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Arm trotz Arbeit. Gewerkschaften starten Dumpinglohn-Melder im Internet

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edy

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#1
Arm trotz Arbeit. Gewerkschaften starten Dumpinglohn-Melder im Internet

„Die Gewerkschaften sagen Billiglöhnen den Kampf an. Ver.di und NGG rufen
betroffene Arbeitnehmer auf, Lohndumping auf einer speziellen
Internetseite zu melden. Das Ziel: ein bundesweites Niedriglohn-Barometer.
(..) Dazu sollen nun relevante Daten gesammelt werden. Die beiden
Gewerkschaften appellieren deshalb an Beschäftigte, Dumpinglöhne zu
melden. Dies sei unter der Internetadresse www.dumpinglohn.de möglich…“
Meldung bei Spiegel online vom 19.08.2009
Arm trotz Arbeit: Gewerkschaften starten Dumpinglohn-Melder im Internet - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Siehe „Melden Sie uns Ihren Dumpinglohn!“
http://www.initiative-mindestlohn.de/mitmachen/dumpinglohn_melden/
 

musiker01

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#2
Gestern war im Radio zu hören, das massenhaft Razzien bei Chinarestaurants durchgeführt wurden, da dort wohl zuhauf chinesische Köche eingeschleust wurden und dort teilweise für unter 3 EUR Stundenlohn ausgebeutet würden.

Komisch, wenn viele Deutsche mittlerweile zu ähnlichen Stundenlöhnen ausgebeutet werden, regt sich keiner auf....................... :icon_neutral:

Viele Grüße
 

B. Trueger

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#3
„Die Gewerkschaften sagen Billiglöhnen den Kampf an. Ver.di und NGG rufen
betroffene Arbeitnehmer auf, Lohndumping auf einer speziellen
Internetseite zu melden.

Heuchelei in Reinkultur. Seit Beginn von Hartz hat keine Gewerkschaft auch nur ansatzweise etwas gegen Dumpinglöhne unternommen, großteils diese sogar noch forciert.
Wie oft ist Gewerkschaften vermittelt worden, dass der und der Betrieb zu Dumpinglöhnen beschäftigt. Das sind dann alles nur Einzelfälle. Millionen Einzelfälle eben.

Ja, auch Gewerkschaften haben mit Mitgliederschwund zu kämpfen, das auch zu Recht.
 

pinguin

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#4
Ja, auch Gewerkschaften haben mit Mitgliederschwund zu kämpfen, das auch zu Recht.
Schon mal daran gedacht, daß gegebenenfalles alles von ganz, ganz oben abgesegnet sein muß und Gewerkschaften auch nicht Tun und Lassen können, was sie wollen?

Vielleicht ist ja jetzt ganz, ganz oben doch die Erkenntnis gereift, daß Dumpinglöhne gesamtgesellschaftlich mehr als volkswirtschaftlicher Müll sind?
 

B. Trueger

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#5
Schon mal daran gedacht, daß gegebenenfalles alles von ganz, ganz oben abgesegnet sein muß und Gewerkschaften auch nicht Tun und Lassen können, was sie wollen?

Vielleicht ist ja jetzt ganz, ganz oben doch die Erkenntnis gereift, daß Dumpinglöhne gesamtgesellschaftlich mehr als volkswirtschaftlicher Müll sind?

Soso, von ganz oben also alles angeordnet? Von wem denn genau? Hmmm, worauf stützt sich denn deine These? Hast du mal etwas über den Begriff "Tarifautonomie" gehört? Steht sogar im GG Artikel 9 Abs. 3

Nun, mich würde brennend interessieren, wie du darauf kommst. Zudem werter Pinguin - mir kommt in deinen Zeilen zu viel "gegebenenfalles", "vielleicht" vor.

Irgendwie ziehst du alles in Betracht. Das könnte es gewesen sein oder dieses oder jenes. Vielleicht, eventuell oder doch nur gegebenenfalls. Aber dass Gewerkschaften schlicht ihrem Auftrag nicht nachkommen, also die naheliegenste These, das kommt dir nicht in den Sinn?
 

pinguin

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#6
Irgendwie ziehst du alles in Betracht. Das könnte es gewesen sein oder dieses oder jenes.
Nicht alles, aber vieles. Schließlich führen auch viele Wege nach Rom; den sinngemäßen Spruch kennst Du doch?
 

B. Trueger

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#7
Nicht alles, aber vieles. Schließlich führen auch viele Wege nach Rom; den sinngemäßen Spruch kennst Du doch?

Ja, den kenne ich. Kennst du denn auch: die kürzeste Verbindung zwischen 2 Punkten ist immer eine Gerade. Auch wenn viele Wege nach Rom führten, ein Weg war immer der naheliegenste. :icon_smile: Nämlich der direkte.
 

pinguin

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#8
Kennst du denn auch: die kürzeste Verbindung zwischen 2 Punkten ist immer eine Gerade. Auch wenn viele Wege nach Rom führten, ein Weg war immer der naheliegenste. :icon_smile: Nämlich der direkte.
Na ja, der direkte Weg ist nicht immer der beste und der schönste womöglich auch nicht. Mal im direkten wie auch übertragenen Sinn zu verstehen. Wenn ich nach Rom will, ist es für mich beispielsweise weitaus schöner, den beschwerlicheren Landweg über die Alpen zu wählen oder gar einen Umweg via Hawaii und Neuseeland zu bewältigen, als mich hier in einen Jumbo zu setzen, der mich direkt in Rom ablädt. :icon_smile:
 
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