Atomlager Asse: Mehr Strahlenlauge illegal umgelagert als bekannt

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Im Atommülllager Asse II bei Wolfenbüttel sind radioaktiv belastete Laugen schon wesentlich früher umgelagert worden als bisher bekannt war. Wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Dienstag mitteilte, wurden kontaminierte Lösungen bereits 1988 aus dem sogenannten Laugensumpf vor der Einlagerungskammer 12 in 750 Meter Tiefe abgepumpt und in andere Bereiche des Bergwerks geschafft. Bisher war diese Praxis nur aus der Zeit seit 2005 bekannt.
NDR Online - Nachrichten - Dossiers - Atomkraft- Asse: Mehr Strahlenlauge illegal umgelagert als bekannt

........ seit 1988 gibt es einen Laugenzufluss von zwölf Kubikmetern täglich, obwohl der sichere Abschluss von Flüssigkeit Voraussetzung für die sichere Lagerung von radioaktivem Müll ist. Das Bundesamt für Strahlenschutz, zuständig erst seit Beginn dieses Jahres, teilte zudem mit, es sei nicht klar, ob solche Zutrittswässer sich bereits einen Weg in die Einlagerungskammern mit den längst verrosteten Fässern gebahnt haben.
Radioaktive Lauge schon seit 1988 in die Asse gekippt
 
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