Attest für die Arge?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

penelope

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Hallo zusammen

ich bin seit 1995 krank, Angstzustände/ Pannikattaken u. Dreppessionen, und bin seit 2005 arbeitslos.

ich habe ein Rehaantrag gestellt, der wurde wem wunderst von der RV abgelehnt.

Wiederspruch läuft über der VDK, wo ich auch eigentlich sehr zufrieden mit bin.

was mich nun wundert, die Arge hat vor 2 Monaten nach ein Attest gefragt, die Dame von der Arge hat eine Kopie von mein Widerspruch ( VDK) gemacht,
und ich sollte mich wiedermelden, wenn es was neues gibt.

mein HA sagte, ich sollte mal eine EU Antrag stellen, nach meiner Meinung
möchte ich aber lieber warten :icon_kratz:wie die Dinge sich so entwickeln!

wenn ich mich hier so einlese, sind schon ein paar erfahrende Kollegen unter uns:icon_smile:für ein Tip von euch würde ich mich freuen.
 
E

ExitUser

Gast
Hi Penelope

Interessant wäre vielleicht auch noch wie alt Du bist.

Du schreibst:
mein HA sagte, ich sollte mal eine EU Antrag stellen, nach meiner Meinung möchte ich aber lieber warten wie die Dinge sich so entwickeln!
Du hast ja schon geschrieben was Du tun möchtest bzw. nicht tun möchtest.

Wichtig ist, daß Du weißt was Du willst. Eine Entscheidung hierüber kann Dir aber niemand abnehmen. :icon_smile:

Oft wird der Reha-Antrag erstmal abgelehnt. Der Widerspruch hierzu dauert meistens ca. 3-4 Wochen und wird dann in der Regel genehmigt. Und dann gehts relativ schnell mit einer Aufnahme bezüglich einer Reha.

Bezüglich ARGE: Ich nehme mal an, daß Du in nächster Zeit zum medizinischen Dienst der ARGE geschickt werden wirst, denn die wollen Dich gerne abschieben in die Sozialhilfe, wenn Du krank bist ....
 

penelope

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
guten Morgen Muci

jetzt bin ich ausgeschlafen, upps sorry bin jetzt am klagen mit der VDK:icon_smile:
der gute von der VDK meinte, die Klage kann noch einige Zeit dauern.

baujahr 60, und wie schon geschrieben hat mein HA mir ein EU Antrag empfohlen, was ist der beste Weg bzw wie würdest du vorgehen.

bin in 14 tägigen Ryhthmus beim HA.

Rehaantrag geht vor EU, oder ?

ich habe so den Eindruck, das du dich darin schon sehr gut auskennst,
weil du in jeden Tread in diesen Belangen vertreten bist:icon_smile:
 
E

ExitUser

Gast
Hi Penelope,

so ganz hab ich das was Du schreibst noch nicht verstanden. Im 1. Beitrag schreibst Du, daß ein Widerspruch läuft wegen Ablehnung des Antrages auf Reha. In Deinem 2. Beitrag schreibst Du was von "Klage".

Was ich tun würde?

Bezüglich ARGE würde ich warten bis mich die zu einem med. Dienst schicken.

Den Widerspruch Reha würde ich abwarten. In der Regel dauert so ein Widerspruch nicht allzulange bei der DRV. Der läuft doch über die DRV oder? Als ich meinen Widerspruch eingereicht habe, da hatte ich nach ca. 3 Wochen einen Bescheid in Händen. Also dürfte das Ganze nicht mehr lange dauern bei Dir. Und dann gings relativ schnell bis ich in die Reha ging.
Ich würde die Reha machen - so sie denn bewilligt wird - und abwarten was die Rehaklinik im Abschlussbericht reinschreibt. Oft steht ja da auch schon drin, daß eine EU-Rente zu befürworten ist oder so ähnlich. Nach Reha-Entlassung würde ich dann einen Antrag auf EU-Rente stellen.

Letztendlich ist es ja so, daß es sich widerspricht, wenn Du jetzt gleichzeitig bzw. pararell mit dem Reha-Antrag einen Antrag auf EU-Rente stellst. Reha-Antrag bedeutet ja im Prinzip, daß Du "gesund" werden willst. Antrag auf EU-Rente bedeutet, Du bist krank und kannst nicht oder nur teilweise arbeiten. Du verstehst was ich meine.

Sollte die Reha abgelehnt werden so würde ich sofort über den VDK einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen.

Bezüglich VDK: Ich war sehr zufrieden mit dem VDK. Habe aber schon anderes gehört. Also man könnte auch zu jedem anderen Sozialverband gehen und sich vertreten lassen. Auch bei Verdi oder Caritas geht das - soviel ich weiß.

Schwerbehinderungsantrag würde ich auch noch stellen - und zwar vor der Reha. Geht auch über den VDK.

Hoffe, ich konnte ein wenig helfen :icon_smile:

Ein Tip noch von mir:
 

Anhänge:

E

ExitUser

Gast
ach und noch was ....

Alles Zusammensammeln was Deine Krankheiten anbelangt und gut aufheben.
Nur Kopien davon rausgeben.

Der ARGE nichts mehr aushändigen was Deine Krankheit anbelangt - ausser die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Wenn die was wissen wollen, sollen sie Dich zu dem Med. Dienst schicken.

Und noch eine Frage: Wegen was wurde der Antrag auf Reha gestellt? Wegen Deiner psychosomatischen Probleme? Sollte dies der Fall sein - Du könntest auch z.B. nach der Reha (manchmal ist die ja recht kurz und bringt wenig) noch in eine psychosomatische Klinik gehen. Hierzu ist es nur notwendig, daß Du Dich oder Dein Facharzt Dich dort anmeldet (einfach anrufen und Anmeldeformular zusenden lassen, ausfüllen und zurückschicken). Da gibts kein Genehmigungsverfahren oder so ..... - es ist quasi ein ganz normaler Krankenhausaufenthalt. Dann erhältst Du einen Aufnahmetermin und Du musst bei Aufnahme eine Überweisung mitbringen. In der Regel kann man dort mehrere Wochen, oft auch Monate bleiben.

Ich war auch 2x in einer psychosomatischen Klinik und 1x diesbezüglich auf Reha. Die Reha war gut - aber leider zu kurz. In der psychosomatischen Klinik war ich 2x für je 8 Wochen. Werde wohl wieder hingehen .... leider ist ja das Krankheitsbild oft sehr umfassend und was man sein Leben lang mitgetragen hat, verschwindet nicht von heute auf morgen. Du kannst mich gerne per PN anschreiben, wenn Du den Namen der Klinik wissen möchtest wo ich war.

So - nun aber genug :icon_pause:

LG
 

penelope

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Hi Muci

seit 1995 habe ich eine SP, bin nach 16 Jahren seit 2005 laut Sozialplan aus der Firma freiwillig ausgeschieden, aber nicht in gegenzeitigen Einvernehmen, habe also meine Abfindung bekommen.

da die Arge mir langsam auf die Pelle rückte, habe ich über der KK ein Rehaantrag gestellt, die Gutachten sagen aus:

Liegt nach ihrer gutachterlichen Einschätzung eine erhebliche Gefährdung oder Minderung der Erwerbsfähigkeit vor? Ja

Kann bei einer Erheblichen Gefährdung der Erwerbsfähigkeit durch eine stationäre oder ambulante ( ganztägige) medizinische Reha Leistung eine Minderung der Erwerbsfähigkeit vorraussichtlich abgewendet werden? Nein

der Rehaantrag wurde seitens der RV abgelehnt, also bin ich zum SG gefahren und habe Widerspruch ( Klage)dagegen eingelegt, mit der VDK in Bunde
sollte es aber noch 1 - 2 Monate dauern, was nun dabei rumkommt.

Wegen was wurde der Antrag auf Reha gestellt? Wegen Deiner psychosomatischen Probleme? ja

die Schweigepflicht musste ich wegen den SG mit Aufklärung der VDK aufheben, aber nur zum Fall der SP.

und genau von den Widerspruchbescheid ( Klage mit in Bunde die VDK) hat die Arge eine Kopie gemacht, die Frage nach einen Attest wurde nicht mehr gestellt.

wie ich hier des öfteren gelesen habe, sollte man wohl zuerst auf die Reha bestehen, um eine Chance zur EU zu bekommen:icon_sad:

das ist der Grund das ich nicht der Aussage von mein HA, einen EU Antrag
zu stellen, nicht folgen möchte.

ich hoffe ich habe jetzt Licht ins Dunkel gebracht!

Danke für deine Hilfe:icon_smile:

lg:
penelope
 
E

ExitUser

Gast
Mir gehts heute miserabel Penelope. Bin ja auch krank.
Kann mich nicht konzentrieren und es ist heute für mich sehr schwierig durchzublicken. Werde Dir antworten, wenn es mir ein wenig besser geht.

Was ist "SP" ? Bitte schreib die Abkürzungen aus. Danke.

(Schreib mir bitte eine PN, falls ich es vergessen sollte)

LG und sorry (für momentan)
 

penelope

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Mir gehts heute miserabel Penelope. Bin ja auch krank.
Kann mich nicht konzentrieren und es ist heute für mich sehr schwierig durchzublicken. Werde Dir antworten, wenn es mir ein wenig besser geht.

Was ist "SP" ? Bitte schreib die Abkürzungen aus. Danke.

(Schreib mir bitte eine PN, falls ich es vergessen sollte)

LG und sorry (für momentan)
da kann ich dir nur gute Besserung wünschen, pack dich warm weg u. vergess die Wärmflasche nicht:icon_smile:
 
E

ExitUser

Gast
Hi Muci

seit 1995 habe ich eine SP, bin nach 16 Jahren seit 2005 laut Sozialplan aus der Firma freiwillig ausgeschieden, aber nicht in gegenzeitigen Einvernehmen, habe also meine Abfindung bekommen.

da die Arge mir langsam auf die Pelle rückte, habe ich über der KK ein Rehaantrag gestellt, die Gutachten sagen aus:

Liegt nach ihrer gutachterlichen Einschätzung eine erhebliche Gefährdung oder Minderung der Erwerbsfähigkeit vor? Ja

Kann bei einer Erheblichen Gefährdung der Erwerbsfähigkeit durch eine stationäre oder ambulante ( ganztägige) medizinische Reha Leistung eine Minderung der Erwerbsfähigkeit vorraussichtlich abgewendet werden? Nein

der Rehaantrag wurde seitens der RV abgelehnt, also bin ich zum SG gefahren und habe Widerspruch ( Klage)dagegen eingelegt, mit der VDK in Bunde
sollte es aber noch 1 - 2 Monate dauern, was nun dabei rumkommt.

Wegen was wurde der Antrag auf Reha gestellt? Wegen Deiner psychosomatischen Probleme? ja

die Schweigepflicht musste ich wegen den SG mit Aufklärung der VDK aufheben, aber nur zum Fall der SP.

und genau von den Widerspruchbescheid ( Klage mit in Bunde die VDK) hat die Arge eine Kopie gemacht, die Frage nach einen Attest wurde nicht mehr gestellt.

wie ich hier des öfteren gelesen habe, sollte man wohl zuerst auf die Reha bestehen, um eine Chance zur EU zu bekommen:icon_sad:

das ist der Grund das ich nicht der Aussage von mein HA, einen EU Antrag
zu stellen, nicht folgen möchte.

ich hoffe ich habe jetzt Licht ins Dunkel gebracht!

Danke für deine Hilfe:icon_smile:

lg:
penelope
Ja Danke - weiß aber immer noch nicht was "SP" ist.

Hier nochmal was ich machen würde:

Letztendlich ist es ja so, daß es sich widerspricht, wenn Du jetzt gleichzeitig bzw. pararell mit dem Reha-Antrag einen Antrag auf EU-Rente stellst. Reha-Antrag bedeutet ja im Prinzip, daß Du "gesund" werden willst. Antrag auf EU-Rente bedeutet, Du bist krank und kannst nicht oder nur teilweise arbeiten. Du verstehst was ich meine.

Sollte die Reha abgelehnt werden so würde ich sofort über den VDK einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen.
Naja, nun musst Du halt die Klage abwarten - wenn man das was ich (siehe Zitat) geschrieben habe, berücksichtigen möchte. Dadurch verzögert sich alles, da ja die Gerichte überfordert sind. Klage kann relativ lange dauern.

Klär doch das mal mit dem VDK ab was sie Dir raten - evtl. Klage zurücknehmen und Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen? Lass Dich dazu beraten.

LG
 

penelope

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Ja Danke - weiß aber immer noch nicht was "SP" ist.

Soziale Phobie!

aber ohne Reha ist die Chance auf EU gering, hm.

Danke Muci!
 
E

ExitUser

Gast
Ja Danke - weiß aber immer noch nicht was "SP" ist.

Soziale Phobie!

aber ohne Reha ist die Chance auf EU gering, hm.
Oki - danke

Du könntest auch z.B. nach der Reha (manchmal ist die ja recht kurz und bringt wenig) noch in eine psychosomatische Klinik gehen. Hierzu ist es nur notwendig, daß Du Dich oder Dein Facharzt Dich dort anmeldet (einfach anrufen und Anmeldeformular zusenden lassen, ausfüllen und zurückschicken). Da gibts kein Genehmigungsverfahren oder so ..... - es ist quasi ein ganz normaler Krankenhausaufenthalt. Dann erhältst Du einen Aufnahmetermin und Du musst bei Aufnahme eine Überweisung mitbringen. In der Regel kann man dort mehrere Wochen, oft auch Monate bleiben.

Ich war auch 2x in einer psychosomatischen Klinik und 1x diesbezüglich auf Reha. Die Reha war gut - aber leider zu kurz. In der psychosomatischen Klinik war ich 2x für je 8 Wochen. Werde wohl wieder hingehen .... leider ist ja das Krankheitsbild oft sehr umfassend und was man sein Leben lang mitgetragen hat, verschwindet nicht von heute auf morgen. Du kannst mich gerne per PN anschreiben, wenn Du den Namen der Klinik wissen möchtest wo ich war.
Ich tausche mal aus und schreibe "anstatt der Reha" ...

Am besten wie geschrieben erstmal mit dem VDK drüber sprechen.

Natürlich könnte man das Ganze auch umdrehen, z.B. erst eine psychosomatische Klinik und dann die Reha (falls die Klage durchgeht) :icon_party: - wäre auch eine Möglichkeit. Schon mal daran gedacht? Dann kann die Klage ruhig dauern .... und Du hast keine Zeit verloren.

LG
 

penelope

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Natürlich könnte man das Ganze auch umdrehen, z.B. erst eine psychosomatische Klinik und dann die Reha (falls die Klage durchgeht) :icon_party: - wäre auch eine Möglichkeit. Schon mal daran gedacht? NeinDann kann die Klage ruhig dauern .... und Du hast keine Zeit verloren.:confused:

ich schätze es läuft so aus, das ich die Klage verliere und die RV mich in die EU schicken möchte, weil beide Gutachten sagen ja wie oben geschrieben schon aus, das es kein Sinn macht eine Reha bzw psychosomatische Klinik
zu bezahlen.

und genau diese Aussage kommt auch von mein HA:icon_smile:
 
E

ExitUser

Gast
Lies bitte nochmal ganz genau was ich geschrieben habe über die psychosomatische Klinik. Eine Aufnahme dort muss niemand genehmigen.

Eine Anmeldung kannst Du selbst machen. (Es ist ein "normales" Krankenhaus - eine Klinik)

Ich kann es Dir nur empfehlen - auch wegen Deiner Psyche. Und ich kann Dir auch eine sehr gute Klinik empfehlen. Mal weg von zu Hause und nicht ständig mit den Alltagsproblemen befasst sein. Einfach weg - nur mit Dir :icon_smile:

LG
 

penelope

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Hi Muci

erstmal herzlichen Dank für deine Mühe bzw Aufmerksamkeit:icon_smile:

in eine psychosomatische Klinik gehen. Hierzu ist es nur notwendig, daß Du Dich oder Dein Facharzt Dich dort anmeldet (einfach anrufen und Anmeldeformular zusenden lassen

ich staune mein HA bzw andere Fachärzte, bis hin zum Psychotherapeuten haben mir diesen Tip nicht gegeben:icon_cry:

ich schick dir mal eine PN:icon_kinn:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten