Armut schlägt brutal zurück

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Richardsch

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 August 2007
Beiträge
1.462
Bewertungen
0
Notdienste registrieren einen starken Anstieg vernachlässigter Kinder. Grund sei die wachsende Armut. Der Senat lobt auch die erhöhte Wachsamkeit: Die neue Hotline werde häufig genutzt.

Weiter
 

Eka

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
9 Dezember 2005
Beiträge
1.669
Bewertungen
20
Für Martina Hartwig ist die Zunahme allerdings nicht in erster Linie auf die gutnachbarlichen Beziehungen der Berliner zurückzuführen, sondern auf die Verschärfung sozialer Probleme: "Die Belastungen für die Familien nehmen zu. Mit Armut und Arbeitslosigkeit sind viele Eltern überfordert." Auch die Vorsitzende des Berliner Kinderschutzbundes, Sabine Walther, sieht das Kindeswohl vor allem durch wachsende Armut bedroht: "Die Beiträge, die beim Arbeitslosengeld II für Kinder eingeplant sind, sind absolut zu niedrig." Es sei doch klar, dass die Verzweiflung der armen Eltern zunehme. "Damit steigt leider auch das Risiko von Misshandlung und Vernachlässigung

Das ist einigen schon lange klar, das es häufig die Verzweiflung und die Armut ist.


"Wir müssen früher in diese Familien rein", sagt sie und fordert mehr Personal für präventive Hausbesuche. In Friedrichshain-Kreuzberg sei nur eine Person mit 20 Wochenstunden für den gesamten Bezirk zuständig. Für die laufenden Aufgaben fehlten im kommenden Jahr 22 Millionen Euro in den Kassen der Bezirke. "Es ist doch absurd, dass eine Jugendstadträtin um Geld für Kinderschutz betteln muss", klagt Herrmann.

Ist das absurd? Wie lange 'betteln' denn die Arbeitslosen schon, den Satz für ALG2 zu erhöhen und vor allem den auch für die Kinder.

Nein, bloß nicht den Satz erhöhen, sondern zu allererstmal Gelder für Kinderschutzbund etc. locker machen, als ob dadurch die Armut, der Hunger und die Verzweiflung verringert wird .... *ironie off*




Gruß
Eka
 
E

ExitUser

Gast
Aus dem Linktext ...

Berlin bleibt damit das härteste Pflaster für Kinder und Jugendliche in Deutschland.
Dort leben auch die meisten ALG2-Empfänger prozental zu den Einwohnern gesehen.


Allein in Kreuzberg seien fast die Hälfte der Familien sogenannte Risikofamilien, berichtet Jugendstadträtin Herrmann - also Familien, in den die Eltern arm oder arbeitslos, allein erziehend oder drogensüchtig sind. "Wir müssen früher in diese Familien rein", sagt sie und fordert mehr Personal für präventive Hausbesuche.
Wie soll das mit dem früher reingehen aussehen. Bringt dann jemand Geldbündel mit?
Da ich auch zur Risikogruppe gehöre, stelle ich mir diese Frage, denn ansonsten ist bei mir (noch) alles in Ordnung.
 

Kaleika

Redaktion
Mitglied seit
20 August 2006
Beiträge
4.132
Bewertungen
367
Dort leben auch die meisten ALG2-Empfänger prozental zu den Einwohnern gesehen.



Wie soll das mit dem früher reingehen aussehen. Bringt dann jemand Geldbündel mit?
Da ich auch zur Risikogruppe gehöre, stelle ich mir diese Frage, denn ansonsten ist bei mir (noch) alles in Ordnung.

Geld würde sicher nicht mitgebracht werden, nur mehr Kontrolle, Bevormundung und Verfolgungsbetreuung.
Als alleinerziehende Erwerbslose gehörte ich auch zur so genannten Risikogruppe.
Uns hätte ein Kontrollbesuch bestimmt nicht geholfen, hätten wir uns nur noch mehr dikriminiert gefühlt.
Kaleika
 
E

ExitUser

Gast
Das ist einigen schon lange klar, das es häufig die Verzweiflung und die Armut ist.




Ist das absurd? Wie lange 'betteln' denn die Arbeitslosen schon, den Satz für ALG2 zu erhöhen und vor allem den auch für die Kinder.

Nein, bloß nicht den Satz erhöhen, sondern zu allererstmal Gelder für Kinderschutzbund etc. locker machen, als ob dadurch die Armut, der Hunger und die Verzweiflung verringert wird .... *ironie off*

Kein bisschen ironisch. Ansonsten schließe ich mich allen drei Vorrednerinnen an.

Allein in Kreuzberg seien fast die Hälfte der Familien sogenannte Risikofamilien, berichtet Jugendstadträtin Herrmann - also Familien, in den die Eltern arm oder arbeitslos, allein erziehend oder drogensüchtig sind. "Wir müssen früher in diese Familien rein", sagt sie und fordert mehr Personal für präventive Hausbesuche.

Super, dankeschön für diesen gemeinsamen Topf.

Ich hoffe, manchen anderen wird auch langsam klar was ich meine, wenn ich behaupte dass der Staat nicht von ungefär Frauen generell wieder zurück zu Papi drängen will, alle Vorwärts-Bewegungen der letzten 40 Jahre umkehren will.

Im Übrigen fällt keiner der Weihnachtskindermorde in diese Kategorien. Was also soll erreicht werden - und wem nützt es?


Emily
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten