Arm trotz Arbeit-Die Gewerkschaften sagen Billiglöhnen den Kampf an

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wolliohne

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Ver.di und NGG rufen betroffene Arbeitnehmer auf, Lohndumping auf einer speziellen Internetseite zu melden. Das Ziel: ein bundesweites Niedriglohn-Barometer.


Frankfurt am Main - Kurz vor der Bundestagswahl machen die Gewerkschaften mit ihrem Kampf für einen gesetzlichen Mindestlohn Ernst. Ver.di und die NGG (Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten) starten dazu einen "Dumpinglohn-Melder" im Internet.

Das Ziel ist eine Bestandsaufnahme der Einkommenssituation sogenannter Aufstocker. Gemeint sind damit Arbeitnehmer, die trotz ihrer Arbeit auf staatliche Zuschüsse angewiesen sind. Schuld daran seien häufig Niedriglöhne von 5,50 Euro oder weniger, erklärten die Gewerkschaften am Mittwoch. Außerdem wollen die Gewerkschaften Arbeitgebern auf die Spur kommen, die Billiglöhne zahlen.

Dazu sollen nun relevante Daten gesammelt werden. Die beiden Gewerkschaften appellieren deshalb an Beschäftigte, Dumpinglöhne zu melden. Dies sei unter der Internetadresse www.dumpinglohn.de möglich.
Arm trotz Arbeit: Gewerkschaften starten Dumpinglohn-Melder im Internet - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
 

identic

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Na Super,
die Gewerkschaften haben doch dazu beigetragen, das man Arm durch Arbeit wird.Die haben doch den Tarifvertrag mit dem Zeitarbeitsfirmen gemacht.
Einstiegslohn 7,31 € Toll.
Wir brauchen in Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn auch für die Zeitarbeit der min, 10 € /h betragen muss und keinen Herrn Sommer der immer so tut als hätten die Gerwerkschaften was erreicht für die Zeitarbeitsnehmer.
 

mercator

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Na Super,
die Gewerkschaften haben doch dazu beigetragen, das man Arm durch Arbeit wird.Die haben doch den Tarifvertrag mit dem Zeitarbeitsfirmen gemacht.
Einstiegslohn 7,31 € Toll.

Das ist nur ein Teil der Wahrheit. Der andere Teil ist, das die etablierten Gewerkschaften gegen Billiglohntarife in den Gehaltsverhandlungen keine echte Handhabe hatten, da auch die sog. "christlichen Gewerkschaften" am Verhandlungstisch saßen. Die hatten und haben nur ein Ziel: Lohndrückerei. Wenn also der Leiharbeitsbranche ein Tarif nicht passte, weil die Ecklohnsätze zu hoch waren, dann sind die in die "christlichen Tarife" geflohen. Allerdings hat das Landesarbeitsgericht Berlin inzwischen die Tariffähigkeit der "christlichen Gewerkschaften" grundsätzlich in Frage gestellt. Ein letztinstanzliches Urteil steht aber noch aus. Vermutlich wird das vor dem Bundesarbeitsgericht entschieden.
 
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