ARGE unterstellt meiner Tochter und mir Haushaltsgemeinschaft!

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Teresa51

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Bitte helft mir ! Die ARGE treibt mich langsam aber sicher an die Grenze meiner Neven!!
Ich beziehe ALG2 seit Februar 07, bin 51 Jahre alt, getrennt von meinem Mann (bezieht auch ALG2) und wohne in der Wohnung meiner berufstätigen 24 jährigen Tochter zur Untermiete.
Bei der Beantragung von ALG2 im Januar wurden auch die letzten 3 Gehaltsnachweise meiner Tochter verlangt, was ich als sehr unverschämt empfand, weil sie ja nichts damit zu tun hat. Ich habe mir die Gehaltsnachweise bei meiner Tochter erbettelt (unser Verhältnis ist nicht das Beste), dann wollte die ARGE noch ein Schreiben meiner Tochter in der sie ausdrücklich angibt mich nicht zu unterstützen und das wir getrennt wirtschaften. Dieses Schreiben hat meine Tochter dann auch erbracht. Der größte Fehler war wohl von mir das ich mich auf diese Gehaltsnachweise eingelassen habe. Seitdem werden mir von der Regelleistung 231,06 Euro abgezogen, weil mich meine Tochter fianziell unterstützen soll, ich erhalte aber keinen cent von ihr, das will ich auch nicht! Die ARGE hält uns ständig vor wir wären eine Haushaltsgemeinschaft und es wäre lebensfremd wenn meine Tochter mich nicht unterstützen würden. Wir haben bereits zahlreichen Schriftwechsel mit der ARGE gehabt und wir beide widerlegten immer und immer wieder die Behauptungen, auch mit Untermietvertrag. Nun habe ich Klage eingereicht beim Sozialgericht vor einem Monat zusammen mit einer einstweiligen Anordnung, da mir finanziell das Wasser bis zum Hals steht! Wie soll ich denn von 115,- + 248,- für Unterkunft und Heizung leben? Ich bin völlig verzweifelt, ich bewerbe mich die ganze Zeit, seitdem ich arbeitslos geworden bin und ich werde durch die ARGE nur schikaniert! Habe auch Abschrift erhalten vom Gericht, die ARGE wehrt sich, sie wollen nicht zahlen, und stützen sich auf die selben "Argumente" lebensfremd, im Sinn der Familie, etc... Dem ich habe ich nun letzte Wo erneut schriftlich beim Gericht widersprochen.
Letzte Woche stand zum 1. Mal mittags ein junger Bursche von der ARGE vor der Haustür, der eine "neutrale Wohnungsbegehung machen wollte und sich mit mir über die angeblich nicht vorhandene Haushaltsgemeinschaft zu unterhalten" Meine Tochter war grad dabei zum Spätdienst zu fahren und hat dem Mann den Zutritt verweigert, da ich ja Recht darauf habe, das ein Zeuge dabei ist, sie meine Vermieterin ist und dabei sein will, wenn fremde Leute in ihre privaten Dinge und Räume einsehen. Meine Tochter hat um einen weiteren Termin gebeten und da hat der Mann gesagt, auf sowas würde sich die ARGE nicht einlassen, da die Wohnung ja unverschleiert bleiben soll. Wir haben ja nichts zu verschleiern, aber wir haben natürlich alles nicht so akurat getrennt, wie es die ARGE wahrscheinlich sehen will.
Nun habe ich am Samstag einen Brief der ARGE erhalten, in der sie bis zum 10.08. (heute haben wir den 5.8.!) alle meine Kontoauszüge sehen wollen vom 01.05 bis 31.7. und auch alle Kontoauszüge von meiner Tochter!! Wenn ich dem nicht nachkomme, werden sie alle Leistungen einstellen!
Sind die völlig durchgeknallt oder was?? Ich mache schon lange keine Kontoauszüge, weil ich nur Minus drauf habe, und wenn ich seit dem 1.5. Kontoauszüge nachfordern möchte, berechnet mir meine Bank 15,- pro angeforderten Monat!! Ich habe das Geld nicht!
Und mit welchem Recht wollen die Kontoauszüge von meiner Tochter, das werden die auf keinen Fall erhalten!! Die haben nur mich angeschrieben und wollen Kontoauszüge von einer erwachsenen Person, mit deren Finanzen ich nichts zu tun habe! Meine Tochter weiß außerdem nichts davon, da sie gar nicht hier ist, und ich vermute, das sie vor dem 10.8 gar nicht zurück sein wird!
Was sagt ihr zu meinem Fall, wie soll ich mich weiter verhalten, wie stehen meine Chancen vor Gericht, und habe ich mit allem was ich so tue Recht?
Meine Ersparnisse sind aufgebraucht, ich gehe zum Leistungszentrum morgen und werde denen die Kontoauszüge meiner Tochter auf jeden Fall verweigern. Wie blöd ist denn die ARGE; wenn ich ausziehen würde, müssten die mir noch viel mehr bezahlen bei eigener Wohnung?! Nur müsste dann meine Tochter auch wegziehen, weil sie sich alleine diese Wohnung nicht leisten könnte. Wir wohnen hier beide seit 15. Januar.
Gruß
Teresa51
 

TommyHedger

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Hallo Teresa,

Teresa51 meinte:
Was sagt ihr zu meinem Fall, wie soll ich mich weiter verhalten,

so schnell wie möglich in eine eigene Wohnung ziehen - klarer gehts doch gar nicht. Mal abgesehen davon, daß Euch die getrennten Haushalte sowieso keiner glaubt ("Verwandte in gerader Linie" usw.) - wie besch...eiden fühlt sich das eigentlich an, beim eigenen Kind zu wohnen und selbigem dadurch auch noch Schwierigkeiten zu machen? Und ist das Deiner Tochter überhaupt recht, auch wenn sie gegenüber ihrer Mutter vielleicht keinen Klartext redet?

Gerade die letzte Frage sollte zum Nachdenken anregen. Die kommt nämlich nicht von ungefähr, sondern von jemandem, der das mal andersrum kennengelernt hat - und zwar, was für ein Zufall, auch mit 24.
 

Arania

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Nur müsste dann meine Tochter auch wegziehen, weil sie sich alleine diese Wohnung nicht leisten könnte.


Das ist genau das Argument was Ihr NICHT gebrauchen dürft, denn das bstätigt der ARGE ja nur das Ihr eine Einstandsgemeinschaft seit.
Ich kann auch nur zum Umzug raten
 
E

ExitUser

Gast
so schnell wie möglich in eine eigene Wohnung ziehen -

hat sie doch schon geschrieben, daß das nicht in Frage kommt!

klarer gehts doch gar nicht.

Mal abgesehen davon, daß Euch die getrennten Haushalte sowieso keiner glaubt ("Verwandte in gerader Linie" usw.) -

mir wirds geglaubt: ich wohne auch mit meien Töchtern zusammen
mir glaubt man sogar, daß ich eher meine Töchter unterstütze als etwas annehmen würde :)

wie besch...eiden fühlt sich das eigentlich an, beim eigenen Kind zu wohnen und selbigem dadurch auch noch Schwierigkeiten zu machen?

Ich hätte damit auch keine Probleme weiter mit meinen Töchtern in einer Wohnung zu leben, wenn die darin einen Vorteil sehen

Und ist das Deiner Tochter überhaupt recht, auch wenn sie gegenüber ihrer Mutter vielleicht keinen Klartext redet?

Was hat diese Frage mit Hilfestellung zu tun? Du kannst deine persönliche, schlechte Erfahrung nicht so einfach auf andere übertragen: diese beiden haben die Wohnung ja wohl zusammen bezogen, auch wenn die Tochter - wohl aus guten Gründen - Hauptmieterin ist. Sie schreibt doch: alleine könnte die Tochter die Wohnung nicht halten...es soll auch gute Eltern-Kind Beziehungen geben ;-)

Gerade die letzte Frage sollte zum Nachdenken anregen. Die kommt nämlich nicht von ungefähr, sondern von jemandem, der das mal andersrum kennengelernt hat - und zwar, was für ein Zufall, auch mit 24.

Ja, die letzte Frage regt zum Nachdenken an, aber nicht wie du meinst, sondern: warum stellst du die? Was hast du erlebt, daß du so denkst?
 
E

ExitUser

Gast
Der größte Fehler war wohl von mir das ich mich auf diese Gehaltsnachweise eingelassen habe.

Richtig!

Wir haben bereits zahlreichen Schriftwechsel mit der ARGE gehabt und wir beide widerlegten immer und immer wieder die Behauptungen, auch mit Untermietvertrag. Nun habe ich Klage eingereicht beim Sozialgericht vor einem Monat zusammen mit einer einstweiligen Anordnung, da mir finanziell das Wasser bis zum Hals steht!

Richtig so.

Wie soll ich denn von 115,- + 248,- für Unterkunft und Heizung leben?

Wie machst du das denn im Moment?

Meine Tochter war grad dabei zum Spätdienst zu fahren und hat dem Mann den Zutritt verweigert, da ich ja Recht darauf habe, das ein Zeuge dabei ist,

ebenfalls richtig

sie meine Vermieterin ist und dabei sein will, wenn fremde Leute in ihre privaten Dinge und Räume einsehen.

In ihre Räume darf der Kontrolleur sowieso nicht... das kann sie jederzeit zu Recht verweigern!
Und was die Gemeinschaftsräume angeht da hat sie das Recht, dabei zu sein, sehe ich auch so.

Meine Tochter hat um einen weiteren Termin gebeten und da hat der Mann gesagt, auf sowas würde sich die ARGE nicht einlassen, da die Wohnung ja unverschleiert bleiben soll.

Sie Hausbesuche, dazu wurde hier schon viel geschrieben:du hast eine Mitwirkungspflicht, aber mußt dich nicht überfallen lassen!

Wir haben ja nichts zu verschleiern, aber wir haben natürlich alles nicht so akurat getrennt, wie es die ARGE wahrscheinlich sehen will.

Was meinst du im Einzelnen?

Nun habe ich am Samstag einen Brief der ARGE erhalten, in der sie bis zum 10.08. (heute haben wir den 5.8.!) alle meine Kontoauszüge sehen wollen

Sehen, wenn überhaupt...nicht kopieren - dazu haben sie kein Recht!

vom 01.05 bis 31.7. und auch alle Kontoauszüge von meiner Tochter!!

die Kontoauszüge deiner Tochter gehen die rein gar nichts an!

Wenn ich dem nicht nachkomme, werden sie alle Leistungen einstellen!

Das sollen sie mal machen: damit kommen sie nicht durch! Ich würds drauf ankommen lassen...

Sind die völlig durchgeknallt oder was??

Angst macht gefügig - so denken die!

Ich mache schon lange keine Kontoauszüge, weil ich nur Minus drauf habe, und wenn ich seit dem 1.5. Kontoauszüge nachfordern möchte, berechnet mir meine Bank 15,- pro angeforderten Monat!! Ich habe das Geld nicht!

Dann schreib das Amt an - nicht hingehen! Schreib ihnen, daß du keine Kontoauszüge mehr hast, weil sie Geld kosten und seit Monaten nur minus drauf ist..., (wenn dem wirklich so ist) und daß das Anfordern dich soundsoviel kostet....daß du deiner Mitwirkungspflicht gerne nachkommst, aber Voraussetzung ist, daß das Amt dir die Kosten bei Vorlage erstattet, wozu sie verpflichtet sind.


Und mit welchem Recht wollen die Kontoauszüge von meiner Tochter, das werden die auf keinen Fall erhalten!!

Richtig: wenn sie was von deier Tochter wollen, sollen sie sie selbst anschreiben!
Du bist nicht ihre Vertreterin....

Die haben nur mich angeschrieben und wollen Kontoauszüge von einer erwachsenen Person, mit deren Finanzen ich nichts zu tun habe!

Wie gesagt: versuchen kann man es ja mal - auch ohne Rechtsgrundlage!

Meine Tochter weiß außerdem nichts davon, da sie gar nicht hier ist, und ich vermute, das sie vor dem 10.8 gar nicht zurück sein wird!

Das tut nichts zur Sache... teile der ARGE mit daß du deine Tochter nicht vertrittst und man sie selbst anschreiben möchte, wenn man etwas von ihr will!

Was sagt ihr zu meinem Fall, wie soll ich mich weiter verhalten, wie stehen meine Chancen vor Gericht, und habe ich mit allem was ich so tue Recht?

Ja, du verhältst dich richtig!

Meine Ersparnisse sind aufgebraucht, ich gehe zum Leistungszentrum morgen

wozu? schriftlich ist besser, da können sie dir nicht das Wort im Munde umdrehen und sind gezwungen zu reagieren... auch schriftlich

und werde denen die Kontoauszüge meiner Tochter auf jeden Fall verweigern.

Wie blöd ist denn die ARGE; wenn ich ausziehen würde, müssten die mir noch viel mehr bezahlen bei eigener Wohnung?!

Richtig, aber daran denken die nicht - ich mußte sie auch erst drauf stoßen!

Habe in meinem Fall erstens klar gemacht, daß man nur mich zum Umzug auffordern kann, und dann die KDU für eine Person zum tragen kommt, daß der Umzug schon deshalb nicht wirtschaftlich wäre usw...bei mir hats nach einigem Hinundher geklappt: Umzugsaufforderung bis auf Weiteres vom Tisch :)

Ihr müßt die Gründe für euer Zusammenwohnen als WG nur deutlich machen... so deutlich, daß auch die SB es nachvollziehen können! Denke, bei gericht wird das eher Eindruck machen.

Nur müsste dann meine Tochter auch wegziehen, weil sie sich alleine diese Wohnung nicht leisten könnte.

Wenn ihr beide richtig argumentiert, kann man euch nichts! Es ist doch eure Sache, ob ihr als WG zusammen wohnen wollt oder nicht...wichtig ist nur daß ihr deutlich macht, daß ihr euch nicht gegenseitig unterstützt und jeder seine eigenen Räume habt, daß es Putzplan und Nutzungsabsprachen gibt, wie in einer WG.

Wir wohnen hier beide seit 15. Januar.

Als du bei ihr eingezogen bist, hat die ARGE das doch genehmigen müssen?
Was haben die denn dazu gesagt?
 
E

ExitUser

Gast
Das ist genau das Argument was Ihr NICHT gebrauchen dürft, denn das bstätigt der ARGE ja nur das Ihr eine Einstandsgemeinschaft seit.
Ich kann auch nur zum Umzug raten

Also sollte jeder, der in einer Wohngemeinschaft leben will, sich von der ARGE klein kriegen lassen?

Ich habe wie gesagt erfolgreich verhindern können, daß mein SB das so sieht... eine Vermutung kann man noch immer wiederlegen!

Man darf nur nicht aus Angst einknicken!

Gruß aus Ludwigsburg
 

TommyHedger

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Ja, die letzte Frage regt zum Nachdenken an, aber nicht wie du meinst, sondern: warum stellst du die? Was hast du erlebt, daß du so denkst?

Nen obdachlosen Vater. Und der war auch nicht ohne Grund obdachlos. Dem konnte ich viel erzählen, was er machen soll. Was das eigene "Kind" (24) so plapperte, interessierte den nicht. Und das dürfte in vielen Fällen heute auch noch so ähnlich laufen, obwohl es im Gegensatz zu "damals" so schöne Foren wie dieses hier gibt. Leider nutzt die bei weitem nicht jeder. ;-)

Na-tür-lich läßt man seine nahen Verwandten nicht im Stich. Zusätzlich war ich dazu erzogen, nichts gegen selbige zu sagen. Wenn man allerdings gerade versucht, sich aus den Verhältnissen zu verabschieden, in die genau diese nahen Verwandten einen ab seiner Zeugung gebracht haben, ist das schon recht hinderlich. Denn dann hat man selbst auch bei Null angefangen und ist mit 24 noch längst nicht auf dem grünen Zweig.

Es kann natürlich sein, daß es woanders viel entspannter läuft. Selbstverständlich will ich Teresa auch keine üblen Familienverhältnisse unterstellen. Mein Rat bleibt aber bestehen: Eigene Wohnung, auch wenn es schwerfällt. Unmöglich ist dies immerhin nicht, auch nicht für Hartzler.

Und @Ludwigsburg, um es für die angeblichen Idealfälle noch mal deutlich zu sagen: Eltern können ihre Kinder auch durch ihre bloße Anwesenheit begrenzen und in ihrer Entwicklung behindern, auch ohne Sucht oder sowas.
 
E

ExitUser

Gast
Dem konnte ich viel erzählen, was er machen soll. Was das eigene "Kind" (24) so plapperte, interessierte den nicht.

Schlimme Erfahrung... tut mir leid für dich.

Na-tür-lich läßt man seine nahen Verwandten nicht im Stich.

Da stimme ich zu... solange man sich selbst nicht schadet.

Zusätzlich war ich dazu erzogen, nichts gegen selbige zu sagen.

das ist natürlich schlecht... Kinder müssen lernen, ihre eigene Meinung zu vertreten, und das "üben" sie normalerweise zuerst an ihren Eltern.

Und @Ludwigsburg, um es für die angeblichen Idealfälle noch mal deutlich zu sagen: Eltern können ihre Kinder auch durch ihre bloße Anwesenheit begrenzen und in ihrer Entwicklung behindern, auch ohne Sucht oder sowas.

Da hast du schon recht, allerdings: jedes Kind kann doch ausziehen, wenn es das will :)
 

Kaleika

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Nee, jedes Hartz-IV-Kind kann leider nicht ausziehen, so lange es am gleichen Tropf hängt und unter 25 ist. Jedenfalls nicht ohne besondere Gründe wie Sucht der Eltern, zerrüttete Verhältnisse, was natürlich alles vom Amt beglaubigt werden muss usw.
Kaleika
 

TommyHedger

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@Ludwigsburg

Dank für Dein Verständnis, ich habs ganz gut überstanden. Für Dich habe ich btw. auch einen guten, weil wahren Spruch:

"Hinterher ist man immer schlauer".

So schlau wie zum Beispiel Du bin ich in dieser Hinsicht jetzt auch. Andere sind es allerdings (noch) nicht.
 

gerda52

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Kaleika meinte:
Nee, jedes Hartz-IV-Kind kann leider nicht ausziehen, so lange es am gleichen Tropf hängt und unter 25 ist.

@ all

Das U25 möchte ich als Stichwort aufgreifen. Da die Tochter im Umkehrfall bei Bedürftigkeit wie eine Minderjährige behandelt würde, kann man da jetzt überhaupt Einstehensverantwortung einfach so voraussetzen?
 
R

Rounddancer

Gast
Nix Haushaltsgemeinschaft -Wohngemeinschaft!

Also ich wohne zusammen mit meinem Sohn (27),- wir haben eine Wohngemeinschaft. Das bedeutet: Er trägt die Hälfte der anfallenden Miete, Strom und Heizkosten,- wir kaufen getrennt ein, kochen getrennt, etc. und als ich dann in Alg II fiel, da habe ich dem Jobcenter klar und, wie bei Tacheles-sozialhilfe.de und auch hier geraten, schriftlich erklärt, daß mein Sohn und ich eine Wohngemeinschaft haben, getrennt wirtschaften, und er nicht für mich einsteht.
Das wurde auch so akzeptiert. Und so besteht seitdem die KdU, die ich vom Jobcenter kriege, aus der halben anfallenden Miete, den halben Neben-, Strom-, und Gaskosten abzüglich der derzeit 21,70EUR, die für Haushaltsenergie im Regelsatz drin sind.

So, und nur so ist die richtige Vorgehensweise im Fall einer Wohngemeinschaft zwischen AlgII-Elter und verdienendem, erwachsenem Sohn.
 

waldau

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Ne Frage zur Haushaltsgemeinschaft in diesem Falle generell und der Anrechnung .....

Hat die Tochter über ca. 1.400 Euro Netto Einkommen im Monat ???

Wenn ja ist rechnerisch die Anrechung richtig, das heißt aber noch lange nicht ob RECHTENS !!!

Ab zum Anwalt wenn noch keiner vorhanden, wenn schon ein Anwalt (SG) da - WECHSELN (der taugt nichts :icon_hihi:)
 
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ExitUser

Gast
Ne Frage zur Haushaltsgemeinschaft in diesem Falle generell und der Anrechnung .....

Hat die Tochter über ca. 1.400 Euro Netto Einkommen im Monat ???

Wenn ja ist rechnerisch die Anrechung richtig, das heißt aber noch lange nicht ob RECHTENS !!!

Ab zum Anwalt wenn noch keiner vorhanden, wenn schon ein Anwalt (SG) da - WECHSELN (der taugt nichts :icon_hihi:)

Anwalt wechseln ist leicht gesagt... wer bezahlt den zweiten?
 

Arania

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Die Frage ist berechtigt
Für jede Angelegenheit kann nur einmal Beratungshilfe gewährt werden. Insoweit werden pro Angelegenheit auch nur einmal Anwaltskosten übernommen.
 
R

Rounddancer

Gast
Völlig korrekt

den Abzug der Energiekosten? Ein 2 Pers.-Haushalt verbraucht doch mehr Strom. Warum wird Dir kein Stromverbrauch zugebilligt?

Das wird mir doch. Die 21,75 EUR Monat sind ja in MEINEM Rgelsatz drin und werden deswegen abgezogen (mein Anteil an Strom (23,50 EUR und GAS (49,50 EUR) Abschlagszahlungen, also 73, EUR minus den 21,75 EUR, total 51,25 EUR zahlt so ja das Jobcenter zur Miethälfte .)
 

Teresa51

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Hallo TommyHedger,
danke für deine Antwort. Ich fühle mich mies seitdem ich arbeitslos bin. Das Angebot kam von meiner Tochter und wir haben uns auch immer gut verstanden. Ich wollte das am Anfang nicht, aber wie soll ich das erklären, ich konnte ihr das nicht abschlagen, sie wollte sich nach der Trennung von meinem Mann um mich kümmern und vor allem in der Anfangszeit war ich ihr sehr dankbar dafür. Wenn ich wüßte das sich für meine Tochter durch meine gegenwärtige Situation das Leben negativ verändert, dann werde ich auch auszehen. Nur sie wird sich dann auch eine neue Wohnung suchen müssen, das möchte sie im Augenblick natürlich auch nicht. Ich werde warten, was sich über das Sozialgericht ergibt.
 

Teresa51

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Hallo Ludwigsburg,
danke für deine zahlreichen Antworten. Ich werde es jetzt auch darauf ankommen lassen, meine Tochter ist auch der Ansicht, das ich jetzt nicht aufgeben sollte.
Zu deinen Fragen: ich habe mich im Dezember von meinem Mann getrennt. Wir haben ursprünglich in der selben Firma gearbeitet, die wurde dann geschlossen, wir sind fast gleichzeitig arbeitslos geworden (ich habe nie gedacht, das Finanzen eine Ehe zerstören können, die vorher 25 Jahre funktioniert hat). Ich beziehe ALG2 erst seit Februar, im Januar bin ich mit meiner Tochter in die neue Wohnung gezogen (im Januar hätte ich fast wieder einen Job gehabt, hat dann im letzten Moment doch nicht geklappt). Im Januar hatte die ARGE also noch nichts zu "erlauben" bei mir. Ich konnte also von Anfang an den Untermietvertrag einreichen.
Und ich konnte auch am Anfang von dem wenigen Geld der ARGE leben, habe eben ständig widersprochen, ich hatte noch meine Ersparnisse aus den Zeiten meiner Ehe. Aber das ist nun fast aufgebraucht.
Und wegen dem Hausbesuch: ich denke mal, die ARGE will alles getrennt haben (getrennte Fächer im Kühlschrank, getrenntes Geschirr, getrennte Regale im Bad etc.) das meiste haben wir auch getrennt, aber eben nicht so akurat, ich stelle im Kühlschrank auch meine Wurst neben ihre, aber es ist klar, das ich nichts wegesse :) nur dem ARGE-Menschen wird das vielleicht nicht klar sein.
 

Teresa51

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Ne Frage zur Haushaltsgemeinschaft in diesem Falle generell und der Anrechnung .....

Hat die Tochter über ca. 1.400 Euro Netto Einkommen im Monat ???

Wenn ja ist rechnerisch die Anrechung richtig, das heißt aber noch lange nicht ob RECHTENS !!!

Ab zum Anwalt wenn noch keiner vorhanden, wenn schon ein Anwalt (SG) da - WECHSELN (der taugt nichts :icon_hihi:)

Hallo waldau,
danke für deine Antwort. Ich weiß nicht wirklich was meine Tochter verdient, da sie auch variable Vergütung bekommt, und sich das fast von Monat zu Monat ändert. Aber netto liegt sie auch jeden Fall zwischen 1400 und 1500, in einigen Monaten auch mehr. Es gibt doch eine Freibertragsgrenze oder irre ich mich ?
 

Sönke H.

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Ich mache schon lange keine Kontoauszüge, weil ich nur Minus drauf habe, und wenn ich seit dem 1.5. Kontoauszüge nachfordern möchte, berechnet mir meine Bank 15,- pro angeforderten Monat!! Ich habe das Geld nicht!
Teresa51

Kontoauszüge sind durchnummeriert.

du machst keine kontoauszüge heisst also Du holst Dir keine von der Bank ?
nun wenn Du also heute hingehst und einen Kontoauszug ziehst, wirst du feststellen, das da a.) jeeeeeeede Menga kommen... und b.) das sie die laufende Nummer 1 haben.

wobei es Banken gibt die gelegentlich Kontoauszüge zusenden - und zwar dann, wenn man sich längere Zeit keine holt.
 

Teresa51

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Kontoauszüge sind durchnummeriert.

du machst keine kontoauszüge heisst also Du holst Dir keine von der Bank ?
nun wenn Du also heute hingehst und einen Kontoauszug ziehst, wirst du feststellen, das da a.) jeeeeeeede Menga kommen... und b.) das sie die laufende Nummer 1 haben.

wobei es Banken gibt die gelegentlich Kontoauszüge zusenden - und zwar dann, wenn man sich längere Zeit keine holt.

Hallo Sönke,
richtig, ich hole keine weil ich a) meinen Kontostand im Kopf habe und b) ich für jeden Kontoauszug zahlen muß. Meine Bank sendet die Auszüge nur auf Anforderung nach und berechnet pro Monat 15,-
 

Sönke H.

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Hallo Sönke,
richtig, ich hole keine weil ich a) meinen Kontostand im Kopf habe und b) ich für jeden Kontoauszug zahlen muß. Meine Bank sendet die Auszüge nur auf Anforderung nach und berechnet pro Monat 15,-

HÄÄÄ ?
also ich kenne Deine Bank nicht - aber Kontoauszüge sind ein Service... nur wenn Du sie verlegt hast ist es kostenpflichtig.

Postbank schickt jeden Monat 1 x zu - wenn Du keine am Drucker holst...

andere haben einen Auszugsdrucker in der Filiale... steck da mal die Karte rein... manchmal gibts ja wunder
 

Teresa51

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Kontoauszüge sind durchnummeriert.

du machst keine kontoauszüge heisst also Du holst Dir keine von der Bank ?
nun wenn Du also heute hingehst und einen Kontoauszug ziehst, wirst du feststellen, das da a.) jeeeeeeede Menga kommen... und b.) das sie die laufende Nummer 1 haben.

wobei es Banken gibt die gelegentlich Kontoauszüge zusenden - und zwar dann, wenn man sich längere Zeit keine holt.

HÄÄÄ ?
also ich kenne Deine Bank nicht - aber Kontoauszüge sind ein Service... nur wenn Du sie verlegt hast ist es kostenpflichtig.

Postbank schickt jeden Monat 1 x zu - wenn Du keine am Drucker holst...

andere haben einen Auszugsdrucker in der Filiale... steck da mal die Karte rein... manchmal gibts ja wunder

Sönke,

ein Wunder wäre es wenn die Bank mir nichts dafür berechnen würde. Noch nie von kostenpflichtigen Girokonten gehört, wo quartalsweise die Abrechnungen kommen, für alle Transaktionen die man tätigt? Wundert mich, das du das nicht kennst. Deshalb ziehe ich keine Kontoauszüge.
 

Arwen

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Sönke,

ein Wunder wäre es wenn die Bank mir nichts dafür berechnen würde. Noch nie von kostenpflichtigen Girokonten gehört, wo quartalsweise die Abrechnungen kommen, für alle Transaktionen die man tätigt? Wundert mich, das du das nicht kennst. Deshalb ziehe ich keine Kontoauszüge.

Ich bin zwar nicht Sönke, aber auch ich habe noch nichts von Konten gehört, bei denen nicht quartalsweise abgerechnet wird. Und auch noch nichts von Konten, bei denen das Abholen der Auszüge am Auszugsdrucker nicht kostenlos wäre. In der Regel ist nur das Zuschicken der Auszüge (Porto) und das Nachfordern evtl. verlegter/verlorener Auszüge kostenpflichtig - und das kann dann teuer werden.

Ich war schon Kundin mehrerer Banken, aber 15,- Euro für Ausdrucke von Kontoauszügen sind mir noch nie untergekommen.

Gruß, Arwen
 
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