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ARGE u. Auto

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Nessie

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#1
Hallo Zusammen,

ich lebe mit meinen beiden Töchtern von meinem Noch-Mann getrennt und beziehe seit 2 Monaten zusätzlich zum Unterhalt von ALG 2.

Wir hatten 2 Autos die beide auf meinem Mann angemeldet waren. Nun soll ich eines dieser Autos bekommen.

Das Auto ist bereits 14 Jahre alt und nur noch von geringem Wert.

Meine Frage nun: Welche Nachteile habe ich, wenn ich nun ein Auto auf meinen Namen anmelde und dieses natürlich auch der Arge mitteilen muss?

Wie ist das mit dem Verkaufserlös, wenn ich nächstes Jahr das Auto aus irgendwelchen Gründen verkaufen muss?

LG Nessie
 

hergau

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#2
Ein 14 Jahre altes Auto darfst Du haben.
Melde es der Arge und sage auch, das dieses Gefährt aus eurer Ehe stammt.
Für den Unterhalt mußt Du allerdings selber sorgen.

Solltest Du es im nächsten Jahr dann verkaufen, (15 Jahre altes Auto)
wirst Du wohl auch keinen großen Reibach damit machen.
Dürfte dann eine Vermögensumwandlung sein.


Natürlich vorausgesetzt, es ist kein Maybach, Rolls Royce oder ähnliches.
 

Nessie

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#3
Danke für die Antwort?

Was heißt in diesem Zusammenhang "Vermögensumwandlung"?

Wird mir dann der komplette Verkaufserlös als Einnahme angerechnet?

LG Nessie
 
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#6
Nur, wenn man aus dem Verkauf einen Gewinn erzielt. Beispiel: Auto ist 2000 € wert, und man findet einen Dummen, der dafür 3000 hinblättert, dann wären diese 1000 € Gewinn Einnahmen.
 

Mario Nette

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#7
Nur, wenn man aus dem Verkauf einen Gewinn erzielt. Beispiel: Auto ist 2000 € wert, und man findet einen Dummen, der dafür 3000 hinblättert, dann wären diese 1000 € Gewinn Einnahmen.
Aber auch nur dann, wenn man mit Gewinnabsicht verkauft/versteigert hat.

Mario Nette
 

HajoDF

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#8
Ich empfehle, das Problem mit der ARGE zu klären. (Zufluss oder Vermögen?). Der Wagen war nicht von Anfang an im geschützten Vermögen.
Normalerweise ist ein KFZ erlaubt und bis zu einem Wert von 5.000 € geschützt. Verwertet man ein solches Auto ( Verkauf), ist es eine Vermögensumwandlung bis zur Freigrenze des geschützten Vermögens (150 € x Lebensalter)
 

Nessie

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#9
o.k. Vielen Dank für Eure Antworten.
Ich werde dann mal nächste Woche bei der ARGE vorsprechen, wie es sich mit dem Auto verhält.

LG Nessie
 

wolfgang2

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#10
Nur, wenn man aus dem Verkauf einen Gewinn erzielt. Beispiel: Auto ist 2000 € wert, und man findet einen Dummen, der dafür 3000 hinblättert, dann wären diese 1000 € Gewinn Einnahmen.
Wenn jemand für mein Auto 3.000 Euro zahlt, dann ist es 3.000 Euro wert und nicht 2.000 Euro.
 
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#11
Wenn jemand für mein Auto 3.000 Euro zahlt, dann ist es 3.000 Euro wert und nicht 2.000 Euro.
Klingt einleuchtend.

Wenn man eine Mauritius zu Hause hätte, dann kann man sie entweder in eine Pfeife stopfen und aufrauchen oder einem Blöden für 1 Mio. verkaufen.
 
E

ExitUser

Gast
#13
Ich empfehle, das Problem mit der ARGE zu klären. (Zufluss oder Vermögen?). Der Wagen war nicht von Anfang an im geschützten Vermögen.
Normalerweise ist ein KFZ erlaubt und bis zu einem Wert von 5.000 € geschützt. Verwertet man ein solches Auto ( Verkauf), ist es eine Vermögensumwandlung bis zur Freigrenze des geschützten Vermögens (150 € x Lebensalter)
Guter Beitrag, genau hier liegt das Problem. Für die ARGE gehört das Auto vom ersten Anschein her dem Ex. Bekommt es nun Nessie vom Ex, wäre es ein Zufluss - sprich Einkommen, was auf das Alg II angerechnet wird.
Nessie muss also nun belegen, dass das Auto ihr allein oder ihr und ihrem Ex gemeinsam gehört hat. Die zweite Möglichkeit wäre zu belegen, dass das Auto im Rahmen der Vermögensteilung an sie gefallen ist. Das hieße, sie hat das Auto vom Ex bekommen und er als GEGENLEISTUNG meinetwegen ihre Briefmarkensammlung.
Eine formale Schenkung muss unbedingt ausgeschlossen werden.
 

ela1953

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#14
Guter Beitrag, genau hier liegt das Problem. Für die ARGE gehört das Auto vom ersten Anschein her dem Ex. Bekommt es nun Nessie vom Ex, wäre es ein Zufluss - sprich Einkommen, was auf das Alg II angerechnet wird.
Nessie muss also nun belegen, dass das Auto ihr allein oder ihr und ihrem Ex gemeinsam gehört hat. Die zweite Möglichkeit wäre zu belegen, dass das Auto im Rahmen der Vermögensteilung an sie gefallen ist. Das hieße, sie hat das Auto vom Ex bekommen und er als GEGENLEISTUNG meinetwegen ihre Briefmarkensammlung.
Eine formale Schenkung muss unbedingt ausgeschlossen werden.

Bei Scheidungen wird doch alles geteilt. Wenn dann glücklicherweise zwei Autos vorhanden sind, ist es doch logisch, dass dann jeder eines bekommt.

Die Möbel, die aufgeteilt werden (müssen), sind ja auch kein Einkommen, nur weil der Name des Mannes auf dem Kaufvertrag steht.
 
E

ExitUser

Gast
#15
Bei Scheidungen wird doch alles geteilt. Wenn dann glücklicherweise zwei Autos vorhanden sind, ist es doch logisch, dass dann jeder eines bekommt.

Die Möbel, die aufgeteilt werden (müssen), sind ja auch kein Einkommen, nur weil der Name des Mannes auf dem Kaufvertrag steht.
Ja schon,
aber wie Nessie schreibt, lebt sie schon getrennt. Die ARGE könnte unterstellen, dass die Teilung schon abgeschlossen ist und das Auto eine Schenkung sei. Deshalb habe ich geschrieben, dass sie belegen soll, dass das Auto im Rahmen der Vermögensteilung an sie gefallen ist.

Wir kennen doch diese Behörden. sehen sie eine Chance zur Leistungskürzung, wird gekürzt.
 
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#16
Hallo Nessie, ein Auto darfst Du natürlich haben! Das Auto sollte den Wert von 7500 Euro nicht übersteigen (ist bei Dir sicherlich nicht der Fall). Sollte ein Fahrzeug einen Mehrwert als besagte Summe haben, heißt das auch nicht gleich: Verkaufen! Da muß man erst schauen, ob der Verkauf wirklich wirtschaftlich wäre (Bsp. Du hast für (übertriebene)500.00 Euro einen Bentley erworben, kommst ins ALG II, sollst Auto verkaufen, kriegst aber nur 20.000 Euro dafür, dann ist das nicht wirtschaftlich! Auch geprüft wird, ob Du noch Zahlungsverpflichtungen auf das Fahrzeug hast!

Auch wenn es immer so abartig hingestellt wird, aber die ARGE will Dir bei der Arbeitssuche behilflich sein und Dir nicht noch mehr Hemmnisse in den Weg stellen, z.Bsp. durch fehlende Mobilität! Und heutzutage braucht man ein Auto um zur Arbeit zu kommen!

Das Geld, welches Du für einen Verkauf erhälst, wird Dir nicht als Vermögen bzw. Einkommen angerechnet! Es handelt sich lediglich um eine Wandlung Besitz-Geld!
Und bei einem 14 Jahre alten Auto brauchen wir- mit Verlaub nicht wirklich über Einkommen, Vermögen und Zufluss diskutieren!

Also, keine Bange, gib das Auto an und nimm Deine KFZ-Haftpflicht mit- insofern Du über ein Einkommen aus Erwerbstätigkeit verfügst, dient es Dir noch als Absetzungsmöglichkeit lt. § 11/30 auf Dein Einkommen! Das heißt, es wird von Deinem Einkommen abgesetzt und Du erhälst u.U. mehr Geld!

Also, nicht immer alles glauben, was hier irgendwelche Leute schreiben, die ihr ganzes Engagement in die Schikane der Arge und deren Mitarbeiter setzen!
Wenn sie dieses Engagement lieber für ihre Jobsuche oder Bildung nutzen würden, würde Deutschland nicht so vorm Fall stehen!

PS: Es ist übrigens vollkommen egal, ob Du das 14 jährige Auto geschenkt bekommen hast, es aus der Ehe mit Deinem Ex-Mann übernommen hast oder gekauft hast! Das spielt wirklich überhaupt keine Rolle!
 

desmona

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#17
Auch geprüft wird, ob Du noch Zahlungsverpflichtungen auf das Fahrzeug hast!

...das ist Unsinn...Falschinfo

Auch wenn es immer so abartig hingestellt wird, aber die ARGE will Dir bei der Arbeitssuche behilflich sein und Dir nicht noch mehr Hemmnisse in den Weg stellen, z.Bsp. durch fehlende Mobilität! Und heutzutage braucht man ein Auto um zur Arbeit zu kommen!


Das Geld, welches Du für einen Verkauf erhälst, wird
Also, keine Bange, gib das Auto an und nimm Deine KFZ-Haftpflicht mit- insofern Du über ein Einkommen aus Erwerbstätigkeit verfügst, dient es Dir noch als Absetzungsmöglichkeit lt. § 11/30 auf Dein Einkommen! Das heißt, es wird von Deinem Einkommen abgesetzt und Du erhälst u.U. mehr Geld!

Also, nicht immer alles glauben, was hier irgendwelche Leute schreiben, die ihr ganzes Engagement in die Schikane der Arge und deren Mitarbeiter setzen!
Wenn sie dieses Engagement lieber für ihre Jobsuche oder Bildung nutzen würden, würde Deutschland nicht so vorm Fall stehen!
...sag mal aus welchem Loch kommst du denn gekrochen...unterlaß deine unverschämten Äußerungen

...du diskreditierst in einer anmaßenden Haltung alle User hier
 

Lobo184

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#21
Mir wurde mitgeteilt, das ein Fahrzeug sogar 7500€ Wert sein darf.
Und da im "Datenlöschungsantrag" , welcher hier zum download angeboten wird der Satz " Es darf nur nach dem Besitzer des Fahrzeuges gefragt werden , und nicht nach dem Eigentümer" kann ich nur empfehlen, das Fahrzeug einem nahen Verwandten oder jemandem Vetrauenswürdigen zu Übereignen ( verkaufen ) und von dieser Person, die Besitzrechte übertragen zu bekommen. - So werd ich es jedenfalls mit meiner Harley machen :icon_twisted:
 

physicus

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#22
Also, nicht immer alles glauben, was hier irgendwelche Leute schreiben, die ihr ganzes Engagement in die Schikane der Arge und deren Mitarbeiter setzen!
Wenn sie dieses Engagement lieber für ihre Jobsuche oder Bildung nutzen würden, würde Deutschland nicht so vorm Fall stehen!
du bist ja ein ganz heller...

der fall deutschlands geht von den verblödeten politikern und der geldgeilheit der banken und industriellen aus!

so lange du dir das nicht verinnerlichst, ist es zwecklos mit dir zu kommunizieren...

hast du überhaupt eine ahnung wieviele akademiker in deutschland ohne arbeit sind?

Arbeitslose Akademiker - Zeit der Kränkungen - Job & Karriere - sueddeutsche.de

so und nun geht dich mal bilden, du ehrlich arbeitender :icon_lol:

mfg physicus
 
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14 Mai 2007
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#24
Mir wurde mitgeteilt, das ein Fahrzeug sogar 7500€ Wert sein darf.
Feste Obergrenzen sind unzulässig. Es handelt sich lediglich um einen Richtwert. Letztlich entscheidet ein Gericht über die zulässige Preisobergrenze im Einzelfall.

Zu Beginn einer Arbeitslosigkeit sind <10.000 Euro für ein Fahrzeug nicht unangemessen.

Bei Behinderten (Merkzeichen: G) darf es mit Sonderausstattung sogar bis zu 15500 Euro wert sein.

Jedes Mitglied der BG älter 17 Jahre darf ein solches Fahrzeug besitzen.

P.S.: Z.B. ein Kratzer im Lack wirkt sich massiv wertmindernd aus.
 
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