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Arge verlangt Ärztliche Bescheinigung

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Mennix

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20 Jun 2007
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#1
Hallo

Ist es Ok wenn die Arge eine Ärztliche Bescheinigung verlangt wenn ich einen Termin bei der Arge verschieben muss wegen eines arzt termin der zur gleichen Zeit und tag sein sollte.
Außerdem verlangt der arzt füe eine solche Bescheinigung 10€ , auf Rechnung macht er nicht mehr da er mal fast 6 Monate auf eine rechnung warten mußte.
Selbst Bezahlen oder in vorkasse werde ich nicht tretten

mfg mennix
 

avalon

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#2
Puhhh, als ich den Threadtitel las, dache ich schon, es ginge mal wieder um diese ominöse "Bettlägrigkeitsbescheinigung".

Aber hier ist alle klar. Wer einen Arztbesuch als Grund für das Nichtwahrnehmen eines Termins angibt, muss den auf Verlangen nachweisen. Und wenn es so sein sollte, dass de Arzt diese bescheinigung nicht kostenlos ausstellen muss sondern tatsächlich eine Gebühr erheben darf, muss man der ARGE das mitteilen und die Kosten für diesen Nachweis formlos beantragen. Dann müssen die halt auf die Bescheinigung warten, bis sie das Geld rausgerückt haben.
 
Mitglied seit
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#3
Puhhh, als ich den Threadtitel las, dache ich schon, es ginge mal wieder um diese ominöse "Bettlägrigkeitsbescheinigung".

Aber hier ist alle klar. Wer einen Arztbesuch als Grund für das Nichtwahrnehmen eines Termins angibt, muss den auf Verlangen nachweisen. Und wenn es so sein sollte, dass de Arzt diese bescheinigung nicht kostenlos ausstellen muss sondern tatsächlich eine Gebühr erheben darf, muss man der ARGE das mitteilen und die Kosten für diesen Nachweis formlos beantragen. Dann müssen die halt auf die Bescheinigung warten, bis sie das Geld rausgerückt haben.

Selbes Spiel hier :


ich bekam Stellenvorschläge ( mit RFB und aus Schikane , völlig unpassend und so toll wie "Lagerarbeiter,Produktionshelfer") von der Arge, und schickte ein Fax, in dem ich freundlich nachfrage, wie ich "sanktionslos" die Bewerbung schreiben darf, da ich derzeit heftige Medis einwerfe, die mich völlig matschig machen. Laut der Packungsbeilage darf ich insbesondere keine Maschinen bedienen und nicht im Strassenverkehr und bin dauermüde und unkonzentriert..

Wenn ich sowas aber in die Bewerbung schreibe "ich bin zu nichts in der lage, wenn ich die Dinger intus habe", könnte die Arge ja glattweg sanktionieren so nach dem Motto "Negativbewerbung".. also wollte ich auf Nummer sicher gehen und fragte halt bei der Geschäftsführung ( sicher ist sicher, hier kommt sonst alles "weg" ), ob und wie ich das formulieren "darf".

Als Reaktion kam ein halbwegs "netter Brief", sinngemäss so :

"um Sie in Zukunft passend zu vermiteln, legen Sie bitte ein ärztliches Attest vor, aus dem ersichtlich ist, welcherart Medikamente Sie nehmen und inwiefern diese einschränkend sind. Die Kosten für dieses Attest können Ihnen aus dem "Vermittlungsbudget" bezahlt werden..."

na also.. fragen lohnt doch.Die Stellenvorschläge darf ich alle wegwerfen, weil "offensichtlich ungeeignet".

Montag darf ich mir das Attest abholen, kostet 10,- Euro beim Hausarzt, dann an die Arge damit nebst Rechnung und Kopie der Aussage, die ich da oben widergegeben habe, die werden dann wohl müssen :icon_smile:.

Im Übrigen fragte ich zeitgleich auch an, wie ich mich bewerben solle, wenn ich schon sanktioniert bin. Tenor dazu ist auch, dass ich diese Kosten ( auch Fahrtkosten ) im Voraus beantragen soll, wenn ich es nicht vorstrecken kann.

Muss dazu sagen, dass ich das Fax in Kopie an das BMAS geschickt habe.. vermutlich daher der ungewöhnlich freundliche Ton und das "Entgegenkommen". Normalerweise herschen hier nämlich übelste Sitten,Drohung,Einschüchterung und alle nase lang Sanktionen für jeden Schei..
 

Atlantis

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#4

Selbes Spiel hier :


ich bekam Stellenvorschläge ( mit RFB und aus Schikane , völlig unpassend und so toll wie "Lagerarbeiter,Produktionshelfer") von der Arge, und schickte ein Fax, in dem ich freundlich nachfrage, wie ich "sanktionslos" die Bewerbung schreiben darf, da ich derzeit heftige Medis einwerfe, die mich völlig matschig machen. Laut der Packungsbeilage darf ich insbesondere keine Maschinen bedienen und nicht im Strassenverkehr und bin dauermüde und unkonzentriert..

Wenn ich sowas aber in die Bewerbung schreibe "ich bin zu nichts in der lage, wenn ich die Dinger intus habe", könnte die Arge ja glattweg sanktionieren so nach dem Motto "Negativbewerbung".. also wollte ich auf Nummer sicher gehen und fragte halt bei der Geschäftsführung ( sicher ist sicher, hier kommt sonst alles "weg" ), ob und wie ich das formulieren "darf".

Als Reaktion kam ein halbwegs "netter Brief", sinngemäss so :

"um Sie in Zukunft passend zu vermiteln, legen Sie bitte ein ärztliches Attest vor, aus dem ersichtlich ist, welcherart Medikamente Sie nehmen und inwiefern diese einschränkend sind. Die Kosten für dieses Attest können Ihnen aus dem "Vermittlungsbudget" bezahlt werden..."

na also.. fragen lohnt doch.Die Stellenvorschläge darf ich alle wegwerfen, weil "offensichtlich ungeeignet".

Montag darf ich mir das Attest abholen, kostet 10,- Euro beim Hausarzt, dann an die Arge damit nebst Rechnung und Kopie der Aussage, die ich da oben widergegeben habe, die werden dann wohl müssen :icon_smile:.

Im Übrigen fragte ich zeitgleich auch an, wie ich mich bewerben solle, wenn ich schon sanktioniert bin. Tenor dazu ist auch, dass ich diese Kosten ( auch Fahrtkosten ) im Voraus beantragen soll, wenn ich es nicht vorstrecken kann.

Muss dazu sagen, dass ich das Fax in Kopie an das BMAS geschickt habe.. vermutlich daher der ungewöhnlich freundliche Ton und das "Entgegenkommen". Normalerweise herschen hier nämlich übelste Sitten,Drohung,Einschüchterung und alle nase lang Sanktionen für jeden Schei..
welches medikament du nimmst geht den SB einen feuchten fu... an.
reicht wenn der arzt schreibt die medikation lässt es nicht zu die von der ARGE (SB) geforderten maßnahmen umzusetzen.
mein gott was man nicht für mist lesen muss bezüglich der ARGE zu krankheit, medikament, bettlägerigkeit.

dann wüßte die ja mit rückschlüsse zu dem medikamnet das jemand hemmoriden, scheidenpilz,oder fußpilz hat.:eek:
 
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#5
Wenn ich sowas aber in die Bewerbung schreibe "ich bin zu nichts in der lage, wenn ich die Dinger intus habe", könnte die Arge ja glattweg sanktionieren so nach dem Motto "Negativbewerbung".. also wollte ich auf Nummer sicher gehen und fragte halt bei der Geschäftsführung ( sicher ist sicher, hier kommt sonst alles "weg" ), ob und wie ich das formulieren "darf".

Als Reaktion kam ein halbwegs "netter Brief", sinngemäss so :

"um Sie in Zukunft passend zu vermiteln, legen Sie bitte ein ärztliches Attest vor, aus dem ersichtlich ist, welcherart Medikamente Sie nehmen und inwiefern diese einschränkend sind. Die Kosten für dieses Attest können Ihnen aus dem "Vermittlungsbudget" bezahlt werden...".
Aber wieso bist du wenn du solche Medis schlucken musst nicht krankgeschrieben????

Dann würde ich denen einfach den Mittelfinger zeigen wenn sie noch wegen Bewerbungen kommen.
 

physicus

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#6
Aber wieso bist du wenn du solche Medis schlucken musst nicht krankgeschrieben????
nicht alle medikamente brauchen gleichzeitig eine krankschreibung, es gibt allerdings medikamente, welche das autofahren oder arbeiten einschränken/verbieten, so zum bsp. wenn man am bau arbeitet und in der höhe zu tun hat (leitern etc.).
dann kann die arge ruhig das GA zahlen, dort wird dann in etwa sowas drinnen stehen: "der patient darf folgende arbeiten nicht ausführen, da er im einfluß von medikamenten steht, welche sein sicheres arbeiten in der höhe auf grund von aufmerkdsamkeitsdefiziten beeinträchtigen können."

damit sollte die arge dann zufrieden sein und müsste ein neues profiling mit dir erstellen...

gruß physicus
 
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#7
Naja, wenn das Medi einem so zusetzt daß man schon zu matschig ist sich vernünftig um irgendwas zu kümmern dann kann man so ja wohl auch nicht arbeiten.

Ging mit zB mal mit einem Antibiotikum so das ich gegen eine zwar harmlose, aber hartnäckige Unterleibsentzündung nehmen musste.
Das hat mich für die zwei Wochen total plattgemacht....

Ist natürlich was anderes wenn man so ein Medi längerfristig nehmen muss.
 

physicus

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#8
Naja, wenn das Medi einem so zusetzt daß man schon zu matschig ist sich vernünftig um irgendwas zu kümmern dann kann man so ja wohl auch nicht arbeiten.
arbeiten schon aber eben nicht in allen lagen und überall.
 

physicus

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#10
hehe ja warum nicht, aber so einen job haben die argen ja auch nicht ^^
im schlaf geld verdienen wäre doch cool...
 

avalon

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#11
als betten test schläfer im schaufenster des möbelhändler .:icon_mrgreen:
..und wenns ganz schlimm kommt als Leiche im "Tatort" :icon_party:

Aber das Problem haben viele chronisch Kranke. Manchmal schränkt die Therapie die Erwerbsfähigkeit stärker ein als die Krankheit.
 
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