ARGE verbockt Anspruch auf Arbeitslosengeld

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fraenkin

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Hallo, eine spezielle Frage:

Ich habe mich krank im letzten Jahr bei der ARGE gemeldet mit Hilfe einer Sozialarbeiterin, eigentlich wegen Antrag auf Sozialgeld bis mein lange vorher bei einer speziellen Kasse eingegangener Antrag bearbeitet wäre und ich Krankengeld bezogen hätte. Daraufhin, weil sie wohl intern was falsch verstanden haben, haben sie mich genötigt, meine Selbständigkeit abzumelden. Eine zweite ARGE in einer anderen Stadt hat dann dies stur aus der Akte abgelesen und das ebenfalls eingefordert. Also es war keinesfalls ersichtlich, dass dies nicht zu den gesetzlichen Erfordernissen gehört hätte und im Gegenteil illegal war. Hinzu kam, dass ich schwerst krank war und nur überhaupt mit Hilfe einer dritten Person das ganze Antragsgeschehen erfüllen konnte.
Was als Resumee nun dabei rauskam ist Folgendes:
Zuerst haben sie mich ums Krankengeld gebracht, da die Voraussetzung der Selbständigkeit nicht mehr gegeben war und ich zwar die Aufnahme rückwirkend ab Antragstellung hatte, aber dann zum Stichtag wieder rausgeschmissen wurde.
Ich war über 1 Jahr arbeitsunfähig, habe eine Reha zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit gemacht unter eben dieser Antragsbegründung mit Vermeidung einer Erwerbsminderungsrente. Übergangsgeld für diese Zeit wirds geben, aber natürlich an die ARGE bezahlt werden.
Mein Antrag auf Arbeitslosengeld wurde nun abgelehnt, weil ich nun die Anwartschaftszeit mit der freiwilligen Arbeitslosenversicherung nicht erfüllt hätte, denn die Krankenzeit wird mir ohne Bezug von Krankengeld nicht angerechnet, was ich vor diesem Zeitraum 2 Jahre einbezahlt hab, fällt unter den Tisch.
Mein Rest Existenzgründungszuschuss wurde auch beendet mit der Begründung, Selbständigkeit abgemeldet.
Die freiwillige Arbeitslosenversicherung kann ich aus dem nunmehrigen Status HartzIV nicht wieder aufnehmen.
Ich habe nun einen Schwerbehindertenausweis mit 50%, zugestanden seit der Reha-Maßnahme.
Aktueller anwaltlicher Rat jetzt erstmal, den Versuch zu unternehmen, die Abmeldung der Selbständigkeit wieder rückgängig zu machen.
Werde ich morgen auch tun. Aber hat jemand noch eine Idee, was man in einem Fall macht, wenn die ARGE derartiges verursacht hat?
Ich bin jetzt vor lauter Existenzdruck und GegenMauernlaufen in alle Richtungen krank geworden, der totale Nervenstress. Da will man wieder arbeiten können und tut alles dafür und dann stehste da vor der völligen Existenzvernichtung.

Kann mir z. B. wenigstens die Reha-Zeit angerechnet werden, auch wenn der Rententräger mit dem Übergangsgeld keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung bezahlen wird. Oder was auch immer...
Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe
 
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