arge will schriftliche stellungnahme zwecks lebensunterhalt

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kepezdude

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hallo zusammen !

Die Arge will von mir eine Schriftliche stellungnahme wie ich meinen lebensunterhalt sicherstelle.

Was soll ich denen denn schreiben habe bis heute noch kein geld bekommen.
 

ela1953

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Ein Bekannter bekam auch mit seinem Antrag ein Extrablatt, auf dem er sich äußern sollte.

1. Warum beantragen Sie ALGII?

2. Wovon haben Sie bisher gelebt?

Die dritte Frage weiß ich nicht mehr.

Die Beantwortung war ganz einfach: 1. weil ich bedürftig bin

2. von ALGI
 

Nur so

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ich weiss wirklich nicht was das soll das geht die arge doch normalerweise nen feuchten dreck an !

Natürlich geht die das nichts an, aber....
Es geht der Arge darum ein Konstrukt zu schaffen, daß sie von der Leistung entbindet. Das heißt sie wollen durch Nichtzahlung (D)einen Gönner, jemand der für Dich aufkommt (Freundin) etc. erfinden. Als Beweis das Du Gelder erhältst oder z.B. angespartes hast, gilt der Arge das Du ja noch lebst.

Mit - das geht sie nichts an - wirst Du nicht weiterkommen, bzw. weiterhin kein Geld erhalten.
 

Nur so

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Sag die Wahrheit oder denk dir was aus!

Lügen ist bei dem Dreckspack nicht strafbewehrt!:icon_lol::icon_lol::icon_lol:

Man muß da aufpassen, daß ist eine ganz hinterfotzige Falle.

Meist landen diese Dinger bei Gericht, weil die Arge einfach nicht zahlt und immer neue Behauptungen aufstellt - was schon wieder strafrechtlich relevant wäre. Aber da unsere Staatsanwälte mit Recht und Gesetz nichts zu tun haben wenn es um Behörden geht....

Und vor Gericht muß man dem Richter irgend was erzählen, sonst gibts Urteil gegen einen.
 

hellucifer

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Es gibt viele Wege, wie man seinen Lebensunterhalt sicherstellen kann. Beispielsweise durch illegale Aktivitäten, durch Prostitution, durch Stöbern im Müll, vielleicht hast du auch im Wald oder auf dem Baum gelebt. Das spielt für die Leistungsgewährung alles keine Rolle. Entscheidend für den Leistungsbezug aktuell ist, dass du hilfebedürftig bist, deinen Lebensunterhalt nicht selbst sicherstellen kannst und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst.

Fordere die Arge zur unverzüglichen Leistungsgewährung auf. Und drohe damit, dass du Dich ansonsten Hilfe suchend mit dem Eilantrag an das Sozialgericht wendest.
 
J

Jaymie

Gast
@Nur so

So ne Erklärung musste ich vor Jahren auch mal ausfüllen.

Man sollte natürlich ne schlüssige Geschichte (oder die wahrheit?) erzählen und die dann auch im Fall der Fälle noch im Kopf haben!

Beizeiten kann ich dir ja mal aus meinem "Geschichtsbuch" vor Gericht erzählen :biggrin:

Was die können, kann ich besser, hab ich dabei gelernt :icon_twisted::icon_twisted::icon_twisted::icon_twisted:
 

Nur so

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Es gibt viele Wege, wie man seinen Lebensunterhalt sicherstellen kann. Beispielsweise durch illegale Aktivitäten, durch Prostitution, durch Stöbern im Müll, vielleicht hast du auch im Wald oder auf dem Baum gelebt.

Ich gehe mal davon aus, daß er in einer Wohnung lebt und auch die Miete von der Arge haben will. So fängt das schon mal an. Prostitution? Vorsicht, daß wird sicher als Zuverdienst angerechnet.

Das spielt für die Leistungsgewährung alles keine Rolle.

Das ist ja genau das was sie damit aushebeln wollen.

Entscheidend für den Leistungsbezug aktuell ist, dass du hilfebedürftig bist, deinen Lebensunterhalt nicht selbst sicherstellen kannst und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst.

Fordere die Arge zur unverzüglichen Leistungsgewährung auf. Und drohe damit, dass du Dich ansonsten Hilfe suchend mit dem Eilantrag an das Sozialgericht wendest.

Er muß in jedem Fall glaughaft und nachvollziehbar erklären können wovon er bis dahin gelebt - spätestens vor dem Richter.

Ich glaube das mit dem Zinslosen in festen Raten zurückzahlbare Darlehen von einem Verwandten, Bekannten, Freund etc. ist relativ einfach und sicher. Gibt aber auch einige andere Wege.
 

Der Ratlose

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Einfach deine Wohnungseinrichtung verkaufen solange sich das hinzieht.

Das schafft dann Bedarf für eine Wohnungsersteinrichtung.
Das ist kein Scherz.
 

Erolena

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hallo zusammen !
Die Arge will von mir eine Schriftliche stellungnahme wie ich meinen lebensunterhalt sicherstelle....

Hast du das schriftlich, dass du das erklären musst? Oder hat das der Sachbearbeiter unbedacht nur so vor sich hingesprochen. Geredet wird ja viel. Wenn du schriftlich aufgefordert wurdest - mit welcher Begründung. Wurde ein § als Grund genannt?

Ist es ein Erstantrag - dann siehe Beitrag von ela1953.
Alternativ auch: bisher gelebt von mickrigen Einkünften als Selbständiger und von der Hoffnung auf neue Aufträge; teilweise vom Kindergeld; vom Ausbildungsunterhalt und -vergütung; vom Ersparten, was jetzt aufgebraucht ist o.ä.

Oder ist es ein Weiterbewilligungsantrag?
Dann ernährst du dich derzeit von deiner eisernen Reserve an Lebensmitteln (Reis, Spaghetti, Milch, Mineralwasser usw); nutzt deine Notreserve an Fahrscheinen, Glühbirnen usw.
Manche Menschen haben die Novembermiete aus einem privaten Mietdarlehen bezahlt, welches sie schriftlich festgelegt am xx.12.2010 zurückzahlen müssen. Bei anderen stundet der Vermieter die Miete, bis der ALG2-Bescheid erteilt wird. Ebenso beim Energielieferanten.
 

hellucifer

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Er muß in jedem Fall glaughaft und nachvollziehbar erklären können wovon er bis dahin gelebt - spätestens vor dem Richter.


Das muss er nicht. Niemand muss sich selbst belasten. Wenn die Arge Zweifel an seiner Hilfebedürftigkeit hat, weil sie beispielsweise davon ausgeht, dass Vermögen vorhanden ist oder der Leistungsberechtigte einer Erwerbstätigkeit nachgeht, dann ist es an ihr, Beweise dafür vorzutragen. Es ist nicht möglich vorzuzeigen, was man nicht hat. Du kannst nicht beweisen, dass du kein Vermögen hast und du kannst nicht beweisen, dass du keine Arbeit hast. Aus der Tatsache, dass man es bisher geschafft hat, zu überleben - irgendwie - lassen sich keine Rückschlüsse ziehen. Arge kann dir einen Job anbieten, dann wäre der Leistungsberechtigte gezwungen seinen alten Job, so er einen hat, aufzugeben.

Das Grundgesetz gebietet, jedem Menschen in der BRD ein menschenwürdiges Leben zu garantieren. Jemanden auszuhungern, um die gewünschten Informationen zu erhalten, ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar.

Ich würde der Arge eine lange Nase machen!

Auch dem Richter bist du zur Auskunft nicht verpflichtet.
 
E

ExitUser

Gast
hellucifer sagt es zu einem muss sich niemand selber belasten ud zum anderen geht die das nichts an was bis dato war. du beantragst ja nicht für das jahr 2009 oder für juli 2010 sondern jetzt aktuell wo du eben dienen lebensunterhalt nicht mehr bestreiten kannst. wie das bisher geschah ist nicht leistungsrelevant. zudem ibst du doch an von ALG I

es ist so wie Nur so schon sagte einfach hinterfotzig um in Erfahrunge zu bringen , ob man evtl. ein neues konstrukt aufbauen kann um an zahlungen vorbei zu kommen.

für den zeitraum antragstellung bis heute würd eich auch anführen das du von den reserven im schrank gelebt hast. würde eine frist setzen zur auszahlung der leistung mit der androhung ansosnten wegen mittellosigkeit eine EA beim SG zu stellen . und wie immer die Drohung den SB persönlich für weitrere Schäden haftbar zu machen, denn deine Hilfebedürftigkeit hast du nachgewiesen. Wenn der lange zum rechnen braucht muss er einen vorläufigen bescheid ausstellen und zahlen, dafür hat der gesetzgeber dieses erfunden. dich ohne leistungen stehen zu lassen geht gar nicht und hier würde ich dann auch nach dem §§§ fragen was ihn persönlich in ausführung seines amtes dazu ermächtgt dich wissentlich seit xxxx ohne leistungen stehen zu lassen im bewusstsein das du hilfebedürftig bist.

so dies würd eich als fax und email senden die email dann auch schön nach nürnberg weiterleiten und ans MAGS und BMAS und der Regionaldirektion. Wirst sehen das sich dann was bewegt.
 

Nur so

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Das muss er nicht. Niemand muss sich selbst belasten.

Richtig. Und damit gibst Du aber auch schon die Antwort. Das habe ich nämlich auch gesagt. Niemand muß sich selbst belasten. Not kennt kein Gebot. Sie stehen nicht über dem Strafrecht. Fertig.
Aber damit wird die Erklärung geliefert, indem man indirekt kriminelle Handlungen zwecks überleben in den Raum stellt.


Wenn die Arge Zweifel an seiner Hilfebedürftigkeit hat, weil sie beispielsweise davon ausgeht, dass Vermögen vorhanden ist oder der Leistungsberechtigte einer Erwerbstätigkeit nachgeht, dann ist es an ihr, Beweise dafür vorzutragen. Es ist nicht möglich vorzuzeigen, was man nicht hat. Du kannst nicht beweisen, dass du kein Vermögen hast und du kannst nicht beweisen, dass du keine Arbeit hast. Aus der Tatsache, dass man es bisher geschafft hat, zu überleben - irgendwie - lassen sich keine Rückschlüsse ziehen. Arge kann dir einen Job anbieten, dann wäre der Leistungsberechtigte gezwungen seinen alten Job, so er einen hat, aufzugeben.

Das Grundgesetz gebietet, jedem Menschen in der BRD ein menschenwürdiges Leben zu garantieren. Jemanden auszuhungern, um die gewünschten Informationen zu erhalten, ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar.

Ich würde der Arge eine lange Nase machen!

Auch dem Richter bist du zur Auskunft nicht verpflichtet.
....
 

kepezdude

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Es tut mir Leid das ich mich erst jetzt melden konnte hatte privat ein paar schwierigkeiten die ich dringend klären musste.
Also ich beziehe Harz4 ALG2.
Ich habe einen Weiterbewilligungsantrag bei der Arge gestellt so wie immer eigentlich.
Ja ich habe das schriftlich von meiner Sachbearbeiterin bekommen das ich eine Detaillierte Auflistung machen soll.
Ich hänge euch mal diese Schreiben mit an.
 

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lalala

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Gib noch ein paar Infos damit es klarer wird.

Du hast vorher schon ALG II bezogen und jetzt den WBA gestellt, richtig?

Dazu musstest Du Kontoauszüge vorlegen, richtig?

Darauf waren keinerlei Abhebungen (Bargeld) und keine Zahlungen mit ec-Karte zu verzeichnen? vermute ich aufgrund der Schreiben

Wenn das Geld nicht abgehoben wurde, wo ist es dann? Noch auf dem Konto?

Hast Du das mit den Gurken, Pflaumen und Kartoffeln echt so an die ARGE geschrieben? lach mich weg
 
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