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Arm ins Alter?

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wolliohne

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#1
Von Ulrike Meyer-Timpe

Darüber müsste die Regierung dringend reden: Hartz-IV-Empfängern droht im Alter eine noch niedrigere Rente. Vor allem Frauen könnten darunter leiden.


http://www.zeit.de/2007/42/Zwangsrente
 

dragonflyer

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#2
Altersarmut war schon zu früheren Zeiten weiblich, das ist nichts neues. Wenn der Ehemann gestorben ist, der die gute Rente bekam, blieb der Witwe oftmals nur noch die kleine Witwenrente...
 

Kaulquappe

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#3
Altersarmut war schon zu früheren Zeiten weiblich, das ist nichts neues. Wenn der Ehemann gestorben ist, der die gute Rente bekam, blieb der Witwe oftmals nur noch die kleine Witwenrente...
Die Arbeit von Frauen wird immer noch (!!!!) schlechter bezahlt als die von Männern, auch wenn es genau dieselbe ist. Dann ist die Rente auch niedriger :-(
 

Kaleika

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#4
Altersarmut war schon zu früheren Zeiten weiblich, das ist nichts neues. Wenn der Ehemann gestorben ist, der die gute Rente bekam, blieb der Witwe oftmals nur noch die kleine Witwenrente...
Altersarmut ist vor allem deswegen in erster Linie weiblich, weil Frauen für Mann und Kind(er) zu Hause geblieben sind, Mutterschaft finanziell nie anerkannt wurde.
Die Möglichkeiten, Kinder in staatliche Obhut zu geben, waren schon immer zu begrenzt und die privaten Wege nur von den besser verdienenden Schichten finanzierbar.
Auch wenn Frauen für die Familienarbeit "nur" halbtags einer Erwerbsarbeit nachgingen, zu Hause unbezahlte Hausarbeit leisteten, sowieso in einer gruselig schlechten Steuerklasse waren, dann darf sich üner Armut im Alter echt niemand mehr wundern!
Dann kommt natürlich noch hinzu, das Frauen oft um bis zu einem Drittel schlechter als Männer bezahlt werden, trotz besserer Zeugnisse in den Führungsetagen mit der Lupe zu suchen sind!
Kaleika
 

dragonflyer

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#5
Altersarmut ist vor allem deswegen in erster Linie weiblich, weil Frauen für Mann und Kind(er) zu Hause geblieben sind, Mutterschaft finanziell nie anerkannt wurde.
Die Möglichkeiten, Kinder in staatliche Obhut zu geben, waren schon immer zu begrenzt und die privaten Wege nur von den besser verdienenden Schichten finanzierbar.
Auch wenn Frauen für die Familienarbeit "nur" halbtags einer Erwerbsarbeit nachgingen, zu Hause unbezahlte Hausarbeit leisteten, sowieso in einer gruselig schlechten Steuerklasse waren, dann darf sich üner Armut im Alter echt niemand mehr wundern!
Dann kommt natürlich noch hinzu, das Frauen oft um bis zu einem Drittel schlechter als Männer bezahlt werden, trotz besserer Zeugnisse in den Führungsetagen mit der Lupe zu suchen sind!
Kaleika
Genau so ist es. Das bedenken viele leider nicht.
 
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#6
Die Arbeit von Frauen wird immer noch (!!!!) schlechter bezahlt als die von Männern, auch wenn es genau dieselbe ist. Dann ist die Rente auch niedriger :-(
Und Menschen mit großen Füßen verdienen mehr als Menschen mit kleinen Füßen.
 
E

ExitUser

Gast
#7
Was zwar reichlich dumm klingt, aber leider sogar wahr ist. Untersuchungen haben ergeben, daß beispielsweise große Männer für die selbe Arbeit besser entlohnt werden, als kleine Männer. Und da große Männer wohl meistens die größeren Füße haben...

Ich denke aber eher nicht, daß dem Rechtsverdrehten diese Untersuchung bekannt war und er wohl eher nur eine dumme Bemerkung loslassen wollte...oder?
 

Silvana

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#8
Von Ulrike Meyer-Timpe

Darüber müsste die Regierung dringend reden: Hartz-IV-Empfängern droht im Alter eine noch niedrigere Rente. Vor allem Frauen könnten darunter leiden.


http://www.zeit.de/2007/42/Zwangsrente
Was soll denn ein Hartz-IV-Empfänger für eine Rente bekommen wenn selbst der "normale" Rentner,Erwerbsgeminderte,Erwerbsunfähige,mit oder ohne Behinderung aufgedrückt bekommt was die Regierung beschlossen hat !?

Bitte hier nachlesen:

http://www.janvonbroeckel.de/soziales/rentenbesteuerung.html

Frauenpower ist okey,nur betrifft diese "Vergewaltigung" alle Rentenarten,Frauen und Männer,obwohl das Einkommen bereits besteuert wurde,beim Renteneintritt nochmals versteuert wird,und Nachzahlungen verlangt werden die Ruinös sind !

Allen denjenigen,welche von den Rententrägern einen Bescheid zur erwarteten Rentenhöhe bekommen haben,wird dieser Fakt schlicht und ergreifend unterschlagen,so das die erwartete Rentenhöhe keinesfalls den auszuzahlenden Betrag ergibt.

Alle jene,welche Erwerbsgemindert sind,vormals Erwerbsunfähigkeitsrente auf Dauer bezogen haben,werden seid 2005 so hoch besteuert,bei späterem Renteneintritt noch höher,das von der Rente nur ein Bruchteil übrig bleibt,um bestenfalls die Grundsicherung zu beantragen.
Altersrentner betrifft es ebenso.

Die geforderten Nachzahlungen von den Finanzämtern,spätestes seid 2005,
betreffen alleinstehende ungleich härter als verheiratete,wobei selbst
ein Ehepaar dessen Ehemann/Ehefrau,Erwerbsgemindert/Erwerbsunfähig ist,mit Nachzahlungen zu rechnen haben ,die zwangsläufig in die Insolvenz führen kann.

Auch die Schwerbehinderung,je nach Grad,bedeutet kaum Erleichterung.

Wenn also hier über Hartz-IV-Empfänger geredet wird,sind Renten von etwa 400,00 Euro gemeint,die von diesen Betroffenen nicht erreicht werden können.

Wenn ich an die ehemaligen DDR-Bürger denke,von denen ein Großteil seit der Wende nicht mehr Erwerbstätig sein konnten,aus welchen Gründen auch immer,ergibt sich ein Bild einer Soziallast,die Millionen Menschen betrifft,abhängig vom wohlwollen eines Staates zu sein,der Unsoziales handeln zur Kultur erhebt.

Selbstverständlich betrifft dies genauso diejenigen,welche in der damaligen Bundesrepublik,Arbeitslos waren oder auch im eigenem Betrieb,als Lebenspartner,Ehemann/Ehefrau,beschäftigt waren.

Selbst die "nur Erziehenden" ,meistens Frauen trifft diese Regelung natürlich besonders hart.

Wir reden hier nicht nur über ein "abgehängtes Präkariat" sondern über folgen ,die wirklich Millionen Menschen in diesem Staat betreffen,um ein Sozialtransfer fordern zu müssen,das der Regierung augenscheinlich nicht bewußt ist!?

Von diesen betroffenen Personen kann und wird niemand sein eigenes Begräbnis bezahlen können,noch in der Lage sein ,einen notwendigen Aufenthalt in einem Pflegeheim zu Finanzieren,wobei angemerkt werden soll,das Versicherungen -Ausschlussgründe" haben,überhaubt etwaige "Pfleglinge" Versichern zu müssen,wenn es denn bezahlt werden kann.

Wir reden an dieser stelle über einen "Sozialen Holocaust",der in wenigen Jahren eintreten wird,ohne das sich die betroffenen darüber Gedanken machen !?

Wir reden über eine Regierung,die sich über diese folgen nicht im klaren ist !?

Wir reden über die Beerdigung eines Sozialwesens,dessen Tragweite nicht dargestellt wird,um sich in teilweise unsinnigen Diskussionen zu verlieren !?

Ich habe bestimmt noch einiges vergessen,oder weiß es nicht besser.

In wenigen Jahren wird es den " Sozialen Notstand" geben,wobei die eigene "gewählte Regierung" in dessen Finanziellen Bezügen keine Abstriche machen muß !?

Der größte Teil des Volkes wird dermaßen verarmt sein,so das die zu erwartetenden folgen nicht bezeichnet werden können,weil die Reaktionen
schon heute ,per Gesetz,in Grenzen gehalten werden wollen,weil bereits die Annahme des Generalstreikes der eigenen Bevölkerung vorraus gesehen wird.

Nicht unbedingt von "außen" wird es " den unabwendbaren Konflikt geben".

Der Innere Konflikt wird zum Symtom weil es kein anderes handeln gibt.

Der ständige Versuch zum "Äußeren" ist die ständige Ablenkung nach Innen,weil die Regierung schon heute weiß,das es eine Implosion geben wird!?

Nun dann,:icon_idee:
 

Oberdorfler

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#9
Hi,

gehöre ja zu dem geburtenstarksten Jahrgang in Deutschland. Ich bin mir sicher, wenn ich mit 67 in Rente gehe, dann ist das System schon längst zusammengebrochen und ich bekomme, egal was ich eingezahlt habe, eine Einheitsrente, die dann auf Hartz4-Niveau liegt, abzüglich evtl. zusätzlicher Renten oder Vermögen. Mein persönlicher Rentenplan sieht deshalb vor, dass ich baldmöglichst freiberuflich arbeite, um mich aus dem desolaten Sozialsystem zu verabschieden. Was kann schon passieren? Schlimmstenfalls Hartz4. :rolleyes:

VG, Oberdorfler
 
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