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Arthrose | Erwerbsminderungsrente oder wie gehts weiter ?!

Justlive

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Hallo Liebe ELO-Community,

nach einiger Recherche bin ich auf eure Seite gestoßen und bin überwältigt von der Vielfalt an Informationen und Hilfe, die Ihr euch gegenseitig anbietet und erhaltet.

Ich habe versucht einiges im Internet zu Recherchieren, jedoch sind viele Fälle einfach zu individuell, so dass ich keine konkrete Handlung ableiten konnte.

Ich versuche mal kurz zu meine Situation zu beschreiben:

Es geht um meinem Vater, der seitdem er 17 Jahre alt ist ohne nennenswerte Unterbrechung 38 Jahre lang als normaler Arbeiter in einem kleineren Betrieb gearbeitet hat. Brutto verdiente er bis heute nicht mehr als 1800€ mtl. (Vollzeit). Dadurch konnte er sich bis heute leider nichts ansparen bzw. an Altersvorsorge denken. Mittlerweile ist er 55 Jahre alt und musste aufgrund einer periodisch auftauchenden Schwellung an der Hand zum Arzt.

Die schockierende Diagnose für ihn: Arthrose am Zeigefingergelenk. In der Röntgenaufnahme sieht man als Laie ganz deutlich, dass keinerlei Knorpelmasse übrig geblieben ist. Neben den Schwellungen und starken Schmerzen, bleibt sein Finger regelmäßig hängen (gelenk verhackt sich) und er kann nicht mehr weiterarbeiten.

Von den 38 Jahren war er teilweise Jahrzehntelang am Stück ohne Krankheitstage. Er möchte die verbleibenden 8 Jahre zu seiner Rente gerne weiterarbeiten und merkt jedoch das er dies nicht mehr kann. Zudem muss er leider die Hände nutzen auf Arbeit und kann unter diesen Umständen nicht die gewünschte Arbeitsgeschwindigkeit beibehalten.

Ich möchte ihm gerne helfen und Frage daher hier um Rat. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir alternativen aufzeigen könntet, mit denen ich meinem Vater helfen könnte.

Aus meiner Recherche heraus ergaben sich folgende Optionen :

1. Er lässt sich öfter als Arbeitsunfähig begutachten wird von der Krankenversicherung vergütet und wird perspektivisch krankheitsbedingt entlassen. --> ALG II

2. Er beantragt eine Erwerbsminderungsrente. --> Rentner


Für Ideen, Tipps und alles andere an Informationen bin ich sehr dankbar.

Ps: Falls weitere Informationen benötigt werden, schaue ich regelmäßig auf den Thread, um Antworten zu können.

VG Justlive
 

Anna B.

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Hallo,

naja...zuerst muß doch mal ärztlicherseits festgestellt werden, wie diese probleme zu behandeln sind...

einen sogenannten "Schnappfinger" kann man operieren...das hab ich nämlich auch, aber ist noch nicht sooo schlimm, dass es operiert werden muß...

gegen die Arthrose gibt es entsprechende Medikamente...

evtl. hilft auch eine Gelenkoperation...

also..solche D'inge zuerst anpacken..d.h. der Arzt soll ihn erst einmal AU schreiben und dann eine Behandlung durchführen..dafür muß der Job nicht aufgegeben werden..
der AG muß 6 Wochen Entgelt weiterzahlen und danach zahlt die KK Krankengeld....

im übrigen ist gerade meine Rente abgelehnt worden...bin 59 Jahre alt, Schwerbehindert GDB 50 auf Dauer, habe chron. Schmerzerkrankung, mehrere Bandscheibenvorfälle, Arthrose in sämtlichen Wirbelkörpern sowie in sämtlichen kleinen Wirbelgelenken...dazu Arthrose in der re. Hand, HWS, ebenso Bandscheibenvorfälle dort..und eine Fibromyalgie, welche eben auch zusätzlich noch starke Schmerzen macht...

aber ARbeiten? ja klar könnte ich arbeiten...natürlich...auch 6 Stunden und mehr..

also, bevor ihr von Rente träumt, erst mal die normalen Behandlungen die Ärzte anleiern müssen, durchführen...
 

roland55

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Hi
es ist genauso wie ANNA B schreibt
mit einem mechanischem Schaden eine EU Rente zu ergattern
ist ernorm schwer

Gruss Roland55
 

Justlive

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Vielen Dank für die super schnellen Antworten...

sein Hausarzt überwies ihn zu einem Orthopäden, der letztendlich die Diagnose stellte: Grundgelenksarthrose Dig II

Eine medikamentöse Behandlung wird nach Meinung des Arztes keine Besserung hervorrufen und auch ein künstliches Gelenk sei nicht geeignet bzw. würde seine Fähigkeiten nicht wiederherstellen, sodass er normal arbeiten kann.

Nunja das die Erwerbsminderungsrente unrealistisch ist, habe ich mir fast gedacht. Daher stellt sich mir die Frage was tut mein Vater nach der Phase Krankengeld ? Er wird doch sicherlich Krankheitsbedingt entlassen, da keine Besserung in Aussicht gestellt wird seitens der Ärzte...
 

Anna B.

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Hallo,

die Kk wird ihm alle möglichen Fangstricke legen...z.B. werden sie ihm nahelegen, den Job zu kündigen...

das natürlich nicht machten...

auf jeden Fall erst mal KG und ggf. REHA in Anspruch nehmen...dann schauen, wie er entlassen wird...

ggf. Rentenantrag stellen...aber gleichzeitig schauen, ob es andere Beschäftigungsmöglichkeiten in dem Unternehmen gibt...

ich empfehle ihm allerdings eine Behandlung in einer rheumatischen Klinik,

ich selber war 2x in Sendenhorst und da gibt es 'Fälle...auweia...Kinder mit hochgradig Rheuma, Erwachsene mit Rheuma und Arthrose...aber in vielen Fällen wird geholfen...

meine Schwester hat z.B. bereits 2 neue hüftgelenke und 2 neue knie, und am Schnappfinger ist sie auch operiert worden und es hat geholfen...

schau mal hier:

Schnappfinger - handchirurgie-hofbeck
 

Dark Vampire

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Im schlimmstenfalle läuft es so ab

-Krank-->Krankengeld
-dann ALGI
-dann H4

so kams auch bei mir wegen was anderem.Gedacht war es auch anderst, aber naja.

Und mit 55 nen Job zu bekommen der seiner Behinderung dann gerecht wird.....kannste lange suchen.
 

Justlive

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Ok.. d.h.

6 Wochen lang wird er Lohn erhalten --> ca. 1300€

18 Monate wird er Krankengeld erhalten --> ca. 1029€

18 Monate wird er ALG-1 erhalten --> ca. 841 €

und nach insgesamt 37 Monaten wird auf auf Alg II zurückfallen...
 
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ExitUser

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bei dem Bruttogehalt dürfte eine Rente denn auch entsprechend mager ausfallen. wie war das noch? man braucht mindestens ein Einkommen von 2500 Euro und 35 Jahre Erwerbseinkommen um 850 Euro zu bekommen. ok, die Jahre hätte er. aber die 1800 Euro brutto wird er ja nicht 35 Jahre lang bekommen haben.
 

Justlive

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Er hat tatsächlich nicht immer 1800 Brutto erhalten, es war etwas geringer... von seiner Rente wird er nicht gut leben können.... leider..
 
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:danke: an Don Vittorio:

da ist mir grad ein Licht, was heisst ein Licht, eine ganze Lichterfabrik ist angegangen.

hier: Zitat: Manchmal gehört es zum selbstverletzenden Verhalten dazu, unbewusst auch die Rentengewährung zu boykottieren, vor allen Dingen wenn es um posttraumatisches Geschehen geht.
Inkompetente Gutachter verstehen den Zusammenhang nicht und lehnen eine Rentengewährung ab.
Mein Tipp: Dranbleiben! Irgendwann versteht jemand den Zusammenhang und gewährt die Rente. Dann vielleicht sogar auf Dauer, was dann mit einer Nachzahlung verbunden wäre.

das trifft auch auf mich zu.
 

Emma13

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:danke: an Don Vittorio:

da ist mir grad ein Licht, was heisst ein Licht, eine ganze Lichterfabrik ist angegangen.

hier: Zitat: Manchmal gehört es zum selbstverletzenden Verhalten dazu, unbewusst auch die Rentengewährung zu boykottieren, vor allen Dingen wenn es um posttraumatisches Geschehen geht.
Inkompetente Gutachter verstehen den Zusammenhang nicht und lehnen eine Rentengewährung ab.
Mein Tipp: Dranbleiben! Irgendwann versteht jemand den Zusammenhang und gewährt die Rente. Dann vielleicht sogar auf Dauer, was dann mit einer Nachzahlung verbunden wäre.

das trifft auch auf mich zu.
Und was hat das jetzt mit dem Threadersteller zu tun ? :icon_confused:
 

Doppeloma

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Hallo Justlive,

6 Wochen lang wird er Lohn erhalten --> ca. 1300€

18 Monate wird er Krankengeld erhalten --> ca. 1029€

18 Monate wird er ALG-1 erhalten --> ca. 841 €
Nicht ganz, diese Rechnung geht so nicht auf und ist auch eher theoretischer Natur ...

Die Lohnfortzahlung geht bereits als anspruchsreduzierende Leistung von den 78 Wochen Krankengeld ab ... es verbleiben also nach der Übergabe an die KK nur noch 72 Wochen KG-Anspruch.

Ist er denn aktuell schon AU-geschrieben, was sagen seine Ärzte zu den möglichen Behandlungen und den Erfolgsaussichten dabei ???

Die KK wird auch nicht so ganz ohne Rückfragen dazu brav das Krankengeld zahlen bis zur Aussteuerung, nach einer gewissen Zeit wird man ihn (per schriftlichem Bescheid nach § 51 SGB V) auffordern eine medizinische Reha bei der DRV zu beantragen und dann auch anzutreten, wenn die bewilligt wird.

Hier bekommt er dann solange die Reha läuft "Übergangsgeld" von der Rentenkasse gezahlt, das ist oft niedriger als das Krankengeld, trotzdem wird auch diese Zeit ( regulär 3 - 4 Wochen, kann bei med. Bedarf auch von den Reha-Ärzten verlängert werden) vom KG-Anspruch abgezogen.

Ob er wirklich vom AG entlassen wird, wegen der langen Krankheit kann man nicht voraussehen, er selbst sollte jedenfalls nicht freiwillig seinen Arbeitsplatz aufgeben, selbst dann nicht wenn es gesundheitlich wirklich nicht mehr möglich ist, dort wieder zu arbeiten.

Das würde man zum Beispiel in einer Reha dann (verbindlich) prüfen und ihm bescheinigen, ob er diese Arbeit noch weiter ausüben kann oder nicht ... er ist auch noch in dem Alter (vor 02.01.1961 geboren), wo es noch einen Anspruch auf eine DRV-BU-Rente geben könnte.

Voraussetzung wäre hier, dass es sich um eine Tätigkeit handelt für die ein Facharbeiter-Abschluss erforderlich ist, bei anderen Tätigkeiten (angelernt /ungelernt) bewirkt das leider keinen Renten-Anspruch, auf Rente wegen "Berufs-Unfähigkeit" ...

Ein späterer Antrag auf EM-Rente ist also gar nicht unbedingt auszuschließen, denn auch für die Prüfung einer BU-Rente muss dieser Antrag gestellt werden ...

Das wäre dann ein Betrag der 50 % einer Voll-EM-Rente beträgt und man kann im Prinzip noch weiter Vollzeit was Anderes arbeiten.

Leider ist die Aussicht auf eine andere Arbeit in dem Alter nicht wirklich rosig zu nennen, aber im Moment wäre erst mal gezielte Behandlung und die weitere gesundheitliche Entwicklung abzuwarten.

Mit den 18 Monaten ALGI könntest du richtig liegen, es sei denn er würde noch 58 Jahre alt werden, bevor er ALGI beantragen muss.

Das steht ihm nämlich auch mit Job nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld zu, dafür gibt es mit § 145 SGB III eine Sonderregelung.

und nach insgesamt 37 Monaten wird auf auf Alg II zurückfallen...
wieso "zurückfallen" bis dahin bekommt er ja noch reguläre Lohnersatzleistungen (KG / ALGI) aus seinen Beiträgen, es könnte natürlich sein, dass er schon vorher "aufstocken" muss mit ALG II zusätzlich, wenn er davon nicht existieren kann.

Lebt er alleine oder mit einer Partnerin /Ehefrau ... dann wird auch dieses Einkommen mit einbezogen bei der Prüfung, ob ein Anspruch auf ALG II überhaupt existiert ... ???

Es ist zu früh so weit vorauszudenken und das genau planen zu wollen, da kann "unterwegs" noch viel dazwischen kommen ... positiv wie negativ ... zunächst sollte er wirklich an Behandlung denken und abwarten wie sich das weiter entwickelt.

Letztlich wird er wohl bei durchgehender AU in 8 Jahren auch nicht bedeutend mehr Altersrente beziehen können, wenn er dann vorzeitig mit Abschlägen in Rente muss ... :icon_kinn:

MfG Doppeloma
 

Fraggle

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Hallo, in Heidelberg ist eine hervorragende Klinik für Orthopädie. Vielleicht könntet ihr dort mal nach Behandlungsmöglichkeiten fragen. Es hat sich einiges getan im Arthrosebereich.
 

Justlive

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Ersteinmal möchte ich mich sehr für eure Hilfe und eure Antworten danken !!!

Da mein Vater schon recht alt ist, und die Erwerbsminderungsrente sehr schwierig zu erhalten ist, recherchiere ich erstmal die Altersrente.

Ebenfalls möchte ich mich für eure Hinweise bezüglich der Behandlung danken.
 

Anna B.

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Danke....(für das recht alt)....

ich bin 59 und sooooo recht alt fühle ich mich, trotz meiner chron. Erkrankung, gar nicht..

ist immer so, kommt drauf an, von welcher Seite man eine Situation sieht...:biggrin:
 

Justlive

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:)

leider ist er nicht aufgrund des Alters "recht alt", sondern er und seine Generation, die damals als Gastarbeiter nach Deutschland kommen durften, haben es einfach versäumt auf ihre Gesundheit zu achten.

Teilweise mit 14 -15 Jahren (noch extrem unerfahren) kamen Sie hier an und arbeiteten seitdem ununterbrochen, ohne wirklich an die Zukunft zu denken. Sei es gesundheitlich oder wirtschaftlich.

Zudem hat mein Vater sich damals mit einem kleineren Betrieb zufrieden gegeben, d.h. keine Chance auf Abfindung, Lohnerhöhung, Umschulung oder sonstiges.

Das einzige was ihm bleibt bin ich :). "Zur Schule gehen und lernen sollst du", hat er mir immer zu geraten. :) Ich bin seine Altersvorsorge...
 

Anna B.

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naja...

meine Schwester fing mit 14,5 Jahren 1962 in einem Schuhgeschäft an...

der Laden war so klein...da wohnte sie noch im "Hause des Meisters"..und bekam 5 Mark ausgezahlt...

sie hat seit 1962 auch ununterbrochen gearbeitet...!!

ich selber habe mit knapp 17 Jahren angefangen und 40 Jahre durchgehend gearbeitet....

also..arbeiten müssen wir alle, wenn wir für das Alter ne Rente haben wollen...

und wenn dein Vater wirklich 40 Jahre gearbeitet hat..wenn er mit 15 hier an kam...dann bekommt er auch eine Rente im Alter...
 

Don Vittorio

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:)

leider ist er nicht aufgrund des Alters "recht alt", sondern er und seine Generation, die damals als Gastarbeiter nach Deutschland kommen durften, haben es einfach versäumt auf ihre Gesundheit zu achten.

Teilweise mit 14 -15 Jahren (noch extrem unerfahren) kamen Sie hier an und arbeiteten seitdem ununterbrochen, ohne wirklich an die Zukunft zu denken. Sei es gesundheitlich oder wirtschaftlich.

Zudem hat mein Vater sich damals mit einem kleineren Betrieb zufrieden gegeben, d.h. keine Chance auf Abfindung, Lohnerhöhung, Umschulung oder sonstiges.

Das einzige was ihm bleibt bin ich :). "Zur Schule gehen und lernen sollst du", hat er mir immer zu geraten. :) Ich bin seine Altersvorsorge...
Ich fürchte,das sieht momentan schlecht aus,was Altersrente angeht.
Hier kannst Du Dich einmal schlau machen :

Deutsche Rentenversicherung - Rentenbeginn- und Rentenhöhenrechner

Einen Antrag auf EM-Rente kann er aber trotzdem stellen,einfach bei der nächsten Niederlassung der DRV oder beim Gemeindeversicherungsamt einen Termin ausmachen.
Kostet nichts und man weiss nie was dabei heraus kommt.
 

Justlive

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@ Anna B

Klar die Altersrente wird er, auch wenn sie gering ausfallen sollte, mit 63 erhalten.
 

Emma13

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Ich wollte nur aufzeigen,wie hoch die Hürden für eine EM-Rente gelegt werden können.
Ich meinte hier Userin "Marion" - und ihre Ausführungen zum "selbstverletztenden Verhalten" - und nicht dich, lieber Don Vittorio, was du schriebst, ist schon ganz ok ... :biggrin:

Grüße - Emma
 

Doppeloma

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Da mein Vater schon recht alt ist, und die Erwerbsminderungsrente sehr schwierig zu erhalten ist, recherchiere ich erstmal die Altersrente.
Verstehe ich nicht, dass er Altersrente frühestens mit 63 bekommen kann, hast du doch schon selber festgestellt ... vorher gibt es keine andere Renten-Art, außer es wird ihm eine Rente wegen Erwerbsminderung zugesprochen ... :icon_kinn:

MfG Doppeloma
 
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