Armut im Alter – Schicksal oder gesellschaftliches Versagen? Absicht! Und weitgehend (1 Betrachter)

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wolliohne

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Armut im Alter – Schicksal oder gesellschaftliches Versagen? Absicht! Und weitgehend vermeidbar.

Der Heidelberger OBDACH e.V. hatte im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen für den 16.10.2012 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Armut im Alter – Schicksal oder gesellschaftliches Versagen?“ eingeladen. Meine Einführung finden Sie unten. Ich belege, dass Altersarmut absichtlich herbeigeführt wurde, um dem Verkauf der Privatvorsorgeprodukte den gewünschten Schub zu verpassen, dass der demographische Wandel ein zentrales Verkaufsargument ist und dass Altersarmut erfolgreich bekämpft werden könnte, wenn die Verantwortlichen dies wollten und sich auf die Stärkung der solidarischen Rentenversicherung konzentrieren würden, statt sie der Erosion preiszugeben. Albrecht Müller.
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Kleeblatt

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AW: Armut im Alter – Schicksal oder gesellschaftliches Versagen? Absicht! Und weitgeh

Wer zu krank ist um noch weiterhin lange zu malochen = bis zur eigentlichen Rente, allerdings genau weiß das er dann infolge der Abzüge durch Erwerbsminderungsrente und vorzeitigen Renteneintritt in die Armut stürzt, der wird versuchen so lange wie es nur möglich ist zu schuften, völlig egal wie kaputt der Körper ist.

Ist doch ein netter Nebeneffekt. Entweder du arbeitest bis zum Umfallen oder aber du hast trotz 40 Jahren Renteneinzahlung, aber eintretender schwerer Erkrankung = Arbeitsunfähigkeit so viele Abzüge das du zwar nicht mehr bei einer Arbeit umfallen kannst, aber dich nur noch mangelhaft / unzureichend ernähren kannst, kaum noch Zuzahlungen zu Medis, ... und auf diese Weise auch früher "abtritts".

Kann man eigentlicvh nur noch die Todesart aussuchen, nicht mehr "OB" sondern nur noch "WIE".
Wie lange man allerdings dann im Leben geschuftet hat interessiert niemanden. Ob 5, 10, 20, 30, 40 Jahre, - das Ergebnis belibt dasselbe.
Na, wenn DAS kein Anreiz zur Maloche ist ..
 

jockel

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AW: Armut im Alter – Schicksal oder gesellschaftliches Versagen? Absicht! Und weitgeh

Armut im Alter – Schicksal oder gesellschaftliches Versagen? Absicht! Und weitgehend vermeidbar.

Der Heidelberger OBDACH e.V. hatte im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen für den 16.10.2012 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Armut im Alter – Schicksal oder gesellschaftliches Versagen?“ eingeladen. Meine Einführung finden Sie unten. Ich belege, dass Altersarmut absichtlich herbeigeführt wurde, um dem Verkauf der Privatvorsorgeprodukte den gewünschten Schub zu verpassen, dass der demographische Wandel ein zentrales Verkaufsargument ist und dass Altersarmut erfolgreich bekämpft werden könnte, wenn die Verantwortlichen dies wollten und sich auf die Stärkung der solidarischen Rentenversicherung konzentrieren würden, statt sie der Erosion preiszugeben. Albrecht Müller.
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Das Riestern muß eben zum Vorteil der Privatbanken und -Versicherungen mit aller Gewalt gefördert werden und die gesetzlichen Sozialsysteme zerschlagen werden

Im Namen des Vaters, des Sohnes, des Heiligen Geistes, der Merkeln, der von der Leyer, der Deutschen, der Dresdner, der Commerz- und anderer notleidenden Banken

- Amen!!!!

Matthias W. Birkwald, DIE LINKE: Versprechen zur Riester-Rente nichts als heiße Luft
 
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