus größere Rolle,
als bundesweite Durchschnittszahlen vermuten lassen. Das macht eine neue
Datenbank des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in
der Hans-Böckler-Stiftung deutlich, die am heutigen Donnerstag frei
geschaltet wird…“ Pressemitteilung vom 17.09.2009
Hans-Böckler-Stiftung   

Siehe die Regionale Datenbank "Atypische Beschäftigung"
Hans-Böckler-Stiftung   
 

Mario Nette

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#2
Hinzukommen dürften bei einer Auswertung für 2009 Kurzarbeit, AGH mit MAE und AGH in der Entgeltvariante. Jedenfalls meiner Meinung nach. Praktikanten sollte man auch aufnehmen. Und Leute, die im Knast arbeiten.

Mario Nette
 

galadriel

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#3
Wenn ich die Zahlen in unserem Kreis anschaue, vorallem die Voll- und Teilzeitbeschäftigtenzahlen, gibt das zu denken.
Sehr hoch ist der Frauenanteil bei atypischen Beschäftigungen.
Trotz "Aufschwung" haben die sozialvers.pflichtigen Arbeitsplätze abgenommen, beständig.

Danke für`n Link.
 

galadriel

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#5
Die bestehenden Hartz-Reformen sollten dagegen unangetastet bleiben. «Die Arbeitsmarktreformen waren segensreich, wie die deutliche Verbesserung der Arbeitsmarktsituation zwischen 2005 und 2008 gezeigt hat. Sie haben den letzten Aufschwung am Arbeitsmarkt mitgetragen und werden auch den nächsten Aufschwung beschäftigungsfreundlicher gestalten», betonen Möller und Walwei.



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