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arge und mietkaution

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crazychick

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
14 Nov 2009
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#1
morgen zusammen,
ich habe folgendes problem und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen :-(
ich habe mich von meinem mann getrennt, er ist am 1. august ausgezogen.
ich habe den mietvertrag für die ehemals gemeinsame wohnung allein fortgesetzt.
nun das problem mit der mietkaution.
wir sind 2005 beim selben vermieter von einer 2 zimmerwohnung in eine 3 zimmerwohnung umgezogen.
mein mann hat in der 2 zimmerwohnung vorher allein gelebt (wir waren zu dem zeitpunkt nicht verheiratet), d.h. er hat auch die mietkaution für die 2 zimmerwohnung selber aufgebracht.
als wir in die 3 zimmerwohnung gezogen sind (wir waren zu dem zeitpunkt schon verheiratet) wurde das sparbuch mit der mietkaution vom vermieter weitergeführt.
d.h. ich müsste jetzt nachdem mein mann ausgezogen ist, ihm die mietkaution in höhe von 833 euro auszahlen, weil es ja sein geld ist.
bzw. müsste ich ihm evtl. nur die hälfte auszahlen weil wir beim umzug verheiratet waren, aber das ändert am grundproblem nichts :)
da ich alg 2 beziehe, habe ich bei der arge nachgefragt ob diese die kaution übernimmt, damit ich das alte sparbuch auflösen kann und meinen mann ausbezahlen kann.
die dame von der leistungsabteilung teilte mir dann mit, das ich eine mietkaution nur finanziert bekommen würde wenn ich aus der ehemals gemeinsamen wohnung ausziehen würde in eine andere wohnung.
aber nicht wenn ich den mietvertrag fortführe... klingt logisch oder ????!!!!
ob ich umzugskosten erstattet bekommen würde weiss ich nicht, wobei ich nicht umziehen würde, denn für mich klingt das nach willkür.
mfg
 

Andrea123

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Mitglied seit
18 Aug 2009
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#2
Hallo crazycick,
zum ersten müsste ich mal wissen, wie gross deine 3 Zimmer Wohnung ist und was Sie allein für dich kosten wird?
Wenn du Pech hast und die Wohnung über 50 Qm ist kann dich die Arge zum Umzug zwingen. Die Mietkaution, die dein Mann, selbstverständlich zurückhaben möchte,
werden Sie dir mit einem Darlehensvertrag anbieten.
Ich habe zur Zeit eine Sozialklage deswegen ( Miekaution) laufen,. wobei die Arge mir die Mietkaution auf darlehensbasis verkauft hat und das geht nun garnicht.
Das dürfen die nämlich nicht in monatlichen Raten von deinem Regelsatz abziehen.
Also bitte lass dich nicht auf Darlehensverträge mit denen ein!!!!!
Sonst hättest du genau so einen Ärger, wie ich am Hals.
Die Dame von der Jobagentur hat nicht recht, wenn die Wohnung, den angegebenen
Mietpreis nicht übersteigt 345 Euro und nicht grösser ist wie ca 50 qm, brauchst du nicht auszuziehen.
Ich gebe dir noch einen Rat, wenn du mit dem SB redest, nimm bitte einen Beistand (Zeugen) mit. Ich bin jetzt auch klüger, habe denen immer vertraut und wurde nur belogen und bestohlen, weil man ja auch keinen Ärger mit denen haben will, aber manchmal bringt bei denen Ärger mehr, als man glaubt.
Also lass dich von denen nicht übers Ohr hauen.
Viel Glück wünsch ich dir, Gruss von Andrea
 

karpfen

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Mitglied seit
5 Nov 2008
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347
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#3
hallo,

@andrea123: die angemessenheitskriterien für die kaltmiete im rahmen der kdu legt jede arge selber fest! also schreibe bitte nicht so einen stuss!

Die Dame von der Jobagentur hat nicht recht, wenn die Wohnung, den angegebenen
Mietpreis nicht übersteigt 345 Euro und nicht grösser ist wie ca 50 qm, brauchst du nicht auszuziehen.
@crazychick:

ob du ausziehen mußt oder nicht, hängt nicht nur von der wohnungsgröße ab, sondern auch, wiehoch deine kaltmiete ist.

www.harald-thome.de/oertliche-richtlinien.html

unter diesem link kannst du mal schauen, ob deine wohnung den angemessenheitskriterien der arge entspricht.

wenn nicht, bekommst du eine umzugsaufforderung von der arge. 6 monate hast du dann zeit dir eine neue bleibe zu suchen, die den angemessenheitskriterien entspricht.

beachte bitte bei allem, daß die heizkosten in voller höhe übernommen werden müssen!
 

Romeo

Elo-User/in

Mitglied seit
6 Jun 2009
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203
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19
#4
Hier wurde behauptet:

kann dich die Arge zum Umzug zwingen.
Das stimmt nicht: Die ARGE kann niemanden zum Auszug aus
einer Wohnung zwingen!

Wenn die OP in der Lage und/oder gewillt ist, die über die
"Angemessenheitskriterien" hinaus gehenden Unterkunfts-Kosten
selbst zu tragen (ich zahle hier inzwischen über 80 Euro aus der
Regel-Leistung bzw. Nebenverdienst), dann kann sie in der Wohnung
verbleiben - ganz wichtige Info!

Dass eine KdU-Senkungsaufforderung eine "indirekte"
Aufforderung zum Umzung darstellt, das bleibt unbenommen -
ein "Zwang" besteht jedenfalls nicht!
 
E

ExitUser

Gast
#5
Hier wurde behauptet:

Das stimmt nicht: Die ARGE kann niemanden zum Auszug aus
einer Wohnung zwingen!...
Es geht natürlich auch anders herum:
Um die finanzielle Belastung für die Arge zu mindern/auszuschließen, regt man die ALG II-Bezieher dazu an, in ihrer teuren Wohnung zu verbleiben.
 
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