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Attest für nicht rehafähig

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Gast
Hallo ich komme gleich auf dem Punkt ich war jetzt bei zwei Psychiatern und keiner will mir ein Attest schreiben das ich nicht rehafähig bin.Ich habe folgende Erkrankungen Panikstörung mit Alkoholmißbrauch mit Abhängigkeit und Agoraphobie ,Vermeidungsverhalten. Wo bekomme ich so ein attest her ich Brauch es so dringend Gruß christof
 

Martin Behrsing

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Warum soll das nicht Rehafähig sein? Es kann sein, dass Du dir das nicht zutraust oder nicht dran glaubst. Aber grundsätzlich gibt es bei den von dir beschriebenen Symptomen kein Ausschluss.

Hier bei uns jedenfall bekommst Du leider kein Attest (sind halt keine Ärzte) und ich kann dir auch nicht sagen, wo man so etwas herbekommt.
Hallo ich komme gleich auf dem Punkt ich war jetzt bei zwei Psychiatern und keiner will mir ein Attest schreiben das ich nicht rehafähig bin.Ich habe folgende Erkrankungen Panikstörung mit Alkoholmißbrauch mit Abhängigkeit und Agoraphobie ,Vermeidungsverhalten. Wo bekomme ich so ein attest her ich Brauch es so dringend Gruß christof
 

penelope

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Morgen Griese 77

darf ich fragen, was du damit erreichen willst, hast du Angst vor einer Reha:confused:
 

penelope

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wenn ich erhlich bin, habe ich das auch, aber trotzdem möchte ich das durchziehen, und bekomme sie in Moment aber nicht.

sieh es doch mal so, eine Reha gibt auch dir ein bißchen Lebensfreude zurück, mensch Griese 77 zieh es durch:icon_smile:
 

gelibeh

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sieh es doch mal so, eine Reha gibt auch dir ein bißchen Lebensfreude zurück, mensch Griese 77 zieh es durch
seh ich ähnlich. Bin selber Alkoholikerin und habe 1996 eine 4 monatige Reha gemacht. Das hat mir sehr gut getan. Natürlich hatte ich auch Angst davor, aber so in der Abhängigkeit weiterleben wollte ich nicht.
 
E

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Gast
Bist du zur Zeit in einer Therapie?

Eine Reha bringt ganz viel Veränderung. Der Ortswechsel, die vielen fremden Menschen, das fremde Zimmer usw. Das kann bestehende Ängste extrem verstärken. Und das ist ja nicht Sinn der Übung. Es bringt einem nichts, wenn man panisch in seinem Zimmer hockt, das man nichtmal als seinen Rückzugsort einordnen kann. Essen mit 100 anderen, Sport mit 20 anderen usw. Bringt alles nichts, wenn man von einer Panikattacke in die nächste fällt.

Wenn du grad in Therapie bist, dann red doch mal mit dem Therapeuten. Eine Unterbrechung einer erfolgreichen oder zumindest stabilen Therapieeinheit wird er sicher nicht befürworten. Er kann dann nämlich wieder ganz von vorn anfangen.
 
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Gast
Bist du zur Zeit in einer Therapie?

Eine Reha bringt ganz viel Veränderung. Der Ortswechsel, die vielen fremden Menschen, das fremde Zimmer usw. Das kann bestehende Ängste extrem verstärken. Und das ist ja nicht Sinn der Übung. Es bringt einem nichts, wenn man panisch in seinem Zimmer hockt, das man nichtmal als seinen Rückzugsort einordnen kann. Essen mit 100 anderen, Sport mit 20 anderen usw. Bringt alles nichts, wenn man von einer Panikattacke in die nächste fällt.

Wenn du grad in Therapie bist, dann red doch mal mit dem Therapeuten. Eine Unterbrechung einer erfolgreichen oder zumindest stabilen Therapieeinheit wird er sicher nicht befürworten. Er kann dann nämlich wieder ganz von vorn anfangen.
Hallo nein ich bin nicht in therapie ,du hast denn nagel auf dem Kopf getrofen.
 
E

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Bist du in einem Programm, mit Gesprächsbegleitung? Auch das ist Therapie.
 
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Eine Therapie muss ja nicht unbedingt in einer weit entfernten Reha-Einrichtung stattfinden.

Es ist vielleicht angebracht, erstmal die Panik zu behandeln, um damit auch die (vermute ich mal) Ursache des Alkoholmissbrauchs loszuwerden?
Also um eben beides behandeln zu können. Und da gibt es durchaus auch ambulante Therapieformen.
 

gelibeh

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Und da gibt es durchaus auch ambulante Therapieformen
Hab ich wegen meiner Panikattacken auch erst ambulant gemacht.
ich kann mir nicht vorstellen, dass Du Rente bekommst, wenn Du die Therapiemöglichkeiten nicht ausgeschöpft hast.
 

Muzel

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Hallo griese!
Ich habe heute eine ganz interessante Tel. Nr. über den DRV Chat herausbekommen. Ich wollte wissen, ob man im Rahmen seiner Mitwirkungspflichten in ein Akutkrankenhaus muss, wenn die stat. Reha-Klinik sich überfordert fühlt. Das konnte mir der Chat nicht beantworten und hat mir folgende Nr. gegeben 0307001838089 (Reha Informationscenter).
Es hat eine Weile gedauert bis ich meine Frage beantwortet bekam. Also, wenn die Reha Klinik einen in ein normales Kh abschieben möchte, dann muss man gehen, oder man riskiert seine Rente.
Zu deiner Frage, wenn dir keiner eine Rehaunfähigkeit bescheinigen will, ist die Suizidalität ein Ansatz. Das schließt die Möglichkeit einer Reha aus (Auskunft vom Reha-Info-Center). Von der Reha-Klinik bekommst du nämlich einen Antrag geschickt. Den muss dein HA ausfüllen, in dem dir dir Reha-Fähigkeit positiv bescheinigt werden muss.
 

penelope

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Eine Therapie muss ja nicht unbedingt in einer weit entfernten Reha-Einrichtung stattfinden.

Es ist vielleicht angebracht, erstmal die Panik zu behandeln, um damit auch die (vermute ich mal) Ursache des Alkoholmissbrauchs loszuwerden?
Also um eben beides behandeln zu können. Und da gibt es durchaus auch ambulante Therapieformen.
Hallo kleinchaos

Angststörungen und die darauffolgenden Panikattaken sollten ambulant behandelt werden können,hm? ( Verhaltenstherapie) aber Alkoholmissbrauch:confused:
ich habe beim letzter Gutachter zuviel erzählt, aus den Grunde wollte er mich stationär in eine Fachklinik wegen Medikamentenentgiftung einweisen, ich wollte halt unbedingt in eine Reha. Mit Medikamenteneinnahme würde ich keine Reha bekommen!

was der Physioterapeut ( Verhaltenstherapie)mir gestern erzählt hat, ich sollte mich der Gefahr aussetzen, einfach zum Elternabend oder (Straßenfest) gehen, alle sitzen im Kreis und stellen sich erstmal vor:icon_cry:

Hallo gelibeh

und hat die ambulante Behandlung etwas gegen die Panikattacken
gebracht, hast du eine Verhaltenstherapie gemacht:confused:
 
E

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Mit Panikattacken und Angststörungen unter Einfluss von Sucht- und Rauschmitteln kenn ich mich nicht aus, nur ohne Rauschmittel. Entgiftung fände ich in dem Fall auf jeden Fall erstmal angebracht. Allerdings in einer Klinik.

Und gleich daran im Anschluss die Therapie. Die dauert lange, kann mehrere Jahre dauern.

Und einfach so mal in einen Elternabend gehen um Ängste loszuwerden? Was ist das für ein Therapeut? Den wechsel mal ganz schnell. Solche Aktionen müssen vorbereitet werden.
Ich fahre auch mal mit Bus und Bahn, trotz massiver Ängste. T rotzdem bleiben sie, weil ich mich gedanklich ausklinke aus der Umgebung. Also Gewohnheit allein ist keine Therapie. Es kommt drauf an sich bewusst der Situation auszusetzen. Nicht nur allein körperlich anwesend zu sein.
 
E

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Gast
Mit Panikattacken und Angststörungen unter Einfluss von Sucht- und Rauschmitteln kenn ich mich nicht aus, nur ohne Rauschmittel. Entgiftung fände ich in dem Fall auf jeden Fall erstmal angebracht. Allerdings in einer Klinik.

Und gleich daran im Anschluss die Therapie. Die dauert lange, kann mehrere Jahre dauern.

Und einfach so mal in einen Elternabend gehen um Ängste loszuwerden? Was ist das für ein Therapeut? Den wechsel mal ganz schnell. Solche Aktionen müssen vorbereitet werden.
Ich fahre auch mal mit Bus und Bahn, trotz massiver Ängste. T rotzdem bleiben sie, weil ich mich gedanklich ausklinke aus der Umgebung. Also Gewohnheit allein ist keine Therapie. Es kommt drauf an sich bewusst der Situation auszusetzen. Nicht nur allein körperlich anwesend zu sein.
Hallo ich habe das gefuchul das er mir garnicht helfen will er meine eine erwerbsminderungsrente treffe nicht zu weil ich noch keine Therapie gemacht habe er will einfach nicht Kapiren das ich mich das nicht zutrauche ich habe ihn auch gesagt das ich suizidgefährdet bin
 
E

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Hallo wenn das alles so weiter geht das ist es bald so weit. Mir will keiner richtig helfen (auser ihr) die Ärzte wollen mich einfach nicht verstehen therapie therapie ich traue mich das nicht zu warum Kapiren die das nicht
 

Martin Behrsing

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Wie auch immer Du es anstellen willst. Du musst zuerst Dein Suchtproblem in den Griff bekommen und dann kannst Du dich anderen dingen zuwenden. Andersherum geht das auf keinen Fall, da jeder Schluck Alkohol alles vorausgegangene wieder zunichte macht.
Für dich bedeutet dass, Null Alkohol und zwar für den Rest Deines Lebens.
Wende dich mal an die Anonymen Alkohliker oder die ncähste Suchtberatungsstelle. Und komm jetzt nicht, keiner will dir helfen. Es gibt absolut sinnloses Helfen.
So es liegt jetzt an dir. Auch hier helfen wir nur, wenn es Sinn macht. Das was Du willst erscheint mit sehr sinnlos. Aber vielleicht brauchst du noch ein wenig und musst halt noch tiefer abstürzen.
Hallo wenn das alles so weiter geht das ist es bald so weit. Mir will keiner richtig helfen (auser ihr) die Ärzte wollen mich einfach nicht verstehen therapie therapie ich traue mich das nicht zu warum Kapiren die das nicht
 

BinBaff

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Es ist unmöglich eine Reha zu beginnen, wenn zuvor keine qualifizierte Entgiftung in einer Fachklinik statt gefunden hat. Selbst, wenn die Reha nicht wegen des Alkohols ist, wäre diese nicht möglich.

Mir ist der Fall eines Alkoholikers bekannt, der auf Grund u.a. Burn Out in eine Rehaklinik gegangen ist. Anhand der Blutwerte (Leber) stellten sie den Alkolismus fest. Der Bekannte mußte die Einrichtung verlassen oder halt eine Entgiftung duch führen.

Heute lebt er (nach späterer Entgiftung) trocken und zufrieden. Er besucht regelmäßig die Diakonie, die ihn in seinem Bemühen trocken zu bleiben unterstützt.

Grüße
BinBaff
 
E

ExitUser

Gast
Dass die Therapie, ob nun ambulant oder stationär, nur ohne Alkohol Sinn macht, das ist wohl klar.

Rente gibts so schnell keine, selbst für langjährige Angstpatienten ohne Suchtproblematik nur selten.

Grad bei Suchtproblematik wird oft ein befristetes Herauslösen aus der gewohnten Umgebung bevorzugt, damit die täglichen Gründe erstmal wegfallen, damit man gestärkt wird mit den täglichen Verlockungen besser umzugehen.

Wenn 2 solche Probleme zusammentreffen ist es immer schwierig zu entscheiden welches nun zuerst in Angriff genommen werden soll. Trinkt man wegen der Angst oder hat man Angst weil man trinkt? Es ist (fast) egal. Mit Alkohol wird alles nur schlimmer. Medikamente schlagen nicht oder übertrieben an. Also: erstmal Entgiftung, Entwöhnung, und immer mit begleitender Therapie.
Geh doch mal zum Sozial-Psychiatrischen Dienst beim Gesundheitsamt. Die beraten auch anonym. Und die helfen auch bis du einen Therapeuten gefunden hast.
 

BinBaff

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Ohne Wille, kein Weg.

Ich habe im persönlichen Umfeld die Erfahrung gemacht, dass so ziemlich jeder der trank / trinkt sich auf Depressionen und ähnliches beruft. Ich will niemanden auf die Füsse treten, aber man wird auch deprimiert, weil man nicht vom Alkohol lassen kann. Zudem kommen die Ängste, weil man sich ein Leben ohne den Rausch nicht vorstellen kann.

Ich kann nur sagen, dass ein Entzug in einer Fachklinik kein Zuckerschlecken ist, aber durch entsprechende Beigabe von helfenden Medikamenten gut erträglich ist. Und nach 2-3 Tagen ist man wieder fit.

Griese77 - versuch es, mehr als schief gehen kann es nicht. Du bist freiwillig in der Klinik und kannst sie auch jederzeit wieder verlassen.

Grüße
BinBaff

I
 

Muzel

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Griese, gibt es denn keine Selbsthilfegruppe, die dir helfen kann? Hier im Forum können keine persönliche Details geschrieben werden. Ich habe mich erfolgreich gegen eine stat. Reha aufgelehnt aber mein HA hat mir geholfen, weil er eine Reha für nutzlos hält, die der Betroffene nicht will. Die DRV liest noch nicht einmal die Schreiben der Betroffenen, das hat mir das Servicebüro gesagt.
 

penelope

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Hallo Muzel


Ich habe mich erfolgreich gegen eine stat. Reha aufgelehnt aber mein HA hat mir geholfen, weil er eine Reha für nutzlos hält, die der Betroffene nicht will.

darf ich dich fragen, warum du eine Reha für nutzlos hälst:confused:

in eine Verhaltenstherapi sehe ich in Moment kein Vorteil drin!
 
E

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Guten morgen.Kann die VDK das alles durchsetzen was ich vor habe:confused:
 

Lavendel

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Hallo Griese,

auch ich hatte ein Alkoholproblem, kann Dir nur raten eine Reha zu machen, bevor Du weiter abstürzt.
Alkohol zieht leider Depressionen und Angstzustände mit sich.
Mir sagte ein Therapeut, erst muß das Alkproblem behandelt werden, dann kann man das andere in Angriff nehmen.
Auch ich wehrte mich innerlich erst dagegen, dann machte ich freiwillig eine Entgiftung im KKH, 7 Tage, dann war ich wieder zuhause. In Ruhe überlegte ich mir mein Problem und meldete mich freiwillig in einer ambulanten Tagesreha an. Das ganze ging 12 Wochen lang, Mo-Fr von 8.00 - 16.00 Uhr, Sa von 8.00-12.00 Uhr. Ich gehe einmal in der Woche weiterhin dort zur Nachsorge, sprich Gruppengespräche. Das ganze wurde/wird von der BfA bezahlt.
Ich leide zwar immer noch unter Depri und Angstzuständen, jedoch nicht mehr in dem Ausmaße wie vorher. Mir geht es seitdem gut und ich fühle mich echt wohl dabei.
Der VdK wird Dich wohl nicht unterstützen, damit Du um die Reha herumkommst.
Zu Deinem eigenen Wohle kann ich Dir nur raten, nimm es in Angriff, bevor es gänzlich zu spät ist.

Grüßle Lavendel
 

Muzel

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Mein HA hat einen kurzen 2 Zeiler geschrieben.
Natürlich erst die Personalien.
"Die geplante Reha-Maßnahme sollte meines Erachtens ambulant in Düsseldorf durchgeführt werden." (Datum und Unterschrift des HA). Mein HA hält lange Äußerungen für kontraproduktiv. Er ist ja noch einmal um Stellungnahme von der DRV gefragt worden. Da hat er sich ähnlich kurz geäußert.
 
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