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Armut beginnt bei 979 Euro im Monat

E

ExitUser

Gast
Wer sich beschwert, sollte sich auch offenbaren können. Ich beschwere mich nicht, wundere mich aber über angebliche Fantasieeinkommen von unter 1.000 Euro im Monat für einen Vollzeitjob.

Googeln (informieren). wäre stattdesssen das Mittel der Wahl. Oder geht es dir nur vordergründig um diese Thematik, Stichwort Offenbarung!
 
E

ExitUser

Gast
Wachgewerbe/Objektschutz. Im September 915 Euro Lohn (ich).
 

libertad

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ach und für die, die noch nicht richtig mit NEULAND umgehen können mal einen Text, den man bei google eingeben kann um statistische Daten zum Thema zu finden:
"Monatliche Einkommen, Einnahmen sowie Ausgaben privater Haushalte 2003 und 2008 nach Haushaltsgröße"

Da kann man dann z.b. sowas finden:

... während 6 % über 4 500 Euro hatten. Am anderen
Ende der Skala mussten 15 % der Haushalte mit weniger als 900 Euro auskom-
men, wobei einem Anteil von rund 3 % der Haushalte nach eigenen Angaben weniger als 500 Euro zur Verfügung standen. ...

http://www.gesis.org/fileadmin/upload/forschung/publikationen/datenreport/2008/Kapitel6_1.pdf
Das Statistische Bundesamt is aber auch ne gute Quelle
 
E

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Gast
Also wenn es in D zigtausende Vollzeitbeschäftigte gibt, die existenzsichernd Sozialleistungen zu ihrem Lohn erhalten, dann darf man getrost davon ausgehen, daß die weniger als 1000 Öcken Verdienst im Monat haben.
 
E

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Gast
Wer sich beschwert, sollte sich auch offenbaren können. Ich beschwere mich nicht, wundere mich aber über angebliche Fantasieeinkommen von unter 1.000 Euro im Monat für einen Vollzeitjob.

Ich glaube, Du kritisierst nicht nur die Presse.

Bist Du arbeitslos?
Musst Du Dich bewerben?
Hast Du Vorstellungsgespräche gehabt?

Nein?
Dann halte Dich geschlossen.
Man, was gehen mir mittlerweile solche Typen auf den Sack:icon_motz:

Hmm, die ganzen Umstände bei uns in den letzten Monaten haben mich agressiv gemacht, und wenn ich dann noch so ein Geschwafel höre wird mir noch schlechter.
 
E

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Gast
Ich glaube, Du kritisierst nicht nur die Presse.

Nein?
Dann halte Dich geschlossen.
Man, was gehen mir mittlerweile solche Typen auf den Sack:icon_motz:
Das verstehe ich gut! Aber diesen Steam einfach ignorieren! :wink: Luftpumpen kann man zusätzlich auf ignore setzen!

Lass Dich nicht provozieren! :icon_knutsch:
 

Lecarior

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Der Statistik liegt der relative Armutsbegriff zugrunde. Die Aussagekraft ist daher gleich null.
 

Nighthawk71

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Gucken wir uns doch einmal kurz an, wie unsere regierenden Volksvertreter selber beim Lohndumping mitmischen:
Bundestag zahlte keine Sozialabgaben für Mitarbeiter
7. Oktober 2014, 10:59 Uhr

Ausgerechnet der Bundestag weigerte sich, Sozialabgaben für Besucherbetreuer und Öffentlichkeitsarbeiter zu entrichten. Nun droht eine saftige Nachzahlung - in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Von Hans-Martin Tillack

Bundestagspräsident Norbert Lammert wird vermutlich erneut gegen die Rentenkasse antreten, um die Beiträge von freien Mitarbeitern nicht zahlen zu müssen.

Bundestagspräsident Nobert Lammert liebt den hohen moralischen Ton. "Das Gegenteil von Gerechtigkeit ist nicht Ungerechtigkeit, sondern Gleichgültigkeit", hat der Christdemokrat mal in einer Rede gesagt. Doch was sich Lammert und seine Mitarbeiter im Umgang mit dutzenden Bediensteten der Bundestagsverwaltung leisten, scheint schlimmer als bloße Gleichgültigkeit - es wirkt wie nackter Zynismus.

Seit fünf Jahren steht der Verdacht offiziell im Raum, dass die Bundestagsverwaltung Mitarbeiter jahrelang als freie Honorarkräfte führte, obwohl sie in Wahrheit Scheinselbständige waren. Betroffen sind zum Beispiel Akademiker, die vor Bundestagsbesuchern Vorträge über das Wesen des Parlamentarismus hielten - oder Mitarbeiter, die das segensreiche Wirken der Volksvertretung per Info-Mobil verkündeten.
Bundestag zahlte keine Sozialabgaben für Mitarbeiter - Politik | STERN.DE

Tolle Demokratie - alle die etwas mehr haben, betuppen am meisten - dass so die Altersarmut vorprogrammiert ist, wundert mich nicht mehr, denn es gibt ja Beitragsbemessungsgrenzen und eigene Rentenversicherungträger für Beamte, Anwälte, Architekten, Apotheker usw. usw. und nicht zu vergessen, Selbständige und Kapitalbesitzer zahlen gar nichts - halt die Deutsche Leidkultur.
 

swavolt

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Richtig, denn die 13 Mio sind ja nicht armutsgefährdet. Da sind ja auch alle Armen drin, die aber nicht beziffert werden, da man dann ein Einkommen angeben müsste das aussagt das derjenige arm ist.
Armutsgefährdet ist so eine Verniedlichung - Ach so arm sind die dann ja nicht - Bullshit - die sind alle arm. Sagen sie aber aus verständlichen Gründen nicht.
 
E

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Gast
Derselbe Beschiß wie mit der Arbeitslosenzahl allgemein. Jeder weiß, daß die bedeutend höher ist, als durch diverse Tricksereien offiziell angegeben.

Als sog. "Rehabilitand" bei der DRV (zeitlich begrenzt) bin ich dann vermutlich erst mal auch nicht mehr arbeitslos.
 

papier

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Ich verfüge im Monat über weniger als 979 Euro im Monat für den Lebensunterhalt, und das für 2 Personen.

Möglichkeiten, diesen Betrag auf das Existenzminimum aufzustocken, gibt es für mich nicht ohne weiteres.
 

hans wurst

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@Pressekritik

Du scheinst echt an einer Wahrnehmungsstörung zu leiden.
Der Mindestlohn liegt bei 8,50€/h. Bei 140h/Monat (7h/Tag) ergibt dies 1190€ Brutto!, bei 160h/Monat 1390€ Brutto! Bereits hier sollte sich die Frage
die weniger als 1.000 Euro netto verdienen. Echt? Wer denn? Erzähl' mal!
geklärt haben.

Und wenn man sich das große rumgeheule der Wirtschaft anschaut, wie schädlich der Mindestlohn sein soll und das er zu entlassungen führt. Haben sich deine Einlassungen erst recht erledigt.
 

Strolchenmann

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Also wenn es in D zigtausende Vollzeitbeschäftigte gibt, die existenzsichernd Sozialleistungen zu ihrem Lohn erhalten, dann darf man getrost davon ausgehen, daß die weniger als 1000 Öcken Verdienst im Monat haben.
Die können auch wesentlich mehr als 1000 haben und aufstocken, denn nämlich dann wenn es mehr Personen als eine Einzelne sind

Der Nettolohn muss ja dann durch die Anzahl geteilt werden
 
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