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Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entscheidet

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

...
 

hemmi

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Im Sinne von "sie war Betriebswirtin und auch sonst von mäßigem Verstande"? :biggrin:...ach nee, das Zitat betrifft ja Juristen (wer ein Schmankerl mag...)
Siehe Gerichtsshows im deutschen Fernsehen.:icon_tonne:
 

olivera

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Siehe Gerichtsshows im deutschen Fernsehen.:icon_tonne:
Worauf bezieht sich jetzt das Tonnenicon, aufs Fernsehen, auf Gerichtsshows oder die Richter(schauspieler) darin? Oder darauf, sich sowas anzusehen? Frage ja nur ...
 

hemmi

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Worauf bezieht sich jetzt das Tonnenicon, aufs Fernsehen, auf Gerichtsshows oder die Richter(schauspieler) darin? Oder darauf, sich sowas anzusehen? Frage ja nur ...
Bezieht sich auf die Darsteller, Richter und Anwält sind allesammt studierte Juristen die neben ihren Kanzleien sich auch noch als Schauspieler erfahren möchten. :icon_lol:
 

olivera

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

... Juristen die neben ihren Kanzleien sich auch noch als Schauspieler erfahren möchten. :icon_lol:
Meinst Du etwa, die sind auf 'nem Selbsterfahrungstrip? Also hör mal, bischen mehr Respekt vor Durchlaucht&Co, lass endlich dieses ... dieses... :icon_lol: schwachsinnige Herumrollen auf dem Boden, Pursche...
 

Paolo_Pinkel

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Ungeachtet der Tatsache, ob diese Susanne nun fiktiv ist oder nicht teile ich Ihre Auffassung voll und ganz und kann das auch nur jedem empfehlen! Lieber arm ohne Arbeit, als mit! Solange in diesem Land weder genügend existenzsichernde Arbeitplätze für alle die Suchenden bestehen, noch "Löhne" gezahlt werden, die ein Leben ohne aufstockenden Hartz-Terror ermöglichen, sehe ich garkeinen Anlass, mich auch nur ansatzweise in dieser perfide mutierten Arbeitswelt verheizen zu lassen. Wozu auch?! Das widerspricht schon dem kapitalistischen Grundgedanken, Ware teurer anzubieten, als man erworben hat. Den Anspruch sollte man auch bei erworbener (Aus)Bildung haben. Mit dem Schmarotzer-Stempel, den die Regierung i.V.m. der Hetz-Presse regelmäßig versucht den Elos aufzudrücken, weil sie (die Politik) der wahre Grund für das arbeitsmarktpolitische Versagen sind, kann ich persönlich gut leben. Auch wenn turnusmäßig die Putzfrau durch die Talkshow-Manege geführt wird, die für 5 Euro die Stunde arbeiten geht, um Dumpinglöhne zu rechtfertigen. Diese Jede-Arbeit-Ist-Besser-Als-Garkeine-Mentalität wird sich spätestens im beim Renteneintritt rächen, wenn man trotzdem aller Wahrscheinlichkeit nach auf Sozialhilfe angewiesen sein wird. Man sollte deshalb KEIN SCHLECHTES GEWISSEN haben, Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen. Dafür sind die da! Als Staatsbürger hat man dieses Recht und das nimmt man eben in Anspruch. Ende! Natürlich würde das Politikerpack es viel lieber sehen, wenn sich der Elo schuldig fühlt, sich in die Knochenmühle der Zeitarbeit begibt, durch Suizid die Allgemeinheit erleichtert oder auswandert. Den Gefallen sollte man den aber nicht tun. Also schön auf die Gesundheit achten, damit man lange von Onkel Hartz hat:biggrin: Übrigens sind auch Wohngeld, Kindergeld, Bafög usw. Sozialleistungen. Lieber genieße ich die gewonnene Freizeit und lese hin und wieder in einem Lehr- und Praxiskommentar, um bei Bedarf die Sozialgerichtsbarkeit zu beschäftigen, als auch nur 1 Sekunde bei der Steuergeldvernichtung i.F.v. Zementierung von Armutslöhnen durch Aufstockung oder Maßnahmenkarrieren mitzuhelfen. Ich persönlich habe mich auch schon darauf eingestellt, so bis zum Renteneintritt weiterzumachen und kann trotzdem gut schlafen!:biggrin:
 

JohnDoe

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

@Sinuhe #96:
Es steht dir nicht, dich soooo blöd darzustellen. Nimmt dir niemand ab.

Nebenbei: Warum bewirbst DU dich nicht bei der "Welt" oder der BLÖD?
 

götzb

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

@Paolo_Pinkel
Besser hätte das niemand ausdrücken können.
:icon_daumen:

Arbeit wird (auch von der Linken) zum Gott hoch stilisiert, und dabei nicht bedacht, das auch die Menschen im Mittelalter nicht arbeiten gegangen waren weil das so schön ist.

"Sie wollen doch Arbeiten" diese Frage mit schon erhobenen drohenden Zeigefinger mancher Zeitgenossen, ist befremdlich da es die Freiheit einschränkt, zu wollen was man selber will.
 

Sinuhe

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

@Sinuhe #96:
Es steht dir nicht, dich soooo blöd darzustellen. Nimmt dir niemand ab.

Nebenbei: Warum bewirbst DU dich nicht bei der "Welt" oder der BLÖD?

Kannst Du das näher erklären?
Vielleicht bin ich wirklich so doof und verstehe nicht,wieso Du den § 130 Absatz 1 StGB postest,der dann ja Deiner Meinung nach auf DIE WELT zutrifft,aber keine Strafanzeige stellst?

Und warum ich mich als Rentner und Nichtjournalist bei einer Zeitung bewerben soll,verstehe ich noch weniger. :icon_eek:
 

jockel

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Ungeachtet der Tatsache, ob diese Susanne nun fiktiv ist oder nicht teile ich Ihre Auffassung voll und ganz und kann das auch nur jedem empfehlen! Lieber arm ohne Arbeit, als mit! Solange in diesem Land weder genügend existenzsichernde Arbeitplätze für alle die Suchenden bestehen, noch "Löhne" gezahlt werden, die ein Leben ohne aufstockenden Hartz-Terror ermöglichen, sehe ich garkeinen Anlass, mich auch nur ansatzweise in dieser perfide mutierten Arbeitswelt verheizen zu lassen. Wozu auch?! Das widerspricht schon dem kapitalistischen Grundgedanken, Ware teurer anzubieten, als man erworben hat. Den Anspruch sollte man auch bei erworbener (Aus)Bildung haben. Mit dem Schmarotzer-Stempel, den die Regierung i.V.m. der Hetz-Presse regelmäßig versucht den Elos aufzudrücken, weil sie (die Politik) der wahre Grund für das arbeitsmarktpolitische Versagen sind, kann ich persönlich gut leben. Auch wenn turnusmäßig die Putzfrau durch die Talkshow-Manege geführt wird, die für 5 Euro die Stunde arbeiten geht, um Dumpinglöhne zu rechtfertigen. Diese Jede-Arbeit-Ist-Besser-Als-Garkeine-Mentalität wird sich spätestens im beim Renteneintritt rächen, wenn man trotzdem aller Wahrscheinlichkeit nach auf Sozialhilfe angewiesen sein wird. Man sollte deshalb KEIN SCHLECHTES GEWISSEN haben, Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen. Dafür sind die da! Als Staatsbürger hat man dieses Recht und das nimmt man eben in Anspruch. Ende! Natürlich würde das Politikerpack es viel lieber sehen, wenn sich der Elo schuldig fühlt, sich in die Knochenmühle der Zeitarbeit begibt, durch Suizid die Allgemeinheit erleichtert oder auswandert. Den Gefallen sollte man den aber nicht tun. Also schön auf die Gesundheit achten, damit man lange von Onkel Hartz hat:biggrin: Übrigens sind auch Wohngeld, Kindergeld, Bafög usw. Sozialleistungen. Lieber genieße ich die gewonnene Freizeit und lese hin und wieder in einem Lehr- und Praxiskommentar, um bei Bedarf die Sozialgerichtsbarkeit zu beschäftigen, als auch nur 1 Sekunde bei der Steuergeldvernichtung i.F.v. Zementierung von Armutslöhnen durch Aufstockung oder Maßnahmenkarrieren mitzuhelfen. Ich persönlich habe mich auch schon darauf eingestellt, so bis zum Renteneintritt weiterzumachen und kann trotzdem gut schlafen!:biggrin:
Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen?

Wie schläft denn das Merkel und die Bundesregierungstruppe oder noch besser - der INSM-Kuratoriumsvorsitzende Wolfgang Clement mit seinen an die 15 Aufsichtsratsposten nebenbei - alles keine 1-Euro- oder Mini-Prekärlohnjobs!!!!
 

BibiBlocksberg2009

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Wenn ich das recht verstanden hab', hat das auch in diesem Kommentar-Dingens stattgefunden ... dafür spricht auch, daß da jetzt abgeschaltet ist.


:icon_wink:
Genau so hatte ich das auch geschrieben (9.4.). :icon_wink:
Ein "Chat" war das ja nicht, sondern die Kommentare wurden nach Überprüfung freigeschaltet und Frau Müller und Frau Spoerr haben verzögert darauf geantwortet.
Die Kommentarfunktion war einen Tag später übrigens nochmals freigeschaltet, da hat aber nur noch Frau Spoerr geantwortet. Lässt sich unter dem Link ja alles nachlesen
Und auch heute kann wieder ganz normal kommentiert werden.

Beim Lesen der Kommentare fiel mir grad ins Auge, dass Frau Spoerr unter dem Account der Frau Müller antwortet:
Das hatte sie dann ja auch erklärt, mit dem fehlerhaften Ausloggen... :icon_smile:
 
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ExitUser

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Meine Meinung:

Wenn jemand nicht arbeiten kann, weil er z. B. krank ist oder aufgrund seines Alters nirgends mehr eingestellt wird, dann muß dieser Mensch ohne Wenn und Aber von der Gesellschaft unterstützt und abgesichert werden. Und zwar ohne einem Schikanierungs- und Drangsalierungssystem wie aktuell Hartz IV ausgesetzt zu sein.

(Die o. g. Beispiele sind genau das: Beispiele. Es gibt ohne Frage weitere gute Gründe, nicht arbeiten zu können.)


Wenn aber jemand in der Lage wäre zu arbeiten und aufgrund seiner persönlichen Umstände (Alter, Ausbildung usw.) auch einen Arbeitsplatz bekommen könnte, mit dessen Entlohnung er sich selbst versorgen könnte, dann bereitet es mir zumindest Bauchweh, wenn dieser Mensch sich freiwillig entscheidet, nicht zu arbeiten und stattdessen seinen Lebensunterhalt von der Allgemeinheit decken zu lassen.

Ich glaube allerdings, daß der Anteil dieser "Freiwilligen" unter den Hartz IV-Beziehern überschaubar gering ist.


Natürlich kann man sagen: Solange für die, die arbeiten wollen, nicht genügend auskömmliche Jobs zur Verfügung stehen, ist ein Zwang zur Arbeit für diejenigen, die halt nicht wollen nicht zu rechtfertigen. Ein gutes Argument. Andererseits: würden die, die nicht wollen, aber könnten, arbeiten, würde das die Sozialsysteme entlasten (Alimentierung eingespart, stattdessen weitere Einzahlung) und der Druck auf diejenigen, die nicht können, würde (vermutlich/hoffentlich) sinken.


Eins ist sicher: wer freiwillig aus einem gut bezahlten und gesundheitlich nicht belastenden Job aussteigt, weil er genügsam ist und ihm das Wenige, was die Gesellschaft als Alimentierung zahlt, ausreicht, belastet damit das Sozialsystem und erkauft sich sein "neues Leben" auf dem Rücken derjenigen, die auf die Alimentierung angewiesen sind. Denn eine Geschichte wie die im Artikel der Welt erzählte - egal, ob nun wahr oder unwahr - prägt doch das Bild der Hartz IV-Bezieher in der Öffentlichkeit.

"Der könnte ja, der will nur nicht. Der lebt lieber von unserem Geld als mit uns zu arbeiten. Der macht sich einen schönen Lenz auf unsere Kosten. Und wir sind am Ende die Gelackmeierten, wenn's keine Rente mehr gibt."

Nur ein paar der Gedanken, die unwillkürlich geweckt werden bei solch einer Darstellung.
 

pagix

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Hartz IV: So dreist lügt die Welt am Sonntag
WamS, Lügen, Satire Welt am Sonntag, Kampagnenjournalismus, Hetze gegen sozial Schwache. Medienmärchen.

"Schade eigentlich nur, dass Friede Springers Gossenjournaille sich nicht einmal ansatzweise die Mühe gemacht hat, sich um eine realistische Darstellung zu bemühen. Recherche –Fehlanzeige!"

WamS, Lügen, Satire
 

Rounddancer

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Naja, der FREITAG-Kommentator hat aber selbst auch ein Montags-Produkt hingelegt.
Jedenfalls behauptet er, 25cent gäbe es bloß für Dosen.
Stimmt nicht. 25cent gibts für alles, was das Logo der Deutschen Pfand Gesellschaft und den Code dazu trägt,- ob PET-Einwegflasche oder Dose.
 

Steamhammer

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

@Paolo_Pinkel
Besser hätte das niemand ausdrücken können.
:icon_daumen:

Arbeit wird (auch von der Linken) zum Gott hoch stilisiert, und dabei nicht bedacht, das auch die Menschen im Mittelalter nicht arbeiten gegangen waren weil das so schön ist.

"Sie wollen doch Arbeiten" diese Frage mit schon erhobenen drohenden Zeigefinger mancher Zeitgenossen, ist befremdlich da es die Freiheit einschränkt, zu wollen was man selber will.
Wenn man sich das dann noch einreden läßt ,um jeden Preis arbeiten zu müssen,hat man schon alles verloren.
 

BibiBlocksberg2009

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

"Die Welt" legt zu dem Thema "Susanne Müller" heute nochmal nach: :icon_confused:

Keine Gefährdung des Wirtschaftsstandorts Deutschland

[...]Die Frage ist nicht, ob eine Viertelmillion oder – weil die Dunkelziffer sicher höher liegt – eine Million Fälle erschlichener Sozialleistungen den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährden. Das tun sie nicht, und die Verluste durch Steuerhinterziehung oder fehlgeleitete Subventionen sind um ein Vielfaches höher.[...]
Hartz-4-Debatte : Sozialbetrüger genießen das wahre Leben - Nachrichten Debatte - Kommentare - DIE WELT (13.04.2013)
 

JohnDoe

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Ja klar, das "wahre Leben genießen" - mit 382 Euro :icon_lol: ... in Deutschland :icon_lol:

Wenn die Hetze nicht so bösartig wäre, wäre es zum Totlachen.
 

ZynHH

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Naja, der FREITAG-Kommentator hat aber selbst auch ein Montags-Produkt hingelegt.
Jedenfalls behauptet er, 25cent gäbe es bloß für Dosen.
Stimmt nicht. 25cent gibts für alles, was das Logo der Deutschen Pfand Gesellschaft und den Code dazu trägt,- ob PET-Einwegflasche oder Dose.
Eben. Selbst die 0,33 BierFlaschen von L id l etc. bringen 25c....
 

XxMikexX

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Erst wird eine Story erfunden, dann dient diese Story als wahre Quelle für den nächsten Artikel.

Am Ende hat sich das Ganze verselbstständigt und dient als Grund für weiter Sozialkürzungen.

Perfide Strategie.:icon_motz:
 

Paolo_Pinkel

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Erst wird eine Story erfunden, dann dient diese Story als wahre Quelle für den nächsten Artikel.

Am Ende hat sich das Ganze verselbstständigt und dient als Grund für weiter Sozialkürzungen.

Perfide Strategie.:icon_motz:
In der Medien-Welt nennt sich sowas "Multiplikation". Würde mich mal interessieren, welche Partei diese Stimmungsmache bei der Springer-Presse in Auftrag gegeben hat.
 

XxMikexX

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Würde mich mal interessieren, welche Partei diese Stimmungsmache bei der Springer-Presse in Auftrag gegeben hat.
Ich rate mal, kann es die neoliberale Einheitspartei CDUCSUFDPSPDGRÜNE sein?:icon_razz:
 

olivera

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

In der Medien-Welt nennt sich sowas "Multiplikation". Würde mich mal interessieren, welche Partei diese Stimmungsmache bei der Springer-Presse in Auftrag gegeben hat.
eh, wieso Auftrag? Sowas gehört zu den Dingen, die die drei Pfadfinderinnen Angela, Liz und Friede, das plutokratische Triumfeminat, unter 'guten Taten' verstehen. Merkel sorgt für die Absenkung der europäischen Sozialstandards (damit die Armen in D nicht zuviel Teilhabe an der Imperialkonjunktur verlangen: schaut, wie gut es euch geht im Vergleich zu ... Athener Obdachlosen zB), Bertelsmann bedient die akademisch orientierte Mittelschicht mit Rationalisierungen der sozialen Kälte und so richtig geil machts Friede ... den Palästen.
 

Der Ratlose

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Ja klar, das "wahre Leben genießen" - mit 382 Euro :icon_lol: ... in Deutschland :icon_lol:

Wenn die Hetze nicht so bösartig wäre, wäre es zum Totlachen.

Was genau wäre daran denn zum totlachen? Zu den 382 € sollten bei jemanden gescheiten noch locker 100€ dazukommen die er als Freibetrag hat.

Das "wahre Leben genießen" , ich glaube eher das du wie viele andere hier gar nicht in der Lage sind zu bewerten was das "wahre Leben" sein könnte.
Und Leute, es wird nicht aufwärtsgehen, sondern eher in die andere Richtung.

Wenn sich jemand entscheidet das er mit dem Geld auskommen will, dann ist das eben so. Wo genau ist das Problem.

Oder ist das Problem das du oder ihr mit dem Geld nicht auskommt.
 

Steamhammer

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Ungeachtet der Tatsache, ob diese Susanne nun fiktiv ist oder nicht teile ich Ihre Auffassung voll und ganz und kann das auch nur jedem empfehlen! Lieber arm ohne Arbeit, als mit! Solange in diesem Land weder genügend existenzsichernde Arbeitplätze für alle die Suchenden bestehen, noch "Löhne" gezahlt werden, die ein Leben ohne aufstockenden Hartz-Terror ermöglichen, sehe ich garkeinen Anlass, mich auch nur ansatzweise in dieser perfide mutierten Arbeitswelt verheizen zu lassen. Wozu auch?! Das widerspricht schon dem kapitalistischen Grundgedanken, Ware teurer anzubieten, als man erworben hat. Den Anspruch sollte man auch bei erworbener (Aus)Bildung haben. Mit dem Schmarotzer-Stempel, den die Regierung i.V.m. der Hetz-Presse regelmäßig versucht den Elos aufzudrücken, weil sie (die Politik) der wahre Grund für das arbeitsmarktpolitische Versagen sind, kann ich persönlich gut leben. Auch wenn turnusmäßig die Putzfrau durch die Talkshow-Manege geführt wird, die für 5 Euro die Stunde arbeiten geht, um Dumpinglöhne zu rechtfertigen. Diese Jede-Arbeit-Ist-Besser-Als-Garkeine-Mentalität wird sich spätestens im beim Renteneintritt rächen, wenn man trotzdem aller Wahrscheinlichkeit nach auf Sozialhilfe angewiesen sein wird. Man sollte deshalb KEIN SCHLECHTES GEWISSEN haben, Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen. Dafür sind die da! Als Staatsbürger hat man dieses Recht und das nimmt man eben in Anspruch. Ende! Natürlich würde das Politikerpack es viel lieber sehen, wenn sich der Elo schuldig fühlt, sich in die Knochenmühle der Zeitarbeit begibt, durch Suizid die Allgemeinheit erleichtert oder auswandert. Den Gefallen sollte man den aber nicht tun. Also schön auf die Gesundheit achten, damit man lange von Onkel Hartz hat:biggrin: Übrigens sind auch Wohngeld, Kindergeld, Bafög usw. Sozialleistungen. Lieber genieße ich die gewonnene Freizeit und lese hin und wieder in einem Lehr- und Praxiskommentar, um bei Bedarf die Sozialgerichtsbarkeit zu beschäftigen, als auch nur 1 Sekunde bei der Steuergeldvernichtung i.F.v. Zementierung von Armutslöhnen durch Aufstockung oder Maßnahmenkarrieren mitzuhelfen. Ich persönlich habe mich auch schon darauf eingestellt, so bis zum Renteneintritt weiterzumachen und kann trotzdem gut schlafen!:biggrin:
Bravo!Größtmögliche Zustimmung meinrseits.
 

Steamhammer

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

In der Medien-Welt nennt sich sowas "Multiplikation". Würde mich mal interessieren, welche Partei diese Stimmungsmache bei der Springer-Presse in Auftrag gegeben hat.
Eher die Arbeitgeberverbände als deren Lakaien aus den Parteien.Die Arbeitgeber brauchen die dazu nicht.
 

MacWombel1957

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Es ist einfach nur traurig dass es genug Menschen gibt, die die Springer-Presse
als "seriös" betrachten und die vorgetragenen Berichte und "Meinungen" ungefiltert übernehmen.

Vom Leben eines ALG II-Beziehers haben die Redakteure der Hetz-Presse soviel Ahnung wie ein Büffel vom Seiltanzen ...:icon_kotz2:
 

Steamhammer

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Hartz-IV-Debatte : Warum sollen wir eigentlich noch arbeiten? - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

Der nächste Artikel der Reihe:

Autor Volker Kitz findet, dass viele Menschen von der Arbeit besessen sind – und unglücklich. "Heißluft-Produzenten" im Chefsessel raubten allen die Freizeit. Sind Hartz-IV-Empfänger glücklicher?


Der Artikel hat aber wenigstens nivht das niedrige Niveau seiner Vorgänger.

Ich habe es gar nicht nötig, darum einen großen Wirbel zu machen. Das ruft aber den Neid derjenigen hervor, die viele Jahre lang ihr Privatleben geopfert haben, um in einem Unternehmen aufzusteigen. Denen tut es weh, wenn jemand das Gleiche scheinbar mühelos und ohne Opfer erreicht.


Der ist gut. Da hat DIE WELT ausnahmsweise mal etwas sehr richtiges geschrieben, von dessen Richtigkeit man sich manchmal sogar bei gewissem Gegeifere im Forum hier (es ist aber die Ausnahme) oder aber, in quantitativ wesentlich epischerem Ausmasse, in der real world bei den dummfleissigen Arbeitsdeppen überzeugen kann.

Wohltuende Ausnahmen gibt es auch. So kenne ich einen Arbeitnehmer mit wirklich hohem Verdienst, der bestes Verständnis für Menschen hat, die sich nicht in Arbeit nur wegen der Arbeit drücken lassen.

Auch wenn man mir hier gerade am Freitag versucht hat, das Gegenteil einzureden: Aber frei und froh sein geht in der Regel, es mag geschätzt eine Ausnahmequote von 10-20% geben, nur ohne Arbeit auf derm deutschen Sklavenmarkt der Wirtschaft oder Dienstleistung.

Kitz: Ja, da steht manchmal der Vorwurf im Raum, mein Buch sei ein Schlag ins Gesicht für die, die keine Arbeit haben, aber gerne welche hätten. Doch sage ich nicht, dass das Leben am schönsten ist, wenn man nichts arbeitet. Es ist aber auch nicht zwangsläufig besser, weil man" arbeitet. Das Wort "arbeitslos" darf man ja gar nicht benutzen, das ist politisch nicht korrekt, weil ja klar ist, erst die Arbeit macht den Menschen zu Menschen. Und deshalb ist jemand, der nichts arbeitet, automatisch ein Arbeitssuchender.
Die Vorstellung, dass jemand bewusst entscheidet, nicht am normalen Arbeitsleben teilzunehmen – dafür haben wir noch nicht einmal einen Begriff. Das gibt's sprachlich gar nicht. Es sollte doch jeder für sich entscheiden können, wie er sein Leben am liebsten leben will. Es ist gut, dass wir uns darum bemühen, den Menschen, die gerne arbeiten möchten, auch Arbeit zu geben.
Es ist aber genauso wichtig, über Wege nachzudenken, jenen Wahlfreiheit zu geben, die eben nicht jeden Tag zur Arbeit gehen möchten. Das ist auch ein großes und leidendes Heer von Menschen, die wir überhaupt nicht ernst nehmen. Es kann ja durchaus sein, dass am Ende beiden Gruppen geholfen ist. Wenn jemand für sich eine alternative Lebensweise entdeckt hat, dann macht er einen regulären Arbeitsplatz frei für jemanden, der ihn gern hätte.
 

FrankyBoy

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Leute, in dem Artikel von "Die Welt", wurde mit keiner Silbe auf Sanktionen, 1,-- € Jobs, Sinnlosmaßnahmen etc. etc. etc. eingegangen - der Gedanke ist mir gerade gekommen.

Bei der heutigen Sanktionswut ist es direkt ein Wunder, dass ausgerechnet die Betriebswirtin davon noch nicht betroffen gewesen ist - die Behördenwillkür in diesem Bereich, ist doch, wie wir alle wissen, nicht zu unterschätzen.

Es ist auch komisch, dass der Frau nie eine maßnahme etc. angeboten wurde - dass ist angesichts der "Armutsindustrie", die sich durch Zuwendungen der Jobcenter speist, eigentlich kaum vorstellbar.

Wir brauchen seit 2005 also eine eigene "Hartzindustrie", damit die Arbeitslosenzahlen nicht steigen und das, obwohl wir Exportweltmeister sind - wann schalten die Menschen ihren Denkapparat eigentlich wieder an?
 

BiancaBerlin

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Leute, in dem Artikel von "Die Welt", wurde mit keiner Silbe auf Sanktionen, 1,-- € Jobs, Sinnlosmaßnahmen etc. etc. etc. eingegangen - der Gedanke ist mir gerade gekommen. Bei der heutigen Sanktionswut ist es direkt ein Wunder, dass ausgerechnet die Betriebswirtin davon noch nicht betroffen gewesen ist - die Behördenwillkür in diesem Bereich, ist doch, wie wir alle wissen, nicht zu unterschätzen. Es ist auch komisch, dass der Frau nie eine maßnahme etc. angeboten wurde
Doch, darum kam sie nicht herum, aber wohl zumindest um Ein-Euro-Jobs:

[...] Das Jobcenter ist freundlich zu Susanne, aber es foltert auch. Umschulungen. Weiterbildungen. Qualifizierungskurse. Einmal im Jahr macht sie die Maßnahme, die ihr Berater vorschlägt. Englischkurse, Managementkurse, Buchhaltungskurse, Stadtentwicklungskurse, Computerkurse. "Wenn ich 'Nein' sage, kürzt er mein Geld." So blöd sei sie nicht. Für das, was sie "ihre Freiheit" nennt, bringt sie Opfer. [...]
 

Purzelina

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Es ist einfach nur traurig dass es genug Menschen gibt, die die Springer-Presse
als "seriös" betrachten und die vorgetragenen Berichte und "Meinungen" ungefiltert übernehmen.

Vom Leben eines ALG II-Beziehers haben die Redakteure der Hetz-Presse soviel Ahnung wie ein Büffel vom Seiltanzen ...:icon_kotz2:
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MacWombel1957

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Jockel, das ist mir bekannt ...

In 2006 hat mich "edy" damals schon gefragt ob
"wir" identisch sind, sind wir aber nicht ...

Ich bin ein "Imitat" von den "Wombels",
lief vor Anno Tuck als Zeichentrickserie
im Fernsehen ...

Guckst Du hier:

Die Wombels
 

Steamhammer

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Danach waren zwei Drittel der Hartz-IV-Empfänger gar nicht untätig. 30 Prozent arbeiteten – die meisten davon als Minijobber. Zehn Prozent machten eine Ausbildung, weitere zehn Prozent absolvierten eine Maßnahme des Jobcenters, weitere zehn Prozent kümmerten sich um ihre kleinen Kinder und fünf Prozent pflegten Familienangehörige. Der überwiegende Teil der Hartz-IV-Bezieher ist daher gar nicht zur Arbeitssuche verpflichtet.
Ach Mann, dann hat sicher für mich der ganze unbequeme Aufwand nicht gelohnt, sich endlich aus der Arbeitsvermittlung katapultieren zu lassen....
Im ERnst: Wieder ein Fehler: Als Minijobber (der ich nach wie vor bin) ist man natürlich "verpflichtet", sich Arbeit zu suchen.Oder hab ich da was verpasst?
 

olivera

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Aus den Kommentaren zum heutigen WeltArtikel re "Willige" vs "Müßiggänger":

Stilllebenvor 4 Stunden

"für jemanden der ein normales verhältniss zur gesellschaft hat trifft dies sicherlich zu. leider gibt es auch die kehrseite und diese gilt es zu eliminieren"

Leider hält sich der Kommentierende mit seiner Vorstellung von der 'Endlösung' bedeckt...


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...Zu den 382 € sollten bei jemanden gescheiten noch locker 100€ dazukommen die er als Freibetrag hat.
Ist nun jeder, der die Möglichkeit des Zuverdienstes nicht hat oder dafür zu den hierzulande üblichen Bedingungen sich zu 'verdingen' nicht bereit ist, un-gescheit, ergo dumm?:icon_kinn:
Das "wahre Leben genießen" , ich glaube eher das du wie viele andere hier gar nicht in der Lage sind zu bewerten was das "wahre Leben" sein könnte.
Die ewige Frage: ist mehr mehr, oder doch weniger mehr?:icon_kinn:
Und Leute, es wird nicht aufwärtsgehen, sondern eher in die andere Richtung.
Seh ich auch so. Wozu nur sich dann ans 'Mehr' gewöhnen, wenn's doch eh' unausweichlich weniger werden wird? :icon_kinn:
Wenn sich jemand entscheidet das er mit dem Geld auskommen will, dann ist das eben so. Wo genau ist das Problem.
Dass ihm Dummheit unterstellt wird? Oder gar: (von seiten der Hetze s.o.: zu 'eliminierende' ) Faulheit - Aber ich glaub, das war nicht Deine Absicht, eher die Aussage "Wer mehr Bedürfnisse hat, als mit 382€ zu befriedigen sind, soll, soweit und weil idR er kann, dazuverdienen". Oder seine Bedürfnisse hinterfragen:
..ist das Problem das du oder ihr mit dem Geld nicht auskommt.?
'Unwirtschaftliches Verhalten' ist eben auch ein Luxus - den man sich leisten können muss; vertracktes Problem, auch real-sozialstaatlich bedingt: Der Arme lebt teuer - nicht zuletzt weil er ein schlechtes Gewissen hat oder zu großzügig ist oder Beides, das Eine wegen dem Andern.
-
"weil erst dann Fortschritt, Leistungsgesellschaft, Tagesgeschäft, ökonomisches Wachstum und Familie miteinander vereinbar sein werden, wenn in den Konferenzen Frauen und Männer zusammensitzen und die Spielregeln aushandeln..."

Artikel verlinkt, aber nicht gelesen? Oder die (von mir fett markierten) Trommelklänge nicht registriert? Also meinetwegen sollen die Qoutenfrauen ruhig schon mal den Stechschritt üben, wenn sie bei den künftigen Rohstoffkriegen unbedingt mitmachen wollen...
 

jockel

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Ach Mann, dann hat sicher für mich der ganze unbequeme Aufwand nicht gelohnt, sich endlich aus der Arbeitsvermittlung katapultieren zu lassen....
Im ERnst: Wieder ein Fehler: Als Minijobber (der ich nach wie vor bin) ist man natürlich "verpflichtet", sich Arbeit zu suchen.Oder hab ich da was verpasst?
Nu, klar - den nächsten Minijob Marke US-Vorbild zu suchen.

Wie wäre es mal als laufende Scheibe für schiießwütige, die Selbstverteidigung übende US-Bürger. Schießen ist in der USA ausgerufenes Menschenrecht. US-Bürger, die dann auch noch treffen, werden Ausbilder in der Army.

Status Quo: In the army now

Es dient der systemischen Rettung des Kapitalismus'. Darauf noch den Segen vom Feldkurat.

Feldukurat hat Durscht aber kein Geld - Schwejk lässt sich was einfallen
 

götzb

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AW: Artikel in der Zeitung "DIE WELT": Warum sich jemand bewußt für Hartz IV entschei

Hier noch ein Artikel, der die Welt widerlegt, aber auch hier Fehler...
WamS, Lügen, Satire

2.) Gäbe es jene Frau Sandra Müller in Berlin, würden dieser spätestens nach diesem Artikel sämtliche ALG II-Leistungen gestrichen. Hierbei handelt es sich um Sozialbetrug, da sie eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben hat, obwohl sie öffentlich erklärt, nie wieder arbeiten zu wollen. Dann stehen ihr auch keine Leistungen zu.
Tja ......:icon_cry:
 
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