Arge verlangt Daten dritter

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
E

ExitUser

Gast
Hi Liebes Forum,

ich habe nur eine kurze Frage leider hat mir google keine Antwort ausgespuckt. Ein Bekannter von mir betreibt eine Hundezucht die auch gemeldet ist. Nachdem die Abo / Arge ihm aber sämtlichen Umsatz von seinen Leistungen abgezogen hat (nicht den gewinn sondern den Umsatz) hat er es aufgeben zu Züchten. Danach hat er wieder Leistungen erhalten. Er hat bis jetzt immer Mitgewirkt. Nun kahm aber ein Schreiben das Die Leistungen eingestellt werden da er nochmals einen Wurf hatte. Diesen Hat er jedoch verschenkt und es auch So der Arge mitgeteilt weil er sich anders einfach nicht Leisten kann da Sie Ihm ja den Umsatz und nicht den Gewinn anrechnen. Nun verlangt Die Arge das er die Daten der Personen herausrückt an die wo er die Hunde verschenkt hat. Ist das so rechtens? Er kann ja nicht einfach ie Daten offenlegen da er ja auch sich an die Datenschutzgesetze halten muss. Oder kann die Arge diese Daten verlangen? Dem Brief lag keine Rechtsfolgen Belehrung bei. Es stand nur drinn:


Serh geehrte Frau XYZ,

Gemäß der persönlichen Vorpsrache wurden laut Herrn XYZ die Welpen verschenkt. Nach unseren bisherigen Informationen wurden diese Welpen aber zum Verkauf angeboten. Ich bitte Sie mir die entsprechenden Nachweise über den Verkauf einzureichen. Sollten die Hundewelpen verschenkt worden sein, bitte ich um die entsprechenden Namen und Adressen der Beschenkten. Bitte reichen Sie die geforderten Unterlagen bis zum 20.08.2010 bei der ARGE Tirschenreuth ein.


Ist das überhaupt legetim Adressen dritter weiter zu geben?

Beste Grüße
 

deepsleeper

Elo-User*in
Mitglied seit
26 August 2009
Beiträge
340
Bewertungen
190
würde ich nicht rausgeben.

wenn die sanktionieren, ab zum gericht.

gibst du daten dritter weiter,werten die das als einverständnis zum auskünfteeinholen.

erkundigungen der arge bei dritten setzt dein einverständnis voraus,ansonsten können die nur sanktionieren, um das gewünschte zu bekommen.
tun sie das,kannst du vor dem richter die frage beantworten lassen,ob das so rechtens war.
bist du auf der sicheren seite,hast du nichts zu befürchten.
nicht einschüchtern lassen.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

ich würde mit dem Datenschutz argumentieren.
Es verletzt den Datenschutz, wenn Du einfach die Adressen der Beschenkten an die Arge weitergibst.
Evtl. auch mal den Datenschutzbeauftragten informieren.

Grüße
Arbeitssuchend
 

Faibel

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
6 Januar 2009
Beiträge
866
Bewertungen
271
tz tz tz....
wenn die den namen haben wollen, dann gib ihnen den doch.

z.b.
piet van der klocke, holland
alfons kowalski, polen
etc.

alles flüchtige bekannte aus dem urlaub, genaue anschrift unbekannt. :)


hast du nicht sogar noch ne quittung von denen, so über 5 euro?
damit könntest du dann notfalls belegen, dass die hündchen weg sind.

:)))
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

woher hatte die Arge Kenntniss von dem letzten Wurf?
Und woher stammen die angeblichen Informationen, dass die Welpen entgegen seiner Angaben doch verkauft worden seien?
Hat er eine Homepage, auf der er fröhlich Tagebuch über seine Viebeiner führt (machen ja viele Züchter)?
Da Dein Bekannter nunmehr nur noch Hobbyzüchter ist, sollte er der Arge ein Schreiben zukommen lassen,etwa in dem Tenor:

"....da ich seit dem xx.xx.2010 nur noch Hobbyzüchter bin und keine Einnahmen erziele, teilen Sie mir bitte mit, auf welcher Rechtsgrundlage die von ihnen geforderte Auskunft basiert.
Da Sie Daten von mir Daten Dritter einfordern, ist dies aus meiner Sicht datenschutzrechtlich bedenklich.
Auch vermag ich nicht zu erkennen,dass Ihre Aufforderung durch § 60 Abs. 1 Satz 1 gedeckt ist."

Davon ab hat Dein Bekannter die Möglichkeit, die falsche Einkommensberechnung rückwirkend durch § 44 SGB 2 für bis zu 4 Jahre überprüfen zu lassen.
Umsatz ist eben nicht gleich Gewinn!
Dein Kumpel sollte der Arge das Geld nicht einfach schenken!
Wenn diese Hohlbrote von selbstständiger Arbeit keinen Plan haben und falsch bescheiden, ist es an ihm, sein Recht einzufordern, nötigenfalls einzuklagen!
Baby's kosten, auch Hundekinder. Von Erstimpfung über Wurmkur ect.pp kommen bis zum Zeitpunkt des Welpenverkaufes schnell ein paar große Scheine zusammen, die selbstredend als "Investition" vom Erlös abgezogen werden muss!
Zusammengefasst rate ich zu folgender Vorgehensweise:
Schreiben aufsetzen wie oben dargestellt.
Überprüfungsantrag stellen.
Evtl. Antrag auf Akteneinsicht (würde ich machen)
Andere user haben sicher noch mehr Vorschläge, warte einfach noch ab, was kommt.
Viel Erfolg und alles Gute.

ciao
Christine
 

hemmi

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 Juni 2010
Beiträge
2.157
Bewertungen
52
Arge = Stasi die zweite Version?
Mielke würde vor Neid erblassen, wenn er wüsste was die Arge weiß.
Kaderschülerin Angie Mörkel, die späte Rache Erich Honeckers.:icon_twisted:
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten