Attest offenlegen der Erkrankungen?

SaschaSBO

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Hallo, Moin Moin,

ich wurde mal wieder zu vom Jobcenter eingeladen.
der letzte Termin war gerade erst vier Monate her.

Vorgeschichte: Meine Tochter lebt mir zusammen. (Alleinerziehender).
Z-zt. läuft ein gerichtliches Verfahren wegen des Rentenantrages.
So, das Jobcenter weiß bescheid. Aber ich bekomme weiter immer Termine diese Dauer 1-2 Minuten. Und jedes Mal möchte der SB ein schriftliches Attest von meiner Ärztin. Die besagt: das Ich weiterhin arbeitsunfähig bis auf Weiteres. Ein Ende der Arbeitsunfähigkeit ist zurzeit noch nicht absehbar. So jetzt muss ich für die Bescheinigung fünf Euronen bezahlen (was auch völlig in Ordnung ist).

Das Geld wird vom Jobcenter nicht erstattet. (Schreiben in der Anlage)
Im Juni bin ich aus den chronischen Erkrankungen der letzten Jahre in eine schwere Depression gerutscht (auch das, was ich als Kind erleben musste, kam hoch)
Das Jobcenter habe ich informiert das Ich ins Krankhaus müsste mehr aber auch nicht.
Laut Anschreiben heute vom Jobcenter: Soll ich belegen, bis wann ich dort Stationäre war und ob ich weiterhin arbeitsunfähig bin.

So nun hatte ich ja schon von meiner Ärztin ein Attest bekommen in April. Also war ich in der Zeit und aktuell immer noch nicht arbeitsfähig.
Leider war ich nur 2 Wochen dort, da die Unterbringung meiner Tochter nicht mehr sichergestellt/Vorsorge war. Ich könnte die Therapie wieder vorsetzen, wenn die Vorsorge sichergestellt ist.
Zurzeit bin jetzt wieder in einer ambulanten Therapie, die aber nicht alles abklopfen können, leider bekommt man nur alle zwei Wochen einen Termin. Mehr würde auch nicht gehen da die Fahrkosten jedes Mal 13 Euro kosten.
Diese alle setzt mich unter Druck, ich kann gerade noch die alltäglichen Sachen erledigen.
Da ich auch ängst habe aufgrund meiner Krampfanfälle Epilepsie die ich seid ca. vor einem Jahr bekommen habe umzufallen.

So, nun möchte ich aber nicht, dass das Jobcenter weiß, in welcher Behandlung ich mich befand. Muss ich jetzt alles offenlegen, das wann wie und warum und weshalb?

Ich bin jetzt auch nicht mehr gewählt, diese 5 Euro für das Attest, was verlangt wurde, auf Zukommen. Denn wer die Musik spielt, zahlt auch.


Liebe Grüße

Sascha
 

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Warum lässt Du Dir nicht einfach eine AU geben? Die kostet nichts und die legst Du dem JC vor. Warum der Aufwand mit dem Attest? Davon abgesehen, dass die die Kosten übernehmen würde. Aber ich würde denen gar nicht zuviel Info liefern. AU und fertig aus.
 

SaschaSBO

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Warum lässt Du Dir nicht einfach eine AU geben? Die kostet nichts und die legst Du dem JC vor. Warum der Aufwand mit dem Attest? Davon abgesehen, dass die die Kosten übernehmen würde. Aber ich würde denen gar nicht zuviel Info liefern. AU und fertig aus.
Im Anschreiben verlangt das Jobcenter eine schriftliches Attest..Auf dem Attest steht ja nur, das ich nicht arbeitsfähig bin. Mehr nicht...
 

Caso

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Ein Ende der Arbeitsunfähigkeit ist zurzeit noch nicht absehbar. So jetzt muss ich für die Bescheinigung fünf Euronen bezahlen (was auch völlig in Ordnung ist).
1. Die 5,36 für eine Bescheinigung vom Arzt, daß du nicht fähig bist, einen (diesen) Behördentermin wahrzunehmen, bezahlt das JC, wenn es eine solche Bescheinigung verlangt.
Dein Antrag für Kostenerstattung aus dem Vermittlungsbudget war leider einfach nur ein falscher Antrag.
Wenn dein JC also von dir solch Wege-Unfähigkeits-Bescheinigung verlangt, außer der normalen AU---dann bezahlt es auch die 5,36.

2. Du kannst doch belegen, von wann bis wann du stationär im KH warst---mehr ist nicht nötig.

3. Falls du eine AU-Bescheinigung wegen der ambulanten Therapie hast---diese dem JC schicken.

4. Nein, du mußt NICHTS offenlegen zu deiner Therapie. Gar nichts. Das JC braucht nur die AU-Bescheinigung/Krankenschein und evtl. das 5,36-Ding.
 

Anna B.

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eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung deines Arztes ist ein solches Attest...

der beh. Arzt soll eine AU-Bescheinigung ausstellen...

die 1. Bescheinigung, ohne Diagnosen, geht an das JC und die 2. Bescheinigung..mit ICD-Schlüssel (Diagnose) geht an die Krankenkasse...

unbedingt auch bei der KK einreichen....

denn...

das JC hat die Möglichkeit, bei "berechtigten Zweifeln an der AU" die KK einzuschalten und aufzufordern, eine Begutachtung durch den Med. Dienst der KK durchführen zu lassen.....in dem dazugehörenden Fragebogen ist für die KK auch eine Frage von wichtiger Bedeutung: liegen der KK AU-Nachweise vor...

wenn du die bei der KK nciht eingereicht hast, dann antwortet die KK auf die Frage: nein, uns liegt nichts vor und dann hast du keinerlei Nachweis über eine AU, das JC wird dann keine AU mehr anerkennen...

wenn die was zu deiner Leistungsfähigkeit wissen wollen, müssen sie eh eine Begutachtung durch den ÄD der Afa durchführen lassen..

also..lass dich nicht schikanieren, ab sofort nur noch AU-Nachweise...
 

gelibeh

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Und Fahrkosten zur Therapie sollte auch vom JC bezahlt werden und zwar als Mehrbedarf nach §21 SGBII. Die Krankenkasse dürfte die Übernahme ja abgelehnt haben, oder?
 

SaschaSBO

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Hallo, lieben Dank

für eure schnellen und guten Antworten. Habe gerade mit meiner Ärztin gesprochen. Die findet das Verhalten vom Jobcenter unmöglich und sie zieht mich jetzt außer gefacht.
Ich werde jetzt weiter arbeitsunfähig geschrieben. Auch werde ich den genannten Meldetermin aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen und der Spaß kostet 5,36€

Jetzt geht es mir etwas besser..


Lg Sascha
 

SaschaSBO

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Und Fahrkosten zur Therapie sollte auch vom JC bezahlt werden und zwar als Mehrbedarf nach §21 SGBII. Die Krankenkasse dürfte die Übernahme ja abgelehnt haben, oder?
Die Krankenkasse zahlt nicht, weil sie es nicht müssen.
Verkehr 6,30% 24,63 € ist doch im Regelsatz vorhanden. Für zwei mal im Monat
 
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