• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Arztbesuch mit Attest verordnet

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#1
Guten Tag zusammen,

ich war heute beim JC (nach Einladung) und dort wurde ich mündlich aufgefordert einen Orthopäden aufzusuchen, der
mir dann attestiert inwieweit meine Rückenbeschwerden (2 Bandscheibenvorfälle vor 5 Jahren) meine Erwerbsfähigkeit einschränken.
Dann soll ich der SB mündlich mitteilen, wann der Termin ist, damit sie mich danach wieder einladen Kann - weil wir ja dann wissen was ich noch arbeiten kann.
(Ich bin 57 und habe häufig Rückenbeschwerden).
Meine Frage: Ist diese Aufforderung rechtens? und wenn nein welche Quellen gibt es hierfür (Ich brauche dann natürlich Argumente...)

Danke für Antworten

W.
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#2
Ein Orthopäde attestiert keine Erwerbsfähigkeit.
Er attestiert allenfalls welche bestimmten Tätigkeiten nicht ausgeführt werden dürfen.

Erwerbsfähigkeit stellt nur der Ärztliche Dienst fest und wenn das ein SB wissen möchte, dann muss er Dich per Einladung nach Meldepflicht § 59 ... zum ärztlichen Dienst einladen.

Alles andere ist :icon_laber: Dummfug und es gibt auch keine mündlichen Aufforderungen einen Arzt aufzusuchen und schon gar nicht, wann Arzttermine stattfinden.
Außer ÄD.

Du musst auch Deiner SB nichts mündlich mitteilen ! :icon_psst:

Diesem kriminellen Verein teilt man nichts mündlich mit und gibt denen auch keine Telefonnr.
Schreiben möglichst persönlich abgeben gegen Empfangsbestätigung auf einer Kopie.
Nicht verrückt machen lassen !

Lasse Dich AU schreiben und dann hast Du erst einmal Ruhe vor dem Strafcenter.
Mit Ende 50 dürfte das kein Problem sein.
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#3
Ein Orthopäde attestiert keine Erwerbsfähigkeit.
Er attestiert allenfalls welche bestimmten Tätigkeiten nicht ausgeführt werden dürfen.

Erwerbsfähigkeit stellt nur der Ärztliche Dienst fest und wenn das ein SB wissen möchte, dann muss er Dich per Einladung nach Meldepflicht § 59 ... zum ärztlichen Dienst einladen.

Alles andere ist :icon_laber: Dummfug und es gibt auch keine mündlichen Aufforderungen einen Arzt aufzusuchen und schon gar nicht, wann Arzttermine stattfinden.
Außer ÄD.

Du musst auch Deiner SB nichts mündlich mitteilen ! :icon_psst:

Diesem kriminellen Verein teilt man nichts mündlich mit und gibt denen auch keine Telefonnr.
Schreiben möglichst persönlich abgeben gegen Empfangsbestätigung auf einer Kopie.
Nicht verrückt machen lassen !

Lasse Dich AU schreiben und dann hast Du erst einmal Ruhe vor dem Strafcenter.
Mit Ende 50 dürfte das kein Problem sein.

Und wie soll ich mich jetzt verhalten? SB erwartet von mir eine Rückmeldung, wenn diese ausbleibt.....was dann?????
 

El loco

Elo-User/in
Mitglied seit
26 Feb 2011
Beiträge
18
Gefällt mir
23
#4
was SB erwartet, das ist so unerheblich. Schriftlich wurde nichts fixiert und somit wird auch nicht sanktioniert.
Einfach abwarten und ein Käffchen trinken. Zum nächsten Termin kann dann gefragt werden, warum SB diesen Auftrag nicht schriftlich überreicht.
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#5
Und wie soll ich mich jetzt verhalten? SB erwartet von mir eine Rückmeldung, wenn diese ausbleibt.....was dann?????
Dann hat SB eben Pech gehabt ! :icon_biggrin:

Zu irgendwelchen Meldungen bist Du nur nach schriftlicher Aufforderung verpflichtet.

Bist Du "Neuling" im Strafcenter ?
Die haben die besonders gerne, weil die so geschmeidig und ängstlich sind.
Ich gehe aber mal davon aus, dass du ein gestandener Mann bist mit entsprechender Lebenserfahrung und Dich nicht von einer Sesselwärmerin unter den Tisch fegen lässt.
 

gelibeh

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Jun 2005
Beiträge
23.595
Gefällt mir
17.046
#6
Und wie soll ich mich jetzt verhalten? SB erwartet von mir eine Rückmeldung, wenn diese ausbleibt.....was dann?????
Dann hat der SB Pech gehabt, wenn Du keine Rückmeldung gibst. Du musst nur reagieren, wenn es etwas Schriftliches mit Nennung der Rechtsgrundlage gibt. Und, wie schon gesagt, der SB hat Dich zum ÄD zu schicken. Zum ÄD kannst Du dann Unterlagen vom Orthopäden mitnehmen oder einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und beim ÄD abgeben. Der SB hat kein Anrecht auf Einsicht in einen Gesundheitsfragebogen. Könnte gut sein, dass der das verlangt. Mach einfach gar nichts und warte ab.

Prinzipiell bei einem SB fragen/sagen: Geben Sie mir das schriftlich mit Nennung der Rechtsgrundlage.
 

gizmo

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
12 Dez 2011
Beiträge
3.636
Gefällt mir
1.051
#7
Meine Frage: Ist diese Aufforderung rechtens? und wenn nein welche Quellen gibt es hierfür (Ich brauche dann natürlich Argumente...)

Danke für Antworten

W.
Hallo Wolfgang,
Prinz Erbse hat da ja schon was zu geschrieben.

Dein SB will hier kleffer sein und einem A-Reha Antrag aus dem Wege gehen. Grundsätzlich wird es so sein das du bei weiterer Arbeitslosigkeit ihrgendwann beim ÄD landen wirdst.

Das weitere Vorgehen schlage ich wie folgt vor:

1. Wenn dein SB schon will das du zum Arzt gehen sollst(was dieser so nicht verlangen kann) dann aber bitte Schriftlich,
hier hat dann das JC jegliche Kosten deiner Arztbesuche zu tragen. Hier also mal den Deppen spielen und den SB anrufen, und sagen das du das Schriftlich haben willst, mal sehen was passiert. Sollte er dir das Schriftlich geben brauchst du dein Krankheitsbild dem SB trotzdem nicht eröffnen, nur dem Amtsarzt(ÄD).

2. Ich denke du hast schon eine Weile gearbeitet, hier jetzt bitte mal mit dem SGBIX befassen, da findest du dich wieder.

3. Wenn du aus der Sache so nicht raus kommst, bitte mal Überlegen ob du nicht einen A- Reha Antrag stellst, hier wird dann deine Verwendung zum 1. Arbeitsmarkt überprüft. Solange diese Überprüfung statt findet wird es keine EGV geben.
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#8
Ich bin kein Neuling im Strafcenter (guter Begriff).
Ich hatte bisher nur immer einen netten SB der mich in Ruhe gelassen hat, das hat sich aber schlagartig geändert, wo ich dummerweise eine EinV mit einer extrem doofen Maßnahme im 50plus Bereich unterschrieben habe. Laufzeit vom 21.11.2013 bis 31.12.2014 und nun bis 31.12.2014 mit einer Mitarbeiterin des MT,
die mir alle Jobs aufs Auge drücken will, die es gibt.
SB im JC sagte, dass ich mich überall bewerben müsse, die mir der MT vorschlagen würde.
Wenn ich gesundheitliche Einschränkungen hätte, sollte ich nach dem "Orthopäden Urteil" ja eine entsprechende Ergänzung in meiner EinV akzeptieren.
Nun ich werde nie mehr eine EinV unterschreiben, da ich mir erst seit kurzem über die menschenverachtende Tragweite im Klaren geworden bin. Ich will nur dem JC keine Angriffsfläche mehr bieten....
 

gelibeh

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Jun 2005
Beiträge
23.595
Gefällt mir
17.046
#9
ja eine entsprechende Ergänzung in meiner EinV akzeptieren.
Rechtlich ist das aber nicht möglich. Eine EGV kann nicht ergänzt werden. Du musst gucken, ob Du Deine Einschränkungen nachweisen kannst. Du brauchst nämlich keine Jobs annehmen, die Du gesundheitlich nicht machen kannst. Die Einschränkungen muss aber ein Amtsarzt bestätigen. Das kann ein Orthopäde gar nicht, da der kein Arbeitsmediziner ist.
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#10
"Einschränkung nachweisen"
1. gegenüber dem SB ?
2. Ein Attest vom Orthophäden ist ja genau das was SB will
3. die EinV wird wohl nicht ergänzt sondern sie will dann wohl eine neue machen...
 

gizmo

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
12 Dez 2011
Beiträge
3.636
Gefällt mir
1.051
#11
Laufzeit vom 21.11.2013 bis 31.12.2014 und nun bis 31.12.2014 mit einer Mitarbeiterin des
Meinst du in Rot vielleicht 2015?

Aber hallo, eine EGV läuft normalerweise nur ein halbes Jahr, gibt es da Gründe warum du eine bekommen hast die 12 Monate geht?

Hast du schon mal ein A-Reha Antrag gestellt?
 

gizmo

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
12 Dez 2011
Beiträge
3.636
Gefällt mir
1.051
#12
Hallo, im Text:

"Einschränkung nachweisen"
1. gegenüber dem SB ?
Nein das macht dann der Amtsarzt gegenüber dem SB

----
2. Ein Attest vom Orthophäden ist ja genau das was SB will
Sollte dieser aber nicht bekommen, es sei den der Orthopäde schreibt sowas wie nur leicht Arbeiten bis zb. 10kg tragen, das hat dann aber wieder einen A-Reha Antrag zur folge.

---
3. die EinV wird wohl nicht ergänzt sondern sie will dann wohl eine neue machen...
Hier jetzt ein A-Reha Antrag stellen und Schluss mit der jetzigen EGV.
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#13
Was ist ein A-ReHa Antrag und wo stelle ich ?
Und welche folgen ergeben sich daraus?
 

gizmo

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
12 Dez 2011
Beiträge
3.636
Gefällt mir
1.051
#14

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#16
Meinst du in Rot vielleicht 2015?

Aber hallo, eine EGV läuft normalerweise nur ein halbes Jahr, gibt es da Gründe warum du eine bekommen hast die 12 Monate geht?
2014 wird schon stimmen. Bis 2015 wären ja 2 Jahre !

Aber ! Vom 21.11.2013 plus 6 Monate wäre dann bis 20.05.2014. :icon_mad:

Eine EGV geht zu kündigen. Dazu müsste sie aber gelesen werden.

Gäbe es Gründe für eine Kündigung, dann wäre EGV und somit Maßnahme per 20.05.2014 erledigt. :icon_biggrin:
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#17
Wenn ich gesundheitliche Einschränkungen hätte, sollte ich nach dem "Orthopäden Urteil" ja eine entsprechende Ergänzung in meiner EinV akzeptieren.
In einer beiderseitig abgeschlossenen EinV sind auch nur Änderungen im beiderseitigen Einvernehmen möglich.
Außer Kündigung.
Gesundheitliche Sachen haben überhaupt nichts in einer EinV zu suchen !

Lasse Dich nicht von so einem Besen einschüchtern.
Manchmal wird man leider zu Angriff gezwungen.
Hier scheint es der Fall zu sein.

Was ist das für eine Maßnahme ? Wer finanziert diese mit einer Dauer für über ein Jahr ?
Mit der EinV hat man Dich vermutlich freiwillig rein gelockt.
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#19
Da haben wir doch schon den Dummi von SB ! :icon_lol:

Behindert bist Du ja mit Sicherheit nicht.

Denn Maßnahmen nach § 46 SGB III sind nur für behinderte Menschen.
Auch wenn der richtige § 45 SGB III gemeint sein sollte, dann dürfen diese Maßnahmen nicht länger als 8 Wochen dauern.

Dann wären zwei Kündigungsgründe.
1. Unzulässige Laufzeit der EinV
2. Eine Maßnahme für Behinderte, die für Dich nicht zutreffend und demzufolge nicht zielführend ist.

Keine Angst wegen einer Kündigung. Dich richtet niemand hin und sanktioniert auch niemand. Es ist Dein gutes Recht.
Das einzige was passieren kann ist, dass das JC die Kündigung anfechtet.
Die Aussichten wären aber wegen der unzulässigen Dauer sehr schlecht.

Es wäre ein günstiger Zeitpunkt, jetzt zum Ablauf (20.05.2014) der gesetzlich zulässigen Höchstdauer von 6 Monaten zu kündigen.
Würde passen wie der A... aufs Henkeltöpfchen.

Entscheiden musst Du das allerdings selbst.
Sicher werden hier auch Meinungen gegen eine Kündigung kommen.
Die werden aber sicher auch begründet.

Vielleicht wirft noch jemand das aktuelle Urteil des BSG rein, dass eine Dauer von mehr als 6 Monaten unzulässig ist.

Hast Du beim Maßnahmeträger Verträge geschlossen ???
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#20
Vielen Dank schonmal Leute,
diesen "Vertrag hab ich bei dem MT unterzeichnet....

bezüglich der Laufzeit von 13 Monaten und 10 Tagen gab es auch schon
Leute die gesagt haben dss sie gültig sei, weil ich ja unterschrieben habe.
 

Anhänge

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#21
Ich bin nicht behindert.
Die maßnahme findet 2 x im Monat statt - daher werden die 8 Wochen vielleicht
auch nicht tangiert.
Ich habe bereits an 3 Terminen teilgenommen und die Art und Weise wie dort mit mir umgegangen wird (schulmeisterisch, abwertend und arrogant) schmerzt mich und läßt meinen Blutdruck in gefähliche Höhen treiben - ich war danach immer auf 100.
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#22
bezüglich der Laufzeit von 13 Monaten und 10 Tagen gab es auch schon
Leute die gesagt haben dss sie gültig sei, weil ich ja unterschrieben habe.
Jein !
Du wurdest arglistig getäuscht und per EinV in eine Maßnahme gelockt, die evtl. freiwillig ist. Ich vermute mal, dass es ein Ü 50 Projekt ist.
Da gibt es schon lange Diskussionen um Pflicht oder Freiwilligkeit.

Der Gesetzgeber sieht nur eine Laufzeit von 6 Monaten vor.
Eine EinV ist ein öffentlich rechtlicher Vertrag und immer durch Unterschrift gültig. Jedoch gibt es zahlreiche Gründe aus einem Vertrag auszusteigen.
Der häufigste ist die Kündigung ! :icon_confused:
Was andere Leute sagen, muss man nicht immer für bare Münze nehmen.
Man muss auch selbst etwas mitdenken.
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#24
Ja es ist eine Ü50 Maßnahme die heißt "Impuls50plus" siehe pdf MT Erklärung.
Du würdest also empfehlen zu kündigen, mit den Begründungen:

1. Dauer der EinV 13 Monate und 10 Tage
2. §46 Bezug falsch, da nicht behindert

habe ich mit diesen Argumenten gute Erfolgsaussichten?

Jemand wies mich auch daraufhin, dass die Ziele nicht konkret genug formuliert seien und dass die Bewerbungskosten nicht geldlich (z.B. 5 € pro Bewerbung)
sondern nur pauschal aufgezählt sind, wäre auch falsch
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#25
Ich habe nur diese Erklärung und die EinV mehr nicht...
daher bin ich doch so stark verunsichert.
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#26
Jemand wies mich auch daraufhin, dass die Ziele nicht konkret genug formuliert seien und dass die Bewerbungskosten nicht geldlich (z.B. 5 € pro Bewerbung)
sondern nur pauschal aufgezählt sind, wäre auch falsch
Ziele des Jobcenters sind nicht relevant. :icon_laber:

Da Du zu keinen Bewerbungen verpflichtet wurdest, sondern zu Bewerbungsbemühungen, ist auch niemand verpflichtet, Bewerbungskosten geldlich aufzuzählen.
Vollkommen Nebensache und kein Grund eine unterschriebene EinV anzugreifen.
In diesem Punkt Bewerbungskosten könnte man behaupten, dass Du damit einverstanden warst und dies so unterschrieben hast.

Wichtig ist immer, was unter Punkt 2. Bemühungen steht, denn nur diese Verpflichtungen sind sanktionierbar.

Ein guter Rat. Lasse Dich nicht per PN von Trollen verunsichern und denke bitte selbst mit.
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#27
Dauer der EinV 13 Monate und 10 Tage
2. § 46 Bezug falsch, da nicht behindert

habe ich mit diesen Argumenten gute Erfolgsaussichten?
Argumente sind das nicht, sondern berechtigte Gründe.
Es würde alleine die unzulässige Geltungsdauer reichen.
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#28
Das ist ja Haarspalterei vom JC!
Wie kann ich 3 Bewerbungsbemühungen nachweisen?
Das heißt ja auch diese Aufforderung des JC würde einer gerichtlichen Überprüfung nicht standhalten?!
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#29
Das ist ja Haarspalterei vom JC!
Wie kann ich 3 Bewerbungsbemühungen nachweisen?
Das heißt ja auch diese Aufforderung des JC würde einer gerichtlichen Überprüfung nicht standhalten?!
Wieso gerichtliche Prüfung ? Soll ein Richter einen Lachkrampf bekommen?
Es ist nicht verboten, von Dir Bewerbungsbemühungen zu fordern.

Du hast diese Haarspalterei unterschrieben und willst Dich jetzt über Bewerbungskram und Ziele beschweren oder lässt Dich dazu einlullern, Dich über Haarspalterei zu beschweren ?

Du hast hier Glück im Unglück, dass die zulässige maximale Geltungsdauer von EinV gesetzlich geregelt ist. Daran ändert auch Deine Unterschrift nichts, da es der SB hätte mit dieser unzulässigen Geltungsdauer gar nicht anbieten dürfen.
Das und evtl. der falsche § wäre der einzige Grund für eine Kündigung.

Einmal ganz logisch gedacht, sind die Inhalte egal, wenn eine EinV alleine wegen einer unzulässigen Geltungsdauer rechtswidrig ist.
Wenn halt Haarspalterei oder Krümelkackerei Spaß machen, dann sucht weiter.
Vielleicht stimmt die Schriftform nicht ?
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#30
Danke für Deine Unterstützung!!
Hast Du einen Nachweis (Gestz oder Urteil) auf das ich mich berufen kann, dass
die Geltungsdauer von EinV gesetzlich geregelt ist.
Ich hab dazu noch immer keine verbindliche Quelle gefunden, auf die ich mich bei meiner Kündigung beziehen kann?
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#31
Danke für Deine Unterstützung!!
Hast Du einen Nachweis (Gestz oder Urteil) auf das ich mich berufen kann, dass
die Geltungsdauer von EinV gesetzlich geregelt ist.
Ich hab dazu noch immer keine verbindliche Quelle gefunden, auf die ich mich bei meiner Kündigung beziehen kann?
§ 15 SGB II Abs.1 Satz ³Die Eingliederungsvereinbarung soll für 6 Monate geschlossen werden. Danach soll eine neue ..........

Ein Urteil gibt es auch vom BSG dazu. Habe es leider im Moment nicht so schnell zur Hand.

Es gibt auch keine gesetzliche Regelungen, die Ausnahmen zulassen.
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#32
ODER gilt dies auch in 2014:

Arbeitshilfe zur Eingliederungsvereinbarung § 15 SGB II Stand 2006


2.3 Zeitlicher Rahmen
Die EinV soll für sechs Monate abgeschlossen werden. Auch hier
wird ein gebundenes Ermessen eingeräumt. In begründeten Fällen
kann der persönliche Ansprechpartner (pAp) die Laufzeit der
Vereinbarung auch verkürzen.
In der Einführungsphase bis zum 31.12.2006 soll die
Eingliederungsvereinbarung für bis zu 12 Monate abgeschlossen
werden (§ 65 Abs. 6 SGB II).
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#33
ODER gilt dies auch in 2014:

In der Einführungsphase bis zum 31.12.2006 soll die
Eingliederungsvereinbarung für bis zu 12 Monate abgeschlossen
werden (§ 65 Abs. 6 SGB II).
Das sind Arbeitshilfen der BA in denen Gesetze wiedergegeben werden.
Für 12 Monate durfte eine EinV bis Ende 2006 abgeschlossen werden.

Wer macht Dich so verrückt und kramt hier FH der BA von 2006 heraus ???

Zitiere ich die falschen aktuellen Gesetze ???
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#34
Sorry - sollte keine Kritik sein...
Deine Antworten waren sehr hilfreich - danke!

Ich werde meine EinV vom 21.11.2013 mit der Laufzeitbegründung kündigen-
mal gucken was passiert.....
Wolfgang
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#35
Solltest Du Dich für eine Kündigung entscheiden, dann zusätzlich die Unterschrift unter diese Erklärung mit dem Maßnahmeträger widerrufen.

Ein Vertrag ist das auf keinen Fall.
Das ist alles oberfaul. Freiwilligkeit per EGV.
Erklärung beim Maßnahmeträger unterschrieben ?
Keine Zuweisung ?

Wer finanziert diese Maßnahmeschmarozer ohne gesetzliche Grundlage ?
Wird die Förderung der EU missbraucht ?

Die bekommen Maßnahmepauschale und Fangprämie wenn jemand vermittelt wird und der ELO wird von denen noch wie der letzte Dreck behandelt.
 

with attitude

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
3 Mrz 2014
Beiträge
1.703
Gefällt mir
2.882
#36
Ziele des Jobcenters sind nicht relevant. :icon_laber:

Da Du zu keinen Bewerbungen verpflichtet wurdest, sondern zu Bewerbungsbemühungen, ist auch niemand verpflichtet, Bewerbungskosten geldlich aufzuzählen.
FALSCH !

Zum Thema Bew- Bemühungen die müssen per Kostenzusage in einer EV bzw. EVA konkret bestimmt werden..

Ziele des JC sind auch "Leistungen" des JC, daher hier auch die Konkretisierung...

@ wolfgang1956

wenn du ne EV kündigen willst, nimm dir einen BerHS beim Amtsgericht und einen FA für Sozialrecht.. einfach so kündigen, wird mit Sicherheit nicht so locker wie es dir Mr. Erbse aka Nuckel aka LMAARGE aka Makale usw. hier vormacht...

Urteile bestätigen, das auch bei Bewerbungsbemühungen eine Konkretisierung zu erfolgen hat...

auch Fahrtkosten müssen immer Konkret in der EV bzw. EVA beschrieben sein...

lass dich hier nicht Verschei$ern....

hier mal Beispiele...


Zitat:

Vorliegend legt der angefochtene Bescheid fest, dass die Antragstellerin während der Gültigkeit der Eingliederungsvereinbarung vom 18.09.2012 bis 17.03.2012 monatlich mindestens 5 Bewerbungsbemühungen nachweisen muss. Zur Übernahme der Kosten für die Bewerbungen enthielt die Eingliederungsvereinbarungen keine Ausführungen. Alleine aus diesem Grund bestanden erhebliche Bedenken gegen die Rechtsmäßigkeit des Eingliederungsverwaltungsaktes. Erfordern die in der Eingliederungsvereinbarung bestimmten Bemühungen etwa für die Bewerbungsunterlagen zusätzliche finanzielle Bemühungen, ist in der Eingliederungsvereinbarung auch deren Finanzierung zu regeln (Beschluss des erkennenden Senats vom 20.12.2012, Az.: L 7 AS 2193/12 B ER, Beschluss des LSG Niedersachsen-Bremen vom 04.04.2012, Az.: L 15 AS 77/12 B ER; Berlit in LPK-SGB II, 4. Auflage 2011, § 15, Rdn. 29; Spellbrink in Eicher/Spellbrink, SGB II, 2. Auflage 2008, § 15, Rdn. 25)
Zitatende


Zitat des Sozialgericht Stuttgart vom 27.09.2013, S 24 AS 4816/13 ER:
Der Eingliederungsverwaltungsakt ist rechtswidrig, weil er keine ausreichend konkreten Bestimmungen nach § I5 Abs. l Satz 2 Nr. 1 SGB II enthält. Zentrale Bestandteile einer Eingliederungsvereinbarung sind gemäß § 15 Abs. 2 Satz 2 Nr.1 und Nr. 2 SGB II Bestimmungen darüber, welche Leistungen der Erwerbsfähige zur Eingliederung in Arbeit erhält.

Diese Anforderungen gelten nach § 15 Abs. I Satz 6 auch für den Eingliederungsverwaltungsakt. Erfordern die Bemühungen des Leistungsberechtigten zusätzliche finanzielle Aufwendungen (etwa für Bewerbungsunterlagen oder Fahrtkosten), ist in der Eingliederungsvereinbarung auch deren Finanzierung (Zusage von Leistungen nach §§ 45 ff. SGB III) zu regeln. Kostenträchtige Eingliederungsbemühungen, deren Aufwendungen der Leistungsberechtigte zumutbar nicht mehr aus den Regelleistungen bestreiten kann, sind ohne Finanzierungsregelung unzumutbar. Unzumutbar sind insbesondere auch anderweitig nicht gedeckte Fahrtkosten, bei deren Übernahme die Direktive des §39 SGB I ermessensleitend zu berücksichtigen ist.
Zitatende


und zum Thema "zuvor" beantragen .. LSG Hessen vom 16. Januar 2014 - Az. L 9 AS 846/13 B ER :


Der Eingliederungsverwaltungsakt wird aber den gesetzlichen Anforderungen nicht gerecht. Die Regelung unter Nr. 1 des Bescheides vom 18. September 2013, wonach die Übernahme von Bewerbungskosten eine vorherige Antragstellung voraussetzt, ist nicht eindeutig und damit nicht hinreichend bestimmt im Sinne des § 33 Sozialgesetzbuch Zehntes Buch (SGB X). Der Senat hat bereits mit Beschluss vom 30. Juli 2013 (s.o.) die Regelung eines Eingliederungsverwaltungsaktes, wonach die Kosten für schriftliche Bewerbungen "zuvor" zu beantragen sind, als nicht hinreichend bestimmt angesehen. Der Senat hat in dem Beschluss ausgeführt:

Zitat
"Die Formulierung kann zum einen dahingehend verstanden werden, dass die Kosten für schriftliche Bewerbungen nur erstattungsfähig sind, wenn ein entsprechender Antrag vor dem erstmaligen Entstehen von Ausgaben gestellt wurde mit der Folge, dass die Erstattung verauslagter Kosten (Bewerbungsmappen, Portokosten) insgesamt ausscheidet. Der Wortlaut der Bestimmung kann aber auch so verstanden werden, dass ein Antrag auf Erstattung der Kosten jedenfalls vor Erstellung und Absendung der Bewerbungsunterlagen zu erfolgen hat. Dagegen dürfte die Regelung nicht so verstanden werden können, dass die Erstattung von Kosten lediglich von einem vorher gestellten Antrag abhängig ist. Denn dann hätte es des Wortes "zuvor" in der Bestimmung nicht bedurft. Die Regelung unter Nr. 1 des Bescheides vom 12. Juni 2013 ist daher schon nicht bestimmt genug. Im Übrigen ist es nicht nachvollziehbar, dass der Antragsteller die Kosten jedenfalls für die Anzahl an Bewerbungen, zu der er nach dem Bescheid verpflichtet ist, "zuvor" zu beantragen hat. Eine solche Verpflichtung erscheint ungeachtet ihrer Rechtmäßigkeit auch nicht sinnvoll, da die vorherige Beantragung der Kostenerstattung und die Bescheidung durch den Antragsgegner zu zeitlichen Verzögerungen im Bewerbungsverfahren führt und daher häufig die Erfolglosigkeit solcher Bewerbungsbemühungen zur Folge haben wird."
Zitatende
Der Regelsatz ist so eng bemessen, dass damit nicht auch noch zusätzliche Bewerbungskosten finanziert werden können. Im Regelbedarf nach § 20 Abs. 1 Satz 1 SGB II sind Bewerbungs - Fahrtkosten nicht enthalten.
(vgl. BSG 06.12.2007 – B 14/7b AS 50/06 R zu Fahrtkostenerstattung, so auch Eicher/Spellbrink § 15 Rz. 25).
wenn du die Punkte, die ich genannt habe zum Thema Bew-kosten in einer EV hast, nicht unterschreiben...

merke es dir für das nächste mal, bevor du eine EV unterschreibst...
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#38
@ wolfgang1956

wenn du ne EV kündigen willst, nimm dir einen BerHS beim Amtsgericht und einen FA für Sozialrecht.. einfach so kündigen, wird mit Sicherheit nicht so locker
Dann erkläre doch bitte mit Deinem unschlagbaren Fachwissen dem Hilfesuchenden, warum eine Kündigung nicht so locker wird.
Bitte aus eigener Kraft und ohne Verweise auf Urteile ! :icon_pic:

Wird er dann sanktioniert, hingerichtet etc., wenn er sein Recht wahrnimmt einen Vertrag zu kündigen ?
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#39
Guten morgen zusammen,
nach all den Tipps hab ich nochmal eine Frage:
Was ist, wenn ich die EinV garnicht kündige und abwarte bis zum 20.05.2014.
Dann wäre ich doch durch den Ablauf der Gültigkeitsdauer ohne EinV bis zu dem Zeitpunkt andem JC versucht mir was Neues aufzudrücken. Beseutet dass ich klammheimlich aus der EinV raus bin - ohne lautes Getöse (Kündigung)?
Denkfehler oder Rettung?????
W
 

gelibeh

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Jun 2005
Beiträge
23.595
Gefällt mir
17.046
#40
Was ist, wenn ich die EinV garnicht kündige und abwarte bis zum 20.05.2014.
Was ist am 20.5.?

Mit Nachweisen Deinen Einschränkungen meine ich, dass Du einen Arzt in der Hinterhand hast, für den Fall, dass der SB Stress macht, aber nicht das Beibringen eines Attest. Wenn Du einen Job wegen Unzumutbarkeit nach §10 SGBII ablehnst, musst Du das im Notfall schon untermauern können, wenn es hart auf hart kommt. Ziel sollte aber sein, dass der SB Dich zum ÄD schickt.

Eine EGV kann gekündigt werden, wenn sich etwas maßgeblich geändert hat. Hat es das? Ansonsten müsste man die EGV wohl anfechten. Das würde ich aber mit einem Anwalt machen. Problem dabei ist, dass Dir eine Maßnahme auch ohne EGV zugewiesen werden kann. Da bist Du dann trotzdem nicht raus.

Also, Gutachten vom ÄD und dann jeden nicht zumutbaren Job mit Verweis auf das Gutachten ablehnen.

Edit: Versuch doch mal, schriftlich beim SB die Feststellung der Erwerbsfähigkeit nach §44a SGBII zu beantragen.
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#41
Am 20.05.2014 läuft die gesetzlich gereegelte maximal Laufzeit meiner aktuellen Eingliederungsvereinbarung aus - da ich bis dahin (und auch danach) keine neue unterschreibe bin ich doch ab dem 20.05. ohne gültige EGV????!!!!

Auch ohne Pflichten daraus - meine 50+ Maßnahme ist dann keine Pflicht mehr.
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#43
Leider funktioniert das absenden von Beiträgen nicht richtig ???
Ich versuche es später noch mal mit einer Antwort.
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#45
Eine EGV kann gekündigt werden, wenn sich etwas maßgeblich geändert hat. Hat es das? Ansonsten müsste man die EGV wohl anfechten.
§ 59 SGB X kann nicht nur bei Veränderungen angewendet werden.
Das Vertragsrecht sieht zahlreiche Kündigungsgründe vor für öffentlich rechtliche Verträge, welche im SGB nicht alle aufgezeigt werden.
Warum auch ? Soll ja keiner auf die Idee kommen.

Was wäre denn der Unterschied zwischen einer Anfechtung und einer Kündigung ?

Soll man seine schwachen Momente, in denen man falsch gehandelt hat noch anfechten.
In diesem Fall könnte man auch sagen. Selbst schuld, warum noch beschweren ?
 

wolfgang1956

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
12 Mai 2014
Beiträge
18
Gefällt mir
0
#46
Nochmal zum Auslaufen der EinV - wenn ich nicht kündige bin ich doch ab dem 20.05.2014
ohne gültige EinV und ohne die Pflichten daraus. Ich halte einfach die Füsse still und warte ab was passiert.... Denkfehler oder Rettung????
Und die Maßnahmenteilnahme entfiele dann auch???
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#47
Nochmal zum Auslaufen der EinV - wenn ich nicht kündige bin ich doch ab dem 20.05.2014
ohne gültige EinV und ohne die Pflichten daraus. Ich halte einfach die Füsse still und warte ab was passiert.... Denkfehler oder Rettung????
Und die Maßnahmenteilnahme entfiele dann auch???
Weder Denkfehler noch Rettung.

Das Jobcenter geht aber von einer Gültigkeit der EinV bis 31.12.2014 aus und auch der Erfüllung der Pflichten daraus. Also weiterhin Teilnahme am Projekt.

Man wird Dich dahingehend retten, dass man Dir erst einmal eine Sanktion reindrückt wegen Pflichtverletzung aus einer EinV.

Du kannst keinesfalls stillschweigend von einer Erledigung per 20.05.2014 ausgehen. Auch wenn die EinV nur 6 Monate laufen dürfte.

Das musst Du den Strafcenterschergen schon genauer darlegen.
 

Prinz Erbse

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2014
Beiträge
64
Gefällt mir
20
#48
Dann erkläre doch bitte mit Deinem unschlagbaren Fachwissen dem Hilfesuchenden, warum eine Kündigung nicht so locker wird.
Bitte aus eigener Kraft und ohne Verweise auf Urteile ! :icon_pic:

Wird er dann sanktioniert, hingerichtet etc., wenn er sein Recht wahrnimmt einen Vertrag zu kündigen ?
Kein Urteil zum zitieren gefunden zum Thema Kündigung einer EinV ???

Der Hilfesuchende wartet auf fachlichen Rat.
 

gizmo

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
12 Dez 2011
Beiträge
3.636
Gefällt mir
1.051
#49
Der Hilfesuchende wartet auf fachlichen Rat.
/QUOTE]

Na ja fachlicher Rat,
nun hier ist ein öffentrechtlicher Vertrag geschlossen worden, beide Seiten müssen sich an diesen halten. Wenn die Unterschrift in der EGV gemacht wurde und diese ist 12 Monate gültig dann ist diese auch 12 Monate gültig, es gibt diese EGV`s mit speziellen Vermittlungsproblemen.

Bitte die einfache Tour wählen, hier jetzt den A -Reha Antrag stellen.
 

Pfirsich

Elo-User/in

Mitglied seit
11 Aug 2013
Beiträge
250
Gefällt mir
75
#50
gizmo, du siehst das völlig richtig, eine EGV mit einer "Laufzeit" von zwölf Monaten ist zwar selten kommt aber - auch unerwartet und unbegründet - vor:
Wenn die Unterschrift in der EGV gemacht wurde und diese ist 12 Monate gültig dann ist diese auch 12 Monate gültig
Es muss dafür m. E. nicht unbedingt einen genannten Grund geben, man beachte das "soll" (6 Monate), der SB KANN sich für 12 Monate entscheiden - und wenn der Leistungsbezieher dagegen nicht protestiert dann ist das halt so.
es gibt diese EGV`s mit speziellen Vermittlungsproblemen.
Nanu, wo steht das, hast du dazu etwas Schriftliches? Ok, irgendeinen Grund muss der SB nennen können - oder er hat die sechsmonatige ("soll") Laufzeit anzuwenden. Ich denke es könnte auch konjunkturell bedingt sein, am Lebensalter liegen oder an der Lage am regionalen Arbeitsmarkt ... eventuell wird ja vielleicht ein "pflegeleichter" Elo 12 Monate bekommen, oder ein "hoffnungsloser Fall", oder, oder ...
In der Regel ist die EV für die Dauer von sechs Monaten, längstens für zwölf Monate abzuschließen. Fehlt eine zeitliche Begrenzung, ist der Arbeit Suchende nicht zu Unterschrift verpflichtet (SG Braunschweig vom 15.12.2008 - S 19 AS 866/05 ER).
 

Pfirsich

Elo-User/in

Mitglied seit
11 Aug 2013
Beiträge
250
Gefällt mir
75
#51
Dann soll ich der SB mündlich mitteilen,
Nichts tun - schon gar nicht mündlich. Reden war gestern.

Warten, ob von denen etwas Schriftliches kommt.
Ich halte einfach die Füße still und warte ab was passiert.
Ja! Genau so würde ich das machen.
 

gizmo

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
12 Dez 2011
Beiträge
3.636
Gefällt mir
1.051
#52
EGV`s mit speziellen Vermittlungsproblemen
Das mal bitte googlen, da solltest du was finden, sind jedoch freie Interpretationen. Zb. ist auch die Bürgerarbeit, bei uns damals nur für Alleinerziehend, voll der Schwachsinn, als wenn Kinder als Vermittlungshemmnis geführt werden sollten.

Hier ist halt Unterschrieben worden. Na ja und über 50 Lenze ist ja auch schon was. Wolfgang wurde hier wohl übers Ohr gezogen.

A -Reha Antrag stellen.
 

Pfirsich

Elo-User/in

Mitglied seit
11 Aug 2013
Beiträge
250
Gefällt mir
75
#53
Danke gizmo, aber das Thema EGV`s mit speziellen Vermittlungsproblemen ist hier in diesem Thread m. E. gar nicht relevant, was die EGV-Laufzeit betrifft.

Genau die Laufzeit aber war mein Thema, und die (nur das wollte ich betonen) KANN auch mal 12 Monate betragen, auch wenn sie 6 Monate betragen SOLL.
Wolfgang wurde hier wohl übers Ohr gezogen.
Nunja, man soll halt nie unterschreiben - grundsätzlich. Die zwölf Monate Laufzeit hätte er dann allerdings einfach als Verwaltungsakts-EGV bekommen.

Dem Verwaltungsakt widerspricht man. Oder fragt (beispielsweise) nach, warum das Jobcenter 12 Monate für richtig hält statt der üblichen 6 Monate - dann MUSS das JC schriftlich einen Grund nennen, den zu erfahren ggf. interessant ist ...
A -Reha Antrag stellen.
Nanu, wieso genau? Wieso jetzt?

Eher nein.

Nichts tun.
 

Pfirsich

Elo-User/in

Mitglied seit
11 Aug 2013
Beiträge
250
Gefällt mir
75
#55
2 Bandscheibenvorfälle vor 5 Jahren ... habe häufig Rückenbeschwerden
Der Themenstarter ist eventuell nicht so gaaanz topfit das kann ja sein ... doch mit Rückenbeschwerden gehen Hunderttausende jeden morgen zur Arbeit und halten bis Freitagnachmittag ihre 38,5 Stündchen durch.

wolfgang1956 wie sieht`s aus, meinst du, dass du in Vollzeit arbeiten kannst, kein Zementsackstemmen versteht sich, gemischte Tätigkeit im Büro einer netten Versicherung oder Stadtverwaltung?

Dann wärst du voll arbeitsfähig. Lass dich nicht ohne guten Grund aus dem Kreis der Erwerbsfähigen verdrängen. Privat suche dir einen Physiotherapeuten oder Heilpraktiker oder eine Selbsthilfegruppe zum Thema Wirbelsäule / Rückenschmerzen.

Achte auf Datenschutz:

NAKOS - Meldungen

Du solltest den Vorschlag von gizmo (Antrag auf Rente stellen) nicht umsetzen ... meine Meinung.
 

gizmo

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
12 Dez 2011
Beiträge
3.636
Gefällt mir
1.051
#56
Der Themenstarter ist eventuell nicht so gaaanz topfit das kann ja sein ... doch mit Rückenbeschwerden gehen Hunderttausende jeden morgen zur Arbeit und halten bis Freitagnachmittag ihre 38,5 Stündchen durch.

wolfgang1956 wie sieht`s aus, meinst du, dass du in Vollzeit arbeiten kannst, kein Zementsackstemmen versteht sich, gemischte Tätigkeit im Büro einer netten Versicherung oder Stadtverwaltung?

Dann wärst du voll arbeitsfähig. Lass dich nicht ohne guten Grund aus dem Kreis der Erwerbsfähigen verdrängen. Privat suche dir einen Physiotherapeuten oder Heilpraktiker oder eine Selbsthilfegruppe zum Thema Wirbelsäule / Rückenschmerzen.

Achte auf Datenschutz:

NAKOS - Meldungen

Du solltest den Vorschlag von gizmo (Antrag auf Rente stellen) nicht umsetzen ... meine Meinung.
Ich glaube du verstehst hier was falsch, ein A - Reha Antrag ist kein Rentenantrag, hier wird die Verwendung zum 1. Arbeitsmarkt überprüft und dann gegebenfalls Nachgesteuert, zb. in Sachen gemischte Tätigkeit im Büro nur noch möglich etc. oder auch möglich Weiterbildung.

Auf jedenfall ist dann die EGV hinfällig, ist auch eines der Ziele.
 

Pfirsich

Elo-User/in

Mitglied seit
11 Aug 2013
Beiträge
250
Gefällt mir
75
#57
ein A - Reha Antrag [ ... ] hier wird die Verwendung zum 1. Arbeitsmarkt überprüft und dann gegebenfalls nachgesteuert
Unsinn gizmo, Wolfgang1956 ist m. E. voll arbeitsfähig, da ist ichts zu "überprüfen" und schon gar nichts "nachzusteuern". Er hat m. E. nur den Fehler gemacht, mit JC-Sachberarbeitern ohne zwingenden Grund über seine Gesundheit zu quatschen.
Auf jedenfall ist dann die EGV hinfällig, ist auch eines der Ziele.
Eben nicht, die jetzige EGV ist NICHT anzufechten. Der Threadersteller sollte aus seinen Fehlern lernen und demnächst nichts mehr unterschreiben, DAS ist eines der Ziele.

Augenverdreh: Wolfgang, Wolfgang, ich sprach von Datenschutz, und was finde ich da:
Antwort von wolfgang1956 31.03.2009
Behandlung des LWS (Rückenschmerzen)

Kann doch nicht wahr sein! Ich habe direkt befürchtet, dass Wolfgang dein echter Vorname und 1956 dein Geburtsjahr ist. Bitte achte demnächst auf Anonymität, sonst grinst die ganze Jobcenter-Chefetage.

Und deinen Extremsport herunterfahren, nicht so lange Langstrecken laufen:
Nach jahrelangem Lauftraining habe ich letztes Jahr meinen ersten Marathon geschafft und kann mich noch gut an den tierieschen Muskelkater

Neuer Beitrag von Wolfgang1956 30.09.13
Aqua-Jogging Forum | Diskussionen, Fragen und Antworten für Hilfe, Ratschläge und Tipps - paradisi.de

Mit zwanzig oder dreißig einen Bandscheibenvorfall als Maurer, Schreiner oder Fliesenleger... das ist arg. Ab 50 haben das Hunderttausende:
meine Rückenbeschwerden (2 Bandscheibenvorfälle vor 5 Jahren) ... bin 57 und habe häufig Rückenbeschwerden
Und jemand der seit 15 Jahren EDV-Spezialist ist stemmt keine Säcke Zement, sondern erledigt lässig jeden Bürojob, ob Rückenprobleme oder nicht:
Habe vor etwa 10 Jahren solche Schulungen mitmachen dürfen ... Die verwendete Datenbanktechnologie stammt aus der Computersteinzeit
Gibt es eine günstige und gute SAP Schulung? (fortbildung, voraussetzungen, guenstig)

Ein letztes Mal komme ich auf das Thema EGV-Laufzeit 12 Monate zu sprechen, das hatte beispielsweise unser Mitforist Westzipfler nicht anders erlebt:
neue EGV - Laufzeit "1 Jahr"!
... Ungewöhlich die Laufzeit mit einem Jahr
http://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/115037-neue-egv-laufzeit-jahr.html

#An alle.
Drei Tipps:
1. Keine EGV unterschreiben,
2. sich im JC nicht "einwickeln" lassen, irgend etwas zu bequatschen. Die horchen einen aus - und gelöscht bekommt man die "freiwilligen eigenen Angaben" bekanntlich nur sehr schwer. Das Reden einstellen, alles nur noch schriftlich.
3. Zu eigenen Gesundheitsproblemen im Netz keine Spuren hinterlassen, die auf die reale eigene Person hinweisen.
 

gizmo

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
12 Dez 2011
Beiträge
3.636
Gefällt mir
1.051
#58
Drei Tipps:
1. Keine EGV unterschreiben,
2. sich im JC nicht "einwickeln" lassen, irgend etwas zu bequatschen. Die horchen einen aus - und gelöscht bekommt man die "freiwilligen eigenen Angaben" bekanntlich nur sehr schwer. Das Reden einstellen, alles nur noch schriftlich.
3. Zu eigenen Gesundheitsproblemen im Netz keine Spuren hinterlassen, die auf die reale eigene Person hinweisen.

So sollte es der HZ4rer machen, voll IO deine Aussagen:icon_daumen:
Hallo Pfirsich,
was ist denn jetzt das Ziel, Wolfgang wird aus der EGV nicht rauskommen, soll er sich in seinem Alter da brav hinsetzen?

Eine andere Idee habe ich nicht, ich würde es propieren.

Na ja vielleicht meldet sich Wolfgang noch mal.
 
Oben Unten